Ultraorthodoxe Juden mit Corona-Mundschutz. Unter den Charedim dürften die Corona-Maßnahmen grundlegende Veränderungen mit sich bringen.
Hintergrund

Corona und die Charedim

(Jeru­sa­lem) Die Chare­dim, all­ge­mein als ultra­or­tho­do­xe Juden bekannt, von denen sie einen Teil bil­den, erle­ben durch die Coro­­na-Maß­­nah­­men der israe­li­schen Regie­rung einen Umbruch, der ihr Leben auch in der Zeit nach Coro­na ver­än­dern dürf­te. Der Blick in eine weit­ge­hend unbe­kann­te Welt.
In Irlands Kirche hat der Winter Einzug gehalten. 2020 wird nur ein einziger Neupriester geweiht.
Hintergrund

Der Winter in Irlands Kirche

(Dub­lin) Noch in jüng­ster Zeit galt Irland als katho­li­sche Hoch­burg und als nicht ver­sie­gen­de Quel­le von Prie­­ster- und Ordens­be­ru­fun­gen. In den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren erfolg­te aller­dings ein radi­ka­ler Umbruch: Die Quel­le ist ver­siegt. In den 26 Bis­tü­mern der „grü­nen Insel“ wird in die­sem Jahr nur ein ein­zi­ger Neu­prie­ster geweiht.
Papst Franziskus mit Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi von der Fünfsternebewegung. Raggi strebt 2021 eine zweite Amtszeit an. Ob Santa Marta dazu den Segen gibt, steht noch nicht fest.
Hintergrund

Bürgermeisterwahl in der Stadt des Papstes

(Rom) In der Ewi­gen Stadt am Tiber begin­nen die ersten Manö­ver mit Blick auf die Kom­mu­nal­wah­len im kom­men­den Jahr. Den frü­hen Auf­takt mach­te Bür­ger­mei­ste­rin Vir­gi­nia Rag­gi, die bekannt­gab, ihre Wie­der­wahl anzu­stre­ben. Damit erwisch­te die Ver­tre­te­rin der Fünf­ster­ne­be­we­gung, die seit 2016 die Stadt der Päp­ste regiert, sogar man­chen ihrer eige­nen Weg­ge­fähr­ten auf dem fal­schen Fuß. Gleich­zei­tig
Spanische Königsfamilie besucht das Geburtshaus des heiligen Junipero Serra. Eine subitile Geste gegen die extremistischen Bilderstürmer.
Hintergrund

Königsfamilie erweist dem heiligen Junipero Serra die Ehre

(Madrid) Die könig­li­che Fami­lie von Spa­ni­en, König Feli­pe VI., Köni­gin Leti­zia und ihre Kin­der, Kron­prin­zes­sin Leo­nor und Infan­tin Sofia, besuch­ten auf Mal­lor­ca das Geburts­haus des hei­li­gen Juni­pe­ro Ser­ra. Der Besuch ist eine sub­ti­le Geste der „Wie­der­gut­ma­chung“, nach­dem Sta­tu­en des balea­ri­schen Hei­li­gen den ras­si­sti­schen „Black Lives Matter“-Ausschreitungen zum Opfer gefal­len sind. Der kir­chen­feind­li­che Bil­der­sturm erfolg­te mit
Mario Draghi mit Papst Franziskus
Hintergrund

Das Schachspiel der Mächtigen – und von Santa Marta

(Rom) Die Mäch­ti­gen und ihr Spiel auf dem Schach­brett. So lie­ße sich beschrei­ben, was der­zeit hin­ter den Kulis­sen vor­be­rei­tet wird. Unklar ist noch, ob als direk­tes Ziel oder als Plan B. In bei­den Fäl­len hät­te Ita­li­ens Mini­ster­prä­si­dent Giu­sep­pe Con­te sei­ne Schul­dig­keit getan. Auf dem Apen­nin­ge­biet lie­gen seit drei Jah­ren die Augen jener, die wirk­li­chen Ein­fluß
1964 wurde die Universitätsklinik Agostino Gemelli gegründet. Sie genießt international einen exzellenten Ruf, kämpft aber mit Finanzlücken, die Fragen aufwerfen.
Hintergrund

