Die progressive Wochenzeitung The Tablet interviewte Erzbischof Paglia, den Vorsitzenden der Päpstlichen Akademie für das Leben, und legte das ganze Dilemma offen, in dem sich der päpstliche Einsatz für das Lebensrecht befindet.
Lebensrecht

Papstvertrauter Paglia ohrfeigt die Lebensschützer und eröffnet Debatte zur Legalisierung künstlicher Verhütungsmittel

(Rom) In sei­nem jüng­sten Inter­view erklär­te Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia, Prä­si­dent der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben, daß in der Fra­ge der kirch­li­chen Ableh­nung künst­li­cher Ver­hü­tungs­mit­tel „eine Ver­än­de­rung mög­lich ist“. Die Ernen­nung von Maria­na Maz­zuca­to und die hart­näcki­ge Ver­tei­di­gung die­ser Ernen­nung zeigt, daß es sich nicht nur um eine Per­so­na­lie han­delt, son­dern um einen Teil des
Msgr. Robert Mutsaerts, Weihbischof von Herzogenbusch, meldet sich vom synodalen Prozeß ab, denn der Heilige Geist hätte damit rein "gar nichts zu tun".
Nachrichten

Bischof Mutsaerts: „Gott ist beim synodalen Prozeß nicht im Spiel“

(Amster­dam) In sei­nem Blog pran­gert Bischof Rob Muts­aerts, Weih­bi­schof von Her­zo­gen­busch in den Nie­der­lan­den, den syn­oda­len Pro­zeß an, der von Papst Fran­zis­kus nach dem Vor­bild des deut­schen syn­oda­len Wegs der Welt­kir­che auf­er­legt wur­de. Der dabei gern häu­fig im Mun­de geführ­te Hei­li­ge Geist habe, so Msgr. Muts­aerts, damit aller­dings nichts zu tun. Er scheint viel­mehr der
Ron DeSantis, der seit 2019 regierenden republikanische Gouverneur von Florida, wurde mit einem sensationellen Ergebnis wiedergewählt. Er könnte 2028, vielleicht schon 2024 auf das Weiße Haus abzielen.
Genderideologie

Ron DeSantis, ein Name, den man sich merken sollte

Von Andre­as Becker Ron DeS­an­tis wur­de als Gou­ver­neur von Flo­ri­da wie­der­ge­wählt, und das mit einem bes­se­ren Ergeb­nis als noch vor vier Jah­ren. Spä­te­stens seit dem 9. Novem­ber ist er auch in Euro­pa bekannt, und man soll­te sich sei­nen Namen mer­ken. Auf­merk­sa­men Beob­ach­tern fiel er bereits wäh­rend der Coro­­na-Zeit auf, als er nach dem Früh­jahrs­lock­down 2020
Msgr. Vincenzo Paglia verteidigt Mazzucatos Ernennung nicht durch eine Klärung ihrer Abtreibungshaltung, sondern durch Wegschauen und Ausblenden. Das kostet die Kirche Glaubwürdigkeit.
Lebensrecht

„Sie ist gut vorbereitet und wird sich mit Wirtschaftsfragen befassen“ – Erzbischof Paglia verteidigt weiterhin Mazzucatos Ernennung

(Rom) Erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia, Prä­si­dent der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben und Papst-Ver­­trau­ter, ver­tei­digt wei­ter­hin die Ernen­nung der Öko­no­min Maria­na Maz­zuca­to zum Mit­glied der Aka­de­mie durch Papst Fran­zis­kus. Das erin­nert an einen frü­he­ren Fall in der Kir­che rund um die Liturgiereform.
Papst Franziskus mit Erzbischof Vincenzo Paglia am vergangenen Samstag, dem 22. Oktober 2022
Lebensrecht

„Volle Anerkennung“ von Papst Franziskus für Erzbischof Paglia – Und die Ernennung Mazzucatos?

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing am Sams­tag Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia in Audi­enz. The­ma der Begeg­nung dürf­te auch die anhal­ten­de Kri­tik an der Ernen­nung der Abtrei­bungs­be­für­wor­te­rin Maria­na Maz­zuca­to gewe­sen sein, die von Fran­zis­kus zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben ernannt wurde.
Katholische Ärzte sind besorgt über die Ernennung der atheistischen Abtreibungsbefürworterin und Soros-finanzierten Ökonomin Mariana Mazzucato zum Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.
Lebensrecht

Weltbund katholischer Ärzte „besorgt“ über Ernennung von Mariana Mazzucato

(Rom) Die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on katho­li­scher Ärz­te­ver­ei­ni­gun­gen (FIAMC) gab eine Erklä­rung ab, in der sie ihre „Besorg­nis“ über die Ernen­nung der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­le­rin Maria­na Maz­zuca­to zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben zum Aus­druck bringt. Die FIAMC ist eine 1966 gegrün­de­te inter­na­tio­na­le katho­li­sche Ver­ei­ni­gung von Gläu­bi­gen päpst­li­chen Rechts, mit Mit­glieds­ver­ei­ni­gun­gen aus rund 70 Staa­ten der Welt,
Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
Hintergrund

Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.