Schriftwechsel zwischen Kardinal Nichols und der Gottesdienstkongregation bestätigt: Santa Marta will die Austilgung des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Der überlieferte Ritus „entspricht natürlich nicht der Auffassung von Papst Franziskus“

(Lon­don) Es gibt einen Brief­wech­sel zwi­schen Kar­di­nal Vin­cent Nichols, Erz­bi­schof von West­min­ster, und der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, in dem der Pri­mas von Eng­land um eine Klar­stel­lung zu eini­gen Punk­ten des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des bit­tet. Die­ser Brief­wech­sel setz­te bereits zwölf Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio durch Papst Fran­zis­kus im …
Kritik am Klerikalismus in Zeiten eines offenen Antiklerikalismus bedeutet was genau?
Nachrichten

Klerikalismus, die „gefährliche Krankheit der Seele“

(Rom) Papst Fran­zis­kus kam bei sei­ner gest­ri­gen Anspra­che zum Ange­lus auf dem Peters­platz in Rom auf einen beson­de­ren Schwer­punkt ver­gleich­ba­rer Reden zu spre­chen. Man­che spre­chen von einem „Lieb­lings­the­ma“, ande­re gar von einer „Fixie­rung“. Doch hören wir Fran­zis­kus selbst in der offi­zi­el­len vati­ka­ni­schen Über­set­zung der Ansprache:
Die Hedwigskathedrale in Berlin ist seit mehr als drei Jahren geschlossen, weil ein unnötiger, aber dafür sündteurer Umbau stattfindet.
Nachrichten

„Unnötiger und liturgisch nicht begründbarer Radikalumbau“

(Ber­lin) Der Radi­kal­um­bau der Ber­li­ner Hed­wigs­ka­the­dra­le geht wei­ter. An Aller­hei­li­gen wand­ten sich des­halb die Freun­de der Hed­wigs­ka­the­dra­le e. V. in einem Schrei­ben an die neue Gene­ral­se­kre­tä­rin der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz und mah­nen die Mit­ver­ant­wor­tung der Bischofs­kon­fe­renz an dem „unnö­ti­gen und lit­ur­gisch nicht begründ­ba­ren Radi­kal­um­bau“ an und for­dern ihr Tätig­wer­den „in kri­ti­scher Situation“.
Kardinal Blase Cupich mit Papst Franziskus. Dessen Motu proprio Traditionis custodes will der Erzbischof von Chicago restriktiv umsetzen.
Liturgie & Tradition

Es kann nur einen (Ritus) geben

(New York) Am 21. Juli reagier­te Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go, der bedeu­tend­sten Diö­ze­se in den USA, auf das restrik­ti­ve Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus. Kar­di­nal Cupich ist seit sei­ner Ernen­nung die Speer­spit­ze von Fran­zis­kus in der Bischofs­kon­fe­renz der USA. Den­noch fiel sei­ne erste, pro­vi­so­ri­sche Reak­ti­on uner­war­tet wohl­wol­lend gegen­über den Gemein­schaf­ten …
Vesper im Pantheon am vergangenen Freitag.
Liturgie & Tradition

Trotz Repression lebendig

(Rom) Am Wochen­en­de stand Rom ganz im Zei­chen kir­chen­be­we­gen­der Ereig­nis­se, die kaum unter­schied­li­cher sein konn­ten, und das in jeder Hin­sicht. Wäh­rend sich US-Prä­­si­­dent Joe Biden im Apo­sto­li­schen Palast von Papst Fran­zis­kus sei­nen „Green Pass“ für die Kom­mu­ni­on­zu­lass­sung hol­te und am näch­sten Tag gleich als Tür­öff­ner ein­setz­te, fand die 10. Inter­na­tio­na­le Wall­fahrt ad Petri Sedem statt. …
Papst Franziskus empfing am 29. Oktober US-Präsident Joe Biden in Audienz. Die anschließenden Verlautbarungen überließ er dem amerikanischen Staatsoberhaupt – mit erheblicher Brisanz.
Lebensrecht

Joe Biden als päpstliches Orakel der „Kommunion für alle“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de US-Prä­­si­­dent Joe Biden unter unge­wöhn­li­chem Aus­schluß der Öffent­lich­keit von Papst Fran­zis­kus im Vati­kan in Audi­enz emp­fan­gen. Wäh­rend der Hei­li­ge Stuhl wie gewohnt anschlie­ßend kei­ne Stel­lung­nah­me zu den Inhal­ten des Gesprächs gab, ließ Biden wis­sen, der Papst habe ihn einen „guten Katho­li­ken“ genannt und ein­ge­la­den „wei­ter­hin die Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen“. Gleich …
Am 9. November finet ein vatikanisch-russisches Außenministertreffen in Moskau statt.
Nachrichten

Das abgeschwächte Wunschziel Rußland

(Rom) Papst Fran­zis­kus möch­te der erste Papst sein, der in die Volks­re­pu­blik Chi­na und nach Nord­ko­rea reist. Auf der Liste ange­streb­ter Rei­se­zie­le gibt es noch ein Land, in das es bereits sei­ne Vor­gän­ger zog, aller­dings ver­geb­lich: Rußland.
Eine Glocke wird in Ecuador eine zweite in der Ukraine erklingen, um die Stimmen der Ungeborenen hörbar zu machen.
Lebensrecht

Papst weiht zwei Glocken für das Leben

(Rom) Papst Fran­zis­kus seg­ne­te am Ran­de der Gene­ral­au­di­enz eine Lebens­­­rechts-Glocke, die den Namen „Stim­me des Unge­bo­re­nen“ [Kin­des] trägt. Sie wur­de im Auf­trag der pol­ni­schen Fund­ac­ja Życiu Tak (Stif­tung Ja zum Leben) gegos­sen mit dem Ziel, die Öffent­lich­keit gegen Abtrei­bung und Eutha­na­sie zu sen­si­bi­li­sie­ren. Papst Fran­zis­kus sag­te in sei­nem Gruß an die pol­ni­schen Pil­ger: „Auf Bit­ten …