„Obszön“: Erzbistum Melbourne bezeichnet Mohammed als „Instrument der Barmherzigkeit Gottes“

"Obszöne" Stellungnahme des Erzbistum Melbourne zum Koran und Mohammed
"Obszöne" Stellungnahme des Erzbistum Melbourne zum Koran und Mohammed

(Can­ber­ra) Das katho­li­sche Erz­bis­tum von Mel­bourne in Austra­li­en ver­öf­fent­lich­te eine “inter­re­li­giö­se“ Erklä­rung, in der der „isla­mi­sche Pro­phet“ Moham­med als “Instru­ment der Barm­her­zig­keit Got­tes“ bezeich­net wird.

Die Stel­lung­nah­me stammt von Denis Stan­ley, dem Bischofs­vi­kar für öku­me­ni­sche und inter­re­li­giö­se Bezie­hun­gen des Erz­bis­tums. Anlaß war der isla­mi­sche Fasten­mo­nat Rama­dan, der am ver­gan­ge­nen 4. Juli endete.

In der Erklä­rung von Bischofs­vi­kar Stan­ley, die er im Namen des Erz­bis­tums Mel­bourne abgab, heißt es: „Der Hei­li­ge Koran … ha einen beson­de­ren Zweck.“

Voll­stän­dig lau­tet der Satz: „Der Hei­li­ge Koran wur­de erst­mals im Monat Rama­dan offen­bart und hat einen beson­de­ren Zweck: ‚Und wir sen­den den Koran, damit er für die Gläu­bi­gen Hei­lung und Barm­her­zig­keit ist‘“. Und Wei­ter: „Der Pro­phet Moham­med wur­de eben­falls als Instru­ment von Got­tes Barm­her­zig­keit gesandt.“

Robert Spen­cer, der Direk­tor von Jihad­Watch, kri­ti­sier­te die Stel­lung­nah­me des Erz­bis­tums Mel­bourne. Die Trag­wei­te der Aus­sa­ge kön­ne den Diö­ze­san­ver­ant­wort­li­chen nicht bewußt gewe­sen sein. Wie kön­ne es sonst sein, daß eine katho­li­sche Diö­ze­se den Koran als „von Gott offen­bart“ und Moham­med als „wah­ren Pro­phe­ten“ bezeich­net? Spen­cer fragt sich, ob die „Ver­wir­rung“ schon so groß sei, daß von katho­li­schen Ver­ant­wor­tungs­trä­gern Stel­lung­nah­men abge­ge­ben wer­den, die den „isla­mi­schen Glau­ben“ zu bekräf­ti­gen scheinen.

Spen­cer erin­ner­te in die­sem Zusam­men­hang dar­an, daß „ im Nahen Osten jeden Tag Chri­sten von Mus­li­men, die Moham­med die Treue schwö­ren, ermor­det wer­den.“ Eine so „über­schweng­li­che und nai­ve“ Stel­lung­nah­me, wie jene des Erz­bis­tums Mel­bourne, die mit kei­nem Wort die Chri­sten erwähnt, „die von den Anhän­gern des Korans und Moham­meds ver­trie­ben und getö­tet wer­den“, sei ein­fach nur „obszön“.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: MilitantChurch

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