Inquisition
Hintergrund

Blutigste Hexenjagd im protestantischen Deutschland

(Rom) Eine ein­fa­che Umfra­ge unter Deut­schen nach Inqui­si­ti­on und Hexen­jagd wür­de wenig über­ra­schen­de Ergeb­nis­se an den Tag brin­gen. Bei­de Phä­no­me­ne gel­ten als blut­rün­stig, als fin­ster­stes Mit­tel­al­ter und wer­den mit reli­giö­sem Fana­tis­mus, Spa­ni­en und dem päpst­li­chen Rom, auf alle Fäl­le jeden­falls mit der katho­li­schen Kir­che in Ver­bin­dung gebracht. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die anti­ka­tho­li­sche Ankla­ge häu­fig
Pius X.
Hintergrund

Ein Danktelegramm der Osmanen an den Papst

(Rom) In den von euro­päi­schen Mäch­ten geführ­ten Kolo­ni­al­krie­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts wur­de auch die Reli­gi­on als poli­ti­sches Instru­ment ein­ge­setzt, um die ein­hei­mi­schen Völ­ker von der „histo­ri­schen Not­wen­dig­keit“ des Kolo­nia­lis­mus zu über­zeu­gen oder auch zur Recht­fer­ti­gung kolo­nia­ler Erobe­run­gen. Der bekann­te Histo­ri­ker Pater Gio­van­ni Sale befaß­te mit einem Kapi­tel die­ser Geschich­te: der ita­lie­ni­schen Mili­tär­ex­pe­di­ti­on zur
Risiko-Ökumene
Hintergrund

Die Risiko-Ökumene von Papst Franziskus

(Rom) Auch im Bereich der Öku­me­ne geht Papst Fran­zis­kus neue Wege. Von „Brü­dern und Mes­sern“ spricht der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und bezeich­net die neu­en Wege als „ris­kan­te Ökumene“.
Papst Franziskus und die Diktatoren Lateinamerikas
Hintergrund

„Staatsstreich im Namen des Papstes“

(Bue­nos Aires) Die Soli­da­ri­täts­be­kun­dung von Papst Fran­zis­kus für den in Bra­si­li­en wegen Kor­rup­ti­on inhaf­tier­ten Ex-Staats­­prä­­si­­den­ten Luiz Iná­cio Lula da Sil­va schlägt in Latein­ame­ri­ka hohe Wel­len. Ein Teil der Medi­en ver­sucht den Vor­fall klein­zu­re­den oder zu recht­fer­ti­gen. Ein ande­rer Teil sieht dar­in eine Ein­mi­schung in die inner­staat­li­chen Ange­le­gen­hei­ten aller Staa­ten eines gan­zen Halb­kon­ti­nents. Gemeint ist nicht
Abtreibung
Hintergrund

Abtreibung in wenigen Tagen wieder auf der Tagesordnung

(Bue­nos Aires) Der argen­ti­ni­sche Senat lehn­te gestern die Abtrei­bung ab. Die Freu­de dar­über war aber nur von kur­zer Dau­er. Staats- und Regie­rungs­chef Mau­ricio Macri kün­dig­te bereits die näch­ste Initia­ti­ve zur Abtrei­bungs­le­ga­li­sie­rung an. Steckt der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds (IWF) hin­ter die­ser Eile des Prä­si­den­ten? Nun rächt sich das durch Papst Fran­zis­kus zer­rüt­te­te Kli­ma zu Macri.
Rußische Regionen haben ein Abtreibungsmoratorium erlassen: Testversuch für ein landesweites Ende der Abtreibung?
Hintergrund

Rußland beginnt mit Abtreibungsmoratorium

(Mos­kau) Ruß­land beginnt ein Abtrei­bungs­mo­ra­to­ri­um umzu­set­zen. Damit soll dem Lebens­recht unge­bo­re­ner Kin­der zum Durch­bruch ver­hol­fen und eine demo­gra­phi­sche Trend­um­kehr erreicht werden.
Kardinal Aguiar Retes
Hintergrund

Rebellion gegen Kardinal Aguiar Retes

(Mexi­­ko-Stadt) Papst Fran­zis­kus mach­te Car­los Agui­ar Retes zuerst zum Kar­di­nal, dann zum Erz­bi­schof von Mexi­­ko-Stadt und damit zugleich zum Pri­mas des größ­ten zen­tral­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des. Ein hal­bes Jahr nach sei­ner Amts­ein­füh­rung probt der Kle­rus sei­nes Erz­bis­tums bereits den Aufstand.
Frauendiakonat
Genderideologie

US-Ordensobere für Frauendiakonat

(Rom/​​New York) Die Ordens­obe­ren der katho­li­schen Kir­che in den USA wol­len das Frau­en­dia­ko­nat. Mit die­sen Wor­ten läßt sich das Ergeb­nis einer neu­en Stu­die zusammenfassen.
Papst Franziskus
Christenverfolgung

Die ungleichen „Märtyrer“

(Bue­nos Aires) Unter Papst Fran­zis­kus wird die katho­li­sche Kir­che um Seli­ge und Hei­li­ge erwei­tert, die in einem poli­ti­schen Kon­text ste­hen und zwar in einem befrei­ungs­theo­lo­gi­schen, jeden­falls einem lin­ken. Dazu gehört Bischof Enri­que Angel­el­li in Argen­ti­ni­en und eine unge­wöhn­li­che Geschich­te, die unter den Katho­li­ken des Lan­des die Gemü­ter erhitzt.
Papst Franziskus empfingt lateinamerikanische Linkspolitiker, um mit ihnen die Lage des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula da Silva zu besprechen, der wegen Korruption im Gefängnis sitzt. Franziskus verglich die Situation Lulas mit der von Jesus Christus und rückte die Verurteilung Lulas in die Nähe eines „Staatsstreiches“.
Hintergrund

Papst warnt vor „Staatsstreich mit weißen Handschuhen“

(Rom) Die Sym­pa­thien von Papst Fran­zis­kus für Links­po­li­ti­ker sind bekannt. Vor weni­gen Tagen ver­glich er die Straf­ver­fol­gung des Ex-Staats­­prä­­si­­den­ten von Bra­si­li­en, Lula da Sil­va, sogar mit der Ver­fol­gung von Jesus Chri­stus, wie ein ehe­ma­li­ger, chi­le­ni­scher Mini­ster versichert.