Instruktion Ad resurgendum cum Christo über die Beerdigung der Verstorbenen und die Aufbewahrung der Asche im Fall der Feuerbestattung

Die Auferstehung des Fleisches.
Die Auferstehung des Fleisches.

(Rom) Gestern wur­de von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on die neue Instruk­ti­on Ad res­ur­gen­dum cum Chri­sto über die Beer­di­gung der Ver­sor­be­nen und die Auf­be­wah­rung der Asche im Fal­le der Feu­er­be­stat­tung ver­öf­fent­licht (sie­he auch Von der Asche auf dem Kamin­sims oder unter einem Miet­baum, zur Geschich­te der Bestat­tungs­sit­ten). Der vol­le Wort­laut der Instruk­ti­on:

1. Um mit Chri­stus auf­zu­er­ste­hen, muss man mit Chri­stus ster­ben; dazu ist es not­wen­dig, „aus dem Leib aus­zu­wan­dern und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor 5,8). Mit der Instruk­ti­on Piam et con­stan­tem vom 5. Juli 1963 bestimm­te das ehe­ma­li­ge Hei­li­ge Offi­zi­um, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass „die Gewohn­heit, den Leich­nam der ver­stor­be­nen Gläu­bi­gen zu beer­di­gen, hei­lig gehal­ten wer­de“. Es füg­te aber hin­zu, dass die Feu­er­be­stat­tung der christ­li­chen Reli­gi­on nicht „an sich“ wider­spricht und jenen, die sich dafür ent­schie­den haben, die Sakra­men­te und das Begräb­nis nicht mehr ver­wei­gert wer­den dür­fen. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass sie die Ein­äsche­rung nicht „aus Ableh­nung der christ­li­chen Dog­men, aus sek­tie­re­ri­scher Gesin­nung oder aus Hass gegen die katho­li­sche Reli­gi­on und Kir­che“ gewählt haben. ((AAS 56 (1964), 822–823.)) Die­se Ände­rung der kirch­li­chen Ord­nung wur­de spä­ter in den Kodex des kano­ni­schen Rech­tes (1983) und in den Kodex der Kano­nes der katho­li­schen Ost­kir­chen (1990) auf­ge­nom­men.

Mitt­ler­wei­le hat sich die Feu­er­be­stat­tung in nicht weni­gen Län­dern stark aus­ge­brei­tet. Aber zugleich haben sich auch neue Ideen ver­brei­tet, die dem Glau­ben der Kir­che wider­spre­chen. Nach Anhö­ren der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, des Päpst­li­chen Rates für die Geset­zes­tex­te und zahl­rei­cher Bischofs­kon­fe­ren­zen und Bischofs­syn­oden der katho­li­schen Ost­kir­chen hat die Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re es für ange­bracht gehal­ten, eine neue Instruk­ti­on zu ver­öf­fent­li­chen, um die lehr­mä­ßi­gen und pasto­ra­len Grün­de für die Bevor­zu­gung der Beer­di­gung der Ver­stor­be­nen dar­zu­le­gen und Nor­men für die Auf­be­wah­rung der Asche im Fall der Feu­er­be­stat­tung zu erlas­sen.

2. Die Auf­er­ste­hung Jesu, in der die christ­li­che Glau­bens­wahr­heit ihren Höhe­punkt fin­det, wur­de von den Anfän­gen des Chri­sten­tums an als wesent­li­cher Teil des Pascha-Myste­ri­ums ver­kün­det: „Vor allem habe ich euch über­lie­fert, was auch ich emp­fan­gen habe: Chri­stus ist für unse­re Sün­den gestor­ben, gemäß der Schrift, und ist begra­ben wor­den. Er ist am drit­ten Tag auf­er­weckt wor­den, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf“ (1 Kor 15,3–5).

Durch sei­nen Tod und sei­ne Auf­er­ste­hung hat uns Chri­stus von der Sün­de befreit und den Zugang zu einem neu­en Leben eröff­net: “Wie Chri­stus durch die Herr­lich­keit des Vaters von den Toten auf­er­weckt wur­de, so sol­len auch wir als neue Men­schen leben“ (Röm 6,4). Dar­über hin­aus ist der auf­er­stan­de­ne Chri­stus Ursa­che und Urgrund unse­rer künf­ti­gen Auf­er­ste­hung: „Chri­stus ist von den Toten auf­er­weckt wor­den als der Erste der Ent­schla­fe­nen… Denn wie in Adam alle ster­ben, so wer­den in Chri­stus alle leben­dig gemacht wer­den“ (1 Kor 15,20–22).

Chri­stus wird uns am Letz­ten Tag auf­er­wecken; ande­rer­seits sind wir aber schon in gewis­ser Wei­se mit Chri­stus auf­er­stan­den. Denn durch die Tau­fe sind wir in den Tod und die Auf­er­ste­hung Chri­sti ein­ge­taucht und sakra­men­tal ihm gleich­ge­stal­tet wor­den: „Mit Chri­stus wur­det ihr in der Tau­fe begra­ben, mit ihm auch auf­er­weckt, durch den Glau­ben an die Kraft Got­tes, der ihn von den Toten auf­er­weckt hat“ (Kol 2,12). Durch die Tau­fe sind wir mit Chri­stus ver­eint und haben des­halb schon jetzt wirk­lich Anteil am Leben Chri­sti (vgl. Eph 2,6).

Durch Chri­stus hat der christ­li­che Tod einen posi­ti­ven Sinn. Die Lit­ur­gie der Kir­che betet: „Dei­nen Gläu­bi­gen, o Herr, wird das Leben gewan­delt, nicht genom­men. Und wenn die Her­ber­ge der irdi­schen Pil­ger­schaft zer­fällt, ist uns im Him­mel eine ewi­ge Woh­nung berei­tet“. ((Römi­sches Mess­buch, Präf­a­ti­on für die Ver­stor­be­nen, I.)) Durch den Tod wird die See­le vom Leib getrennt; in der Auf­er­ste­hung aber wird Gott unse­rem ver­wan­del­ten Leib das unver­gäng­li­che Leben geben, indem er ihn wie­der mit unse­rer See­le ver­eint. Auch in unse­ren Tagen ist die Kir­che geru­fen, den Glau­ben an die Auf­er­ste­hung zu ver­kün­den: „Die Auf­er­ste­hung der Toten ist die Zuver­sicht der Chri­sten; im Glau­ben an sie exi­stie­ren wir“. ((Ter­tul­li­an, De resur­rec­tio­ne car­nis, 1,1: CCL 2, 921.))

3. Gemäß älte­ster christ­li­cher Tra­di­ti­on emp­fiehlt die Kir­che nach­drück­lich, den Leich­nam der Ver­stor­be­nen auf dem Fried­hof oder an einem ande­ren hei­li­gen Ort zu beer­di­gen. ((Vgl. CIC, can. 1176, § 3; can. 1205; CCEO, can. 876, § 3; can. 868.))

Im Geden­ken an den Tod, das Begräb­nis und die Auf­er­ste­hung des Herrn – ein Geheim­nis des Lich­tes, in dem der christ­li­che Sinn des Ster­bens offen­bar wird ((Vgl. Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, Nr. 1681.)) – ist die Beer­di­gung die ange­mes­sen­ste Form, um den Glau­ben und die Hoff­nung auf die leib­li­che Auf­er­ste­hung zum Aus­druck zu brin­gen. ((Vgl. Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, Nr. 2300.))

Die Kir­che, die den Chri­sten wäh­rend sei­ner Pil­ger­schaft auf Erden als Mut­ter beglei­tet hat, bie­tet in Chri­stus dem Vater das Kind sei­ner Gna­de an und senkt voll Hoff­nung auf die Auf­er­ste­hung in Herr­lich­keit des­sen sterb­li­che Über­re­ste in die Erde. ((Vgl. 1 Kor 15,42–44; Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, Nr. 1683.))

Indem die Kir­che den Leich­nam der Ver­stor­be­nen beer­digt, bekräf­tigt sie den Glau­ben an die Auf­er­ste­hung des Flei­sches. ((Vgl. Hl. Augu­sti­nus, De cura pro mor­tuis geren­da, 3, 5: CSEL 41, 628.)) Zugleich möch­te sie so die hohe Wür­de des mensch­li­chen Lei­bes als wesent­li­cher Teil der Per­son, des­sen Geschich­te der Leib teilt, ins Licht stel­len. ((Vgl. II. Öku­me­ni­sches Vati­ka­ni­sches Kon­zil, Pasto­ral­kon­sti­tu­ti­on Gau­di­um et spes, Nr. 14.)) Sie kann des­halb nicht Hal­tun­gen oder Riten erlau­ben, die fal­sche Auf­fas­sun­gen über den Tod beinhal­ten, etwa wenn er als end­gül­ti­ge Ver­nich­tung der Per­son, als Moment ihrer Ver­schmel­zung mit der Mut­ter Natur oder dem Uni­ver­sum, als Etap­pe im Pro­zess der Reinkar­na­ti­on oder als end­gül­ti­ge Befrei­ung aus dem „Gefäng­nis“ des Lei­bes ver­stan­den wird. En cok ziya­ret edi­len sex izle­me site­si saydak.com

Zudem ent­spricht die Beer­di­gung auf dem Fried­hof oder an einem ande­ren hei­li­gen Ort in ange­mes­se­ner Wei­se der Ehr­furcht und Ach­tung, die den Lei­bern der Ver­stor­be­nen gebührt, wel­che durch die Tau­fe Tem­pel des Hei­li­gen Gei­stes gewor­den sind und derer sich „der Geist wie eines Werk­zeu­ges oder einer Vase bedient hat, um vie­le gute Wer­ke zu voll­brin­gen“. ((Vgl. Hl. Augu­sti­nus, De cura pro mor­tuis geren­da, 3, 5: CSEL 41, 627.))

Der gerech­te Tobit wird wegen sei­ner Ver­dien­ste gelobt, die er sich vor Gott auf­grund der Beer­di­gung der Toten erwor­ben hat. ((Vgl. Tob 2,9; 12,12.)) Die Kir­che sieht in der Bestat­tung der Ver­stor­be­nen ein Werk der leib­li­chen Barm­her­zig­keit. ((Vgl. Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, Nr. 2300.))

Schließ­lich för­dert die Beer­di­gung der heim­ge­ru­fe­nen Gläu­bi­gen auf dem Fried­hof oder an einem ande­ren hei­li­gen Ort das Andenken und das Gebet für die Ver­stor­be­nen durch die Ange­hö­ri­gen und die gan­ze christ­li­che Gemein­schaft, wie auch die Ver­eh­rung der Mär­ty­rer und der Hei­li­gen.

Durch die Beer­di­gung des Leich­nams auf Fried­hö­fen, in Kir­chen oder in der Nähe der Kir­chen hat die christ­li­che Tra­di­ti­on die Gemein­schaft zwi­schen den Leben­den und den Toten bewahrt und sich der Ten­denz ent­ge­gen­ge­stellt, das Ster­ben und des­sen Bedeu­tung für die Chri­sten zu ver­schlei­ern oder zu pri­va­ti­sie­ren.

