Papst Franziskus: „Verschlossene Christen stinken nach Verschlossenheit“

Papst Franziskus: "Verschlossene Christen stinken nach Verschlossenheit", Generalaudienz

„Dann lau­fen wir Gefahr, uns im Schaf­stall ein­zu­schlie­ßen, wo nicht der Geruch der Scha­fe sein wird, son­dern der Gestank der Ver­schlos­sen­heit! Und wir Chri­sten dür­fen nicht ver­schlos­sen sein, weil wir sonst den Gestank der ver­schlos­se­nen Din­ge anneh­men.“

Papst Fran­zis­kus über das Gleich­nis vom Guten Hir­ten, Gene­ral­au­di­enz vom 4. Mai 2016

Bild: Vatican.va/Osservatore Roma­no (Screen­shot)

22 Kommentare

  1. Ist ein sol­che unpas­sen­der Ver­gleich eines Pap­stes wür­dig?
    Müs­sen sich die Prie­ster den Scha­fen anpas­sen oder aber die Scha­fe der wah­ren, unver­än­der­li­chen Leh­re Chri­sti, die uns durch bewah­ren­de, bibel­treue Prie­ster gelehrt wird? In den Him­mel kommt, wer sich der ewi­gen Leh­re Chri­sti anpasst und nicht umge­kehrt. Die Bibel sagt, dass man Gott mehr gehor­chen sol­le als den Men­schen.
    Wenn gemäss Papst Fran­zis­kus‘ Wor­ten ver­schlos­se­ne Chri­sten nach Ver­schlos­sen­heit stin­ken, dann muss man die Fra­ge stel­len: Hält Papst Fran­zis­kus etwa auch die Hei­li­gen für „ver­schlos­se­ne Chri­sten“, wel­che „nach Ver­schlos­sen­heit stin­ken“?
    Papst Fran­zis­kus macht mit sei­ner obi­gen Aus­sa­ge indi­rekt Wer­bung für die ach-so-offe­ne Eine-Welt-Reli­gi­on, wel­che alle Welt­re­li­gio­nen in einem gif­ti­gen Mix ver­ei­nen möch­te und somit die ewi­ge Wahr­heit unter­gräbt. Und wer die­se Eine-Welt-Reli­gi­on kri­ti­sie­ren wird, wird dann natür­lich „ver­schlos­se­ner Christ“ und „into­le­rant“ genannt wer­den.

  2. Ergän­zung:
    „… die ach-so-offe­ne Eine-Welt-Reli­gi­on, wel­che alle Welt­re­li­gio­nen bzw. ALLE RELIGIONEN in einem gif­ti­gen Mix ver­ei­nen möch­te und somit die ewi­ge Wahr­heit unter­gräbt“

  3. Lei­der hat Papst Fran­zis­kus eine unhoe­fli­che Art sich auszudruecken.Schade dass er so oft sei­ne Schae­fe beleidigt.Ein guter Hir­te soll Mut machen und nicht ver­su­chen zu ernied­ri­gen.

  4. Um mal beim Bild des Schaf­stalls zu blei­ben:
    Der Herr selbst gebraucht ja in Joh 10 das Bild von den Scha­fen im Stall, der Tür, dem Tür­hü­ter dem guten Hir­ten einer­seits, der durch eben die­se Tür [Chri­stus selbst] ein­tritt und den Die­ben und Räu­bern ande­rer­seits, die durch ande­re Öff­nun­gen in den Schaf­stalls kom­men.

    Die Scha­fe ken­nen den guten Hir­ten an sei­ner Stim­me und er kennt die Scha­fe.
    Schwer anzu­neh­men, dass ein guter Hit die Scha­fe wegen ihrer not­ge­drun­gen anfal­len­den Aus­dün­stun­gen im Schaf­stalls beschimpft und kri­ti­siert.
    Natür­lich ist das dort so wegen der Enge not­ge­drun­gen — aber ande­rer­seits bie­tet der Stall mit sei­nen festen Wän­den den Scha­fen auch Schutz.
    Erst in der Obhut des guten Hir­ten [und des­sen treu­er und wach­sa­men Hüte­hun­de] kön­nen die Scha­fe unbe­sorgt in die freie und fri­sche Luft hin­aus­ge­hen.
    Denn sie wis­sen, dass der gute Hirt sein Leben zu ihrem Schutz vor den dort streu­nen­den Raub­tie­ren ein­setzt.

    Ich fra­ge mei­ne „Mit­scha­fe“:

    Wür­det Ihr einem „Hir­ten“ fol­gen, der Euch buw. Eure Aus­dün­stun­gen als stin­kend beschimpft und Euch aus dem siche­ren Stall locken will?

    • Die Stim­me des Guten Hir­ten hört sich jeden­falls anders an!
      Mit Gestank der Ver­schlos­sen­heit meint er doch wie­der nur die tra­dio­nel­len Grup­pen, die sich den Neue­run­gen inner­halb der Kir­che ver­schlie­ßen und die Katho­li­zi­ta­et bewah­ren. Von daher ist es äußerst suspekt, dass P.F. nun die Pius­bru­der­schaft ohne gro­ße Auf­la­gen Rom anschlie­ßen will: Ist es Tak­tik, Berech­nung oder rei­nes Ablen­kungs­ma­nö­ver, um der Welt zu zei­gen, wie gut er es doch mit allen meint? Man steigt nicht so ganz durch!

      • Mein erster Gedan­ke war auch, als ich vom „Gestank der Ver­schlos­sen­heit“ gele­sen habe oder auch Geruch, wie anders­wo zitiert, dass Papst Fran­zis­kus Gläu­bi­ge gemeint haben könn­te, die bestrebt sind, getreu der Leh­re Jesu zu fol­gen.
        Falls dies der Fall sein soll­te, muss die Pius-Bru­der­schaft bei einer evtl. Auf­nah­me sehr auf­pas­sen, dass sie nicht vor lau­ter Freu­de dar­über in Gefahr gerät, ihre Iden­ti­tät zu ver­lie­ren.

  5. Der hier zitier­te Satz aus der Anspra­che von Papst Fran­zis­kus zur Gene­ral­au­di­enz am 4. Mai 2016 mit dem The­ma: Das ver­lo­re­ne Schaf, der Gute Hirt und die Her­de lau­tet in der Über­set­zung von Armin Schwi­bach etwas anders: Der Christ darf nicht nach abge­stan­de­ner Luft rie­chen.

    Im Bericht für kath.net gibt Prof. Dr. Schwi­bach den Text­zu­sam­men­hang in indi­rek­ter Rede, die besag­te stel­le in direk­ter Rede wie­der: „Wenn wir in unse­ren Gemein­den sähen, dass jemand weg­blei­be, dürf­ten wir uns nicht ent­mu­ti­gen las­sen und es als einen unver­meid­li­chen Ver­lust hin­neh­men. Andern­falls bestehe die Gefahr, uns sozu­sa­gen im Schaf­stall zu ver­stecken, in dem alles sau­ber sei, aber der Geruch der Scha­fe feh­le. Der­art ver­schlos­se­ne Chri­sten „rie­chen nach abge­stan­de­ner Luft“.

    Wel­che Über­set­zung ist nun rich­tig, damit ich mich ange­mes­sen „äußern“ kann: die ver­schär­fen­de oder die abschwä­chen­de?

    • Hoch­ver­ehr­ter @Sophus,
      mir geht es wie Ihnen, auch ich habe den von Ihnen erwähn­ten Bericht gele­sen und sehe, soll­te es sich so wie dort beschrie­ben ver­hal­ten, das Gesag­te als nicht wei­ter pro­ble­ma­tisch an. In der Tat soll­te man nicht der Ver­su­chung erlie­gen, die Wor­te des Pap­stes zu über­zeich­nen.