28 Mitarbeiter der Gemelli-Klinik entlassen

(Rom) Der Hei­li­ge Stuhl folg­te der ita­lie­ni­schen Regie­rung bei den stren­gen Coro­­na-Maß­­nah­­men und leg­te noch stren­ge­re Maß­stä­be an. Nicht gefolgt ist der Vati­kan dem ita­lie­ni­schen Bei­spiel eines Kün­di­gungs­stopps, der wäh­rend der Zwangs­pau­se für die Wirt­schaft die Ent­las­sung von Mit­ar­bei­tern seit fünf Mona­ten blockiert. 28 Kran­ken­pfle­ger wur­den wegen Ein­spa­run­gen der vati­ka­ni­schen Gemel­­li-Kli­­nik ent­las­sen. Was steckt dahinter?
DPA, Süddeutsche Zeitung und andere Medien setzen die Bedeutung des überlieferten Ritus im deutschen Sprachraum herab. In Wirklichkeit haben sich die Meßorte seit dem Motu proprio Summorum Pontificum vervierfacht.
Hintergrund

Überlieferter Ritus: Vervierfachung der Meßorte durch Summorum Pontificum

(Berlin/​​Rom) Bis 31. Juli hat­ten die Diö­ze­san­bi­schö­fe welt­weit einen Fra­ge­bo­gen über die Umset­zung des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum beant­wor­tet an die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zurück­zu­schicken. Die dabei ange­wand­te Vor­ge­hens­wei­se war unter­schied­lich und wur­de in man­chen Gegen­den mit media­len Sei­ten­hie­ben flan­kiert. So auch im deut­schen Sprachraum.
Die Glaubenskongregation will ein umfassendes Bild der Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum. Die Italienische Bischofskonferenz legt diesen Wunsch auf ganz eigene Weise aus.
Hintergrund

Fragebogen zu Summorum Pontificum: Italiens Bischofskonferenz antwortet kollektiv

(Rom) In meh­re­ren Län­dern zeig­te sich eine Abnei­gung des Epi­sko­pats gegen das Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI. Als Haupt­grund wird die „Ein­heit“ der Kir­che auf Pfarr­ebe­ne genannt. Ita­li­en gehört zu die­sen Län­dern und die Abnei­gung wird auch im Zusam­men­hang mit der welt­wei­ten Befra­gung der Diö­ze­san­bi­schö­fe zur Umset­zung von Sum­morum Pon­ti­fi­cum deutlich.
Seit Freitag ist die Hagia Sophia wieder eine Moschee und die christlichen Symbole wurden überdeckt.
Hintergrund

Kardinal Bo: „Laßt die Hagia Sophia in Ruhe“

(Yangon) Am Frei­tag wur­de die berühm­te Hagia Sophia in Istan­bul (Kon­stan­ti­no­pel), die einst größ­te Kir­che der Chri­sten­heit, wie­der zur Moschee. Beim ersten isla­mi­schen Frei­tags­ge­bet fand sich die gesam­te tür­ki­sche Staats­füh­rung ein, dar­un­ter auch Staats­prä­si­dent Erdo­gan. Die Umwand­lung ist der sicht­ba­re Tri­umph des Re-Isla­­mi­­sie­rung des Lan­des über den lai­zi­sti­schen Kema­lis­mus. Kemal Ata­türk, der Grün­der der tür­ki­schen
Der heilige Theodoros von Euchaita, einer der Stadtpatrone von Venedig, als Drachentöter (errichtet nach 1172).
Hintergrund

Exorzistenvereinigung veröffentlicht Leitfaden

Die vom Vati­kan offi­zi­ell aner­kann­ten Exor­zi­sten haben kürz­lich zwei Bän­de ver­öf­fent­licht, die einen Leit­fa­den dar­stel­len, um eine Art Qua­li­täts­kon­trol­le sicher­zu­stel­len. „Exor­zis­mus und damit ver­bun­de­ne Gebe­te“ ist ein Werk, das nur Erz­bi­schö­fen zur Ver­fü­gung steht, wäh­rend es einen zwei­ten Band mit dem Titel „Gebe­te gegen die Macht der Fin­ster­nis“ gibt, der all­ge­mein zugäng­lich ist und frei