Manuel Iglesias Gonzalez SJ
Hintergrund

„Nicht nur ausharren, sondern widerstehen“ – Zum Tod des Bibelwissenschaftlers und Jesuiten Manuel Iglesias González

(Madrid) Am Mitt­woch, 21. Dezem­ber, ist der inter­na­tio­nal bekann­te Jesu­it und Bibel­wis­sen­schaft­ler Pater Manu­el Igle­si­as Gon­zá­lez im Alter von acht­und­acht­zig Jah­ren in Madrid ver­stor­ben. Bekannt wur­de er vor allem für sei­ne streng ori­gi­nal­ge­treue Über­set­zung des Neu­en Testa­ments. Er beklag­te, daß die Bibel durch Abmil­de­run­gen zu einer „Kin­der­ge­schich­te“ gemacht wer­de, was ihrer Bedeu­tung und ihrem Ernst …
Papst Franziskus wußte auch in seiner diesjährigen Weihnachtsansprache an die Römische Kurie zu benennen, wer eine Schelte verdient. AP hilft sicherheitshalber ein bißchen mit.
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Franziskus hat es „auf Erzkonservative und Traditionalisten abgesehen“

Zu die­ser Stun­de liegt die Anspra­che von Papst Fran­zis­kus an die Römi­sche Kurie anläß­lich der Weih­nachts­wün­sche noch nicht in offi­zi­el­ler deut­scher Über­set­zung vor. Das Kir­chen­ober­haupt nütz­te erneut die Gele­gen­heit, sei­ne Mit­ar­bei­ter an der Römi­sche Kurie zurecht­zu­wei­sen. Die weih­nacht­li­che Papst­schel­te für die Kurie ist ein Cha­rak­te­ri­sti­kum des Pon­ti­fi­kats von Franziskus.
In seiner Weihnachtsbotschaft an die Römische Kurie nannte Papst Franziskus einen Nichtkatholiken – mit Blick auf den neuen Heiligenkalender für 2025?
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Papst Franziskus zitiert Bonhoeffer in seiner Weihnachtsbotschaft an die Römische Kurie

(Rom) Papst Fran­zis­kus setz­te im ver­gan­ge­nen Okto­ber eine Kom­mis­si­on für die Glau­bens­zeu­gen ein. Bis zum Hei­li­gen Jahr 2025 soll, so offen­bar die Absicht von San­ta Mar­ta, der Hei­li­gen­ka­len­der der Kir­che um Nicht­ka­tho­li­ken erwei­tert wer­den. Seit­her steht die Fra­ge im Raum, wel­che Glau­bens­zeu­gen gemeint sein könn­ten, die Zeu­gen für den katho­li­schen Glau­ben sind, ohne katho­lisch gewe­sen …
Die Geburtsgrotte von Bethlehem: Eine kurze Betrachtung auf dem Weg zur Krippe.
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Licht und Schatten liegen auf der Grotte von Bethlehem

Von Cri­stia­na de Magi­stris „Ent­fer­ne die­se abscheu­li­chen Lum­pen und die­se Hüt­te, die des Got­tes, den ich anbe­te, unwür­dig ist, aus mei­nen Augen!“ So reagier­te der Häre­ti­ker Mar­ki­on schon in den ersten Jahr­hun­der­ten auf das Geheim­nis von Beth­le­hem. Wir aber beten die­se Lum­pen und die­se ärm­li­che Hüt­te an, denn sie spie­geln Got­tes Geschmack, Sei­ne Weis­heit, Sei­ne …
Die Bischöfe Flanderns ermöglichten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die völlige Homophilisierung der Ortskirche (v. l. Kardinal Danneels und die Bischöfe De Smedt, Luysterman, Van Looy und Vangheluwe
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Die flämischen Bischöfe und die Homophilie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil – eine schonungslose Bestandsaufnahme

Von Fer­di­nand Boi­schot Der nörd­li­che, nie­der­län­disch­spra­chi­ge Teil Bel­gi­ens, all­ge­mein als Flan­dern bekannt, war seit der Renais­sance und bis zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil eine der am stärk­sten katho­lisch gepräg­ten Gegen­den Euro­pas. Das hat­te vie­le, tie­fe histo­ri­sche und sozio­kul­tu­rel­le Grün­de. Inzwi­schen ver­sinkt dort die Kir­che in ihrem Homo-Sumpf.
Die Kreuzzüge verdienen eine angemessene und differenzierte Bewertung.
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So war es nicht! – Die Kreuzzüge im neuen Licht (1)

Eine Buch­be­spre­chung von Hubert Hecker Die Grund­an­nah­me bür­ger­li­cher Kreuz­zugs­kri­tik besteht in der Behaup­tung, dass Papst Urban II. im Jah­re 1095 den mit­tel­eu­ro­päi­schen Adel zu einem ersten kolo­nia­len Erobe­rungs­feld­zug in eine über­see­ische Regi­on geru­fen habe. Mit die­ser Hypo­the­se kor­re­spon­diert still­schwei­gend die zwei­te Annah­me, dass der Islam seit sei­nem Bestehen allein in fried­li­cher Mis­si­on sei­ne mil­de Herr­schaft …
CGIL, eine der größten europäischen Linksgewerkschaften, von Papst Franziskus in Audienz empfangen.
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Papst Franziskus empfängt erstmals linken Gewerkschaftsbund

Rom) Zu einer unge­wöhn­li­chen Pre­mie­re kam es gestern in der Gro­ßen Audi­enz­hal­le des Vati­kans. Papst Fran­zis­kus emp­fing dort die Füh­rung und eine gro­ße Dele­ga­ti­on der lin­ken Gewerk­schaft CGIL in Sonderaudienz.
Der China-Missionar Matteo Ricci in einer Darstellung des späten 17. Jahrhunderts in chinesischer Tracht.
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Matteo Ricci, der große China-Missionar

Von P. Gian­ni Cri­vel­ler* Am 17. Dezem­ber 2022, dem Tag sei­nes 86. Geburts­tags, erfolg­te durch Papst Fran­zis­kus die Zuer­ken­nung des heroi­schen Tugend­gra­des an den Jesui­ten­mis­sio­nar Matteo Ric­ci (1552–Peking 1610). Das ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zur Selig­spre­chung des bedeu­tend­sten Chi­­na-Mis­­sio­nars aus dem Jesuitenorden.
"Der große Tag seines Zorns" von John Martin, 1853
Buchbesprechungen

Straft Gott die Erde?

Von Mad­da­le­na del­la Soma­glia Im März 2011 schlug Prof. Rober­to de Mat­tei in sei­ner monat­li­chen Kolum­ne auf Radio Maria eine Refle­xi­on über das „Geheim­nis des Bösen“ vor, die durch den Tsu­na­mi inspi­riert wur­de, der Japan zu die­ser Zeit heim­ge­sucht hat­te. Sei­ne Über­le­gun­gen lösten eine Flut von Kon­tro­ver­sen aus und führ­ten sogar zu einer Unter­schrif­ten­samm­lung, die …