Was sagt uns das erste Gesprächsbuch von Papst Leo XIV. über das neue Kirchenoberhaupt?
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Der stille Papst

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* An die­sem Wochen­en­de habe ich das Buch „Leo XIV. – Welt­bür­ger und Mis­sio­nar des 21. Jahr­hun­derts“ gele­sen, die erste Bio­gra­phie und auch das erste Gesprächs­buch von Papst Leo XIV. Das Werk glie­dert sich deut­lich in zwei Tei­le: in eine aus­führ­li­che Bio­gra­phie und ein lan­ges Inter­view. Bei­de Tei­le las­sen sich unab­hän­gig von­ein­an­der lesen,
Heiliges Jahr des "Homo-Stolzes": Bild von Franziskus beim Homo-Gottesdienst in der römischen Jesuitenkirche Il Gesù am 6. September 2025. Das größte Sakrileg folgte darauf...
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Charlie Kirk und das große Paradoxon

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Über­all auf der Welt, auch hier in Kroa­ti­en, berich­te­ten Jour­na­li­sten über den poli­tisch moti­vier­ten Mord an Charles James Kirk. Vie­le Katho­li­ken – Lai­en, Prie­ster und Bischö­fe – spra­chen mit tie­fer Trau­er und zugleich mit Bewun­de­rung von ihm. Sie trau­er­ten, weil am 10. Sep­tem­ber 2025 ein unschul­di­ger und muti­ger Mann grau­sam ermor­det wur­de.
In stiller Erhabenheit thront Michelangelos Pietà im Petersdom als ergreifendes Zeugnis von Schmerz, Liebe und göttlicher Schönheit. Erscheint sie auch als stille Miterlöserin – ihr Schmerz als teilnehmende Hingabe, ihr Schweigen als Echo des Erlösungsgeheimnisses?
Leo XIV.

Absage an die „Miterlöserin“?

Das kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung ste­hen­de Doku­ment des Glau­bens­dik­aste­ri­ums soll sich auch mit der Leh­re der Mit­erlö­ser­schaft Mari­ens befas­sen, die im nicht kano­nisch aner­kann­ten Mari­en­ti­tel als Mit­erlö­se­rin ver­dich­tet ist.
Kardinal Gerhard Müller sprach gestern Klartext zu Homosexualität, Homo-Spektakel im Petersdom und Fiducia supplicans
Genderideologie

Kardinal Müller kritisiert „Homo-Spektakel“ bei der Heiligen Pforte

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, bis 2017 Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, eine Gali­ons­fi­gur der Recht­gläu­big­keit, nutz­te gestern einen fei­er­li­chen Anlaß im abge­le­ge­nen Dorf Bel­mon­te del San­nio in der süd­ita­lie­ni­schen Regi­on Moli­se, um die Leh­re der Kir­che mit Nach­druck zu ver­tei­di­gen – und gleich­zei­tig schar­fe Kri­tik an der Homo-Lob­­by zu üben. Es war impli­zit auch eine deut­li­che Mah­nung an
Bergoglianische Bischofsernennungen sollen der Vergangenheit angehören. Im Bild Msgr. Gustavo Oscar Carrara, den Franziskus im Dezember 2024 zum neuen Erzbischof von La Plata ernannte
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Bischofsernennungen in Argentinien

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Seit meh­re­ren Jah­ren war­nen wir vor dem Zustand des argen­ti­ni­schen Epi­sko­pats und ins­be­son­de­re vor dem fort­wäh­ren­den Pro­zeß der Degra­die­rung, dem es durch Fran­zis­kus unter­wor­fen wur­de. Die­ser hat völ­lig unnö­ti­ge Bischofs­er­nen­nun­gen vor­ge­nom­men (San Juan hat drei Bischö­fe, und in La Pla­ta gibt es mehr Bischö­fe als Prie­ster­amts­kan­di­da­ten, um nur ein paar Bei­spie­le zu
Kann und will Papst Leo XIV. sich von Bergoglios tödlichem Homo-Erbe befreien?
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Abwarten – schön und gut. Aber wie lange? Und um welchen Preis?

Von Julio Lore­do* Das Pon­ti­fi­kat von Papst Leo ver­lief bis­her recht ruhig, getra­gen vom Wohl­wol­len der mei­sten Gläu­bi­gen. Sein gelas­se­ner und ver­söhn­li­cher Stil spen­de­te Ver­trau­en. Doch ange­sichts meh­re­rer Vor­komm­nis­se in den letz­ten Wochen begin­nen eini­ge Kom­men­ta­to­ren zu fra­gen, ob die­se Tak­tik wirk­lich Bestand haben kann – oder ob es nicht doch eines ent­schlos­se­ne­ren Vor­ge­hens bedarf.
Leo XIV. mit Msgr. Antonio Staglianò (rechts), Vorsitzender der Päpstlichen Akademie für Theologie, Kardinal José Tolentino Calaça de Mendonça, Präfekt des Dikasteriums für Kultur und Bildung, und Erzbischof Bruno Forte.
Leo XIV.

KI, soziale Frage und Lampedusa: Weichenstellungen des neuen Pontifikats

Nach vier Mona­ten im Amt und dem am Sonn­tag began­ge­nen 70. Geburts­tag steht der Umzug aus dem Palast des Hei­li­gen Offi­zi­ums in den Apo­sto­li­schen Palast bevor. Doch nicht nur das: Auch die Ver­öf­fent­li­chung der ersten Enzy­kli­ka von Papst Leo XIV. kün­digt sich an​.In der Diö­ze­se Rom will der neue Papst eige­ne Wege gehen – ande­re
Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester des Petersdoms, mahnte die anderen Kardinäle, keine persönlichen Äußerungen zum überlieferten Ritus zu machen, solange Papst Leo XIV. diesbezüglich keine Entscheidungen trifft
Leo XIV.

Erzpriester des Petersdoms: „Entscheidung zum überlieferten Ritus liegt beim Papst“

In einer exklu­si­ven Stel­lung­nah­me gegen­über dem Catho­lic Herald äußer­te sich Kar­di­nal Mau­ro Gam­bet­ti OFMConv zur Zukunft der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Der Erz­prie­ster des Peters­doms, der als enger Ver­trau­ter von Papst Fran­zis­kus gilt, gab einen über­ra­schen­den Ein­blick in die Hal­tung der Kir­chen­lei­tung zu die­sem Thema.