Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) übermittelte allen italienischen Diözesanbischöfen ein eigens veröffentlichtes Buch, um auf die Lage der Kirche hinzuweisen und die bevorstehenden Bischofsweihen zu begründen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft wirbt bei Bischöfen für angekündigte Bischofsweihen

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) star­te­te im Vor­feld der von ihr ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen am 1. Juli 2026 eine geziel­te Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne. Nach Berich­ten ließ die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Gemein­schaft jedem ita­lie­ni­schen Diö­ze­san­bi­schof ein eigens ver­öf­fent­lich­tes Buch zukom­men, in dem sie ihre Beweg­grün­de darlegt.
Der vatikanische Gerichtssaal im Verfahren erster Instanz, das nun für nichtig erklärt wurde.
Leo XIV.

„Jahrhundertverfahren“ für nichtig erklärt

Das vati­ka­ni­sche Beru­fungs­ge­richt erklär­te das soge­nann­te „Jahr­hun­dert­ver­fah­ren“ gegen Kar­di­nal Ange­lo Becciu und wei­te­re Ange­klag­te für nich­tig. Das Urteil stellt einen schwe­ren Rück­schlag für die vati­ka­ni­schen Anklä­ger und zugleich für den Reform­an­spruch des ver­stor­be­nen Pap­stes Fran­zis­kus dar, der das Ver­fah­ren als Beleg für ein ent­schlos­se­nes Vor­ge­hen gegen finan­zi­el­le Unre­gel­mä­ßig­kei­ten prä­sen­tiert hat­te. Nun stel­len sich eine gan­ze
Carrie Prejean Boller links in der Kommission für Religionsfreiheit der USA am 9. Februar, als sie Kritik am Zionismus wagte, und gestern in dem Interview von Piers Morgan, als sie Trumps MAGA-Bewegung für tot erklärte.
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Carrie Prejean Boller: „Die Maga-Bewegung ist tot“

Die Ent­las­sung der Katho­li­kin Car­rie Pre­jean Bol­ler aus der White Hou­se Reli­gious Liber­ty Com­mis­si­on der USA löste in kon­ser­va­ti­ven, reli­giö­sen und poli­ti­schen Krei­sen hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen aus. Die Ent­schei­dung wirft nicht nur Fra­gen nach poli­ti­scher Ein­fluß­nah­me auf, son­dern hat weit­rei­chen­de gesell­schaft­li­che Kon­se­quen­zen. Seit dem Angriff gegen den Iran wei­tet sich die Debat­te viel­mehr noch aus.
Canon Robin Ward, ehemaliger Rektor des für die anglikanische Kirche bedeutenden Seminars St. Stephen's House in Oxford (rechts), und sein Wappen.
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Ehemaliger Rektor eines einflußreichen anglikanischen Seminars wurde in die katholische Kirche aufgenommen

Canon Robin Ward, ein pro­fi­lier­ter Patri­sti­ker und lang­jäh­ri­ger Rek­tor des angli­ka­ni­schen Prie­ster­se­mi­nars St. Stephen’s Hou­se in Oxford, ist am 14. Febru­ar offi­zi­ell in die römisch-katho­­li­­sche Kir­che auf­ge­nom­men wor­den. Das Ereig­nis liegt schon einen Monat zurück, ver­dient es aber berich­tet zu wer­den. Ward emp­fing in der Bene­dik­ti­ner­ab­tei St. Michael’s in Farn­bo­rough durch Abt Cuth­bert Bro­gan das
Erzbischof Salvatore Cordileone zelebrierte ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus in Zagreb
Liturgie & Tradition

Erstes traditionelles Pontifikalamt in Kroatien seit über 50 Jahren

In Kroa­ti­en wur­de nach mehr als einem hal­ben Jahr­hun­dert erst­mals wie­der ein Pon­ti­fi­kal­amt im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus zele­briert. Die Zere­mo­nie fand in der Kir­che St. Bla­si­us in Zagreb statt und wur­de von Erz­bi­schof Sal­va­to­re Cor­di­leo­ne von San Fran­cis­co (USA) par­al­lel zur inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Chri­stus ist König“ zelebriert.
Blitzeinschlag in die Peterskuppel am 12. März 2026
Nachrichten

Erneut ein „Zeichen des Himmels“?

Am 12. März 2026 schlug wäh­rend eines Gewit­ters ein Blitz direkt in die Kup­pel des Peters­do­mes ein und sorg­te für Auf­se­hen unter Gläu­bi­gen, Medi­en und Beob­ach­tern welt­weit. Das Foto des Blit­zes, das am Mor­gen des 12. März von Micha­el Hay­nes, Rom-Kor­­re­s­pon­­dent des bri­ti­schen Catho­lic Herald, ver­öf­fent­licht wur­de und rasche Ver­brei­tung fand, weckt Erin­ne­run­gen an ein spek­ta­ku­lä­res
Papst Leo XIV. mit Msgr. Orlita (Vorsitzender) und P. Bamonte (Stellvertreter) von der Internationalen Exorzistenvereinigung
Leo XIV.

Papst Leo XIV. empfängt die Spitze der Internationalen Vereinigung der Exorzisten

Am 13. März 2026 emp­fing Papst Leo XIV. in einer Pri­vat­au­di­enz den Vor­sit­zen­den der Inter­na­tio­na­len Exor­zi­sten­ver­ei­ni­gung (AIE), Msgr. Karel Orli­ta, sowie sei­nen Stell­ver­tre­ter Pater Fran­ces­co Bamon­te ICMS. Das Tref­fen dien­te dem per­sön­li­chen Aus­tausch über die Arbeit und die Ziel­set­zun­gen der Ver­ei­ni­gung sowie über die aktu­el­le Situa­ti­on des exor­zi­sti­schen Dien­stes in der katho­li­schen Kirche.
Der Moment der Rückkehr des Papstes am Samstag in den Apostolischen Palast
Leo XIV.

Papst Leo XIV. ist in den Apostolischen Palast zurückgekehrt

Nach fast einem Jahr pro­vi­so­ri­scher Unter­kunft zog Papst Leo XIV. am 14. März 2026 offi­zi­ell in den Apo­sto­li­schen Palast zurück. Damit endet die unge­wöhn­li­che Pha­se sei­nes Vor­gän­gers, Papst Fran­zis­kus, der sich bewußt für ein Dau­er­pro­vi­so­ri­um im vati­ka­ni­schen Gäste­haus San­ta Mar­ta ent­schie­den hatte.
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, zelebrierte an Laetare erstmals ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus in der Diözese Herzogenbusch.
Leo XIV.

Das erste Pontifikalamt von Kardinal Eijk im überlieferten Ritus

Von Hen­drik van Vlier­bosch* In einer Zeit inten­si­ver lit­ur­gi­scher Debat­ten inner­halb der katho­li­schen Kir­che kommt ein Zei­chen aus den Nie­der­lan­den: Der Utrech­ter Erz­bi­schof und Kar­di­nal Wil­lem Jaco­bus Eijk zele­brier­te erst­mals ein Pon­ti­fi­kal­amt in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Die Zele­bra­ti­on fand in der Kir­che der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis in Oss statt (de kerk van de
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
Forum

Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich