Kunst im Innsbrucker Dom: Die Steigerungsform von „Ich“ lautet „Mich“.
Hintergrund

Überflüssiger Kunst-Bischof

(Wien) Inns­brucks Bischof Her­mann Glett­ler gehört zu den Kir­chen­ver­tre­tern, die offen­bar gro­ßen Wert dar­auf legen, sich selbst über­flüs­sig zu machen. Er fällt nicht als „Stein des Ansto­ßes“ in der Welt auf, son­dern durch Skur­ri­li­tä­ten und eine Art von Pro­vo­ka­ti­on, wie sie Welt auch kennt. Auf­merk­sam­keit sucht er, indem er Künst­lern den Sakral­raum über­läßt. Die neue­sten

Nach dem Putsch wird der Malteserorden in eine humanitäre NGO umgebaut, huldigt der politischen Korrektheit und steuert kurz vor seinem tausendjährigen Gründungsjubiläum in eine Identitätskrise.
Hintergrund

Malteserorden auf dem Weg in die politische Korrektheit

(Rom) Im Sou­ve­rä­ne Mal­te­ser­or­den fand Anfang 2017 ein Putsch gegen den regie­ren­den Groß­mei­ster und Für­sten statt. Papst Fran­zis­kus war nicht sein Urhe­ber, aller­dings sein Exe­ku­tor. Die Rit­ter, die seit­her im Orden ihre Macht mit päpst­li­cher Rücken­deckung aus­üben, haben eine neue Order aus­ge­ge­ben: Sie lau­tet nicht mehr auf Ver­tei­di­gung der Chri­sten­heit, wenn nötig mit dem Schwert,

Papst Franziskus und die Krise der Kirche in Chile, an der er nicht unschuldig ist.
Nachrichten

Kardinal Ezzati emeritiert: Ist Franziskus der „Retter“ der Kirche in Chile?

(Rom/Santiago de Chi­le) Am 23. März wur­de Ricar­do Kar­di­nal Ezza­ti, der Erz­bi­schof von Sant­ia­go de Chi­le und Pri­mas des Lan­des, von Papst Fran­zis­kus eme­ri­tiert. Mit dem Epi­log zu den vor­an­ge­gan­gen Eme­ri­tie­run­gen der ver­gan­ge­nen Mona­te dürf­te der Pro­blem­fall Chi­le für die Kir­che noch nicht abge­schlos­sen sein. Was wur­de gelöst, was nicht?

Erste Angelobung von Daniel Ortega nach der sandinistischen Machtübernahme 1979. Im Hintergrund Fidel Castro.
Nachrichten

Bei sozialistischen Regimen hält sich Franziskus zurück

(Rom) Wenn es um sozia­li­sti­sche Dik­ta­tu­ren geht, gibt sich Papst Fran­zis­kus sehr zurück­hal­tend. Die Zurück­hal­tung wird nicht als Vor­sicht gese­hen, um einen poten­ti­el­len grö­ße­ren Scha­den zu ver­hin­dern und die Orts­kir­che vor einer mög­li­chen Ver­fol­gung zu schüt­zen. Sie wird viel­mehr als mehr oder weni­ger offe­ne Sym­pa­thie auf­ge­faßt. Die Regi­me­ver­tre­ter bedan­ken sich ihrer­seits, zumin­dest in Latein­ame­ri­ka, mit

Brandanschlag in Saint-Sulpice (Paris) am Sonntag 17. März zur Mittagszeit. Eindruck eines kultischen Feuers.
Christenverfolgung

In ganz Frankreich werden katholische Kirchen geschändet

(Paris) „Katho­li­sche Kir­chen wer­den in ganz Frank­reich geschän­det, und die Behör­den wis­sen nicht war­um“. Unter die­sem Titel ver­öf­fent­lich­te das US- Wochen­ma­ga­zin News­week in der aktu­el­len Aus­ga­be (21. März) einen Arti­kel über ein besorg­nis­er­re­gen­des Phänomen.