Papst Franziskus fügte der Kirche – laut eigenem Anspruch – "irreversiblen" Schaden zu. Der personifizierte Ausdruck dieses Erbes ist Glaubenspräfekt Victor Manuel "Tucho" Fernández.
Genderideologie

Das Problem Tucho: Die Dauerkrise eines päpstlichen Protegés

Da im Advent in den USA all­jähr­lich The Sound of Music aus­ge­strahlt wird, erin­nert sich Charles Coll­ins, ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter von Radio Vati­kan und heu­te ver­ant­wort­li­cher Redak­teur des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen katho­li­schen Nach­rich­ten­por­tals Crux, dar­an, wie die Non­nen dort rat­los über Maria sin­gen: „How do you sol­ve a pro­blem like Maria?“ Gemeint ist eine jun­ge Novi­zin namens Maria.
Selbstverliebtheit eines Kardinals? Nicht nur Regierende haben ihre Fotografen, um sich ins Bild zu setzen. Kardinal "Tucho" Fernández bei einem Aufenthalt in London im Juni 2024
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Ein Kardinal im Dauersturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir erfuh­ren gestern über Spe­co­la, daß die Syn­oda­len [der Syn­oda­li­täts­syn­ode] bereits ein Doku­ment über das weib­li­che Dia­ko­nat fer­tig­ge­stellt haben und daß das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re mit der Aus­ar­bei­tung des end­gül­ti­gen Berichts betraut sein wird. Das bedeu­tet eine unmit­tel­ba­re Gefahr! Ange­sichts der Vor­ge­schich­te des Prä­fek­ten die­ses Dik­aste­ri­ums, der kei­ne Gele­gen­heit aus­läßt, der
Athanasius Schneider ermahnt, daß die Kirche nicht länger in der Verwirrung verharren könne. Sie müsse in Klarheit die Wahrheit verkünden.
Liturgie & Tradition

Bischof Schneider: „Die Kirche kann nicht länger in der Verwirrung verharren“

Bischof Atha­na­si­us Schnei­der benann­te in einem aus­führ­li­chen Exklu­siv­in­ter­view mit Micha­el Hay­nes für Per Mari­am die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der katho­li­schen Kir­che klar. Er sieht die Kir­che in einer „noch nie dage­we­se­nen Ver­wir­rung im Glau­ben“ – eine Situa­ti­on, die Moral und Lit­ur­gie betrifft – und ruft Papst Leo XIV zu ent­schlos­se­nem Han­deln auf. Schnei­der warnt: „Wir kön­nen als
Kardinal Koch bestätigt, daß orthodoxe Ostkirchen Fiducia supplicans für eine unüberwindliche Hürde halten. Entweder oder.
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Kardinal Koch, die Ökumene und das Problem Fiducia supplicans

Seit 15 Jah­ren steht der Schwei­zer Kar­di­nal Kurt Koch dem Dik­aste­ri­um zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten vor, einer römi­schen Kuri­en­be­hör­de, die bis 2022 Päpst­li­cher Rat zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten hieß. Im Inter­view mit Katho​lisch​.de, dem Nach­rich­ten­por­tal der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, zieht der heu­te 75jährige eine Bilanz zu Fort­schrit­ten und Her­aus­for­de­run­gen im öku­me­ni­schen Dia­log.
Kardinal Gerhard Müller sprach gestern Klartext zu Homosexualität, Homo-Spektakel im Petersdom und Fiducia supplicans
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Kardinal Müller kritisiert „Homo-Spektakel“ bei der Heiligen Pforte

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, bis 2017 Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, eine Gali­ons­fi­gur der Recht­gläu­big­keit, nutz­te gestern einen fei­er­li­chen Anlaß im abge­le­ge­nen Dorf Bel­mon­te del San­nio in der süd­ita­lie­ni­schen Regi­on Moli­se, um die Leh­re der Kir­che mit Nach­druck zu ver­tei­di­gen – und gleich­zei­tig schar­fe Kri­tik an der Homo-Lob­­by zu üben. Es war impli­zit auch eine deut­li­che Mah­nung an
Die Profanierung der Kirche
Forum

Die Profanierung der Kirche geht weiter

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Falls Sie der Ansicht sind, dass sich mit der Ankunft eines neu­en Pap­stes etwas zum Bes­se­ren gewen­det hat, irren Sie sich. Die von Berg­o­glio begon­ne­ne „Her­me­neu­tik des Bruchs“ wird fort­ge­setzt. Die Zer­stö­rung des Glau­bens geht mit der glei­chen Vehe­menz wei­ter, nun aber mit einem Lächeln und Ele­ganz. Zwei Tage vor dem Kon­kla­ve
Victor Manuel Fernández reagierte trotzig auf die Kampfansage von Kardinal Fridolin Ambongo zur Homo-Erklärung Fiducia supplicans
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Wird Fiducia supplicans unter Leo XIV. versenkt? – Der Schlagabtausch zwischen Ambongo und Fernández

Die jüng­sten Äuße­run­gen von Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go OFMCap, Vor­sit­zen­der des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM) und Ver­tre­ter Afri­kas im C9-Kar­­di­nal­s­rat, über Fidu­cia sup­pli­cans – jenes umstrit­te­ne Doku­ment des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums, das die Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re erlaubt – haben weit­rei­chen­de Reak­tio­nen aus­ge­löst. Beson­ders auf den Fuß getre­ten fühlt sich Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“
Kardinal Ambongo, der einflußreichste Kirchenmann Afrikas, wurde von Leo XIV. empfangen. Anschließend äußerte der Purpurträger neue Töne zum Widerstand gegen Fiducia supplicans
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Kardinal Ambongo und das vergiftete Erbe Fiducia supplicans

Der Kapu­zi­ner Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go Besun­gu, Erz­bi­schof von Kin­sha­sa und Vor­sit­zen­der des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM), wur­de gestern von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Anschlie­ßend bestä­tig­te er sei­nen ambi­va­len­ten Wider­stand gegen ein zen­tra­les Erbe des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats – das umstrit­te­ne Doku­ment Fidu­cia sup­pli­cans –, ließ aber auch neue Töne hören.