Carrie Prejean Boller links in der Kommission für Religionsfreiheit der USA am 9. Februar, als sie Kritik am Zionismus wagte, und gestern in dem Interview von Piers Morgan, als sie Trumps MAGA-Bewegung für tot erklärte.
Nachrichten

Carrie Prejean Boller: „Die Maga-Bewegung ist tot“

Die Ent­las­sung der Katho­li­kin Car­rie Pre­jean Bol­ler aus der White Hou­se Reli­gious Liber­ty Com­mis­si­on der USA löste in kon­ser­va­ti­ven, reli­giö­sen und poli­ti­schen Krei­sen hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen aus. Die Ent­schei­dung wirft nicht nur Fra­gen nach poli­ti­scher Ein­fluß­nah­me auf, son­dern hat weit­rei­chen­de gesell­schaft­li­che Kon­se­quen­zen. Seit dem Angriff gegen den Iran wei­tet sich die Debat­te viel­mehr noch aus.
Kardinal Dominique Mathieu mit Papst Leo XIV. in Rom
Leo XIV.

Kardinal Dominique Mathieus Evakuierung aus dem Iran – und die zurückgelassenen Katholiken

Isra­el und die USA füh­ren einen Angriffs­krieg gegen den Iran, den sie „Prä­ven­tiv­krieg“ nen­nen, eine Kate­go­rie, die das Völ­ker­recht nicht kennt. Es han­delt sich um den drit­ten direk­ten Angriff mit nach­fol­gen­dem Schlag­ab­tausch seit 2024. Die im Iran aner­kann­te katho­li­sche Kir­che macht gera­de eine bit­te­re Erfah­rung. Die Katho­li­ken erle­ben nicht nur Bom­bar­die­run­gen, wie sie auf­grund der
Kardinal Pizzaballa (rechts im Bild), der Lateinische Patriarch von Jerusalem, übte gestern deutliche Kritik an der internationalen Gemeinschaft. Bildmitte: Kardinal Zuppi, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, rechts von ihm Michele De Pascale, der Regierungschef der Emilia-Romagna
Nachrichten

Kardinal Pizzaballa kritisiert internationale Doppelmoral

Bei der gest­ri­gen Ver­an­stal­tung am 24. Febru­ar mit dem Titel „Um wei­ter über den Frie­den zu spre­chen“ („Per con­ti­nu­are a parl­a­re di pace“) im Regio­nal­par­la­ment der Emi­­lia-Roma­­gna kri­ti­sier­te Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, Latei­ni­scher Patri­arch von Jeru­sa­lem, die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft. Die Ver­an­stal­tung fand anläß­lich des vier­ten Jah­res­tags des Beginns des rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krie­ges statt.
Kardinal Pizzaballa, lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Kardinal Raï, maronitischer Patriarch des Libanon, äußerten ihre Hoffnung, die sie mit dem Papstbesuch im Libanon verbinden und auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen.
Leo XIV.

Stimmen aus dem Libanon und dem Heiligen Land zur päpstlichen Friedensmission

Die ange­kün­dig­te Rei­se von Papst Leo XIV. in den Nahen Osten wird von kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als ein kraft­vol­les Zei­chen der Hoff­nung und des Frie­dens inter­pre­tiert – in einer Regi­on, die von Jahr­zehn­ten des Leids, der Zer­stö­rung und des gegen­sei­ti­gen Miß­trau­ens geprägt ist. Zwei her­aus­ra­gen­de Stim­men, Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Rai, maro­ni­ti­scher Patri­arch des Liba­non, und Kar­di­nal
Leo XIV. gab gestern ein spontanes Interview zu zahlreichen aktuellen Themen und mit einigen Irritationen
Lebensrecht

Leo XIV. und der Preis der „Ganzheitlichkeit“

In einem unge­wöhn­lich offe­nen und aus­führ­li­chen Gespräch mit Jour­na­li­sten vor der Vil­la Bar­be­ri­ni in Castel Gan­dol­fo äußer­te sich Papst Leo XIV. am gest­ri­gen Diens­tag zu einer Rei­he bri­san­ter The­men: dem US-Frie­­den­s­­plan für Gaza, der nuklea­ren Rhe­to­rik aus Washing­ton, dem lau­fen­den Straf­pro­zeß gegen Kar­di­nal Becciu – sowie der umstrit­te­nen Ehrung eines pro­gres­si­ven US-Sen­a­tors durch Kar­di­nal Cupich,
Papst Leo XIV. kehrte gestern nach einem Kurzaufenthalt in Castel Gandolfo nach Rom zurück. Dabei nahm er zum Nahost-Konflikt Stellung
Leo XIV.