4. Wo Grün­de hygie­ni­scher, öko­no­mi­scher oder sozia­ler Natur dazu füh­ren, sich für die Feu­er­be­stat­tung zu ent­schei­den – eine Wahl, die nicht dem aus­drück­li­chen oder ver­nünf­ti­ger­wei­se ange­nom­me­nen Wil­len des ver­stor­be­nen Gläu­bi­gen ent­ge­gen­ste­hen darf –, sieht die Kir­che kei­ne lehr­mä­ßi­gen Grün­de, um die­se Pra­xis zu ver­bie­ten. Denn die Ein­äsche­rung des Leich­nams berührt nicht die See­le und hin­dert die All­macht Got­tes nicht dar­an, den Leib auf­zu­erwecken. Sie beinhal­tet des­halb an sich nicht die Leug­nung der christ­li­chen Leh­re über die Unsterb­lich­keit der See­le und die Auf­er­ste­hung des Lei­bes. (( Vgl. Hei­li­ges Offi­zi­um, Instruk­ti­on Piam et con­stan­tem, 5. Juli 1963: AAS 56 (1964), 822.))

Die Kir­che bevor­zugt wei­ter­hin die Beer­di­gung des Leich­nams, die eine grö­ße­re Wert­schät­zung für die Ver­stor­be­nen zeigt. Aber die Feu­er­be­stat­tung ist nicht ver­bo­ten, „es sei denn, sie ist aus Grün­den gewählt wor­den, die der christ­li­chen Glau­bens­leh­re wider­spre­chen“. ((CIC, can. 1176, § 3; vgl. CCEO, can. 876, § 3.))

Wenn kei­ne Grün­de vor­lie­gen, die der christ­li­chen Glau­bens­leh­re wider­spre­chen, beglei­tet die Kir­che – nach der Begräb­nis­fei­er – die Wahl der Feu­er­be­stat­tung durch ent­spre­chen­de lit­ur­gi­sche und pasto­ra­le Hin­wei­se und sorgt sich beson­ders auch dar­um, jede Form des Ärger­nis­ses oder der reli­giö­sen Gleich­gül­tig­keit zu ver­mei­den.

5. Wenn aus legi­ti­men Grün­den die Wahl der Feu­er­be­stat­tung getrof­fen wird, ist die Asche des Ver­stor­be­nen in der Regel an einem hei­li­gen Ort auf­zu­be­wah­ren, also auf einem Fried­hof oder, wenn es ange­bracht ist, in einer Kir­che oder an einem für die­sen Zweck von der zustän­di­gen kirch­li­chen Auto­ri­tät bestimm­ten Ort.

Von Anfang an haben die Chri­sten danach ver­langt, dass die christ­li­che Gemein­schaft für ihre Ver­stor­be­nen betet und ihrer gedenkt. Ihre Grä­ber wur­den Orte des Gebe­tes, des Andenkens und der Besin­nung. Die ver­stor­be­nen Gläu­bi­gen gehö­ren zur Kir­che; denn sie glaubt an die Gemein­schaft „derer, die hier auf Erden pil­gern; derer, die nach Abschluss des Erden­le­bens geläu­tert wer­den; und derer, die die himm­li­sche Selig­keit genie­ßen; sie alle bil­den zusam­men die eine Kir­che“. ((Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, Nr. 962.))

Die Auf­be­wah­rung der Asche an einem hei­li­gen Ort kann dazu bei­tra­gen, dass die Gefahr ver­rin­gert wird, die Ver­stor­be­nen dem Gebet und dem Geden­ken der Ver­wand­ten und der christ­li­chen Gemein­schaft zu ent­zie­hen. Auf die­se Wei­se wird auch ver­mie­den, dass man sie mög­li­cher­wei­se ver­gisst oder es an Ehr­furcht feh­len lässt, vor allem, wenn die erste Genera­ti­on nicht mehr lebt, oder dass es zu unan­ge­mes­se­nen oder aber­gläu­bi­schen Prak­ti­ken kommt.

6. Aus den oben ange­führ­ten Grün­den ist die Auf­be­wah­rung der Asche im Wohn­raum nicht gestat­tet. Nur im Fall von schwer­wie­gen­den und außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­den, die von kul­tu­rel­len Bedin­gun­gen loka­ler Natur abhän­gen, kann der Ordi­na­ri­us im Ein­ver­neh­men mit der Bischofs­kon­fe­renz oder der Bischofs­syn­ode der katho­li­schen Ost­kir­chen die Erlaub­nis für die Auf­be­wah­rung der Asche im Wohn­raum gewäh­ren. Die Asche darf aber nicht unter ver­schie­de­nen Fami­li­en auf­ge­teilt wer­den, und in jedem Fall müs­sen Ehr­furcht und ange­mes­se­ne Bedin­gun­gen der Auf­be­wah­rung gewähr­lei­stet sein.

