Katharina von Zimmern, die letzte Fürstäbtissin von Fraumünster in Zürich
Hintergrund

Und die Revolution (Reformation) „frisst ihre weiblichen Kinder“

Die bei­den Schwei­ze­rin­nen Mir­jam Janett und Jes­si­ca Mei­ster wer­fen einen Schat­ten auf die statt­fin­den­den Refor­ma­ti­ons­fei­ern. Der Schat­ten liegt nicht nur auf Mar­tin Luther, son­dern eben­so auf Cal­vin und Zwing­li. Janett pro­mo­viert an der Uni­ver­si­tät Basel. Die Histo­ri­ke­rin Mei­ster ist an der Rechts­quel­len­stif­tung des Schwei­ze­ri­schen Juri­sten­ver­eins tätig. Bei­de sind am Pro­jekt Frau­en­stadt­rund­gang Zürich betei­ligt. Sie wider­spre­chen
EKD-Vorsitzender Bredford-Strohm richtete am 31. Oktober von der Kanzel der Schloßkirche in Wittenberg eine Einladung an Papst Franziskus
Hintergrund

EKD lädt Papst Franziskus nach Wittenberg ein

(Wit­ten­berg) Hein­rich Bedford-Strohm, luthe­ri­scher Lan­des­bi­schof von Bay­ern und Vor­sit­zen­der der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands (EKD), in der Luthe­ra­ner, Cal­vi­ni­sten, Refor­mier­te und Unier­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zusam­men­ge­schlos­sen sind, sprach am Refor­ma­ti­ons­tag eine Ein­la­dung aus.
Neuseelands Bischöfe wollen eine "alternative" Übersetzung des Missale Romanum
Hintergrund

Neuseeländische Bischöfe für „alternative Übersetzung“ des Missale Romanum

(Rom) Am Ersten Advents­sonn­tag 2011 trat die neue eng­li­sche Über­set­zung der drit­ten Aus­ga­be der Edi­tio Typi­ca des Mis­sa­le Roma­num nach dem Novus Ordo in Kraft. Gemeint ist die über­ar­bei­te­te Aus­ga­be des römi­schen Meß­bu­ches nach der Lit­ur­gie­re­form von 1969, die Papst Paul VI. durch­füh­ren ließ. 17 Jah­re lang war dar­an gear­bei­tet wor­den, um die best­mög­li­chen For­mu­lie­run­gen
Rocco Buttigliones neues Buch mit einem Vorwort von Kardinal Gerhard Müller, das noch "zusätzliche Verwirrung zur bereits herrschenden Verwirrung hinzufügt".
Forum

„Zusätzliche Verwirrung zur bereits herrschenden Verwirrung“ zu Amoris laetitia

Von Rober­to de Mat­tei* Prof. Roc­co But­tig­li­o­ne schlägt sich seit Mona­ten mit den Kri­ti­kern von Amo­ris lae­ti­tia, um den Inhalt des nach­syn­oda­len Schrei­bens von Papst Fran­zis­kus zu recht­fer­ti­gen. Nun hat er sei­ne Arti­kel in einem Buch mit dem Titel „Ris­po­ste ami­che­vo­li ai cri­ti­ci dell’Amoris lae­ti­tia“ (Freund­schaft­li­che Ant­wor­ten an die Kri­ti­ker von Amo­ris lae­ti­tia) und einem
Vertritt Kardinal Müller heute andere Positionen? Torniellis Vorabdruck legt dies nahe.
Hintergrund

Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?

(Rom) Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler bemüh­te sich als Glau­bens­prä­fekt, das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia im Licht der Kon­ti­nui­tät zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung von Amo­ris lae­ti­tia, eine „monu­men­ta­le Rede“ in Ovie­do. Den­noch ant­wor­te­te ihm der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster nur zwei Tage dar­auf, daß es „zu spät“
Mit der von Lenin angeführten Oktoberrevolution begann die Schreckensherrschaft und die Kirchenverfolgung in Rußland. Sie traf nicht nur die orthodoxe Kirche, sondern ebenso die römische- und die griechisch-katholische Kirche. Deren Schicksal ist heute im Westen kaum bekannt.
Christenverfolgung

Das Martyrium der katholischen Kirche in der Sowjetunion

(Mos­kau) Das Buch des Histo­ri­kers Jan Mik­rut schil­dert das Mar­ty­ri­um der latei­ni­schen und byzan­ti­ni­schen Katho­li­ken unter der athe­isti­schen Sowjet­dik­ta­tur. Das Buch erscheint aus Anlaß des 100. Jah­res­ta­ges der bol­sche­wi­sti­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on und soll die Schrecken des „rea­len Sozia­lis­mus“ in Erin­ne­rung rufen, die heu­te Gefahr lau­fen, zu schnell in Ver­ges­sen­heit zu gera­ten oder als eine Art „Betriebs­un­fall“
Bronzeepotaph (1548), ursprüglich für Luthers Grabmal gedacht. d
Buchbesprechungen

Franz Kronbeck, Martin Luthers Kampf mit Gott

Von Wolf­ram Schrems* Im Hin­blick auf das „Luther-Jahr“ 2017 erschie­nen lau­fend Publi­ka­tio­nen zu Per­son und Leh­re Mar­tin Luthers von unter­schied­li­chem Wert. Eine von die­sen ist ein wert­vol­les Büch­lein des bay­ri­schen katho­li­schen Phi­lo­so­phen und Lati­ni­sten Franz Kron­beck. Die­ses ver­dient unse­re vol­le Aufmerksamkeit.
Hintergrund

Vergessene Luther-Kritik von Jorge Mario Bergoglio

(Rom) Seit Papst Fran­zis­kus regiert, ist das Lob für Luther, bis­her eine Spe­zia­li­tät bestimm­ter deut­scher Kir­chen­krei­se, an höch­ster Stel­le ange­kom­men. In Lund rühm­te Fran­zis­kus den von sei­nem Prie­ster­tum und sei­nen Ordens­ge­lüb­den abge­fal­le­nen Luther als „Medi­zin für die Kir­che“. Das war nicht immer so.