Sie sagen Marxismus, Kommunismus, Sozialismus, Sandinismus, doch das Gesicht der Regime ist immer das gleiche, auch in Nicaragua.
Christenverfolgung

Buchstabiere Kommunismus, lies Nicaragua

Von Mau­ro Faver­za­ni* Jenen, die noch immer an das mensch­li­che Gesicht der kom­mu­ni­sti­schen Ideo­lo­gie glau­ben – die sich da und dort in der Welt ent­we­der in eine Ein­par­tei­en­dik­ta­tur oder in die Tra­gö­die eines unmo­ra­li­schen Mas­sen­ra­di­ka­lis­mus ver­wan­delt –, sei als Bei­spiel die aktu­el­le Situa­ti­on im Nica­ra­gua von Dani­el Orte­ga gewid­met, der 2007 mit der san­di­ni­sti­schen Par­tei

Das sozialistische Regime zieht die Schlinge um Bischof Rolando Álvarez enger. Am Montag wurden drei Priester, ein Diakon, zwei Seminaristen und ein Laie zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Christenverfolgung

Sandinistisches Regime verurteilt Priester zu zehn Jahren Gefängnis

(Mana­gua) Drei katho­li­sche Prie­ster, ein Dia­kon, zwei Semi­na­ri­sten und ein Kame­ra­mann aus der Diö­ze­se Matag­al­pa im Nor­den Nica­ra­gu­as wur­den wegen „Hoch­ver­rats“ zu zehn Jah­ren Gefäng­nis sowie zum „ewi­gen Ent­zug der Bür­ger­rech­te“ ver­ur­teilt. Die Kir­chen­ver­fol­gung durch das san­di­ni­sti­sche Regime nimmt immer här­te­re Züge an.

Elf Neupriester des Seminars Redemptoris Mater weihte Kardinal Brenes gestern in der Bischofskirche von Managua.
Christenverfolgung

Neupriester in Managua bitten um Exkardination

(Mana­gua) Gestern wur­den in der Kathe­dra­le von Mana­gua elf Semi­na­ri­sten des dor­ti­gen Prie­ster­se­mi­nars Redempto­ris Mater zu Prie­stern geweiht. Das Semi­nar wird vom Neo­ka­techu­me­na­len Weg geführt, um Prie­ster im Dienst der Diö­ze­sen aus­zu­bil­den. Genau das ist der­zeit in Nica­ra­gua aber ein Problem.

Nicaraguas sandinistische Machthaber: Staatspräsident Daniel Ortega und seine Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo
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Vatikandiplomatie im „Dialog“ mit der Regierung Nicaraguas

(Rom) Der Vati­kan befin­det sich in einem Dia­log mit der nica­ra­gua­ni­schen Regie­rung, „um Repres­sio­nen zu ver­mei­den“. Soweit berich­ten es eini­ge Medi­en wie die katho­li­sche spa­ni­sche Inter­net­zei­tung El Deba­te. Was heißt das kon­kret? Und was tut sich der­zeit in eini­gen benach­bar­ten sozia­li­sti­schen Dik­ta­tu­ren wie Vene­zue­la und Kuba?

Bischof Rolando Álvarez von Matagalpa bei seiner Festnahme am 19. August 2022.
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Vier Experten und zwölf Zeugen im Prozeß gegen Bischof Rolando Álvarez

(Tegu­ci­gal­pa) Vier Exper­ten und zwölf Zeu­gen wer­den im Pro­zeß gegen den nica­ra­gua­ni­schen Bischof Rolan­do Álva­rez aus­sa­gen, dem „Ver­schwö­rung gegen die natio­na­le Inte­gri­tät und Ver­brei­tung“ von „Falsch­mel­dun­gen zum Scha­den des Staa­tes und der nica­ra­gua­ni­schen Gesell­schaft“ vor­ge­wor­fen wer­den. Erst am Mon­tag war ein Prie­ster der Diö­ze­se Matag­al­pa in den­sel­ben Ankla­ge­punk­ten zu sechs Jah­ren Gefäng­nis ver­ur­teilt wor­den. Die

Der Priester Óscar Danilo Benavidez Dávila, Pfarrer in Mulukukú, wurde am Montag von der sandinistischen Regimejustiz zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.
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Priester in Nicaragua zu acht Jahren Gefängnis verurteilt – wegen „Verschwörung“

(Mana­gua) Der katho­li­sche Prie­ster Óscar Bena­vi­dez Dávila, Pfar­rer der Kir­che Espí­ri­tu San­to in Mulu­kukú, einer Gemein­de in der nörd­li­chen Kari­bik­re­gi­on Nica­ra­gu­as, wur­de am Mon­tag wegen angeb­li­cher „Ver­schwö­rung gegen die natio­na­le Inte­gri­tät“ und der Ver­brei­tung von Falsch­mel­dun­gen zu acht Jah­ren Gefäng­nis ver­ur­teilt. Das san­di­ni­sti­sche Regime macht Ernst. Wegen der glei­chen Ankla­ge­punk­te befin­det sich auch Bischof Rolan­do

Bischof Rolando Álvarez befindet sich seit August unter Hausarrest. Seiner Amtswürde entkleidet, mußte er im Gerichtssaal die Entscheidung entgegennehmen, daß er in Haft bleibt.
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Ortega-Regime stellt Bischof wegen „Putsch-Versuch“ und „Fake News“ vor Gericht

(Mana­gua) Die Ver­fol­gung der katho­li­schen Kir­che durch den san­di­ni­sti­schen Staats- und Regie­rungs­chef Dani­el Orte­ga geht wei­ter. Bischof Rolan­do Álva­rez von Matag­al­pa befin­det sich seit Mona­ten unter Haus­ar­rest. Nun wur­de gegen ihn for­mal Ankla­ge erho­ben. Prie­ster bit­ten die Bischofs­kon­fe­renz um Hilfe.

Der Priester Enrique Martínez, Pfarrer von Santa Martha in Managua, wurde am 13. Oktober bverhaftet.
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Wieder ein Priester in Nicaragua verhaftet

(Mana­gua) Der nica­ra­gua­ni­sche Prie­ster im Exil Uri­el Val­le­jos beklag­te am Frei­tag die Ver­haf­tung sei­nes Mit­bru­ders Enri­que Mar­tí­nez Gam­boa durch die Natio­nal­po­li­zei. Die Zahl der 2022 ver­haf­te­ten Prie­ster erhöht sich damit auf ins­ge­samt neun, dar­un­ter auch ein Bischof.

In einer Erklärung gab die Erzdiözese Managua das jüngste Verbot von Prozessionen in der Stadt Masaya bekannt.
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Prozessionen in der regimekritischen Stadt Masaya verboten

(Mana­gua) „Aus Grün­den der öffent­li­chen Sicher­heit“ wur­den von der nica­ra­gua­ni­schen Natio­nal­po­li­zei Pro­zes­sio­nen zu Ehren des hei­li­gen Hie­ro­ny­mus, des Schutz­pa­trons der Stadt Masaya, ver­bo­ten. Wäh­rend das sozia­li­sti­sche Regime die Ver­fol­gung der Kir­che ver­schärft, wird die­ses von Papst Fran­zis­kus gestützt.