Ronald Reagan 1985 vor dem Portugiesischen Parlament
Hintergrund

„Mehr Macht als alle großen Armeen und Staatsmänner der Welt“ – US-Präsident Ronald Reagan 1985 über Fatima

(Washington/​​Lissabon/​​Rom) Als die Abge­ord­ne­ten des Por­tu­gie­si­schen Par­la­ments, der Assem­bleia da Repú­b­li­ca, im Pala­cio de Sao Ben­to Platz genom­men hat­ten, um die Rede des US-Prä­­si­­den­ten zu hören, „hät­te sich nie­mand gedacht“, daß Ronald Rea­gan auch Fati­ma und die Hir­ten­kin­der erwäh­nen wür­de. Radio Ren­as­cen­ça, der Radio­sen­der der Por­tu­gie­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, erin­ner­te jüngst an die­ses Ereig­nis aus dem Jahr 1985.
Die Gendarmerie des Vatikans säuberte die berühmten Kolonnaden des Bernini von Vagabunden und Obdachlosen, die dort schliefen, während Papst Franziskus in Santa Marta dazu aufforderte, sich den "Armen zu nähern, auch wenn sie stinken".
Nachrichten

Gendarmerie des Vatikans verjagt Obdachlose aus den Kolonnaden des Bernini

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am Diens­tag in sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in San­ta Mar­ta sag­te, daß man die Armen zu sich her­an­las­sen sol­le, „auch wenn sie stin­ken“, führ­te die vati­ka­ni­sche Gen­dar­me­rie auf dem Peters­platz eine Säu­be­rungs­ak­ti­on durch, bei der die Vaga­bun­den und Obdach­lo­sen ver­trie­ben wur­den, die in den Kolon­na­den des Ber­ni­ni schliefen.
Der belgische Ordenszweig der Broeders van Liefde bietet seit 27. April 2017 in seinen Einrichtungen für psychisch Kranke die Euthanasie an und will auch trotz eines Ultimatums des Vatikans daran festhalten.
Forum

Kann eine unmoralische Tat durch subjektive Gewissensentscheidungen zur gottgewollten Handlung werden? (I)

Ein Gast­kom­men­tar zur neu­en Recht­fer­tig­ung­leh­re von Eutha­na­­sie-Tötun­­­gen durch bel­gi­sche Ordens­leu­te. Von Hubert Hecker. Ver­tre­ter des bel­gi­schen Pfle­­ge-Ordens „Broe­ders van Lief­de“ behar­ren dar­auf, in ihren 15 Häu­sern für psy­chisch Kran­ke das libe­ra­le bel­gi­sche Eutha­na­sie­ge­setz anzu­wen­den. Der Staat erlaubt dort, dass Ärz­te lebens­mü­de Men­schen, unheil­bar kran­ke Pati­en­ten und sogar Kin­der auf Wunsch der Eltern straf­frei töten kön­nen. …
Generalaudienz/ Katechese

„Wir vertrauen auf den Heiligen Geist, der alles zum Guten führt“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, wir wol­len in der heu­ti­gen Kate­che­se unse­ren Blick auf die Erzie­hung zur Hoff­nung rich­ten. Als Chri­sten las­sen wir uns nicht von nega­ti­ven Gedan­ken erdrücken, son­dern leben aus dem festen Glau­ben an Gott, der mit der Erschaf­fung die­ser Welt schon sein erstes Wun­der gewirkt hat. 
Das Päpstliches Institut "Johannes Paul II." für Studien zu Ehe und Familie wurde von Papst Franziskus aufgelöst und in seinem Sinne neugegründet.
Hintergrund

Das Erbe Johannes Pauls II. beseitigt – Franziskus löst Institut für Ehe und Familie auf und gründet es neu

(Rom) Zehn Tage nach der Beer­di­gung von Kar­di­nal Car­lo Caf­farra, dem Grün­der­prä­si­den­ten, hat Papst Fran­zis­kus mit einem Motu pro­prio das von Papst Johan­nes Paul II. gegrün­de­te und nach ihm benann­te Päpst­li­che Insti­tut Johan­nes Paul II. für Stu­di­en zu Ehe und Fami­lie auf­ge­löst – und im „ursprüng­li­chen Geist“ neu gegrün­det. Letz­te­res wird bezweifelt.
"Vorhof des Franziskus"
Hintergrund

Vom „Vorhof der Völker“ zum „Vorhof des Franziskus“ – Zielloses Umherirren?

(Rom) In Assi­si wur­de vom 14.–17. Sep­tem­ber die Aus­ga­be 2017 der Initia­ti­ve „Il Cor­ti­le di Fran­ces­co“ (Der Vor­hof des Fran­zis­kus) gestar­tet. Dabei han­delt es sich um eine Fort­set­zung der unter Bene­dikt XVI. ins Leben geru­fe­nen Initia­ti­ve „Vor­hof der Völ­ker“. Even­tu­el­le Namens­ver­wechs­lun­gen mit dem amtie­ren­den Papst, offi­zi­ell ist der hei­li­ge Franz von Assi­si gemeint, sind offen­sicht­lich …
Rodolfo Kusch (1922-1979), der Stichwortgeber für das "Volksverständnis" von Papst Franziskus
Hintergrund

Die Unbekannte „Volk“ – Papst Franziskus enthüllt, wer ihm den „Pue​blo“​-Mythos erzählt hat

(Rom) In Domi­ni­que Wol­tons Buch „Poli­tik und Gesell­schaft“, das zwölf Gesprä­che des fran­zö­si­schen Sozio­lo­gen mit Papst Fran­zis­kus ent­hält und Anfang Sep­tem­ber erschie­nen ist, fin­det sich nicht nur die Ent­hül­lung, daß Papst Fran­zis­kus am Ende sei­ner Amts­zeit als Jesui­ten­pro­vin­zi­al von Argen­ti­ni­en, die Hil­fe einer jüdi­schen Psy­cho­lo­gin in Anspruch nahm und daß es „zu tra­di­tio­na­li­sti­sche Krei­se“ in …