Jesus Christus, das alleinige Heil, als Pantokrator im Apsismosaik der Kathedrale von Cefalù auf Sizilien
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Universelle Brüderlichkeit – Eine kritische Reflexion

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Am 25. Janu­ar 1986 kün­dig­te Papst Johan­nes Paul II. das erste mul­ti­re­li­giö­se Welt­ge­bets­tref­fen für den Frie­den an, das im glei­chen Jahr dann am 27. Okto­ber statt­ge­fun­den hat. Es nah­men 150 Ver­tre­ter ver­schie­de­ner reli­giö­ser Grup­pie­run­gen dar­an teil, dar­un­ter der Dalai Lama Ten­zin Gyat­so, Ver­tre­ter des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus, Hin­du­is­mus und Sik­his­mus, Inamul­lah
Selbsternannte Priesterinnen mit Bischöfin (wenn schon, denn schon)
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Um zu dienen, braucht es keine Weihe

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Stu­di­en­kom­mis­si­on zur Fra­ge des Dia­ko­na­tes der Frau kommt einer­seits zum Schluss, dass die Mög­lich­keit, Frau­en zum Dia­ko­nat (als Teil des Wei­he­sa­kra­ments) zuzu­las­sen, aus­ge­schlos­sen wer­den muss, gleich­zei­tig es nicht mög­lich sei, dar­über „ein end­gül­ti­ges Urteil zu fäl­len, wie im Fall der Prie­ster­wei­he“.1 Das leuch­tet wenig ein. Es geht all­zu offen­sicht­lich
Papst Franziskus fügte der Kirche – laut eigenem Anspruch – "irreversiblen" Schaden zu. Der personifizierte Ausdruck dieses Erbes ist Glaubenspräfekt Victor Manuel "Tucho" Fernández.
Genderideologie

Das Problem Tucho: Die Dauerkrise eines päpstlichen Protegés

Da im Advent in den USA all­jähr­lich The Sound of Music aus­ge­strahlt wird, erin­nert sich Charles Coll­ins, ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter von Radio Vati­kan und heu­te ver­ant­wort­li­cher Redak­teur des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen katho­li­schen Nach­rich­ten­por­tals Crux, dar­an, wie die Non­nen dort rat­los über Maria sin­gen: „How do you sol­ve a pro­blem like Maria?“ Gemeint ist eine jun­ge Novi­zin namens Maria.
Kardinal Raymond Burke bei der Inzensierung des Altars zum Offertorium im überlieferten Römischen Ritus.
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Zerrbild des Glaubens: Die neue Messe und ihre „Gabenbereitung“

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Wenn es stimmt, dass die „katho­li­sche Kir­che“ eine „neue“ Kir­che gewor­den ist und einen „neu­en“ Glau­ben lehrt, der mit dem über­lie­fer­ten Glau­ben ganz oder teil­wei­se gebro­chen hat, dann wird das nir­gend­wo deut­li­cher als in der Hei­li­gen Mes­se, aus der 1969 eben­falls eine „neue Mes­se“ gewor­den ist.
Nach dem Tod von Papst Franziskus wurde der Bericht der zweiten von ihm eingesetzten Studienkommission zum Frauendiakonat veröffentlicht, mit einem klaren Ergebnis: Es kann kein Frauendiakonat geben. Frauen als Diakonen, Priester oder Bischöfe (wie im Bild bei den Lutheranern) wird es in der katholischen Kirche nicht geben
Leo XIV.

Der „Petrocchi-Bericht“: Ein klares Nein zum Frauendiakonat

Der Vati­kan hat, end­lich und über­ra­schend offi­zi­ell, den Abschluß­be­richt jener zwei­ten Stu­di­en­kom­mis­si­on zum Frau­en­dia­ko­nat ver­öf­fent­licht, die Papst Fran­zis­kus im April 2020 ein­setz­te, nach­dem die erste von ihm beauf­trag­te Kom­mis­si­on von 2016 nicht das gewünsch­te Ergeb­nis gelie­fert hat­te. Nun liegt es zum wie­der­hol­ten Male schrift­lich vor, daß ein Frau­en­dia­ko­nat als Teil des Wei­he­sa­kra­ments nicht mög­lich ist.
Die lehrmäßige Note Mater populi fidelis provozierte ehebliche Verwirrung. Prof. Roberto de Mattei versucht Klarheit zu schaffen.
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Die Folgen der Note Mater populi fidelis

Von Rober­to de Mat­tei*  Am 4. Novem­ber 2025 wur­de die lehr­mä­ßi­ge Note Mater popu­li fide­lis ver­öf­fent­licht, mit wel­cher das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re Bedeu­tung und Gren­zen bestimm­ter maria­ni­scher Titel erläu­tern möch­te, die sich auf Mari­as Mit­wir­kung am Erlö­sungs­werk bezie­hen. Die Erklä­rung hat unter ein­fa­chen Gläu­bi­gen wie auch unter Mario­lo­gen Bestür­zung und Betrof­fen­heit her­vor­ge­ru­fen, weil sie
Unsere Liebe Frau vom Sieg, wie sie dem heiligen Papst Pius V. bei der Schlacht von Lepanto erschienen ist.
Liturgie & Tradition

Der postliberale Priester

Von Julio Lore­do* Ein fester Bezugs­punkt im Den­ken man­cher „rech­ter“ Krei­se ist der Anti­ame­ri­ka­nis­mus, das heißt jenes tief­sit­zen­de, vor­be­halt­lo­se Ableh­nen von allem, was aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka stammt. Eine sol­che Ableh­nung ist zwei­fel­los in nicht weni­gen Aspek­ten gerecht­fer­tigt. Denn über lan­ge Zeit hin­weg wirk­te der Ein­fluß des ame­ri­ka­ni­schen Libe­ra­lis­mus und umfas­sen­der noch der
Ruinen der Fortaleza de la Concepción in La Vega Real auf Hispaniola. Dort errichtete Christoph Kolumbus 1494 ein Kreuz.
Nachrichten

Das wundertätige Kreuz von Christoph Kolumbus auf Hispaniola

John O’Kane Mur­ray, 1847 im iri­schen Der­ry gebo­ren, war in jun­gen Jah­ren in die USA aus­ge­wan­dert, wo er in New York Medi­zin stu­dier­te und als Arzt prak­ti­zier­te. Bekannt wur­de er jedoch als Schrift­stel­ler und Päd­ago­ge. Durch sei­ne histo­ri­schen und bio­gra­phi­schen Bücher trug er wesent­lich zur Stär­kung einer katho­li­schen Iden­ti­tät in den USA bei. Obwohl er
Das offiziell nie bestätigte Kardinalskonsistorium soll tatsächlich Anfang Januar 2026 stattfinden. Laut einem linken Politmagazin will Leo XIV. einen direkten Versuch der Versöhnung zwischen progressivem und konservativem Kirchenflügel wagen
Leo XIV.

Das nicht existierende Konsistorium – von dem alle reden

Papst Leo XIV. hält sich der­zeit im Nahen Osten auf. Am Don­ners­tag brach das Kir­chen­ober­haupt in die Tür­kei auf. Mor­gen wird die Rei­se in den Liba­non fort­ge­setzt. Unter­des­sen wird in Rom viel über das für Anfang Janu­ar 2026 ange­kün­dig­te Kon­si­sto­ri­um gespro­chen, doch offi­zi­ell exi­stiert die­ses Kon­si­sto­ri­um gar nicht. Es han­delt sich dabei um eine Anfang
Zweites Vatikanisches Konzil als Ort und Ausgangspunkt falscher Weichenstellungen
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Der Samen der Zwietracht: Das Zweite Vatikanische Konzil

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* In die­sem Jahr fei­ert die Kir­che den 60. Jah­res­tag des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Vie­le ortho­do­xe (recht­gläu­bi­ge) Geist­li­che wer­den eini­ge schö­ne und ortho­do­xe Sät­ze aus den Kon­zils­do­ku­men­ten zitie­ren. Gleich­zei­tig wer­den Häre­ti­ker in den­sel­ben Doku­men­ten For­mu­lie­run­gen fin­den, die ihnen zusa­gen, weil sie sich zur Ver­brei­tung von Irr­leh­ren eignen.