Priesterweihen für die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft, die Osmose und die Billigkeit – eine Stellungnahme aus dem Volk

Von Wolf­ram Schrems* Seit der Ankün­di­gung von Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. am 2. Febru­ar wur­den in den ver­schie­de­nen Inter­net­me­di­en, in pri­va­ten wie kir­chen­of­fi­zi­el­len, zahl­rei­che mehr oder weni­ger sach­ge­rech­te Infor­ma­tio­nen und mehr oder weni­ger qua­li­täts­vol­le Kom­men­ta­re dazu veröffentlicht.
Die Vorgehensweise von Kardinal Arthur Roche (Gottesdienstdikasterium) und Sr. Brambilla (Ordensdikasterium) prägt maßgeblich die Situation um die angekündigten Bischofsweihen der Piusbruderschaft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Römische Willkür als Kern der Notstands-Debatte

Die Beru­fung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf den „Not­stand“ wird oft als ideo­lo­gi­sche Posi­ti­on dar­ge­stellt. Tat­säch­lich gehört die­ses Kon­zept jedoch in den juri­di­schen Bereich. Gemäß can. 1323, 4 des Codex Iuris Cano­ni­ci wird eine Stra­fe aus­ge­schlos­sen, wenn jemand „auf­grund einer Not­la­ge“ han­delt, um ein schwe­res Übel zu ver­mei­den, solan­ge die Hand­lung nicht intrin­sisch uner­laubt
Allegorie der Kirche als Hüterin der Wahrheit: Fresko von Andrea di Bonaiuto im Spanischen Saal der Dominikanerkirche Santa Maria Novella in Florenz (um 1365–1367)
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Loyalität, Wahrheit und Ambivalenz unter dem Pontifikat von Papst Franziskus

Von Con­tra Ambi­va­lent Die fol­gen­de Ana­ly­se ver­steht sich als Bei­trag zum theo­lo­gi­schen Dis­kurs auf Grund­la­ge öffent­lich zugäng­li­cher Tex­te und Ereig­nis­se. Sie erhebt weder dis­zi­pli­nä­re Auto­ri­tät noch mora­li­sche Ankla­ge, son­dern zielt auf begriff­li­che Klä­rung. 1. Anschluss an den ersten Auf­satz – Ambi­va­lenz als Vor­aus­set­zung der Loya­li­täts­fra­ge Im vor­aus­ge­hen­den Auf­satz „Zur inne­ren Logik des Pon­ti­fi­kats von Papst
Gut zwölf Jahre währte das Pontifikat von Papst Franziskus. Oft wurde es an spektakulären und umstrittenen Einzelgesten festgemacht. Eine gründliche Analyse zeigt nun, daß ihm vielmehr eine konsistente innere Logik zugrunde lag.
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Zur inneren Logik des Pontifikats von Papst Franziskus und seiner ekklesiologischen Sprengkraft

Die­ser Bei­trag eines anonym blei­ben­den Autors unter­sucht die inne­re Logik des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus und sei­ne ekkle­sio­lo­gi­schen Kon­se­quen­zen. Ana­ly­tisch aus­ge­rich­tet, kon­zen­triert sich die Ana­ly­se auf beob­acht­ba­re Zusam­men­hän­ge zwi­schen Leh­re, Pra­xis und Auto­ri­tät, ohne per­sön­li­che Inten­tio­nen zu bewer­ten oder pole­mi­sche Zuspit­zun­gen zu ver­wen­den. Die struk­tu­rel­len Dyna­mi­ken die­ses Pon­ti­fi­kats, das von 2013 bis 2025 dau­er­te, wer­den
Desinfizierung des Petersdoms (hier der Confessio mit dem Petrusgrab) nach der mehrmonatigen Schließung während der Corona-Pseudopandemie
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Brief an den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre

Die soge­nann­te Coro­­na-Zeit liegt mitt­ler­wei­le etwas zurück. Man­che möch­ten sie rasch hin­ter sich las­sen, ande­re hin­ge­gen haben nicht ver­ges­sen. Dies hängt vor allem damit zusam­men, daß sich die Ver­ant­wort­li­chen – die in recht­li­cher wie auch in mora­li­scher Hin­sicht nicht sel­ten zu Tätern wur­den – einer sach­li­chen, trans­pa­ren­ten und ehr­li­chen Auf­ar­bei­tung ver­wei­gern. Gera­de dadurch besteht die
Die von Rupnik gestaltete Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast war in den vergangenen Jahren Schauplatz der Fastenexerzitien für die Römische Kurie. Mit dieser Praxis wird unter Leo XIV. gebrochen.
Leo XIV.

Römische Kurie verlegt Exerzitien: Abstand von der Rupnik-Kapelle

Nach lan­gem Still­stand mar­kiert eine Ent­schei­dung einen unauf­ge­reg­ten Kurs­wech­sel unter Papst Leo XIV.: Die dies­jäh­ri­gen Fasten­ex­er­zi­ti­en der Römi­schen Kurie wer­den weder in der von Mar­ko Ivan Rup­nik gestal­te­ten Kapel­le Redempto­ris Mater im Apo­sto­li­schen Palast statt­fin­den noch in dem von Papst Fran­zis­kus dafür aus­ge­wähl­ten Exer­zi­ti­en­haus in Aric­cia. Statt­des­sen wur­den die Kar­di­nä­le zu den geist­li­chen Ein­kehr­ta­gen vom
Katholische Kirche in Lateinamerika: Aufgerieben zwischen den beiden laizistischen Richtungen, dem Sozialismus und dem liberalen Relativismus?
Nachrichten

Lateinamerika verliert immer mehr sein katholisches Gepräge

Latein­ame­ri­ka galt lan­ge als ver­läß­li­cher Pfei­ler der katho­li­schen Kir­che: zah­len­mä­ßig stark, volks­kirch­lich geprägt, kul­tu­rell tief von der Katho­li­zi­tät durch­drun­gen. Die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit scheint immer mehr der Ver­gan­gen­heit anzu­ge­hö­ren. Neue Daten des Pew Rese­arch Cen­ter bestä­ti­gen, was sich seit Jah­ren abzeich­net: Der katho­li­sche Glau­be befin­det sich auf dem Rück­zug, wäh­rend reli­giö­se Bin­dungs­lo­sig­keit rapi­de zunimmt.
Papst Leo XIV. mit Kardinälen bei den Arbeiten des Konsistoriums in der großen Audienzhalle
Leo XIV.

Alles, was wir über das Konsistorium Leos XIV. noch nicht wußten

Die Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te aus der Feder von Nico Spun­to­ni eini­ge Hin­ter­grün­de rund um das Kon­si­sto­ri­um, das am 7./8. Janu­ar im Vati­kan statt­fand. Wir doku­men­tie­ren die­sen Bericht voll­in­halt­lich: Alles, was wir über das Kon­si­sto­ri­um Leos bis­lang noch nicht wuß­ten Fast eine Woche ist seit dem außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­um ver­gan­gen, und die Neu­gier dar­über, was der