Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janei­ro) Vor nicht ein­mal vier Wochen wur­de Jair Bol­so­n­a­ro mit 55, 1 Pro­zent der Stim­men vom Volk zum Staats­prä­si­den­ten und Regie­rungs­chef von Bra­si­li­en gewählt, einem gigan­ti­schen Land, fast so groß wie ganz Euro­pa, mit 210 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und enor­men Boden­schät­zen. Das Land ist eben­so groß wie viel­schich­tig. In den drei süd­lich­sten Bun­des­staa­ten bei­spiels­wei­se
Kardinal Wuerl und Kardinal Cupich bestreiten, hinter dem „Maulkorberlaß“ von Papst Franziskus zu stehen.
Hintergrund

Wer und was steht hinter dem „Maulkorberlaß“ von Papst Franziskus?

(Washing­ton) In der katho­li­schen Kir­che in den USA herr­schen hef­ti­ge Tur­bu­len­zen. Dafür ver­ant­wort­lich ist nicht nur der sexu­el­le Miß­brauchs­skan­dal, der die Orts­kir­che erschüt­tert. Noch älte­ren Datums sind jene Tur­bu­len­zen, die von Papst Fran­zis­kus pro­vo­ziert und von außen in die Orts­kir­che hin­ein­ge­tra­gen wur­den. Fran­zis­kus, so Freun­de und Kri­ti­ker, den­ke glo­bal – und vor allem politisch.
Kirche weit denken
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Will Bischof Manfred Scheuer heiraten?

Von Mar­tha Bur­ger Was ist los mit dem Bischof von Linz? Will er hei­ra­ten? Das fra­gen sich seit dem Wochen­en­de auf­merk­sa­me Katho­li­ken an der Donau. Es gibt kein The­ma, das Bischof Man­fred Scheu­er mit grö­ße­rem Nach­druck ver­folgt als die Auf­he­bung des prie­ster­li­chen Zölibats.
Benedikt XVI.: Einige italienische Bischöfe greifen Summorum Pontificum an und wollen sein Pontifikat auslöschen.
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Italienische Bischöfe greifen Summorum Pontificum an

(Rom) Bei der Herbst­voll­ver­samm­lung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz wur­de der Ver­such unter­nom­men, das Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum von Bene­dikt XVI. zu tor­pe­die­ren. Das berich­tet die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Inter­net­sei­te Mes­sa in Latino.
Erzbischof Carlo Maria Viganò brachte Papst Franziskus in schwere Bedrängnis. Sether steht der Vatikandiplomat im Scheinwerferlicht. Das brachte auch einen Rechtsstreit mit seinem Bruder an die Öffentlichkeit.
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Erzbischof Viganò muß 1,8 Millionen Euro zahlen

(Rom) Die Ange­le­gen­heit wäre von der Öffent­lich­keit unbe­ach­tet geblie­ben, doch der­zeit rich­ten sich die Schein­wer­fer auf den ehe­ma­li­gen Nun­ti­us in den USA, Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò – beson­ders auch die sei­ner Geg­ner, seit er Ende August mit einem Dos­sier Papst Fran­zis­kus im sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal in schwe­re Bedräng­nis brachte.
Gender-Mythos „Love is Love“
Christenverfolgung

Schottland will als erstes Land der Welt LGBT Teaching einführen

(Edin­burgh) Die schot­ti­sche Regie­rung der links­na­tio­na­len Scot­tish Natio­nal Par­ty (SNP), die für die Unab­hän­gig­keit Schott­lands von Groß­bri­tan­ni­en ein­tritt, kün­dig­te an, daß Schott­land „das erste Land der Welt“ mit „LGBT Tea­ching“ sein.
Kardinal O'Malley versuchte zumindest durch eine Stellungnahme nach der Intervention des Vatikans Handlungsfähigkeit zu zeigen.
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Kardinal O’Malley bekräftigt Nulltoleranz nach Knebelung durch Rom

(Washing­ton) Die über­ra­schen­de Inter­ven­ti­on des Vati­kans, mit der Papst Fran­zis­kus den US-Bischö­­fe unter­sag­te, Ent­schei­dun­gen gegen den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal durch Kle­ri­ker zu tref­fen, löste nicht nur Stau­nen, son­dern auch Unmut aus. Zu den Reak­tio­nen gehört eine Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley, dem Erz­bi­schof von Bos­ton und vor allem auch Vor­sit­zen­den der Päpst­li­chen Kinderschutzkommission.