Sühnerosenkranz vor dem Petersdom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Falscher Kult“ im Petersdom – Ökumene-Strategie von Franziskus: Welche Konfession oder Religion „ist nicht wichtig“

(Rom) Am 13. März 2017, 15 Uhr wur­de im Peters­dom in Rom mit päpst­li­cher Zustim­mung die erste aka­tho­li­sche, also nicht katho­li­sche Lit­ur­gie zele­briert. Von „fal­schem Kul­tus“ an an einem geweih­ten Ort spra­chen die Kri­ti­ker. Wegen der angli­ka­ni­schen Ves­per bete­te eine Grup­pe von Katho­li­ken vor dem Peters­dom einen Sühn­e­ro­sen­kranz. Anwe­send war im Peters­dom Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche,
Kurienerzbischof Arthur Roche bei seiner gestrigen Predigt im Rahmen der ersten anglikanischen Vesper im Petersdom.
Liturgie & Tradition

„Historisch“: Erste anglikanische Vesper im Petersdom – Gerüchte um neue Liturgiekommission

(Rom) Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche ist die Num­mer Zwei in der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Er gilt als „Auf­pas­ser“ für Kar­di­nal­prä­fekt Robert Sarah. Gestern hielt er die Pre­digt bei einer histo­ri­schen Pre­mie­re. Erst­mals seit der Abspal­tung der Kir­che von Eng­land unter König Hein­rich VIII. vor 480 Jah­ren wur­de im Peters­dom in Rom
Die Kardinäle Hummes und Bergoglio (hinten links) beim "extra omnes" am Beginn des Konklaves 2013.
Hintergrund

Kardinal Hummes: „Unterstütze Amoris laetitia voll und ganz“ – Die Synodenlegende

(Rom) Der Berg­o­glia­ner And­res Bel­tra­mo Alva­rez von der ultra­ber­go­glia­ni­schen Sei­te Vati­can Insi­der ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit dem bra­si­lia­ni­schen Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der Papst Fran­zis­kus beson­ders nahesteht.
Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro im Herbst 2016 bei einem unerwarteten Kurzbesuch bei Papst Franziskus im Vatikan. Zu jenem Zeitpunkt schien sein unmittelbarer Sturz bevorzustehen.
Nachrichten

„Katholiken der Welt, seid wachsam“ – Venezuelas Staatspräsident warnt vor „Kampagne der Weltmächte“ gegen Papst

(Cara­cas) Vene­zue­las „Boli­va­ri­scher“ Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro beklag­te in einem Inter­view eine „inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne“, die gegen Papst Fran­zis­kus im Gan­ge sei und rief die Katho­li­ken auf, „wach­sam“ zu sein.
Die eingerüstete Herz-Jesu-Kirche von Tolentino: Ministerbesuch aus Ungarn.
Christenverfolgung

Ungarns Außenminister: „In wie vielen Kirchen wird ad orientem zelebriert?“

(Rom) Am 8. März besuch­te Ungarn Außen­mi­ni­ster Peter Szi­j­jar­to die erd­be­ben­ge­schä­dig­te Stadt Tolen­ti­no in den ita­lie­ni­schen Mar­ken. Der Mini­ster ließ sich per­sön­lich über den Ein­satz der unga­ri­schen Hilfs­lei­stun­gen unter­rich­ten. Dabei besich­tig­te er auch den Fort­gang der Ber­gungs­ar­bei­ten von Kunst­gü­tern und der Siche­rungs­ar­bei­ten am Mau­er­werk der stark beschä­dig­ten Herz-Jesu-Kir­che der Stadt. Die Siche­rungs­ar­bei­ten an der Kir­che
Heute vor vier Jahren wurde Papst Franziskus gewählt. Benedikt XVI. erinnert sich an das Konklave: "Nein", Bergoglio habe definitiv nicht zu seinen Favoriten gehört noch habe er mit seiner Wahl gerechnet.
Nachrichten

Vor vier Jahren wurde Papst Franzisus gewählt – Benedikt XVI.: „Nein“, mit Bergoglio habe er definitiv nicht gerechnet

(Rom) Heu­te vor vier Jah­ren wur­de Papst Fran­zis­kus gewählt. Den Weg für das Kon­kla­ve hat­te Papst Bene­dikt XVI. mit sei­nem uner­war­te­ten und für die Kir­chen­ge­schich­te sen­sa­tio­nel­len Rück­tritt frei­ge­macht. Mit der Wahl von Kar­di­nal Jor­ge Mario Berg­o­glio habe er aber defi­ni­tiv nicht gerechnet.
Paraguay und der Priesterzölibat: Bischöfliche Begeisterung für die von Papst Franziskus genannte "Möglichkeit", vielleicht einmal verheiratete Männer zu Priestern zu weihen.
Nachrichten

Paraguays Begeisterung über Bergoglios „Möglichkeit“ verheirateter Priester

(Asun­ci­on) Die bru­ta­le Abset­zung von Bischof Roge­l­io Ricar­do Livi­e­res Pla­no, die Papst Fran­zis­kus 2014 exe­ku­tier­te, als hät­te sie auf einer Prio­ri­tä­ten­li­ste gestan­den, brach­te die „Ein­tracht“ in die Para­gu­ay­ische Bischofs­kon­fe­renz zurück. Die Andeu­tung, daß Bischof Livi­e­res, die­se „Ein­tracht“ gestört habe, war der ein­zi­ge Grund, den Rom zur Recht­fer­ti­gung der Eme­ri­tie­rung erken­nen ließ. Von Nut­zen scheint die­se
Al-Azhar in Kairo: Reiseziel von Papst Franziskus, der am 20./21. Mai Ägypten besuchen wird, um den "Dialogprozeß" mit dem Islam anzukurbeln.
Nachrichten

Papst-Besuche in Kolumbien und Ägypten – Spannungsgebiete und „Dialogprozeß“ mit dem Islam

(Kai­ro) Papst Fran­zis­kus sag­te in sei­nem Inter­view für die Wochen­zei­tung Die Zeit, 2017 nach Fati­ma, Indi­en, Ban­gla­desch und Kolum­bi­en rei­sen zu wol­len. Der Besuch im latein­ame­ri­ka­ni­schen Land ist für den 6.–11. Sep­tem­ber geplant. Um die­se Rei­se gab es im Zuge des Frie­dens­pla­nes zwi­schen der kolum­bia­ni­schen Regie­rung und der mar­xi­sti­schen Nar­co­gue­ril­la FARC eini­ges Gezer­re. Die Revo­lu­tio­nä­ren
Symposium über Amoris laetitia, 9. März 2017, San Salvatore in Lauro (Msgr. Forte, 2.v.l., Alberto Melloni, 2.v.r.)
Nachrichten

Erzbischof Forte attackiert die vier Kardinäle: „Die Zweifel (Dubia) werfen Zweifel über jene auf, die sie aufgeworfen haben“

(Rom) Erz­bi­schof Bru­no For­te, Papst-Adla­tus wäh­rend der bei­den Bischofs­syn­oden über die Fami­lie, attackier­te die vier Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, Caf­farra und Meis­ner wegen der Dubia (Zwei­fel), die sie zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia dem Papst vor­ge­legt haben haben.