Plinio Corrêa de Oliveira (1908–1995)
Hintergrund

Die große Spaltung in der katholischen Kirche

Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Ich glau­be, es ist ange­bracht, mit der Beant­wor­tung einer grund­le­gen­den Fra­ge ein­zu­lei­ten – einer Fra­ge, die sich zu Beginn jedes Stu­di­en­kur­ses stellt. Die Fra­ge lau­tet: Wel­chen kon­kre­ten Stel­len­wert haben die The­men, die wir hier behan­deln wer­den, im Gesamt­zu­sam­men­hang der moder­nen Pro­ble­me, mit denen ihr euch heu­te – in eurer Lebens­si­tua­ti­on
Homo-Lobbyismus im Heiligen Jahr und mit kirchlicher Unterstützung
Genderideologie

Einladung mit Signalwirkung – oder ein Spiel mit dem Feuer?

Eine Ein­la­dung läßt auf­hor­chen. Beson­ders, wenn sie aus dem Vati­kan kommt – und in der ita­lie­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur ANSA, im „Land des Pap­stes“, Schlag­zei­len macht. Im Vati­kan hat man offen­bar wenig Berüh­rungs­äng­ste mit Grup­pie­run­gen, die dem Lehr­amt der Kir­che seit Jahr­zehn­ten die Stirn bieten.
Denkmal in der Nähe von Ars, das an die Begegnung des hl. Johannes Vianney mit einem Hirtenjungen erinnert
Forum

Ein Pilgerbesuch in Ars

Von einer Katho­li­kin Kalt war es und neb­lig, als der jun­ge Prie­ster Jean-Marie Vian­ney sich am 9. Febru­ar 1818 dem nur ein paar hun­dert See­len zäh­len­den unbe­deu­ten­den Dorf Ars näher­te, wo er 41 Jah­re als Prie­ster wir­ken soll­te. Er muß­te einen Hir­ten­jun­gen nach dem Weg fra­gen und sein Dank sagt alles über die­sen hei­li­gen Prie­ster,
Nun ist es definitiv: Die altrituellen Transalpinen Redemptoristen müssen Neuseeland verlassen
Liturgie & Tradition

Rom bestätigt die Vertreibung der Transalpinen Redemptoristen aus Neuseeland

Die alt­ri­tu­el­len Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten müs­sen die Diö­ze­se Christ­church auf Neu­see­land defi­ni­tiv ver­las­sen. Katho​li​sches​.info hat­te eine ent­spre­chen­de Anord­nung des zustän­di­gen Bischofs vom Juli 2024 berich­tet. Die Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers, so der offi­zi­el­le Ordens­na­me, leg­ten damals Beru­fung gegen die Ent­schei­dung des Bischofs ein. Nun liegt die Ent­schei­dung von Rom vor und wur­de vom Bischof am Sonn­tag
Ein Staatsbesuch aus Gabun in Prag und der überlieferte Römische Ritus
Forum

Traditionelle Messe und Ideologie

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor weni­gen Wochen erklär­te ein bedeu­ten­der spa­ni­scher Bischof, daß das Pro­blem der tra­di­tio­nel­len Mes­se dar­in lie­ge, daß ihre Gläu­bi­gen ideo­lo­gi­siert sei­en. Das ist nichts Neu­es. Es ist viel­mehr die immer glei­che Lei­er und der ein­fach­ste Weg, die Erlaub­nis zur Zele­bra­ti­on die­ser Mes­se zu ver­wei­gern: „Ihr seid ideo­lo­gi­siert“, sagen sie uns. Und sicher­lich
Der kurz vor Bergoglios Tod ernannte neue Erzbischof von Detroit dezimiert nicht nur die Meßorte des überlieferten Ritus, sondern säubert das Priesterseminar von konservativen Professoren
Liturgie & Tradition

