Leo XIV.

„Das Video vom Papst“ wurde zu „Bete mit dem Papst“

Was unter Papst Fran­zis­kus als „Das Video vom Papst“ bekannt war, trägt nun einen neu­en Namen: „Bete mit dem Papst“. Mit die­ser Umbe­nen­nung wur­de das bekann­te vati­ka­ni­sche Video­for­mat von Leo XIV. offi­zi­ell neu eti­ket­tiert. Der Vati­kan betont, es hand­le sich ledig­lich um eine for­ma­le Anpas­sung ohne inhalt­li­che Ver­än­de­rung. Den­noch berührt der Namens­wech­sel ein For­mat, das
Leo XIV. mit Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des römischen Glaubensdikasteriums und Autor des ablehnenden Schreibens an die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein geeigneter Vermittler? Rom und die Piusbruderschaft

Die Ent­schei­dung des Vati­kans, den Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, als zen­tra­len Gesprächs­part­ner der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ein­zu­set­zen, ist mehr als eine Per­so­na­lie. Sie ist ein Signal – und eines, das irri­tiert. Denn aus­ge­rech­net jener Kuri­en­kar­di­nal, der wie kaum ein ande­rer als theo­lo­gi­scher Prot­ago­nist des berg­o­glia­ni­schen Kur­ses gilt
Taiwan hat Südkorea als Land mit der weltweit niedrigsten Geburtenrate abgelöst.
Lebensrecht

Taiwan im Geburtentief

Eine wach­sen­de Zahl von Staa­ten – sowohl aus dem klar kom­mu­ni­sti­schen als auch aus dem aus­ge­prägt kapi­ta­li­sti­schen Lager – ver­zeich­net seit Jah­ren dra­ma­ti­sche demo­gra­fi­sche Rück­gän­ge. Zwar vari­ie­ren die sozio­öko­no­mi­schen Syste­me, doch der gemein­sa­me Nen­ner ist ein­deu­tig: Gebur­ten­ra­ten lie­gen welt­weit weit unter dem Niveau, das zur Sta­bi­li­tät einer Bevöl­ke­rung nötig wäre.
Bischofsweihe in der Volksrepublik China
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wie kann man der FSSPX verbieten, was der Kommunistischen Partei Chinas erlaubt ist

Die spa­ni­sche Nach­rich­ten­sei­te Info­Va­ti­ca­na, die wegen des Namens, tat­säch­lich aber wegen der kri­ti­schen Inhal­te im berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat unter vati­ka­ni­schen Beschuß gera­ten war, ver­öf­fent­lich­te fol­gen­den Kom­men­tar zur Ankün­di­gung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli neue Bischö­fe wei­hen zu wol­len: Wie kann man der FSSPX ver­bie­ten, was der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas erlaubt ist.
Die von Rupnik gestaltete Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast war in den vergangenen Jahren Schauplatz der Fastenexerzitien für die Römische Kurie. Mit dieser Praxis wird unter Leo XIV. gebrochen.
Leo XIV.

Römische Kurie verlegt Exerzitien: Abstand von der Rupnik-Kapelle

Nach lan­gem Still­stand mar­kiert eine Ent­schei­dung einen unauf­ge­reg­ten Kurs­wech­sel unter Papst Leo XIV.: Die dies­jäh­ri­gen Fasten­ex­er­zi­ti­en der Römi­schen Kurie wer­den weder in der von Mar­ko Ivan Rup­nik gestal­te­ten Kapel­le Redempto­ris Mater im Apo­sto­li­schen Palast statt­fin­den noch in dem von Papst Fran­zis­kus dafür aus­ge­wähl­ten Exer­zi­ti­en­haus in Aric­cia. Statt­des­sen wur­den die Kar­di­nä­le zu den geist­li­chen Ein­kehr­ta­gen vom
Papst Leo XIV. bereitet seine erste Enzyklika vor über Transhumanismus, Gender-Ideologie und Künstliche Intelligenz
Genderideologie

Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. mit Fokus auf Künstliche Intelligenz, Transhumanismus und Gender-Ideologie

Die erste Enzy­kli­ka von Papst Leo XIV. wird sich nach über­ein­stim­men­den Medi­en­be­rich­ten zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen moder­ner Tech­­no­­lo­­gie- und Gesell­schafts­ent­wick­lun­gen wid­men. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Künst­li­che Intel­li­genz, trans­hu­ma­ni­sti­sche und post­hu­ma­ni­sti­sche Kon­zep­te sowie Fra­gen der Gender-Ideologie.
1988 weihte Erzbischof Marcel Lefebvre vier Priester gültig, aber ohne päpstliche Erlaubnis zu Bischöfen, um den Fortbestand der Tradition zu sichern. Kommt es nun zu einem Déjà-vu?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Ist die Entscheidung gefallen?

Am 1. Juli will diePrie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) neue Bischö­fe wei­hen. Die Ankün­di­gung mar­kiert einen kir­chen­po­li­tisch hoch­sen­si­blen Schritt, der Erin­ne­run­gen an das Jahr 1988 wach­ruft, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re ohne päpst­li­che Zustim­mung vier Bischö­fe weih­te, die sei­ne eige­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­on und die der vier neu­ge­weih­ten Bischö­fe zur Fol­ge hat­te. Wäh­rend der Sta­tus für den 1991
Als "unkonventioneller" Priester sorgte er für Aufsehen, doch im Alter von 32 Jahren gab er nun sein Priestertum schon wieder auf
Nachrichten

Priester-„Influencer“ gibt sein Priestertum auf

Es ist nicht der erste Fall – ähn­li­che Fäl­le gab es in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten welt­weit – doch die Auf­ga­be des Prie­ster­tums durch Don Alber­to Rava­gna­ni bie­tet nicht nur ein deut­li­ches Bei­spiel für die Span­nun­gen zwi­schen digi­ta­ler Prä­senz und kirch­li­chem Wei­he­amt, son­dern auch für das Ein­drin­gen welt­li­cher Strö­mun­gen in die Kir­che, kon­kret die der soge­nann­ten
Grünliberale Zürcher Stadträtin schoß auf Bilder des Jesuskindes und der Gottesmutter. Nun wurde sie verurteilt.
Christenverfolgung

Schweizer Politikerin wegen Schüssen auf Christus- und Marienbilder verurteilt

Sie kam glimpf­lich davon. Die Rede ist von Sani­ja Ame­ti, einer Schwei­zer Poli­ti­ke­rin, die im Jahr 2024 angeb­lich aus blo­ßem Zeit­ver­treib auf Abbil­dun­gen von Jesus Chri­stus und der Jung­frau Maria schoß. Schwei­zer Medi­en berich­ten über den Aus­gang des Straf­ver­fah­rens: Die grü­ne Poli­ti­ke­rin wur­de zu einer beding­ten Haft­stra­fe sowie einer Geld­bu­ße verurteilt.
Dem venezolanische Kardinal Baltazar Porras wurde vom Regime sein Reisepaß zurückgegeben. Ob er nun reisen kann, ist allerdings noch nicht sicher.
Christenverfolgung

Kardinal Porras erhält seinen Paß zurück

Der vene­zo­la­ni­sche Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras hat sei­nen Rei­se­paß zurück­er­hal­ten, nach­dem die­ser ihm im ver­gan­ge­nen Dezem­ber von den Behör­den ent­zo­gen wor­den war. Die Rück­ga­be wur­de vom Kar­di­nal selbst über sein offi­zi­el­les Insta­­gram-Kon­to öffent­lich gemacht. Der Vor­fall hat­te inter­na­tio­nal Auf­merk­sam­keit erregt und ver­deut­lich­te den anhal­ten­den Druck des vene­zo­la­ni­schen Regimes auf die katho­li­sche Kirche.