Kardinal Maradiaga meldete seine Bewerbung um die Franziskus-Nachfolge an
Hintergrund

Kardinal Maradiaga bewirbt sich als Franziskus-Nachfolger – mit einer Verbalattacke gegen Kardinal Burke

(Rom) In Rom gilt, wer unter den Kar­di­nä­len durch Auto­bio­gra­phien auf sich auf­merk­sam macht und sich dar­in auch zu den umstrit­ten­sten Aspek­ten in der Amts­füh­rung von Papst Fran­zis­kus posi­tiv äußert, will sich selbst als „Papa­bi­le“ für das näch­ste Kon­kla­ve in Stel­lung brin­gen. Da Papst Fran­zis­kus im fünf­ten Jahr sei­nes Pon­ti­fi­kats steht und im Dezem­ber 81
Kardinal Joseph Zen, Stimme und Gewissen der chinesischen Untergrundkirche
Christenverfolgung

„Beim Vatikan-China-Deal geht nichts weiter – und das ist gut so“ – Kardinal Zens Kritik an der Appeasement-Politik

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, der eme­ri­tier­te Bischof von Hong Kong, ist seit vie­len Jah­ren die graue Emi­nenz der katho­li­schen Unter­grund­kir­che in der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na. In einem gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view des Catho­lic Herald begrüß­te der streit­ba­re Kar­di­nal, daß die Annä­he­rung zwi­schen dem Vati­kan und dem Regime in Peking offen­bar zum Still­stand gekom­men ist. Zugleich
Universität untersagt Vortrag der Sängerin und Lebensrechtsaktivistin Gianna Jessen, die ihre eigene Abtreibung überlebte.
Lebensrecht

Römische Universität untersagt Auftritt von Lebensschützerin – Gianna Jessen überlebte ihre eigene Abtreibung

(Rom) Die Dik­ta­tur der „poli­ti­schen Kor­rekt­heit“ for­dert ein wei­te­res Opfer. Am kom­men­den Sams­tag, dem 20. Mai, fin­det in Rom der dies­jäh­ri­ge Marsch für das Leben statt. Es ist der sieb­te, der seit 2011 durch­ge­führt wird. Die Tage davor sind bereits von zahl­rei­chen Lebens­rechts­ver­an­stal­tun­gen geprägt. Für heu­te nach­mit­tag war ein Vor­trag samt Dis­kus­si­on mit der US-Sän­­ge­rin
Kardinal Robert Sarah bei einem Besuch der Benediktinerabtei von Solesme. Benedikt XVI. mahnt Papst Franziskus, daß die Liturgie der Kirche bei Kardinal Sarah in "guten Händen" ist.
Hintergrund

„Eine echte Bombe“ – Benedikt XVI. mahnt Franziskus: Liturgie bei Kardinal Sarah in „guten Händen“

(Rom) Was auf den ersten Blick ein­fach ein Aus­druck von Wert­schät­zung scheint, „ist in Wirk­lich­keit eine ech­te Bom­be“, so Ric­car­do Cascio­li, Chef­re­dak­teur des Monats­ma­ga­zins Il Timo­ne und der Online-Tages­­­zei­tung Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na über einen kur­zen Satz: „Mit Kar­di­nal Sarah ist die Lit­ur­gie in guten Hän­den.“ Gezeich­net: Bene­dikt XVI.
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„Ratzinger von USA zur Abdankung gezwungen“ – Obama-Intrige für den Islam und gegen Rußland?

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung mit dem anspruchs­vol­len Namen La Veri­tà  (Die Wahr­heit) ver­öf­fent­lich­te in ihrer heu­ti­gen Aus­ga­be einen aus­führ­li­chen Arti­kel über die „Fein­de“ von Papst Fran­zis­kus, dar­un­ter eini­ge Rei­he von katho­li­schen Medi­en und Vati­ka­ni­sten, mit denen Katho​li​sches​.info Part­ner­schaf­ten oder eine Zusam­men­ar­beit unter­hält. Der „Feind“ ist kon­ser­va­tiv oder tra­di­tio­na­li­stisch. Auf der­sel­ben Sei­te schiebt die Zei­tung aller­dings
Papst wünscht eine "Amazonas-Synode". Folgt ein Deja-vu: nach den wiederverheirateten Geschiedenen nun gegen den Priesterzölibat?
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Papst Franziskus wünscht „Amazonas-Synode“ – Fahrplan zur Abschaffung des Priesterzölibats?

