Geheim oder diskret: Die Amazonassynode geht „nicht neue Wege“, sondern will verstaubtes „Denken der 70er Jahre“ reaktivieren und durchsetzen.
Hintergrund

Geheimes Amazonastreffen war „nicht geheim, nur diskret“

(Rom) Der Vati­kan reagier­te auf Berich­te über ein Geheim­tref­fen zur bevor­ste­hen­den Ama­zo­nas­syn­ode. Der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti sprach von einem „myste­riö­sen, deut­schen Geheim­tref­fen“, das am ver­gan­ge­nen Diens­tag „in der Nähe von Rom“ statt­fand. Dar­an nah­men meh­re­re Kar­di­nä­le, Bischö­fe und Theo­lo­gen teil, die zwei Merk­ma­le auf­wie­sen: es han­del­te sich um enge Ver­trau­te von Papst Fran­zis­kus und vor­wie­gend …
Über Rom liegt ein „schlechter Geist“, so der australische Priester Father John Corrigan.
Hintergrund

Exorzistenausbildung in Rom – mit Kuriositäten

(Rom) Jedes Jahr fin­det in Rom ein Kurs zur Aus­bil­dung von Exor­zi­sten statt. Auf ihn wird im Gegen­satz zu ande­ren Ver­an­stal­tun­gen in den Medi­en ver­hält­nis­mä­ßig stark hin­ge­wie­sen. Der 2019 XIV. Kurs wur­de vom 6.–11. Mai abgehalten.
Kardinal Arinze zelebrierte Fronleichnam im überlieferten Ritus – der Papst gar nicht.
Christenverfolgung

Fronleichnam und der „kleine“ große Unterschied

(Rom/​​London) Das Gemein­sa­me ist wich­tig, doch manch­mal macht der Unter­schied… den Unter­schied. Wäh­rend Papst Fran­zis­kus auf das tra­di­tio­nel­le Fron­leich­nams­fest in die­sem Jahr ganz ver­zich­te­te, zele­brier­te Kar­di­nal Fran­cis Arin­ze das katho­lisch­ste aller Hoch­fe­ste in Lon­don im über­lie­fer­ten Ritus.
In Frankfurt am Main wird die Anerkennung der Scheidung und der Homosexualität durch die Hintertür betrieben.
Forum

[Update] Segensfeiern mit Kollateralschaden für die sakramentale Ehe

[Update, 21.06.2019] Wie sich lei­der her­aus­stell­te, waren auch bei die­sem Bei­trag Tei­le des Tex­tes in der ursprüng­li­chen Ver­öf­fent­li­chung ver­lo­ren­ge­gan­gen. Sie wur­den ergänzt. Wie ersu­chen Leser­schaft und Autor um Nach­sicht. Es wird nach dem tech­ni­schen Grund des Pro­blems gesucht. Vor allem emp­feh­len wir, den Bei­trag in der nun voll­stän­di­gen Fas­sung erneut zu lesen, um die gan­ze …
Die Euro Pride 2019 als Fake News-Produzent. Die fatamorganisch aufgeblasene Teilnehmerzahl wurde von den Medien ungeprüft weitergegeben.
Genderideologie

Die Phantasiezahl der Europride 2019 in Wien

„Jedes Jahr wird von den Haupt­strom­me­di­en ange­kün­digt, dass die Teil­neh­mer­zah­len der Regen­bo­gen­pa­ra­de wie­der gestie­gen sei. Dies­mal wur­de zur aber­wit­zi­gen Phan­ta­sie­zahl von angeb­lich 500.000 Teil­neh­mern gegrif­fen und unge­prüft ver­brei­tet. Tat­säch­lich war auf Grund der enor­men Hit­ze auch die Regen­bo­gen­pa­ra­de viel schlech­ter besucht als in den letz­ten Jah­ren. Man kann es natür­lich nur schät­zen, aber wenn man …
Leandro Rodriguez Lastra wurde das Opfer der Abtreibungsmentalität, nun wird er zu einem Symbol der Lebensrechtsbewegung Argentiniens.
Hintergrund

Das neue Symbol der Lebensrechtsbewegung

(Bue­nos Aires) Bei Wah­len für Abtrei­bungs­po­li­ti­ker zu stim­men, ist „eine schwe­re Sün­de“, so Erz­bi­schof Hec­tor Ruben Aguer, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von La Pla­ta und vie­le Jah­re der Gegen­spie­ler von Jor­ge Mario Berg­o­glio im argen­ti­ni­schen Epi­sko­pat. Der Justiz­fall Lean­dro Rodri­guez Last­ra macht aus dem Frau­en­arzt ein neu­es Sym­bol der Lebens­rechts­be­we­gung in Lateinamerika.
31. Mai 2019: Begegnung von Papst Franziskus mit den Jesuiten in Rumänien.
Hintergrund

„Wenn Franziskus sich bei jenen bedient, die er an den Pranger stellt“

(Rom) Wann immer Papst Fran­zis­kus eine Rei­se außer­halb von Ita­li­en unter­nimmt, trifft er sich mit der ört­li­chen Jesui­ten­ge­mein­schaft. Das ist das sicht­bar­ste Zei­chen sei­ner Ordens­zu­ge­hö­rig­keit, die ihn von sei­nen Vor­gän­gern auf dem Stuhl Petri unter­schei­det. Es gibt also zwei Fix­punk­te einer Papst­rei­se, wo sich das Kir­chen­ober­haupt Fra­gen stellt, sie spon­tan beant­wor­tet und weiß – und …
Sterile, aber pickfeine Leere: die Kapelle im Bischofshof von Linz.
Forum

Politik, Medien, Kirche – an einem Faden?

Von einem Leser* Man­fred Scheu­er ist seit 2015 Bischof von Linz. Davor war er schon 12 Jah­re Bischof von Inns­bruck. Es ist zu bedau­ern, aber posi­tiv ist er weder da noch dort auf­ge­fal­len. Ihre Sei­te hat berich­tet, dass er den Zöli­bat ent­sor­gen will, das heißt, ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­ster wei­hen will. Selbst der Papst war vor …