Stefano Fontana warnt in seinem neuen Buch "Wahrheit oder Interpretation" davor, daß sich die Kirche in den Würgegriff der Hermeneutik begibt.
Buchbesprechungen

Interpretieren bis zur Auflösung? Im Würgegriff der Hermeneutik

Ste­fa­no Fon­ta­na, Direk­tor des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church, ist bekannt für sei­ne enga­gier­ten Schrif­ten zur Ver­tei­di­gung des Zusam­men­hangs von Ver­nunft und Glau­ben im Licht der christ­li­chen Phi­lo­so­phie. In sei­nem neu­en Werk „Wahr­heit oder Inter­pre­ta­ti­on. Kri­tik an der katho­li­schen Her­me­neu­tik“, erschie­nen im Ver­lag Fede e Cul­tu­ra („Veri­tà o
Papst Leo XIV. wurde heute von dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella auf dem Quirinal empfangen
Leo XIV.

Der Besuch von Leo XIV. auf dem Quirinal

Am Diens­tag, dem 14. Okto­ber 2025, fand ein histo­risch bedeu­ten­des Ereig­nis in Rom statt: Papst Leo XIV. stat­te­te dem ita­lie­ni­schen Prä­si­den­ten Ser­gio Mat­tar­el­la einen offi­zi­el­len Besuch im Qui­ri­nals­pa­last ab. Die­ser Besuch mar­kiert einen Schritt zurück zur Nor­ma­li­tät durch die Wie­der­auf­nah­me eines tra­di­tio­nel­len Staatszeremoniells.
Rosa Elefanten im Raum, die keiner sehen will
Forum

Homosexualität in Gesellschaft und Kirche

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Vor­be­mer­kun­gen:Im fol­gen­den Bei­trag wer­den Men­schen mit homo­se­xu­el­ler Nei­gung nicht an den Pran­ger gestellt. Die Kir­che hat immer unter­schie­den zwi­schen der (unan­tast­ba­ren) Wür­de jeder mensch­li­chen Per­son und ihrer Nei­gung, die even­tu­ell unge­ord­net sein kann. Unge­ord­ne­te sexu­el­le Nei­gun­gen, die es bei den Hete­ro­se­xu­el­len genau­so gibt wie bei den Homo­se­xu­el­len, wer­den nach dem
Papst Franziskus gab nicht nur bei Auslandsreisen im Flugzeug, sondern generell eine Flut von Interviews. Leo XIV. scheint ihm in dieser bedenklichen Praxis zu folgen.
Leo XIV.

Das Problem spontaner Papst-Interviews

Der Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­dent der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix, Mika­el Cor­re, zitiert in sei­ner wöchent­li­chen Kolum­ne vom 11. Okto­ber 2025 zwei Aus­sa­gen hoch­ran­gi­ger vati­ka­ni­scher Per­sön­lich­kei­ten – wobei bei­de Aus­sa­gen mög­li­cher­wei­se von ein und der­sel­ben Per­son stam­men –, die sich zu den Schwie­rig­kei­ten und Fol­gen äußern, wel­che durch spon­ta­ne und frei­mü­ti­ge Äuße­run­gen der Päp­ste entstehen.
Mann uriniert auf den Papstaltar im Petersdom
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Mann uriniert im Petersdom auf den Papstaltar

Ähn­li­che Vor­fäl­le hat es bereits gege­ben: Gei­stes­ge­stör­te, Got­tes­lä­ste­rer, Sata­ni­sten, die den Peters­dom für skan­da­lö­se Auf­trit­te miß­brauch­ten. Das Über­ra­schen­de und Empö­ren­de am jüng­sten Vor­fall ist, daß die Ver­ant­wort­li­chen im Vati­kan kei­ne wirk­sa­men Maß­nah­men ergrei­fen, um sol­che Schand­ta­ten zu verhindern. 
Mit spontanen Interviews folgt Leo XIV. seinem Vorgänger Franziskus – und sorgt für Irritationen
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Die skandalöse Aussage Leos XIV.

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go kroa­ti­scher Her­kunft, ist einer der lau­te­sten Ver­fech­ter von Berg­o­gli­os „Theo­lo­gie“, ange­fan­gen vom syn­oda­len Weg bis zur Seg­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Paa­re.1 Wel­che häre­ti­sche Idee auch immer in der Kir­che auf­taucht, er ist der erste, der sie akzep­tiert, zumin­dest in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Des­halb war er Berg­o­gli­os Lieb­ling,
Der Marientitel "Maria Miterlöserin" zur Zeit von Paul VI.
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Die „Corredemptrix“ zur Zeit von Papst Paul VI.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Unter den Theo­lo­gen, die dem Titel „Mit­erlö­se­rin“ ableh­nend gegen­über­ste­hen, befin­det sich der Domi­ni­ka­ner Pater Edward H. Schil­le­be­eckx OP (1914–2009), Autor des Buches „Maria, Moe­der van der Verlos­sing“, 1. Auf­la­ge 1954, 2. Auf­la­ge 1957. Die­se wur­de von Schil­le­be­eckx selbst über­ar­bei­tet und 1969 als „Maria – Mut­ter der Glau­ben­den“ im Mat­thi­as-Grü­­ne­­wald-Ver­­lag ver­öf­fent­licht. Das