Reinhold "Reinaldo" Nann ließ sich zum Priester weihen, dann auch zum Bischof, um dann aber seine Versprechen zu brechen, seine Herde im Stich zu lassen - und zu heiraten
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Liebe statt Kollare – Der Fall Reinaldo Nann und der Zölibat

In der lan­gen Geschich­te der katho­li­schen Kir­che sind Rück­trit­te aus Lie­be kein Novum – im Schat­ten des Altars haben sich immer wie­der Prie­ster für ein Leben außer­halb der kirch­li­chen Kle­rik­er­ord­nung ent­schie­den. Sel­ten jedoch fällt ein Bischof in die­se Kate­go­rie. Noch sel­te­ner geschieht es mit sol­cher Öffent­lich­keit wie im Fall des ehe­ma­li­gen Bischofs von Cara­velí Rein­hold
Papst Leo XIV. und sein Kurs. Welcher Kurs?
Forum

Leo XIV. enthüllte seine Karten – sie sind nicht gut

Auch fünf Mona­te nach sei­ner Wahl bleibt die Ein­schät­zung des Pon­ti­fi­kats von Leo XIV. schwie­rig. Die von ihm aus­ge­hen­den Signa­le las­sen sich höchst unter­schied­lich deu­ten – ein Umstand, der die Unsi­cher­heit in der kirch­li­chen Öffent­lich­keit wider­spie­gelt.So ana­ly­sier­te jüngst Cami­nan­te Wan­de­rer das erste Gesprächs­buch des neu­en Pap­stes, das in Zusam­men­ar­beit mit Eli­se Ann Allen ent­stand. Trotz
Leo XIV., "Weltbürger": Ab heute ist das erste Gesprächsbuch des neuen Papstes im Buchhandel erhältlich – vorerst in spanischer Sprache
Genderideologie

Leo XIV.: „Die Lehre der Kirche zur Homosexualität wird sich nicht ändern“

Die Kir­che blei­be offen für „alle, alle, alle“, wie es Papst Fran­zis­kus for­mu­lier­te, doch „ich hal­te es für höchst unwahr­schein­lich, jeden­falls in naher Zukunft, daß sich die Leh­re der Kir­che im Hin­blick auf das, was sie über Sexua­li­tät oder über die Ehe lehrt, ändern wird“. Die­se Wor­te wer­den aus dem heu­te in Peru in den
Die argentinische Diözese San Luis: (links) 2010 die "strenge" Kirche mit 40 Seminaristen, (rechts) 2025 die bergoglianische Kirche, die "hinausgeht", mit vier Seminaristen.
Forum

Der Fall der Diözese San Luis

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Über Mon­si­gno­re Gabri­el Ber­nar­do Bar­ba haben wir bereits mehr­fach berich­tet: bei sei­ner Ernen­nung zum Bischof von San Luis durch Papst Fran­zis­kus, bei einem sei­ner ersten Skan­da­le, bei der empö­ren­den Ver­leug­nung des Namens Jesu in einer lit­ur­gi­schen Zere­mo­nie und zuletzt über sein Vor­ha­ben, Kate­che­ten ideo­lo­gisch zu indoktrinieren.
Argentiniens Bischöfe und ihre Verantwortung am Niedergang der Priesterberufungen
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Die Katastrophe und ihre Verleugnung: Argentiniens Bischöfe und der Niedergang der Priesterberufungen

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In der ver­gan­ge­nen Woche erin­ner­te Msgr. Ser­gio Bue­n­a­nue­va, Bischof von San Fran­cis­co in Argen­ti­ni­en und sehr aktiv in den sozia­len Netz­wer­ken, auf sei­nem X‑Account zurecht an einen Text von Papst Leo XIV., in dem die­ser davor warn­te, daß der Prie­ster­man­gel in Frank­reich (und der Bischof bat dar­um, an die­ser Stel­le „Argen­ti­ni­en“ zu
Missionar in Russland
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„Rußland schämt sich heute nicht mehr für seinen Glauben“

Pater Luis Geo­van­ny ging in die Mis­si­on im Gei­ste der gro­ßen Mis­sio­na­re – stets auf der Suche nach den „schwie­rig­sten Orten“ – mit dem Wunsch, daß „vie­le Men­schen die Lie­be Got­tes ken­nen­ler­nen“ und um jedem Her­zen in Ruß­land die Wei­he zu brin­gen, die die Jung­frau Maria in Fati­ma gefor­dert hatte.
Wird die Götzendienerei des modernistischen Konstrukts "Pachamama" entsorgt und durch die Verkündigung Jesu Christi ersetzt?
Leo XIV.

Künftig Amazonas-Grüße ohne Pachamama?

Ver­schwin­det die Pacha­ma­ma mit dem Tod von Fran­zis­kus wie­der in der Ver­sen­kung? Wer­den die pro­gres­si­ven Ama­­zo­­nas-Spie­­le­­rei­en ent­sorgt? Rom hat den Ama­­zo­­nas-Bischö­­fen einen Schuß vor den Bug ver­paßt, den auch deren euro­päi­sche Unter­stüt­zer gehört haben dürf­ten. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin schick­te im Namen von Papst Leo XIV. den Teil­neh­mern des Tref­fens der Ama­­zo­­nas-Bischö­­fe, das seit dem 17.
Nachrichten

Ein umstrittener Rückzug – Der Fall Dominique Spina und die Verantwortung der Kirche

Am 2. Juni 2025 ver­kün­de­te die Erz­diö­ze­se Tou­lou­se die Ernen­nung von Abbé Domi­ni­que Spi­na zum Kanz­ler und Dele­ga­ten für Ehe­fra­gen. Eine Ent­schei­dung, die für Empö­rung sorg­te – und schließ­lich revi­diert wur­de. Denn Spi­na ist kein unbe­schrie­be­nes Blatt. Die Fra­ge geht jedoch tiefer.
Der kurz vor Bergoglios Tod ernannte neue Erzbischof von Detroit dezimiert nicht nur die Meßorte des überlieferten Ritus, sondern säubert das Priesterseminar von konservativen Professoren
Liturgie & Tradition

Säuberung im Priesterseminar

Die kürz­li­che Ent­las­sung von drei pro­mi­nen­ten Pro­fes­so­ren des Sacred Heart Major Semi­na­ry in Detroit hat in katho­li­schen Krei­sen für gro­ße Auf­re­gung gesorgt. Ralph Mar­tin, Edu­ar­do Eche­ver­ria und Edward Peters, lang­jäh­ri­ge Dozen­ten des Prie­ster­se­mi­nars und bekann­te Ver­tre­ter einer kon­ser­va­ti­ven Theo­lo­gie, wur­den von Erz­bi­schof Edward Wei­sen­bur­ger ent­las­sen. Die­se Ent­schei­dung hat nicht nur Fra­gen zu den spe­zi­fi­schen Grün­den