Auf Kardinal Victor Manuel Fernández konzentriert sich zunehmend der Fokus: Wird seine Person zur Richtungsentscheidung im Pontifikat von Leo XIV.?
Leo XIV.

Kardinal Tucho Fernández bei Leo XIV.

Heu­te ist der Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, zusam­men mit Mon­si­gno­re Arman­do Matteo, dem Sekre­tär der Abtei­lung für dok­tri­nä­re Fra­gen des­sel­ben Dik­aste­ri­ums, wie­der von Papst Leo XIV. zu einer Audi­enz emp­fan­gen wor­den, wie das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­amts heu­te berichtete.
Die Kathedrale von Canterbury, fast tausend Jahre eine katholische Kirche und Sitz eines katholischen Bischofs, ist seit 1536 anglikanisch. Mit Jahresbeginn 2026 wird erstmals eine "Bischöfin" in ihr Amt eingeführt
Nachrichten

700 anglikanische Priester und 16 Bischöfe wurden katholisch

Wer heu­te über syn­oda­le Reform­mo­del­le spricht, tut gut dar­an, die rea­len Ent­wick­lun­gen zu betrach­ten, um nicht Wunsch­bil­dern hin­ter­her­zu­lau­fen. Ein beson­ders auf­schluß­rei­cher Spie­gel ist das angli­ka­ni­sche Welt­ge­fü­ge, das schon seit Jahr­zehn­ten eine aus­ge­präg­te syn­oda­le Struk­tur kennt. Die nüch­ter­nen Zah­len, die aus Groß­bri­tan­ni­en vor­lie­gen, soll­ten jedem katho­li­schen Beob­ach­ter zu den­ken geben: Schis­men im Inne­ren und der kon­ti­nu­ier­li­che
Maria, Miterlöserin und Mittlerin aller Gnaden, zwei Marientitel, die im bergoglianischen Rom unerwünscht sind
Leo XIV.

Eine vatikanische Phobie gegenüber der seligsten Jungfrau Maria?

Ein Kom­men­tar von José Arturo Quar­ra­ci­no rich­tet sich in schar­fem Ton gegen Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, den Prä­fek­ten des Glau­bens­dik­aste­ri­ums. Quar­ra­ci­no, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor der Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­dad del Sal­va­dor in Bue­nos Aires und Nef­fe von Kar­di­nal Anto­nio Quar­ra­ci­no, der als Erz­bi­schof von Bue­nos Aires und Pri­mas von Argen­ti­ni­en den Auf­stieg des Jesui­ten­pa­ters Jor­ge Mario
"Anbetung des Lammes" von Jan van Eyck, Genter Altar, 15. Jahrhundert
Forum

Kämpfen wir für die überlieferte Messe und den überlieferten Glauben!

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Dr. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal for­mu­lier­te fol­gen­den Auf­ruf zur aktu­el­len Situa­ti­on nach dem Wech­sel von dem berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat zu jenem von Leo XIV.:  Ein Auf­ruf an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Es gibt nur weni­ge Din­ge, die es wert sind, für sie zu kämp­fen.Ob zu die­sen Din­gen bestimm­te
Selbstverliebtheit eines Kardinals? Nicht nur Regierende haben ihre Fotografen, um sich ins Bild zu setzen. Kardinal "Tucho" Fernández bei einem Aufenthalt in London im Juni 2024
Genderideologie

Ein Kardinal im Dauersturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir erfuh­ren gestern über Spe­co­la, daß die Syn­oda­len [der Syn­oda­li­täts­syn­ode] bereits ein Doku­ment über das weib­li­che Dia­ko­nat fer­tig­ge­stellt haben und daß das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re mit der Aus­ar­bei­tung des end­gül­ti­gen Berichts betraut sein wird. Das bedeu­tet eine unmit­tel­ba­re Gefahr! Ange­sichts der Vor­ge­schich­te des Prä­fek­ten die­ses Dik­aste­ri­ums, der kei­ne Gele­gen­heit aus­läßt, der
Schwinden die Hoffnungen, daß Papst Leo XIV. den überlieferten Ritus aus dem Würgegriff von Traditionis custodes befreien wird?
Leo XIV.

Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern?

Die Nach­richt begann am Don­ners­tag die Run­de zu machen wie ein schwa­cher Hoff­nungs­schim­mer in einem dich­ten Novem­ber­ne­bel: In Groß­bri­tan­ni­en soll der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us den Bischö­fen mit­ge­teilt haben, Leo XIV. garan­tie­re jede bean­trag­te Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zur Fei­er der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Was zunächst wie ein vor­sich­ti­ges Ein­len­ken klang, ent­pupp­te sich gestern – dank eines aus­führ­li­chen
Die Basilika Unserer Lieben Frau von Fatima am Hauptsitz der Herolde des Evangeliums in Brasilien
Nachrichten

Herolde des Evangeliums: Jahrelanger Repression ausgesetzt – ohne Anklage und Urteil

Der jah­re­lan­ge Kampf gegen die Arau­tos do Evan­gel­ho (Herol­de des Evan­ge­li­ums) offen­bart eine beun­ru­hi­gen­de Sei­te kirch­li­cher Macht­me­cha­nis­men. Was unter Johan­nes Paul II. als dyna­mi­sches pasto­ra­les Pro­jekt ent­stand, wur­de unter Papst Fran­zis­kus in eine bei­spiel­lo­se Kri­se getrie­ben. Die in Bra­si­li­en ent­stan­de­ne, aber bald inter­na­tio­nal blü­hen­de Gemein­schaft – aktiv heu­te in rund 80 Län­dern – sieht sich seit
Die US-Bischofskonferenz hat für die kommenden drei Jahre eine neue Führungsspitze. Gilt weiterhin, daß der Stellvertreter in drei Jahren der nächste Vorsitzende wird, wurden weitreichende Weichen gestellt
Lebensrecht

Konservative Mehrheit unter US-Bischöfen im Wanken?

Die Wahl des Erz­bi­schofs Paul S. Coak­ley von Okla­ho­ma City zum neu­en Vor­sit­zen­den und des texa­ni­schen Bischofs Dani­el E. Flo­res zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der US-Bischofs­­­kon­­fe­­renz (USCCB) mar­kiert eine Zäsur: Zum ersten­mal seit zwei Jahr­zehn­ten wäre die kon­ser­va­ti­ve Mehr­heit im US-Epi­s­ko­­pat fast ins Wan­ken geraten.
Die Ablehnung der Marientitel "Miterlöserin" und "Mittlerin" sorgen für erhebliche Unruhe. Was sagen jene dazu, die das Dokument im Hintergrund vorbereitet haben?
Leo XIV.

Mater Populi fidelis – Maria zwischen Himmel und Hashtag

Es begann, wie so oft in Rom, mit einem Flü­stern. Anfang des Jah­res, als man mun­kel­te, das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re berei­te ein Doku­ment „über eini­ge mario­lo­gi­sche Fra­gen“ vor, ahn­ten oder befürch­te­ten vie­le bereits, wohin die Rei­se gehen wür­de. Die Skep­sis war groß und die Besorg­nis war noch grö­ßer. Wann immer in Rom seit dem
Caminante Wanderer fügt einige neue Aspekte in die aufgewühlte Debatte über die Veröffentlichung des Dokuments Mater populi fidelis ein.
Forum

„Gib dich nicht als jemand aus, der du nicht bist“

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* „No te hagás la rata cruel“, Milon­ga von Enri­que Maro­ni, 1930. Eine bekann­te Milon­ga, „Tor­ta­zos“, die Enri­que Maro­ni 1930 für Car­los Gar­del schrieb, sagt gegen Ende: Seño­ra, pero hay que ver,tu ber­retín de matro­na.Si te acor­dás de Ramo­na,abo­na­le el alqui­ler.No te hagás la ras­ta­cuer,despar­ra­man­do la gui­ta.Bajá el cope­te m’hijitacon tu vida baca­na­da.Pero si sos