Alejandro Labaka mit Amazonas-Indios des Huaorani-Stammes
Leo XIV.

Ein nudistischer und pädophiler „Heiliger“?

„Vie­le von uns sehen sich wei­ter­hin in der Pflicht, reli­giö­se, als „Evan­ge­li­sie­rung“ getarn­te Päd­era­stie offen­zu­le­gen. Schwei­gen ist kei­ne Opti­on“, so der gali­cische Jour­na­list und Publi­zist Fran­cis­co Fernán­dez de la Cigo­ña, der schar­fe Kri­tik an einem Selig­spre­chungs­ver­fah­ren übt.
Die als Synodalität getarnte Revolution.
Leo XIV.

Eine gefährliche Sprachverschiebung

Ein jüngst ver­öf­fent­lich­tes Arbeits­pa­pier aus dem Umfeld des welt­wei­ten Syn­oden­pro­zes­ses sorgt für erheb­li­che theo­lo­gi­sche Irri­ta­ti­on. Unter dem wie meist sper­ri­gen Titel „Für eine syn­oda­le Kir­che: Gemein­schaft, Teil­ha­be und Sen­dung. Stu­di­en­grup­pe Nr. 4. Die Revi­si­on der Ratio Fun­da­men­ta­lis Insti­tu­tio­nis Sacer­do­ta­lis in syn­­o­dal-mis­­sio­na­ri­­scher Per­spek­ti­ve“ fin­det sich eine For­mu­lie­rung, „die in ihrer Trag­wei­te kaum über­schätzt wer­den kann“, so
Papst Pius XII. mit der Tiara. Johannes Paul I. war 1978 der erste Papst, der sich nicht mit der Tiara krönen ließ.
Leo XIV.

Eine Tiara für Papst Leo XIV.

Eine eigens gegrün­de­te Orga­ni­sa­ti­on in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat eine lan­des­wei­te Spen­den­kam­pa­gne ins Leben geru­fen, um Papst Leo XIV., dem ersten Pon­ti­fex US-ame­ri­­ka­­ni­­scher Her­kunft, eine päpst­li­che Tia­ra zu schen­ken. Die Initia­ti­ve ver­steht sich als kol­lek­ti­ve Gabe der Katho­li­ken sei­nes Heimatlandes.
Villa Giorgina in Rom, Sitz der Apostolischen Nuntiatur in Italien
Leo XIV.

Wird Substitut Peña Parra neuer Nuntius in Italien?

Das ita­lie­ni­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um hat die Anfra­ge des Hei­li­gen Stuhls für die Ernen­nung eines neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us bei der Ita­lie­ni­schen Repu­blik und San Mari­no erhal­ten. Laut dem Vati­ka­ni­sten Mar­co Tosat­ti und Spe­co­la ist der vene­zo­la­ni­sche Erz­bi­schof und Vati­kan­di­plo­mat Edgar Peña Par­ra, der­zeit Sub­sti­tut für All­ge­mei­ne Ange­le­gen­hei­ten im Staats­se­kre­ta­ri­at, als Kan­di­dat für die­ses Amt im Gespräch. Damit
Die Wartungsarbeiten in der Sixtinischen Kapelle sind im Gange. Sie kann aber weiterhin über die Vatikanischen Museen besichtigt werden
Nachrichten

Das verhüllte Jüngste Gericht in der Sixtina

Ende Febru­ar 2026 ver­öf­fent­lich­te La Pres­se Pho­to­gra­phien aus der Six­ti­ni­schen Kapel­le, die auf den ersten Blick wie ein neu­er­li­cher Ein­griff in eines der größ­ten Kunst­wer­ke der Mensch­heit wir­ken. Was sich vor dem monu­men­ta­len Jüng­sten Gericht von Michel­an­ge­lo erhebt, ist Aus­druck not­wen­di­ger Fürsorge.
Ein Teil des ausgedehnten Geländes der katholischen Universität Notre Dame in den USA
Lebensrecht

Abtreibungsvertreterin wird nicht Institutsleiterin an der Universität Notre Dame

Die renom­mier­te katho­li­sche Uni­ver­si­tät Not­re Dame im US-Bun­­­de­s­­staat India­na hat den für Juli geplan­ten Amts­an­tritt von Susan Oster­mann als Direk­to­rin des Liu Insti­tu­te for Asia and Asi­an Stu­dies zurück­ge­zo­gen. Die Ent­schei­dung erfolg­te nach Wochen inten­si­ver öffent­li­cher Kri­tik und der kla­ren Ableh­nung sei­tens kirch­li­cher Autoritäten.
Der in Frankreich sehr medienaktive Diözesanpriester Père Pierre Amar (Diözese Versailles) schrieb einen interessanten Kommentar zu den angekündigten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Warum sollte es in der Kirche nicht auch einen Platz für die ‚Tradis‘ geben?“

La Croix, die Tages­zei­tung von Bay­ard Pres­se, dem Medi­en­haus des Assump­tio­ni­sten­or­dens mit beson­de­rer Nähe zur Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, ver­öf­fent­lich­te am 25. Febru­ar die Kolum­ne eines fran­zö­si­schen Diö­ze­san­prie­sters mit einem Lizen­ti­at in Kano­ni­schem Recht zu den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., die man­che als ermu­ti­gen­des Zei­chen deu­ten, in jedem Fall aber lesens- und bemer­kens­wert ist. „War­um
Am 19. März jährt sich zum zehnten Mal die Promulgierung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus. Eine Korrektur ist noch nicht erfolgt.
Nachrichten

Zehn Jahre Amoris laetitia

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Zehn Jah­re sind ver­gan­gen, seit Papst Fran­zis­kus das apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ver­öf­fent­licht hat. In die­sem Zeit­raum hat sich die Lage der Fami­lie wei­ter ver­schlech­tert. Betrach­tet man etwa die Sta­ti­sti­ken des ita­lie­ni­schen Sta­ti­stik­am­tes Istat, so ist allein in Ita­li­en die Zahl der Geschie­de­nen seit 2015 um 59 Pro­zent gestie­gen und über­schritt im
Kardinal Pizzaballa (rechts im Bild), der Lateinische Patriarch von Jerusalem, übte gestern deutliche Kritik an der internationalen Gemeinschaft. Bildmitte: Kardinal Zuppi, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, rechts von ihm Michele De Pascale, der Regierungschef der Emilia-Romagna
Nachrichten

Kardinal Pizzaballa kritisiert internationale Doppelmoral

Bei der gest­ri­gen Ver­an­stal­tung am 24. Febru­ar mit dem Titel „Um wei­ter über den Frie­den zu spre­chen“ („Per con­ti­nu­are a parl­a­re di pace“) im Regio­nal­par­la­ment der Emi­­lia-Roma­­gna kri­ti­sier­te Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, Latei­ni­scher Patri­arch von Jeru­sa­lem, die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft. Die Ver­an­stal­tung fand anläß­lich des vier­ten Jah­res­tags des Beginns des rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krie­ges statt.