7. Um jeg­li­che Zwei­deu­tig­keit pan­the­isti­scher, natu­ra­li­sti­scher oder nihi­li­sti­scher Fär­bung zu ver­mei­den, ist es nicht gestat­tet, die Asche in der Luft, auf dem Land oder im Was­ser oder auf ande­re Wei­se aus­zu­streu­en oder sie in Erin­ne­rungs­ge­gen­stän­den, Schmuck­stücken oder ande­ren Objek­ten auf­zu­be­wah­ren. Denn für die­se Vor­gangs­wei­sen kön­nen nicht die hygie­ni­schen, sozia­len oder öko­no­mi­schen Grün­de ange­führt wer­den, die der Wahl der Feu­er­be­stat­tung zugrun­de lie­gen kön­nen.

8. Falls sich der Ver­stor­be­ne offen­kun­dig aus Grün­den, die der christ­li­chen Glau­bens­leh­re wider­spre­chen, für die Feu­er­be­stat­tung und das Aus­streu­en der Asche in der Natur ent­schie­den hat, ist das kirch­li­che Begräb­nis nach Maß­ga­be des Rechts zu ver­wei­gern. ((CIC, can. 1184; CCEO, can. 876, § 3.))

Papst Fran­zis­kus hat in der dem unter­zeich­ne­ten Kar­di­nal­prä­fekt am 18. März 2016 gewähr­ten Audi­enz die vor­lie­gen­de Instruk­ti­on, die in der Ordent­li­chen Ver­samm­lung die­ser Kon­gre­ga­ti­on am 2. März 2016 beschlos­sen wor­den war, appro­biert und ihre Ver­öf­fent­li­chung ange­ord­net.

Rom, am Sitz der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re, am 15. August 2016, Hoch­fest der Auf­nah­me Mari­as in den Him­mel.

Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler
Prä­fekt

Luis F. Ladar­ia SJ
Titu­lar­erz­bi­schof von Thi­bi­ca
Sekre­tär

Bild: AHCF

2 Kommentare

  1. Mei­ner Mei­nung nach gibt es wirk­li­che „hygie­ni­sche Grün­de“ nur bei Seu­chen und Epi­de­mien (Pest im Mit­tel­al­ter), wo die Kre­mie­rung not­wen­dig ist, damit sich die Krank­heit nicht noch wei­ter aus­brei­tet. Trifft das heu­te wirk­lich noch zu?
    Was aber sol­len bit­te „ökno­mi­sche Grün­de“ und „sozia­le Grün­de“ sein? Klar, eine Erd­be­stat­tung ist teu­rer als die Kre­mie­rung, aber dafür kann ja auch spa­ren. Die Leu­te spa­ren für soviel: neu­es Auto, Kari­bik­ur­laub, Eigen­heim etc., da kann man doch wohl auch für das eige­ne Begräb­nis Sor­ge tra­gen, oder? Es muss ja kein Staats­be­gräb­nis sein.
    Und was „sozia­le Grün­de“ sein sol­len: Kei­ne Ahnung. „Alle machen das, dann muss ich das halt auch so machen“?

    Die­se Instruk­ti­on sagt im Grun­de nichts Neu­es, sie ist eine Dar­le­gung, Erklä­rung und Bestä­ti­gung der bereits exi­sten­ten Cano­nes im CIC. Für die Gläu­bi­gen der katho­li­schen Tra­di­ti­on stellt sich die­se Fra­ge ohne­hin nicht, da sich dort wohl nie­mand frei­wil­lig ein­äschern las­sen wür­de.

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