Papst Leo XIV. führte Telefonat mit der Pfarrei in Gaza

Papst Leo XIV. zeigt wäh­rend der dra­ma­ti­schen Eska­la­ti­on des Gaza-Kon­f­likts Für­sor­ge und Nähe zu den dor­ti­gen Chri­sten und for­dert die untrag­ba­re Situa­ti­on für die gesam­te Zivil­be­völ­ke­rung zu been­den. In einem Tele­fon­ge­spräch nahm das Kir­chen­ober­haupt direk­ten Kon­takt mit dem ein­zi­gen katho­li­schen Pfar­rer im Gaza­strei­fen auf.
Papst Leo XIV. empfing gestern Israels Staatspräsident Isaac Herzog in Audienz. Der Heilige Stuhl legte wert auf die Feststellung, daß es sich um keine Einladung handelte, sondern Herzog darum ersucht hatte.
Leo XIV.

Der Papst und Israels Präsident: Die Wahrheit hinter der Audienz

Am 4. Sep­tem­ber 2025 emp­fing Papst Leo XIV. den israe­li­schen Prä­si­den­ten Isaac Her­zog zu einer offi­zi­el­len Audi­enz im Vati­kan. Wäh­rend die Welt mit wachen Augen auf das Gesche­hen im Nahen Osten blickt, wur­de die­ses Tref­fen von man­cher Sei­te als sym­bol­träch­ti­ger Akt dar­ge­stellt – doch die Wahr­heit liegt tie­fer und ver­dient eine Einordnung.
Der lateinische und der griechische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pizzaballa und Theophilos III., bei ihrer jüngsten Pressekonferenz.
Christenverfolgung

Christliche Patriarchen: „Wir bleiben in Gaza

Die bei­den rang­höch­sten christ­li­chen Füh­rer im Hei­li­gen Land, der Latei­ni­sche Patri­arch von Jeru­sa­lem, Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, und der grie­chisch-ortho­­do­­xe Patri­arch Theo­phi­los III., haben in einer gemein­sa­men Erklä­rung ange­kün­digt, trotz der israe­li­schen Mili­tär­of­fen­si­ve, Gaza nicht zu ver­las­sen. Ohne es aus­drück­lich zu sagen, machen sie damit die Prä­senz der katho­li­schen und der ortho­do­xen Kir­che zu einer Art
Internetseite von Caritas Internationalis zur Stellungnahme
Nachrichten

Stellungnahme von Caritas Internationalis zur menschengemachten Hungersnot und dem Angriff auf Gaza-Stadt

Cari­tas Inter­na­tio­na­lis mit Sitz im Vati­kan ver­öf­fent­lich­te eine Stel­lung­nah­me zur huma­ni­tä­ren Situa­ti­on im Gaza­strei­fen. Gestern sag­te Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Paro­lin am Ran­de sei­nes Besu­ches in Nea­pel: „Wir sind bestürzt über das, was in Gaza geschieht – und das trotz der Ver­ur­tei­lung durch die gan­ze Welt“. Hier die voll­stän­di­ge Stel­lung­nah­me der Cari­tas Inter­na­tio­na­lis: Stel­lung­nah­me von Cari­tas Inter­na­tio­na­lis zur
Leo XIV. bei der Generalaudienz am 13. August
Generalaudienz/ Katechese

Jesus wußte, daß ihn einer verraten wird

Groß war die Erwar­tungs­hal­tung der Medi­en, ob und was Papst Leo XIV. bei sei­ner Anspra­che im Rah­men der gest­ri­gen Gene­ral­au­di­enz zu den bei­den welt­po­li­ti­schen Brenn­punk­ten sagen wür­de: dem Tref­fen von US-Prä­­si­­dent Donald Trump mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin und dem Gaza-Kon­f­likt. So war man es von Fran­zis­kus gewöhnt. Noch gestern kehr­te Leo XIV. in