Schwinden die Hoffnungen, daß Papst Leo XIV. den überlieferten Ritus aus dem Würgegriff von Traditionis custodes befreien wird?
Leo XIV.

Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern?

Die Nach­richt begann am Don­ners­tag die Run­de zu machen wie ein schwa­cher Hoff­nungs­schim­mer in einem dich­ten Novem­ber­ne­bel: In Groß­bri­tan­ni­en soll der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us den Bischö­fen mit­ge­teilt haben, Leo XIV. garan­tie­re jede bean­trag­te Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zur Fei­er der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Was zunächst wie ein vor­sich­ti­ges Ein­len­ken klang, ent­pupp­te sich gestern – dank eines aus­führ­li­chen
Die US-Bischofskonferenz hat für die kommenden drei Jahre eine neue Führungsspitze. Gilt weiterhin, daß der Stellvertreter in drei Jahren der nächste Vorsitzende wird, wurden weitreichende Weichen gestellt
Lebensrecht

Konservative Mehrheit unter US-Bischöfen im Wanken?

Die Wahl des Erz­bi­schofs Paul S. Coak­ley von Okla­ho­ma City zum neu­en Vor­sit­zen­den und des texa­ni­schen Bischofs Dani­el E. Flo­res zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der US-Bischofs­­­kon­­fe­­renz (USCCB) mar­kiert eine Zäsur: Zum ersten­mal seit zwei Jahr­zehn­ten wäre die kon­ser­va­ti­ve Mehr­heit im US-Epi­s­ko­­pat fast ins Wan­ken geraten.
Eine kleinere Umsetzung des "Glorreichen Kreuzes" an dem von Madeleine Aumont genannten Erscheinungsort in Dozulé
Nachrichten

Vatikan erkennt Erscheinungen von Dozulé nicht an

Die fran­zö­si­sche Diö­ze­se Bayeux-Lisieux ver­öf­fent­lich­te heu­te eine Mit­tei­lung ihres Bischofs Msgr. Jac­ques Léon Jean Marie Habert in bezug auf ein am 12. Novem­ber 2025 von ihm emp­fan­ge­nes Schrei­ben des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re über die „Ereig­nis­se von Dozulé“.
Caminante Wanderer fügt einige neue Aspekte in die aufgewühlte Debatte über die Veröffentlichung des Dokuments Mater populi fidelis ein.
Forum

„Gib dich nicht als jemand aus, der du nicht bist“

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* „No te hagás la rata cruel“, Milon­ga von Enri­que Maro­ni, 1930. Eine bekann­te Milon­ga, „Tor­ta­zos“, die Enri­que Maro­ni 1930 für Car­los Gar­del schrieb, sagt gegen Ende: Seño­ra, pero hay que ver,tu ber­retín de matro­na.Si te acor­dás de Ramo­na,abo­na­le el alqui­ler.No te hagás la ras­ta­cuer,despar­ra­man­do la gui­ta.Bajá el cope­te m’hijitacon tu vida baca­na­da.Pero si sos
Die Präfektur des Päpstlichen Hauses verfügt seit der Endphase des bergoglianischen Pontifikats weder über einen Präfekten noch einen Vize-Präfekten. Leo XIV. ernannte nun einen neuen Vizeregenten.
Leo XIV.

Neuer Vizeregent des Päpstlichen Hauses – aber kein Präfekt

Die Prä­fek­tur des Päpst­li­chen Hau­ses, die schon län­ge­re Zeit über kei­nen Prä­fek­ten ver­fügt, erhielt gestern eine Ernen­nung – aller­dings für ein ande­res Amt. Seit­dem Papst Fran­zis­kus Mon­si­gno­re Georg Gäns­wein zwangs­wei­se sei­nes Amtes ent­hob – der dama­li­ge Prä­fekt der Prä­fek­tur – war kein Nach­fol­ger mehr ernannt wor­den, Die Auf­ga­ben des Prä­fek­ten über­nahm der seit 2012 als
Am Freitag war der Glaubenspräfekt, trotz des vereinbarten Termins, abwesend
Genderideologie

Freitags geschlossen

Wäh­rend Papst Leo XIV. am Frei­tag der Vor­wo­che bel­gi­sche Miß­brauchs­op­fer emp­fing, blieb der Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, abwe­send – aus­ge­rech­net an dem Tag, an dem die Opfer ihn spre­chen sollten.
Papst Leo XIV. beruft sein erstes außerordentliches Konsistorium ein
Leo XIV.

Ein überfülltes Erbe: Leo XIV. beruft sein erstes außerordentliches Konsistorium ein

Papst Leo XIV. steht vor einer eigen­ar­ti­gen Pre­mie­re: Für den 7. und 8. Janu­ar 2026 wur­de von ihm ein außer­or­dent­li­ches Kon­si­sto­ri­um ein­be­ru­fen – ein Tref­fen sämt­li­cher Kar­di­nä­le, des­sen The­ma bis­lang streng geheim bleibt. Der Vati­kan bestä­tig­te die Ein­la­dung bis­lang nicht offi­zi­ell, doch laut Edward Pen­tin vom Natio­nal Catho­lic Regi­ster wur­de bereits eine kur­ze Mit­tei­lung aus
Wenn der Papst authentische Vertreter der Tradition kennenlernen möchte, sollte er die Organisatoren der bedeutendsten Wallfahrten nach Chartres, Covadonga, Lujan und Rom einladen. Im Bild Kardinal Robert Sarah in Chartres.
Forum

Der überlieferte Ritus und die Furcht vor einer neuen Manipulation

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die jüng­ste inter­na­tio­na­le Medi­en­be­richt­erstat­tung über die im Peters­dom zele­brier­te tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se hat erneut gezeigt, daß die triden­ti­ni­sche Lit­ur­gie sich bester Gesund­heit erfreut und wei­ter­hin für zahl­rei­che Gläu­bi­ge ein geist­li­cher Bezugs­punkt bleibt.
Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind (Raffael, 1508)
Forum

Die Selige Jungfrau und ihre Feinde

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Ist die Seli­ge Jung­frau Maria „Mit­erlö­se­rin“ und „Mitt­le­rin der Gna­de“? Selbst­ver­ständ­lich ist sie das, möch­te ich sagen, denn nur durch Mari­as „Fiat“ ist die ein­zi­ge Erlö­sung durch ihren Sohn mög­lich gewor­den und nur durch sie hat Gott uns die Fül­le der Gna­de in Jesus Chri­stus geschenkt.
Forum

Die drei Feinde des Feindes

Die Ent­schei­dung von Papst Leo XIV., das jüng­ste Doku­ment des Glau­bens­dik­aste­ri­ums unter der Lei­tung von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez gegen eini­ge Mari­en­ti­tel zu bil­li­gen, ver­an­laß­te den tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Histo­ri­ker Mas­si­mo Vigli­o­ne zu einer empör­ten Reak­ti­on, die wir doku­men­tie­ren: Die drei Fein­de des Fein­des. Die wah­ren Grün­de für das Unbe­ha­gen, das die Mut­ter­got­tes her­vor­ruft Von Mas­si­mo