Die ununterbrochene Papstreihe in Sankt Paul vor den Mauern ist kulturhistorisch einzigartig. Demnächst wird das 267. Medaillon, jenes von Leo XIV., angebracht werden.
Leo XIV.

Die Päpste im Bild – Systematische Papstgalerien

Als die Vati­ka­ni­sche Mosa­ik­werk­statt (Stu­dio del Mosai­co Vati­ca­no) dem amtie­ren­den Papst Leo XIV. gestern das neu voll­ende­te Mosa­ik mit sei­nem Por­trät prä­sen­tier­te, wur­de eine Tra­di­ti­on fort­ge­führt, die zum älte­sten, kon­ti­nu­ier­lich gepfleg­ten und zugleich pro­gram­ma­tisch­sten Bild­zy­klus der Mensch­heits­ge­schich­te gehört. Mit der vor­ge­se­he­nen Anbrin­gung die­ses Por­trät­me­dail­lons in der Patri­ar­chal­ba­si­li­ka Sankt Paul vor den Mau­ern tritt ein wei­te­rer
Judas Iskariot
Hintergrund

Judas Iskariot in der Lehre von Papst Franziskus

(Rom) Im Jahr 2016 sprach Fran­zis­kus inner­halb weni­ger Mona­ten drei­mal über ein Kapi­tell von Vézelay in Frank­reich, dem er eine objek­tiv halt­lo­se, dafür umso aben­teu­er­li­che­re Inter­pre­ta­ti­on gab. Eine Inter­pre­ta­ti­on, die in ihrer Grund­aus­rich­tung der Aller­lö­sungs­leh­re sehr nahe­kommt. Sie hat mit Judas Iska­ri­ot, dem Ver­rä­ter, zu tun. Über ihn sprach der Papst auch jüngst wie­der und