Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Erzbischof Marcel Lefebvre, Gründer und erster Generaloberer der Piusbruderschaft, weihte 1988 unter Berufung auf einen Notstand vier Bischöfe ohne Ernennung durch den Papst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der verwaltete Ausnahmezustand

Seit der Ankün­di­gung durch das Gene­ral­haus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli Bischö­fe ohne Erlaub­nis Roms zu wei­hen, gehen die Wogen hoch. Wir set­zen die Rei­he fort, mit der wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen doku­men­tie­ren, sie­he hier, hier und hier. Der ver­wal­te­te Aus­nah­me­zu­stand Von José Igna­cio Val­ver­de* Wenn eine kirch­li­che Maß­nah­me, die als
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Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Bischofsweihe im 14. Jahrhundert (Miniatur)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Tradition zwischen Geduld und Vorsehung – und neuen Bischofsweihen

Von einem Gläu­bi­gen* Die Ankün­di­gung neu­er Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. berührt Grund­fra­gen kirch­li­cher Ord­nung, geist­li­cher Frei­heit und geschicht­li­cher Ver­ant­wor­tung. Daß sie auf­hor­chen läßt, ist daher nicht ver­wun­der­lich. In der Bru­der­schaft selbst mischt sich die Schwe­re des Augen­blicks mit Erleich­te­rung. Seit Jah­ren wird die Not­wen­dig­keit neu­er Bischö­fe emp­fun­den, ja mit wach­sen­der Dring­lich­keit. Zugleich
Jesus Christus, König und Weltenherrscher, in der Kathedrale von Oviedo
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Was wirklich zählt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Nicolás Gómez Dávila sag­te, daß es nicht dar­auf ankom­me, daß die Men­schen an die Exi­stenz Got­tes glau­ben, son­dern dar­auf, daß Gott exi­stiert. Wenn wir die­sen Gedan­ken wei­ter­füh­ren, kön­nen wir sagen, daß nicht das wich­tig ist, was wir (das „Sub­jekt“, wie die Moder­nen sagen wür­den) über die Din­ge (das „Objekt“) den­ken, son­dern die
Papst Franziskus 2017 mit Martin-Luther-Statue in der großen Audienzhalle des Vatikans
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Die allgegenwärtigen Schismen im Christentum

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Wla­di­mir Solo­wjew schreibt: «Die „Latei­ner“, wie Sie die eine, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che nen­nen, haben den Glau­ben nie ver­las­sen. Kei­ne noch so aus­führ­li­che Argu­men­ta­ti­on kann die Tat­sa­che wider­le­gen, dass es ausser Rom nur natio­na­le Kir­chen wie die arme­ni­sche oder die grie­chi­sche Kir­che, Staats­kir­chen wie die rus­si­sche oder die angli­ka­ni­sche
"Der Sonntag" ist die Kirchenzeitung der Diözese Limburg, hier beworben auf der Internetseite des Bistums
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Die synodale „anderskatholische“ Leitung des Bistums Limburg

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In der Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ für das Bis­tum Lim­burg wer­den in der Janu­ar-Aus­­­ga­­be Ori­en­tie­rungs­per­spek­ti­ven für die Orts­kir­che ausgegeben.
Jesus Christus
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Unbequeme und vernachlässigte Wahrheiten

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Rela­ti­vie­rung der Heils­mit­t­ler­schaft JESU CHRISTI ist auch inner­halb der katho­li­schen Kir­che ein weit ver­brei­te­tes und Besorg­nis erre­gen­des Phä­no­men. Das «extra eccle­si­am nulla salus» (kein Heil ohne die Kir­che) wur­de in unse­rer Zeit sehr stark rela­ti­viert. Rich­tig ist, dass GOTT unschul­dig irren­de Men­schen (Gewis­sen) auf Wegen, die ihm allein bekannt
Der ehemalige Präsident der Vatikanbank, der Finanzethiker Ettore Gotti Tedeschi, wendet sich mit einem offenen Brief an Papst Leo XIV.
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Pontifikate und die „Zeiten“

Von Etto­re Got­ti Tede­schi* Ich hege die Hoff­nung, daß Papst Leo XIV. die Welt mit einem geist­li­chen Lehr­amt für die­se Zeit zu bewe­gen ver­mag … viel­leicht sogar als vor­ran­gig gegen­über dem „Syn­oda­lis­mus“. Doch dies ist kei­ne Anre­gung, son­dern ein per­sön­li­cher Traum.
Die päpstliche Kommission, welche die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils umsetzen sollte.
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Keine klaren Signale aus dem hörenden Rom

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* In einem Inter­view mit Dia­ne Mon­tagna vom 20. Jan. 20261 macht Bischof Atha­na­si­us Schnei­der auf eini­ge histo­ri­sche Fak­ten der Lit­ur­gie­re­form nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil auf­merk­sam, wel­che die mei­sten Bischö­fe und Kar­di­nä­le igno­rie­ren bzw. nicht mehr kennen: