P. Juan Antonio Guerrero Alves und Msgr. Edoardo Viganò unterzeichnen das Abkommen zwischen vatikanischem Kommunikationssekretariat und dem Jesuitenorden.
Hintergrund

Jesuitenorden übernimmt Kontrolle der Vatikanmedien – Vom Papst gewünschtes Abkommen

(Rom) In einem ersten Schritt faß­te Papst Fran­zis­kus alle Medi­en des Vati­kans in einem neu­en „Mini­ste­ri­um“ zusam­men. In einem zwei­ten Schritt stell­te er sie nun, fak­tisch, unter die Kon­trol­le „sei­nes“ Jesui­ten­or­dens. Das von Fran­zis­kus errich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­kre­ta­ri­at unter­zeich­ne­te gestern eine Kon­ven­ti­on mit der Gesell­schaft Jesu über eine enge Zusammenarbeit.
Die Gendarmerie des Vatikans säuberte die berühmten Kolonnaden des Bernini von Vagabunden und Obdachlosen, die dort schliefen, während Papst Franziskus in Santa Marta dazu aufforderte, sich den "Armen zu nähern, auch wenn sie stinken".
Nachrichten

Gendarmerie des Vatikans verjagt Obdachlose aus den Kolonnaden des Bernini

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am Diens­tag in sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in San­ta Mar­ta sag­te, daß man die Armen zu sich her­an­las­sen sol­le, „auch wenn sie stin­ken“, führ­te die vati­ka­ni­sche Gen­dar­me­rie auf dem Peters­platz eine Säu­be­rungs­ak­ti­on durch, bei der die Vaga­bun­den und Obdach­lo­sen ver­trie­ben wur­den, die in den Kolon­na­den des Ber­ni­ni schliefen.
Generalaudienz/ Katechese

„Wir vertrauen auf den Heiligen Geist, der alles zum Guten führt“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, wir wol­len in der heu­ti­gen Kate­che­se unse­ren Blick auf die Erzie­hung zur Hoff­nung rich­ten. Als Chri­sten las­sen wir uns nicht von nega­ti­ven Gedan­ken erdrücken, son­dern leben aus dem festen Glau­ben an Gott, der mit der Erschaf­fung die­ser Welt schon sein erstes Wun­der gewirkt hat. 
Das Päpstliches Institut "Johannes Paul II." für Studien zu Ehe und Familie wurde von Papst Franziskus aufgelöst und in seinem Sinne neugegründet.
Hintergrund

Das Erbe Johannes Pauls II. beseitigt – Franziskus löst Institut für Ehe und Familie auf und gründet es neu

(Rom) Zehn Tage nach der Beer­di­gung von Kar­di­nal Car­lo Caf­farra, dem Grün­der­prä­si­den­ten, hat Papst Fran­zis­kus mit einem Motu pro­prio das von Papst Johan­nes Paul II. gegrün­de­te und nach ihm benann­te Päpst­li­che Insti­tut Johan­nes Paul II. für Stu­di­en zu Ehe und Fami­lie auf­ge­löst – und im „ursprüng­li­chen Geist“ neu gegrün­det. Letz­te­res wird bezweifelt.
"Vorhof des Franziskus"
Hintergrund

Vom „Vorhof der Völker“ zum „Vorhof des Franziskus“ – Zielloses Umherirren?

(Rom) In Assi­si wur­de vom 14.–17. Sep­tem­ber die Aus­ga­be 2017 der Initia­ti­ve „Il Cor­ti­le di Fran­ces­co“ (Der Vor­hof des Fran­zis­kus) gestar­tet. Dabei han­delt es sich um eine Fort­set­zung der unter Bene­dikt XVI. ins Leben geru­fe­nen Initia­ti­ve „Vor­hof der Völ­ker“. Even­tu­el­le Namens­ver­wechs­lun­gen mit dem amtie­ren­den Papst, offi­zi­ell ist der hei­li­ge Franz von Assi­si gemeint, sind offen­sicht­lich
Rodolfo Kusch (1922-1979), der Stichwortgeber für das "Volksverständnis" von Papst Franziskus
Hintergrund

Die Unbekannte „Volk“ – Papst Franziskus enthüllt, wer ihm den „Pueblo“-Mythos erzählt hat

(Rom) In Domi­ni­que Wol­tons Buch „Poli­tik und Gesell­schaft“, das zwölf Gesprä­che des fran­zö­si­schen Sozio­lo­gen mit Papst Fran­zis­kus ent­hält und Anfang Sep­tem­ber erschie­nen ist, fin­det sich nicht nur die Ent­hül­lung, daß Papst Fran­zis­kus am Ende sei­ner Amts­zeit als Jesui­ten­pro­vin­zi­al von Argen­ti­ni­en, die Hil­fe einer jüdi­schen Psy­cho­lo­gin in Anspruch nahm und daß es „zu tra­di­tio­na­li­sti­sche Krei­se“ in
Weihbischof Athanasius Schneider im Gespräch mit Maike Hickson: "Wenn Priester und Laien der unveränderlichen und ständigen Lehre und Praxis der ganzen Kirche treu bleiben, sind sie in Gemeinschaft mit allen Päpsten, den rechtgläubigen Bischöfen und den Heiligen von zweitausend Jahren."
Hintergrund

Bischof Schneider zum Fall Seifert, Kardinal Caffarra und der Pflicht, zu widerstehen – Interview von Maike Hickson

(Washington/​​Astana) „Die Straf­maß­nah­men gegen Prof. Sei­fert im Auf­trag eines kirch­li­chen Amts­trä­gers sind nicht nur unge­recht, son­dern stel­len letzt­lich eine Flucht vor der Wahr­heit dar.“ Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te Bischof Schnei­der die Ent­las­sung des bekann­ten, öster­rei­chi­schen Phi­lo­so­phen wegen des­sen kri­ti­scher Ana­ly­se des umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus. Mai­ke Hick­son führ­te mit Weih­bi­schof Atha­na­si­us