Über Dinge, die Teil der Tradition sind, uns aber vor kurzem durch die Liturgiereform genommen wurden
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Was wir verloren haben II

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir set­zen die Rei­he der „Din­ge“ – Bräu­che, Riten oder Wun­der­li­ches – fort, die die Kir­che mit der Zer­stö­rung der römi­schen Lit­ur­gie ver­lo­ren hat. Am schockie­rend­sten war natür­lich der Ein­griff in die Hei­li­ge Mes­se, aber mit ihr wur­den auch vie­le klei­ne­re Din­ge abge­schafft, die bis in die 1960er Jah­re zum Leben des
Adolpho Lindenberg
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Adolpho Lindenberg (1924–2024)

Von Rober­to de Mat­tei* Die bra­si­lia­ni­schen Zei­tun­gen erin­ner­ten an her­aus­ra­gen­der Stel­le an Adol­pho Lin­den­berg, der am 2. Mai 2024 im Alter von neun­und­neun­zig Jah­ren ver­stor­ben ist. Die Pres­se stell­te ihn als welt­be­rühm­ten Archi­tek­ten vor und beton­te, daß er in dem Jahr ver­starb, in dem das von ihm gegrün­de­te Unter­neh­men CAL (Cons­truc­to­ra Adol­pho Lin­den­berg) sein sieb­zig­jäh­ri­ges
Erklärung der Menschenrechte (1789): Die Kritik an schlechten Gesetzen genügt nicht, es muß Kritik an den Quellen geübt werden, die schlechte Gesetze möglich machen, so Abbé Claude Barthe.
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Die politische Dimension der Verteidigung des Naturrechts

Von Abbé Clau­de Bar­the* Die Lawi­ne von gesell­schafts­po­li­ti­scher Geset­zen in Frank­reich seit mehr als einem hal­ben Jahr­hun­dert, die alle direk­te Angrif­fe auf das Natur­recht dar­stel­len, hat in einem Teil der katho­li­schen Welt zu einer weit ver­brei­te­ten und aus­drück­li­chen Dele­gi­ti­mie­rung jener poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen geführt, die die­se Angrif­fe im Zuge der auf 1968 fol­gen­den Indi­­vi­­dua­­li­s­­mus-Wel­­le voll­zo­gen haben;
Augusto Del Noce (1910–1989) analysiert Faschismus und Antifaschismus als Siamesische Zwillinge desselben Auflösungsprozesses.
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Faschismus und Antifaschismus nach der Analyse von Augusto Del Noce

Der Histo­ri­ker Prof. Rober­to de Mat­tei erin­nert an die Ana­ly­se von Faschis­mus und Anti­fa­schis­mus durch den Phi­lo­so­phen Augu­sto Del Noce, der zum Schluß gelang­te, daß in ihnen im wesent­li­chen die­sel­ben Kräf­te der Auf­lö­sung am Werk sind. Die Ana­ly­se erfolgt am Bei­spiel Ita­li­ens, betrifft aber kei­nes­wegs nur die­ses Land. Sie ist der Schlüs­sel, um die Ver­wir­rung
Es sind nur wenige Jahrzehnte vergangen, für die Kirche eine kurze Zeit, für die Menschen eine lange Zeit, und so ist manches aus dem Gedächtnis verschwunden, sodaß wir den Verlust nicht mehr wahrnehmen. Darum einige Hinweise.
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Was wir verloren haben I: Zeitpunkt und Dauer der heiligen Messe

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Es ist bemer­kens­wert, wie schnell Gesell­schaf­ten ihr Gedächt­nis ver­lie­ren, und aus die­sem Grund ist es auch bemer­kens­wert, wie schnell auch wir in der Kir­che aus dem Gedächt­nis ver­lo­ren haben, „wie die Din­ge waren“, und das noch bis vor weni­gen Jahr­zehn­ten. Ein Bei­spiel, das jeder ver­ste­hen wird:
Die römische Erklärung Dignitas infinita, die auch die Unterschrift von Papst Franziskus trägt, ist bei genauer Analyse eine vergiftete Suppe.
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Dignitas infinita und vergiftete Suppe

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ein­füh­rung Wenn man ein paar Trop­fen Gift in die Sup­pe träu­felt, wird sie unge­nieß­bar, unab­hän­gig davon, dass man zuvor die besten Zuta­ten, gutes Gemü­se, beste Fleisch­qua­li­tät, bestes Was­ser und tol­le Gewür­ze hin­ein­ge­ge­ben hat. Somit kann im über­tra­ge­nen Sin­ne kein Doku­ment, das auch nur eine Häre­sie (einen Trop­fen Gift) ent­hält, als katho­lisch bezeich­net
Imperien und imperiale Politik im 21. Jahrhundert und die Lehren, die wir für uns ziehen sollten.
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Israel, Gaza, die Ukraine – und wer schon gewonnen hat

Gene­ral Pie­ro Lapor­ta lie­fert im Stak­­ka­to-Stil mar­kan­te, teils unge­wöhn­lich erfri­schen­de, teils ver­blüf­fen­de Hin­wei­se auf das aktu­el­le geo­po­li­ti­sche Gesche­hen, zu dem es sehr unter­schied­li­che Mei­nun­gen gibt. Dabei ist jene des Gene­rals nicht nur hörens­wert, son­dern bie­tet eine Gele­gen­heit, die eige­ne Mei­nung dar­an zu über­prü­fen. Isra­el, Gaza und die Ukrai­ne. Wie auch immer es endet, Xi Jin­ping
Dignitas Infinita oder intocabilis? Auf diese Frage geht Weihbischof Marian Eleganti in seiner dritten Klarstellung ein
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Unendliche oder unantastbare Würde?

Von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Das neue­ste Doku­ment des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re lau­tet «Digni­tas infi­ni­ta» und spricht dem Men­schen eine «unend­li­che Wür­de» zu. Ich zie­he den Begriff «unan­tast­ba­re Wür­de» vor. Die Kate­go­rie «unend­lich» soll­ten wir lie­ber Gott vor­be­hal­ten. Denn nur auf ihn trifft sie wirk­lich zu. Alles Geschöpf­li­che ist «end­lich» bzw. «kon­tin­gent». «Unend­li­che Wür­de» für