Der Vatikan befindet sich in faktischer Selbst-Quarantäne. Um 18 Uhr spendet Papst Franziskus den Segen Urbi et Orbi.
Nachrichten

Außerordentlicher Segen Urbi et Orbi um 18 Uhr

(Rom) Die gute Nach­richt: Auch beim zwei­ten Test wur­de Papst Fran­zis­kus nega­tiv auf Coro­na­vi­rus gete­stet. Die schlech­te Nach­richt: Die Gra­bes­kir­che in Jeru­sa­lem wur­de wegen der Coro­na­­vi­rus-Pan­­de­­mie geschlos­sen. Und noch zwei wei­te­re Nach­rich­ten: Der Osser­va­to­re Roma­no hat wegen der Pan­de­mie die gedruck­te Aus­ga­be ein­ge­stellt und heu­te um 18 Uhr spen­det Papst Fran­zis­kus einen außer­or­dent­li­chen Segen Urbi
Schwache kirchliche Reaktion aus Coronavirus-Pandemie
Forum

Die Seuche der Banalität

Von Pie­tro De Mar­co* In der glo­ba­len Situa­ti­on der gera­de statt­fin­den­den Pan­de­mie fehlt jede Spur einer Inter­ven­ti­on der Kir­che als „Mater et Magi­stra“, die ihrer uni­ver­sel­len Mut­ter­schaft und ihrem Lehr­auf­trag gerecht wird. 
Der Schein trügt: Auch die Kirche San Marcello al Corso ist geschlossen. Im Bild der Besuch von Papst Franziskus am 15. März.
Nachrichten

Die verschlossene Kirchentür von San Marcello al Corso

(Rom) Zu den Kurio­si­tä­ten die­ser Tage und der kirch­li­chen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­na­­vi­rus-Pan­­de­­mie gehö­ren die ver­schlos­se­nen Türen der Kir­che San Mar­cel­lo al Cor­so. Katho​li​sches​.info titel­te am ver­gan­ge­nen Mon­tag: „Die ‚offe­ne Kir­che‘ fei­ert Ostern hin­ter ver­schlos­se­nen Türen“. Das gilt gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht und kon­kret auch im Zusam­men­hang mit der Fuß­wall­fahrt von Papst Fran­zis­kus vom
Leere Straßen und Plätze in Rom: die Via della Conciliazione.
Hintergrund

Zwei Dekrete des Papstes, die innerhalb von 24 Stunden zurückgenommen wurden

(Rom) Das Kir­chen­ober­haupt soll­te Leucht­turm und Füh­rer sein, doch im Vati­kan herrscht ein gro­ßes Durch­ein­an­der. Wenn die Welt in Unord­nung gerät, soll­te der Papst ein Hort der Ruhe sein. Das Bild, das sich der­zeit zeigt, sieht aller­dings anders aus. „Der Vati­kan im Durch­ein­an­der“, schreibt der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Zwei­mal erteil­te Papst Fran­zis­kus in den
Leonardo Boff sieht im Coronavirus eine „Vergeltung“ von „Gaia“ und erntet damit Applaus.
Nachrichten

Das Coronavirus ist eine Strafe … dixit Leonardo Boff

(Bra­si­lia) Leo­nar­do Boff wur­de als Befrei­ungs­theo­lo­ge, mar­xi­sti­scher Theo­re­ti­ker und Kir­chen­re­bell bekannt. Boff trat vor bald 30 Jah­ren aus dem Fran­zis­ka­ner­or­den aus und leg­te sein Prie­ster­tum ab. Als Lai­en­theo­lo­ge ent­wickel­te er die mar­xi­sti­sche Befrei­ungs­theo­lo­gie zur mar­xi­sti­schen Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie wei­ter und ent­fern­te sich syste­ma­tisch von der Kir­che und dem christ­li­chen Glau­ben. Heu­te tritt er im lin­ken Spek­trum als
Generalaudienz
Generalaudienz/ Katechese

„Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“

»Selig die Barm­her­zi­gen; denn sie wer­den Erbar­men fin­den« (Mt 5,7). Eine Beson­der­heit die­ser Selig­prei­sung besteht dar­in, dass das, was selig macht, und das, was die­se Selig­keit bewirkt, hier zusammenfällt.
Zumindest Roms Pfarrkirchen sind wieder offen. Geschlossen bleibt die Klosterkirche (Bild), die auch Titelkirche eines Kardinals ist.
Liturgie & Tradition

Rom korrigiert teilweise die „drastischen Maßnahmen“

(Rom) Am 12. März erließ der Kar­di­nal­vi­kar von Rom, Ange­lo De Dona­tis, das Dekret Nr. 468/​​20, mit dem er die Schlie­ßung aller Kir­chen anord­ne­te, nach­dem bereits zuvor alle Mes­sen unter­sagt wor­den waren. Radi­ka­ler geht es nicht mehr. Der Kar­di­nal­vi­kar ver­tritt den Papst in des­sen Amt als Bischof von Rom in der Lei­tung der Diö­ze­se. Es
Die Frauen vor dem leeren Grab, Fresko des Beato Angelico.
Nachrichten

Hoffnung von Ostern nicht unter weltlichen Maßnahmen ersticken

(Rom) Ita­li­en ist zum Not­stands­ge­biet erklärt. Die Men­schen ver­bar­ri­ka­die­ren sich. Die Stra­ßen sind weit­ge­hend leer. In die­se „Gra­bes­stil­le“ bricht ein Appell der Deho­­nia­­ner-Zeit­­schrift Il Reg­no (Das Reich), eines der bedeu­tend­sten pro­gres­si­ven Medi­en in der Kir­che, die ihren Sitz nicht von unge­fähr in Bolo­gna hat. Sie wen­det sich mit einem Appell an die ita­lie­ni­schen Bischö­fe und