Der Papst-Vertraute Erzbischof Charles Scicluna startet nach vier Jahren einen neuen Angriff gegen den priesterlichen Zölibat.
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Papst-Vertrauter: „Kirche sollte Zölibatsregel ernsthaft überdenken“

(Rom) Einst galt er als treu­er Gefolgs­mann von Papst Bene­dikt XVI., doch heu­te for­dert er für Prie­ster die Mög­lich­keit, hei­ra­ten zu kön­nen. Die Rede ist von Msgr. Charles Sci­clu­na, dem Erz­bi­schof von Mal­ta und bei­geord­ne­ten Sekre­tär des Glau­bens­dik­aste­ri­ums in Rom, des­sen Dok­tor­va­ter an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na 1991 der heu­ti­ge Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke war.
Das Corna/ILY-Zeichen breitet sich in der Kirche aus. Rechts Papst Franziskus, links eine Moderatorin von Radio Vatikan.
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Die gehörnte Hand

(Rom) Papst Fran­zis­kus mach­te es vor: Inzwi­schen fin­det ein zwei­deu­ti­ges Hand­zei­chen in der Kir­che wei­te­re Nachahmer.
Durch die Erklärung Fiducia supplicans wurden die bisherigen Fronten aufgebrochen und formieren sich überraschend neue.
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Durch Fiducia supplicans werden die Karten neu gemischt

Von Rober­to de Mat­tei* Wir ver­öf­fent­li­chen das voll­stän­di­ge Inter­view von Mar­ti­na Pastor­el­li mit Prof. Rober­to de Mat­tei, das in gekürz­ter Form in der Tages­zei­tung La Veri­tà am 31. Dezem­ber 2023 abge­druckt wur­de. Die Erklä­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Fidu­cia suppli­cans hat unter dem Kle­rus Reak­tio­nen her­vor­ge­ru­fen, die die Kar­ten neu mischen, da sie nicht gera­de die Spal­tung …
Wappen Benedikts XVI. auf einem Parament.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus ordnete Damnatio memoriae von Benedikt XVI. an

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen Sams­tag im Peters­dom eine Jahr­tags­mes­se für Bene­dikt XVI. fei­ern ließ und heu­te Msgr. Georg Gäns­wein, den lang­jäh­ri­gen Sekre­tär sei­nes Amts­vor­gän­gers, in Audi­enz emp­fing, erteil­te er den Auf­trag, alle Wap­pen von Bene­dikt XVI. von den Meß­ge­wän­dern des Hei­li­gen Stuhls zu entfernen.
Päpstlicher Segen für Homo-Paare?
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Päpstlicher Segen für „Jorge und Jorge“?

Der Vati­kan steht der­zeit vor einem nicht uner­heb­li­chen Dilem­ma: Soll er die tra­di­tio­nel­len Urkun­den mit dem päpst­li­chen Segen auch homo­se­xu­el­len Paa­ren gewäh­ren, die dar­um bit­ten, oder nicht. Die Fra­ge stel­le sich „unwei­ger­lich“ nach der Ein­füh­rung von Homo­seg­nun­gen durch die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans, so Fran­ca Gian­sol­da­ti, die Vati­ka­ni­stin der römi­schen Tages­zei­tung Il Messaggero.
Don Ramon Guidetti, Pfarrer in der Toskana, wurde nach einer Predigt zum ersten Jahrtag von Benedikt XVI. exkommuniziert.
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Priester nach Seelenmesse für Benedikt XVI. exkommuniziert

Es habe nicht mehr exkom­mu­ni­ziert zu wer­den, denn sol­che Stra­fen sei­en ein Relikt über­wun­de­ner vor­kon­zi­lia­rer Zei­ten. So oder ähn­lich hal­len Aus­sa­gen bestimm­ter pro­gres­si­ver Kir­chen­ver­tre­ter aus den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten nach. Fran­zis­kus ret­te­te auch den nun­meh­ri­gen Ex-Jesui­ten Mar­co Ivan Rup­nik vor der durch die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on bereits fest­ge­stell­ten Exkom­mu­ni­ka­ti­on. Doch es gibt Ausnahmen.
Das vatikanische Presseamt teilte mit, daß Erzbischof Georg Gänswein heute vormittag von Papst Franziskus in Audienz empfangen wurde.
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Erzbischof Gänswein von Papst Franziskus empfangen

(Rom) Erz­bi­schof Georg Gäns­wein, mehr als zwan­zig Jah­re per­sön­li­cher Sekre­tär von Bene­dikt XVI. als Papst und auch nach sei­nem Amts­ver­zicht bis zu sei­nem Tod vor einem Jahr, hält sich seit eini­gen Tagen in Rom auf. Heu­te wur­de er von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz empfangen.
Im Zuge der Gedenkmesse im Petersdom besuchte Erzbischof Georg Gänswein auch das Grab Benedikts XVI. in den Vatikanischen Grotten
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„Das wäre unter Benedikt XVI. nie passiert“ – Erster Jahrtag für den deutschen Papst im Petersdom

(Rom) Am Sonn­tag, dem 31. Dezem­ber, Sil­ve­ster, wur­de des ersten Todes­ta­ges von Bene­dikt XVI. gedacht. Sein eng­ster Mit­ar­bei­ter, Titu­lar­erz­bi­schof Georg Gäns­wein, durf­te dazu in den Vati­kan zurück­keh­ren und im Peters­dom die Gedenk­mes­se fei­ern. Er bezeich­ne­te Bene­dikt XVI., dem er vie­le Jah­re als Pri­vat­se­kre­tär gedient hat­te, als „leuch­ten­des Bei­spiel“. Akzen­tu­ier­te­re Aus­sa­gen tätig­te am Ran­de der Zele­bra­ti­on …
Papst Franziskus bei seiner Neujahrspredigt 2024 – mit einem Hinweis auf Martin Luther
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Papst Franziskus: „Wie es geschrieben steht“ bei Martin Luther

(Rom) In sei­ner ersten Anspra­che im neu­en Jahr 2024 ließ Papst Fran­zis­kus mit einem ver­steck­ten Hin­weis auf­hor­chen. Man könn­te auch von einer Pro­vo­ka­ti­on spre­chen. Am Ende sei­ner Pre­digt zum Hoch­fest der Got­tes­mut­ter Maria, am 1. Janu­ar, ver­wies Fran­zis­kus auf Mar­tin Luther.