Säuberung im Priesterseminar

Die kürz­li­che Ent­las­sung von drei pro­mi­nen­ten Pro­fes­so­ren des Sacred Heart Major Semi­na­ry in Detroit hat in katho­li­schen Krei­sen für gro­ße Auf­re­gung gesorgt. Ralph Mar­tin, Edu­ar­do Eche­ver­ria und Edward Peters, lang­jäh­ri­ge Dozen­ten des Prie­ster­se­mi­nars und bekann­te Ver­tre­ter einer kon­ser­va­ti­ven Theo­lo­gie, wur­den von Erz­bi­schof Edward Wei­sen­bur­ger ent­las­sen. Die­se Ent­schei­dung hat nicht nur Fra­gen zu den spe­zi­fi­schen Grün­den
Im Westen versuchen innere Kräfte die Grundfreiheiten, auch die Religionsfreiheit, einzuschränken. Gibt es äußere Alternativen, oder sieht es dort noch schlimmer aus? Was ist zu tun? Diesen Fragen widmet sich Prof. Roberto de Mattei in seiner jüngsten Analyse
Forum

Der Fall „Messa in Latino“ und die Religionsfreiheit der Katholiken in der Welt

Von Rober­to de Mat­tei* Der jüng­ste, den Blog Mes­sa in Lati­no betref­fen­de Fall bie­tet uns einen Anlaß, über die Reli­gi­ons­frei­heit der Katho­li­ken in der Welt von heu­te nach­zu­den­ken. Mes​sain​la​ti​no​.it (MiL) ist seit 2007 einer der weit ver­brei­te­ten und geschätz­ten katho­li­schen Blogs welt­weit. Am 11. Juli 2025 wur­de der Blog mit einer ein­fa­chen, nicht unter­zeich­ne­ten E‑Mail,
Priester betet zusammen mit einer Familie den Rosenkranz
Hintergrund

Die Restauration

In katho­li­schen Krei­sen wird seit Jahr­zehn­ten der Wunsch nach einer „Restau­ra­ti­on“ von Glau­ben, Kir­che und christ­li­cher Kul­tur geäu­ßert. Gemeint ist eine Rück­kehr zu den Quel­len, da offen­sicht­lich nicht nur die Welt, son­dern auch Tei­le der kirch­li­chen Auto­ri­tät – teils sogar der Stell­ver­tre­ter Chri­sti – die gött­li­che Offen­ba­rung ver­nach­läs­si­gen. Doch statt der erhoff­ten Restau­ra­ti­on, die bei
Der heilige Apostel Petrus mit den Petrusschlüsseln, Zeichen seiner Binde- und Lösegewalt auf Erden und im Himmel
Liturgie & Tradition

Fern vom Nebel, bewußt verankert auf dem Felsen Petri

Von Giu­sep­pe Stevi Der gegen­wär­ti­ge Beginn des neu­en Pon­ti­fi­kats soll in uns das Bewußt­sein der Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che erneu­ern. Er soll allen Gläu­bi­gen hel­fen, die­se Zuge­hö­rig­keit zur Ehre Got­tes und zum Wohl der gesam­ten katho­li­schen Her­de ein­zu­set­zen. Zugleich muß ver­mie­den wer­den, die Chan­cen, die ein sol­ches Zuge­hö­rig­keits­be­wußt­sein bie­tet, zu ver­spie­len – sei es durch per­sön­li­chen Gel­tungs­drang,
Msgr. Fredrik Hansen, der neue Bischof von Oslo, ist dem überlieferten Ritus persönlich verbunden
Liturgie & Tradition

Norwegens neue Bischofsgeneration

Mit der Amts­ein­füh­rung von Bischof Fre­d­rik Han­sen am 16. Juli erlebt die katho­li­sche Kir­che in Nor­we­gen einen Gene­ra­tio­nen­wech­sel an ihrer Spit­ze. Der 46jährige ehe­ma­li­ge Vati­kan­di­plo­mat und Pro­fes­sor in der Prie­ster­aus­bil­dung folgt auf Bischof Bernt Eids­vig, der die Diö­ze­se Oslo über zwei Jahr­zehn­te lang präg­te – eine Zeit des enor­men Wachs­tums, vor allem durch Migra­ti­on aus