Kardinal Pizzaballa, lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Kardinal Raï, maronitischer Patriarch des Libanon, äußerten ihre Hoffnung, die sie mit dem Papstbesuch im Libanon verbinden und auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen.
Leo XIV.

Stimmen aus dem Libanon und dem Heiligen Land zur päpstlichen Friedensmission

Die ange­kün­dig­te Rei­se von Papst Leo XIV. in den Nahen Osten wird von kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als ein kraft­vol­les Zei­chen der Hoff­nung und des Frie­dens inter­pre­tiert – in einer Regi­on, die von Jahr­zehn­ten des Leids, der Zer­stö­rung und des gegen­sei­ti­gen Miß­trau­ens geprägt ist. Zwei her­aus­ra­gen­de Stim­men, Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Rai, maro­ni­ti­scher Patri­arch des Liba­non, und Kar­di­nal
Papst Leo XIV. mit Kardinal Blase Cupich (Chicago)
Leo XIV.

Leo XIV. belohnt Kardinal Cupich nach Kontroverse

Das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes vom heu­ti­gen Tage gab eine Per­so­nal­ent­schei­dung bekannt, die nicht ohne Stirn­run­zeln blei­ben dürf­te: Papst Leo XIV. ernann­te Kar­di­nal Bla­se Cupich, den Erz­bi­schof von Chi­ca­go (USA), zum Mit­glied der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für den Staat der Vati­kan­stadt. Vor zwei Wochen war es erst zu hef­ti­gen Pole­mi­ken um den US-Kar­­di­nal gekom­men, nun stärk­te
Dilexi te, die erste apostolische Exhortatio von Papst Leo XIV., behandelt das Thema Armut und die christliche Antwort darauf
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Dilexi te – die erste Ermahnung von Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste apo­sto­li­sche Ermah­nung von Papst Leo XIV. mit dem Titel Dil­e­xi te („Ich habe dich geliebt“), die am 4. Okto­ber 2025 unter­zeich­net und am 9. Okto­ber ver­öf­fent­licht wur­de, ver­dient unse­re Auf­merk­sam­keit weit mehr als so man­ches Inter­view des Pap­stes, dem mit­un­ter über­mä­ßi­ge media­le Bedeu­tung bei­gemes­sen wird. Es han­delt sich hier
Nicht jene, die an der Tradition festhalten, spalten die Kirche, sondern jene, die mit der Tradition brechen, so Edward Pentin.
Leo XIV.

Edward Pentin: „Die Tradition spaltet nicht“

Seit dem Beginn des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus im Jahr 2013 ist in der katho­li­schen Kir­che eine zuneh­men­de Des­ori­en­tie­rung, Spal­tung und inne­re Unru­he zu beob­ach­ten, schreibt der Jour­na­list Edward Pen­tin vom Natio­nal Catho­lic Regi­ster und EWTN in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se. Wäh­rend unter den Vor­gän­ger­päp­sten die Haupt­ver­ant­wor­tung für kirch­li­che Spal­tun­gen bei moder­ni­sti­schen Theo­lo­gen und Kle­ri­kern lag,
Papst Leo XIV. wurde heute von dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella auf dem Quirinal empfangen
Leo XIV.

Der Besuch von Leo XIV. auf dem Quirinal

Am Diens­tag, dem 14. Okto­ber 2025, fand ein histo­risch bedeu­ten­des Ereig­nis in Rom statt: Papst Leo XIV. stat­te­te dem ita­lie­ni­schen Prä­si­den­ten Ser­gio Mat­tar­el­la einen offi­zi­el­len Besuch im Qui­ri­nals­pa­last ab. Die­ser Besuch mar­kiert einen Schritt zurück zur Nor­ma­li­tät durch die Wie­der­auf­nah­me eines tra­di­tio­nel­len Staatszeremoniells.
Papst Franziskus gab nicht nur bei Auslandsreisen im Flugzeug, sondern generell eine Flut von Interviews. Leo XIV. scheint ihm in dieser bedenklichen Praxis zu folgen.
Leo XIV.

Das Problem spontaner Papst-Interviews

Der Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­dent der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix, Mika­el Cor­re, zitiert in sei­ner wöchent­li­chen Kolum­ne vom 11. Okto­ber 2025 zwei Aus­sa­gen hoch­ran­gi­ger vati­ka­ni­scher Per­sön­lich­kei­ten – wobei bei­de Aus­sa­gen mög­li­cher­wei­se von ein und der­sel­ben Per­son stam­men –, die sich zu den Schwie­rig­kei­ten und Fol­gen äußern, wel­che durch spon­ta­ne und frei­mü­ti­ge Äuße­run­gen der Päp­ste entstehen.
Mit spontanen Interviews folgt Leo XIV. seinem Vorgänger Franziskus – und sorgt für Irritationen
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Die skandalöse Aussage Leos XIV.

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go kroa­ti­scher Her­kunft, ist einer der lau­te­sten Ver­fech­ter von Berg­o­gli­os „Theo­lo­gie“, ange­fan­gen vom syn­oda­len Weg bis zur Seg­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Paa­re.1 Wel­che häre­ti­sche Idee auch immer in der Kir­che auf­taucht, er ist der erste, der sie akzep­tiert, zumin­dest in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Des­halb war er Berg­o­gli­os Lieb­ling,
Dilexi te, das erste Apostolische Schreiben von Papst Leo XIV.
Hintergrund

Dilexi te

Gestern ver­öf­fent­lich­te Papst Leo XIV. mit Dil­e­xi te („Ich habe dir mei­ne Lie­be zuge­wandt“) das erste Apo­sto­li­sche Schrei­ben sei­nes Pon­ti­fi­kats. Es han­delt sich um die Fort­set­zung der Enzy­kli­ka Dil­e­xit nos von Papst Fran­zis­kus vom Okto­ber 2024. Das Doku­ment han­delt „über die Armen“ und stammt im Kern noch von Leos Vor­gän­ger. Luke Cop­pen hat für die