Christus übergibt dem Apostel Petrus die Schlüssel der Kirche und des Himmelreiches
Forum

Ein schlechter Papst ist kein falscher Papst

Wie­der­holt ist zu hören, Papst Fran­zis­kus sei der „fal­sche Pro­phet“. Eine sol­che Ein­schät­zung hat den Vor­teil, daß sie für kla­re Ver­hält­nis­se sorgt. Ist sie des­halb aber rich­tig und ange­mes­sen? Die Fra­ge beschäf­tigt gar nicht so weni­ge Katho­li­ken, wird aber, da es den Papst betrifft, kaum öffent­lich erör­tert. Ein Prie­ster und argen­ti­ni­scher Lands­mann von Fran­zis­kus unter­nahm …
Angelo Kardinal Sodano mit Papst Franziskus, dem der ehemalige Chefdiplomat des Vatikans die Tür zum Pontifikat geöffnet hatte.
Hintergrund

Angelo Kardinal Sodano – Türöffner zum Pontifikat von Papst Franziskus – verstorben

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de der Tod von Ange­lo Kar­di­nal Sod­a­no bekannt­ge­ge­ben. Der ehe­ma­li­ge Kar­di­nal­staats­se­kre­tär von Papst Johan­nes Paul II. war am Frei­tag, dem 27. Mai, im Alter von 94 Jah­ren in Rom ver­stor­ben. Von ihm stammt eine beson­ders umstrit­te­ne Aus­sa­ge zum Drit­ten Geheim­nis von Fati­ma. Vor allem war er der Tür­öff­ner zum Pon­ti­fi­kat von …
Papst Franziskus trat am Mittwoch erstmals mit einem Gehstock an die Öffentlichkeit. Er will sich keiner Narkose mehr unterziehen.
Nachrichten

Papst Franziskus: „Lieber trete ich zurück“

(Rom) Papst Fran­zis­kus befin­det sich auf dem Weg der Bes­se­rung. Nach­dem er eini­ge Zeit im Roll­stuhl geführt wur­de, trat er in die­ser Woche mit dem Geh­stock an die Öffent­lich­keit. Am Mon­tag äußer­te er sich kategorisch.
Klosterneuburg wartet seit zwei Jahren auf die Wahl eines neuen Propstes und Abtes. Dazwischen leitete ein Päpstlicher Delegat das Stift und hatte sexuelle Mißbrauchs- und Vertuschungsvorwürfe zu untersuchen. Es gibt nun Bedenken, daß die Untersuchung wirklich in allen Punkten ordentlich verlaufen ist.
Hintergrund

Neue Vorwürfe in der Causa Klosterneuburg – und zum römischen Umgang damit

(Wien) Schwe­re Homo­­se­­xu­a­­li­täts-Vor­­­wür­­fe rund um die Unter­su­chun­gen von sexu­el­lem Miß­brauch im Augu­­sti­­ner-Chor­her­­ren­­stift Klo­ster­neu­burg bei Wien erhebt die kana­di­sche Nach­rich­ten­sei­te Life­Si­teNews. Die Vor­wür­fe von Mai­ke Hick­son und Chef­re­dak­teur John Hen­ry Westen betref­fen den Umgang der Klo­ster­lei­tung mit den Miß­brauchs­vor­wür­fen, aber auch die römi­sche Unter­su­chung der­sel­ben. In dem 1114 gestif­te­ten Klo­ster­neu­burg leben heu­te 41 Chor­her­ren. Das Augu­­sti­­ner-Chor­her­­ren­k­lo­­ster …
Papst Franziskus mit den Dikasterienleitern der Römischen Kurie (Archivbild).
Hintergrund

Stehen die größten personellen Veränderungen dieses Pontifikats vor der Tür?

(Rom) Am Pfingst­sonn­tag, dem 5. Juni, wird die Apo­sto­li­sche Kon­sti­tu­ti­on Prae­di­ca­te Evan­ge­li­um in Kraft tre­ten, mit der eine Reform der Römi­schen Kurie umge­setzt wird. Eine gan­ze Rei­he von Dik­aste­ri­en­lei­tern wer­den damit wahr­schein­lich ihren Platz räu­men müssen.
Audienz für Kardinal Ladaria SJ außerhalb der üblichen Zeiten.
Nachrichten

Audienz für den Glaubenspräfekten

(Rom) Kar­di­nal Luis Lada­ria Fer­rer SJ wur­de gestern von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. War es die sei­ner Ent­las­sung als Prä­fekt der Glaubenskongregation?
Papst Franziskus mit Vertretern der Geistlichen Familie Charles de Foucauld in der kleinen Audienzhalle Paolo VI.
Hintergrund

Papst Franziskus: „Charles de Foucauld hat mir geholfen, weniger pelagianisch zu sein“

(Rom) Am 15. Mai sprach Papst Fran­zis­kus Charles de Fou­cauld hei­lig. Weni­ge Tage spä­ter emp­fing er die sich auf den neu­en Hei­li­gen beru­fen­de Asso­cia­ti­on Famil­le Spi­ri­tu­el­le Charles de Fou­cauld in Audi­enz. Die dabei gehal­ten­de Anspra­che des Pap­stes ent­hält eine bemer­kens­wer­te Stel­le, ein Stich­wort, das einer von meh­re­ren roten Fäden ist, die sich seit neun Jah­ren …
Bischof Rolando José Álvarez Lagos von Matagalpa in Nicaragua befindet sich seit dem Abend des 19. Mai in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen die Verfolgung der Kirche und das repressive Regime von Daniel Ortega und der Sandinisten zu protestieren.
Nachrichten

Bischof im Hungerstreik

(Mana­gua) In Nica­ra­gua ist ein Bischof in den Hun­ger­streik getre­ten, um gegen die Repres­si­on des san­di­ni­sti­schen Regimes zu pro­te­stie­ren, mit der die Kir­che „zum Schwei­gen“ gebracht wer­den soll. In San­ta Mar­ta gilt das Orte­­ga-Regime hin­ge­gen als „befreun­de­te“ Macht.