Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
Hintergrund

Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.
Abbé Philippe Laguérie war seit der Gründung 2006 bis 2019 Generaloberer des Institut du Bon Pasteur und lehrt heute an dessen internationalem Priesterseminar.
Hintergrund

„Die Kardinäle wußten schon, warum sie nie einen Jesuiten zum Papst gewählt haben“

Die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung Pré­sent ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Abbé Phil­ip­pe Lagué­rie, dem ehe­ma­li­gen Gene­ral­obe­ren des Insti­tut du Bon Pasteur, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und dem Feld­zug Roms gegen den über­lie­fer­ten Ritus. Das Inter­view stammt bereits vom 19. Janu­ar 2022, soll aber doku­men­tiert werden.
Papst Paul VI. mit Annibale Bugnini, dem Sekretär des "Consilium", das die Umsetzung der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils vorbereiten sollte.
Liturgie & Tradition

„Die Liturgiereform hat einen beachtlichen Schritt vorwärts gemacht…“

Die von Papst Paul VI. 1969 ver­füg­te Lit­ur­gie­re­form erfolg­te gemäß den Vor­be­rei­tun­gen des Con­si­li­um ad exse­quen­dam Con­sti­tu­tio­nem de Sacra Lit­ur­gia (Rat zur Durch­füh­rung der Kon­sti­tu­ti­on über die hei­li­ge Lit­ur­gie) unter der Feder­füh­rung sei­nes Sekre­tärs Anni­ba­le Bug­nini. In der Aus­ga­be vom 13. Okto­ber 1969 leg­te der Osser­va­to­re Roma­no ein auf­schluß­rei­ches Selbst­zeug­nis zu die­ser Lit­ur­gie­re­form ab:
Papst Franziskus ermahnte gestern die Vertreter der französischsprachigen Gemeinschaften in der Welt vor dem "Indietrismus".
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus: „Zurück ins Gestern? Nein!“

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing gestern die Teil­neh­mer der Pasto­ral­ta­ge der Com­mun­au­tés catho­li­ques fran­co­pho­nes dans le mon­de (CCFM), der fran­zö­sisch­spra­chi­gen katho­li­schen Gemein­schaf­ten in der Welt, in Audi­enz. In sei­ner Anspra­che kam das Kir­chen­ober­haupt auf ein The­ma zu spre­chen, das ihm seit eini­gen Mona­ten beson­ders wich­tig ist: den „Indiet­ris­mus“.
Gut tausend Gläubige nahmen am 8. Oktober an der diesjährigen Rosenkranzprozession in Einsiedeln teil.
Liturgie & Tradition

Rosenkranzprozession in Einsiedeln mit Bischof Huonder

Über Jahr­hun­der­te war es üblich, anläß­lich des Rosen­kranz­fe­stes zum Geden­ken an den Sieg von Lepan­to in Ein­sie­deln eine fei­er­li­che Rosen­kranz­pro­zes­si­on durch­zu­füh­ren. Die­se Tra­di­ti­on ging nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ver­lo­ren, wur­de aber von der Militia Imma­cu­la­tae wie­der­auf­ge­grif­fen und wird inzwi­schen von drei Orga­ni­sa­tio­nen gemein­sam getra­gen. Am 8. Okto­ber fand die dies­jäh­ri­ge Pro­zes­si­on statt und erlebt …
Eine Bilanz des Zweiten Vatikanischen Konzil aus dem Mund eines bergoglianischen Papabile.
Hintergrund

Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich war – laut einem Papabile

Am 11. Okto­ber vor 60 Jah­ren wur­de das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil eröff­net. Aus die­sem Anlaß wur­de mit Kar­di­nal Matteo Zup­pi ein Inter­view geführt, um Rück­schau zu hal­ten und Bilanz zu zie­hen: Was war das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil und was ist davon geblie­ben? Matteo Zup­pi, Mit­glied der Gemein­schaft von San­t’E­gi­dio, wur­de 2015 von Papst Fran­zis­kus, ganz …
Zum 40jährigen Bestehen der Vereinigung der Pfingstwallfahrten Paris–Chartres sollte Kardinal Robert Sarah ein pontifikales Hochamt im überlieferten Ritus zelebrieren, doch der Erzbischof von Paris und offenbar auch Papst Franziskus hatten etwas dagegen.
Liturgie & Tradition

Zelebrationsverbot für Kardinal Sarah in Paris – auf Wunsch von Santa Marta?

(Paris) Kar­di­nal Robert Sarah, dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, wur­de am ver­gan­ge­nen Sams­tag in Paris die Zele­bra­ti­on im über­lie­fer­ten Ritus ver­bo­ten. Seit Juli 2021 pro­te­stie­ren Gläu­bi­ge jede Woche vor der Apo­sto­li­schen Nun­tia­tur in Paris für die Rück­nah­me des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus – und beab­sich­ti­gen …
Bischof Athanasius Schneider zeigt in seinem jüngsten Interview Grenzen und Marksteine auf. Vor allem lenkt er den Blick auf die einzige Quelle, von der ein Frühling für die Kirche kommen wird.
Liturgie & Tradition

Bischof Athanasius Schneider: „Die Kirche hat den Glauben auf dem Altar der Politik geopfert, das muß sich ändern“

(Rom) Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na in Kasach­stan, gehört zu den pro­fi­lier­te­sten Kir­chen­män­nern unse­rer Zeit. Früh­zei­tig wur­de er durch die Wahl sei­nes Ordens­na­mens mit dem Bischof und Kir­chen­va­ter, dem hei­li­gen Atha­na­si­us dem Gro­ßen (300–373), ver­gli­chen, der in der schwe­ren aria­ni­schen Kri­se uner­schrocken sei­ne Stim­me erhob. Papst Fran­zis­kus besuch­te Mit­te Sep­tem­ber Kasach­stan, um am umstrit­te­nen …
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart zelebriert auf ihrer Internetseite das "Rottenburger Manifest" für ein "Konzil von unten". Rechts im Bild Bischof Gebhard Fürst.
Forum

Vom Ende des „Bravseins“

Von einer Katho­li­kin Dr. Geb­hard Fürst, Bischof von Rot­ten­­burg-Stut­t­­gart, hat ein Kon­zil im Blick. Ihn erin­ne­re die heu­ti­ge Situa­ti­on der Kir­che an die Zeit vor dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil: „Wochen­lang sind wir damals vor dem Radio geses­sen und haben den Kri­ti­kern zuge­hört und die Reform­for­de­run­gen verfolgt.“
"Die Wege des Bösen" heißt das neue Buch von Roberto de Mattei und beleuchtet tatsächliche und vermeintliche Verschwörungen, Komplotte und Konspirationen der vergangenen 500 Jahre.
Buchbesprechungen

„Die Wege des Bösen“ von Roberto de Mattei

Von Vero­ni­ca Ras­po­ni Weni­ge Wochen nach dem „Bre­ve Trat­ta­to sul­la Divina Prov­vi­den­za“ („Kur­ze Abhand­lung über die Gött­li­che Vor­se­hung“), her­aus­ge­ge­ben vom römi­schen Ver­lag Fidu­cia (158 Sei­ten, 13 Euro), ist im Mai­län­der Ver­lag Sug­ar­co ein neu­es Buch von Rober­to de Mat­tei erschie­nen: „I sen­tie­ri del male. Con­gi­ure, com­plot­ti, cospi­ra­zio­ni“ („Die Wege des Bösen. Ver­schwö­run­gen, Kom­plot­te, Kon­spi­ra­tio­nen“, 160 …