Kardinal Schönborn: „Niemand hat die Wahrheit, auch man selber nicht“


Kardinal Schönborns Blick in Richtung Alexander Van der Bellen, dem grünen Hofburgkandidaten
Kardinal Schönborns Blick in Richtung Alexander Van der Bellen, dem grünen Hofburgkandidaten

„Und wenn sie den­ken, dass es klug ist, mit ihren Erkennt­nis­sen in die Öffent­lich­keit zu gehen, sol­len sie dies respekt­voll tun und in der Erkennt­nis, dass nie­mand im Besitz der gan­zen Wahr­heit ist, auch nicht man selbst.“

Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born, Erz­bi­schof von Wien und Vor­sit­zen­der der Öster­rei­chi­schen Bischofs­kon­fe­renz, über den Wahr­heits­an­spruch. Stel­lung­nah­me vom 19. Mai 2016 zur Stich­wahl der öster­rei­chi­schen Bun­des­prä­si­dent­schafts­wah­len. Schön­born hat­te eine Wahl­emp­feh­lung für den grü­nen Kan­di­da­ten, den Agno­sti­ker, Frei­mau­rer und Abtrei­bungs­be­für­wor­ter Alex­an­der Van der Bel­len abge­ge­ben, woll­te die­se aber nicht als Wahl­emp­feh­lung ver­stan­den wissen.

Bild: Kurier (Screen­shot)