(Rom) Papst Fran­zis­kus wünscht die Ein­be­ru­fung einer „Ama­­zo­­nas-Syn­­o­de“. Das sag­te er den perua­ni­schen Bischö­fen, die sich zum Ad-limi­­na-Besuch in Rom auf­hal­ten, wie der Osser­va­to­re Roma­no in sei­ner heu­ti­gen Aus­ga­be berich­tet. Die Ankün­di­gung ist unmiß­ver­ständ­lich und bestä­tigt Kri­ti­ker, die seit einem Jahr dar­auf hin­wei­sen, daß hin­ter den Kulis­sen eine sol­che Syn­ode längst vor­be­rei­tet wird. Sie sehen
Medjugorje: Papst Franziskus hat eine Lösung im Kopf und beginnt sie langsam umzusetzen. Der erste Schritt war Kritik an der "Briefträger-Madonna", der zweite am vergangenen Samstag eine "Bombe" gegen die Medjugorje-Pilger. Dennoch ist die "Lösung" des Papstes, aus pastoralen Gründen wohlwollender als die Haltung der Glaubenskongregation.
Hintergrund

Medjugorje, die „pastorale“ Lösung von Franziskus und die negative Haltung der Glaubenskongregation

(Rom) Die „Bom­be“ (Ric­car­do Cascio­li), die Papst Fran­zis­kus auf dem Rück­flug aus Fati­ma gegen „Mil­lio­nen von Gläu­bi­gen“ abfeu­er­te, die seit 1981 nach Med­jug­or­je gepil­gert sind, ver­an­laß­te zu einer ersten Gegen­maß­nah­me, um die Trag­wei­te etwas abzu­fe­dern. Dazu gehört ein Arti­kel, der heu­te vom päpst­li­chen Haus­va­ti­ka­ni­sten Andrea Tor­ni­el­li bei Vati­can Insi­der ver­öf­fent­licht wur­de. Tor­ni­el­li, der im der­zei­ti­gen
Papst Franziskus und Medjugorje: "kurzer Prozeß", "Intrige" oder ... "pastorale Betreuung"?
Nachrichten

Papst Franziskus verwirft 99 Prozent der Medjugorje-Botschaften – Der Rest müsse weiter untersucht werden

(Rom) Die jüng­sten Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zu Med­jug­or­je sor­gen unter Katho­li­ken für ein Wech­sel­bad der Gefüh­le und schaf­fen den­noch kei­ne Klar­heit. Das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt stell­te sich auf dem Rück­flug aus Fati­ma am ver­gan­ge­nen Sams­tag wie gewohnt den Fra­gen der mit­flie­gen­den Jour­na­li­sten. Dabei kam Fran­zis­kus auch auf den Abschluß­be­richt der soge­nann­ten Rui­­ni-Kom­­mi­s­­si­on zu Med­jug­or­je zu
Papst Franziskus in Fatima: Die Neuinterpretation der Botschaft von Fatima nach den soziologischen Kategorien von Papst Bergoglio hat wenig mit dem zu tun, was die Gottesmutter 1917 ankündigte.
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Papst Franziskus und die soziologische Neuinterpretation der Botschaft von Fatima

Von Rober­to de Mat­tei* 500.000 Men­schen erwar­te­ten Papst Fran­zis­kus für die Hei­lig­spre­chung der bei­den Hir­ten­kin­der Fran­cis­co und Jac­in­ta, von neun und elf Jah­ren, auf dem rie­si­gen Platz des Hei­lig­tums von Fati­ma. Zusam­men mit ihrer Cou­si­ne, Lucia dos San­tos, sahen sie zwi­schen dem 13. Mai und dem 13. Okto­ber 1917 die Got­tes­mut­ter und ver­nah­men ihre Wor­te.