      Was den Geruch nach „abge­stan­de­ner Luft“ auf Grund der Ver­schlos­sen­heit in exklu­si­ven Gemein­de­zir­keln angeht, lässt sich anmer­ken, dass die­ses Phä­no­men doch gera­de bei den pro­gres­siv gestimm­ten Kir­chen­krei­sen am aus­ge­präg­te­sten ist. Wer kennt nicht das Geba­ren die­ser Grup­pen sich radi­kal in ihrem „exklu­si­ven“ Klub zu ver­schlie­ßen und jede abwei­chen­de Mei­nung sofort aggres­siv abzu­wei­sen. Trau­ri­ge Rea­li­tät ist, dass gera­de die Prie­ster, die dem Glau­bens­re­la­ti­vis­mus frö­nen, sich nur um die „Scha­fe“ küm­mern, die ihre Hal­tung im Glau­ben tei­len, die ande­ren Scha­fe wer­den igno­riert, ja nicht sel­ten sogar offen ange­fein­det.

      Inso­fern kann ich dem Papst durch­aus zustim­men, denn auch mir geht es so, dass ich in die­sen Zir­keln immer das Gefühl habe, die Luft sei stickig und ich müs­se drin­gend wie­der fri­sche Glau­bens­luft atmen.

  6. Chri­sten stin­ken,
    Ach nein? Der GUte Hir­te lässt also nachts geflis­sent­lich die Stall­tür auf, damit der Gestank der Scha­fe erträg­li­cher wird? Den Wolf wird’s freu­en. Aber der gehört ja schließ­lich auch zum Tier­volk Got­tes, ist sogar aus­drück­lich Scha­fes Bru­der. Na denn! Ein paar geris­se­ne Scha­fe muss dem Tier­volk Got­tes die Har­mo­nie schon Wert sein.

    • Man hat nicht nur die Fen­ster des Schaf­stalls weit auf­ge­ris­sen, wie es Papst Johan­nes XXIII. in Vat.II gefor­dert hat, son­dern auch sämt­li­che Türen und Tore, ja inzwi­schen hat man sogar die Wän­de und Mau­ern des Schaf­stalls abge­tra­gen, so dass nicht nur die Zug­luft die Scha­fe zer­streut hat und die Hir­ten mit ihrem Wäch­ter­amt völ­lig über­for­dert sind!

  7. Auch in der Über­set­zung von A. Schwi­bach steckt doch der Gestanks­vor­wurf an die im Schaf­stalls ver­blie­be­nen Scha­fe.

    Es spielt eigent­lich kei­ne Rol­le, wel­cher Art Scha­fe da sind: pro­gres­si­ve oder eher kon­ser­va­ti­ve — bei­de haben schaf­ar­ti­ge Aus­dün­stun­gen. Das ist ein­fach so und qua­si natur­ge­ge­ben bei die­sem Bild vom Schaf­stall.

    Mög­li­cher­wei­se ist bei eini­gen eine krank­haf­te Bei­note im Geruch fest­stell­bar, aus der ein guter und auf­merk­sa­mer Hir­te auf ein sach­kun­dig zu behan­deln­des Lei­den schlie­ßen kann, das er hof­fent­lich heilt.

    Aber ein­fa­ches Nase­rümp­fen und gar Her­zie­hen über den Gestank der Scha­fe ändert hier wohl nichts.

    Im 21. Kapi­tel des Johan­nes­evan­ge­li­ums ist die ein­zi­ge und unab­ding­ba­re Anfor­de­rung für den guten Hir­ten zu fin­den:
    Der HERR stellt drei­mal inten­siv die Fra­ge an Petrus, ob die­ser IHN lie­be. Auf die Beja­hung die­ser ent­schei­den­den Fra­ge hin, kriegt Petrus den Hir­ten­auf­trag vom HERRN über­tra­gen (Wei­de mei­ne Läm­mer, Wei­de mei­ne Scha­fe…).

    War­um ist die­se unbe­ding­te Lie­be zum HERRN SELBST für das Hir­ten­amt so wich­tig und ALLEIN dafür ent­schei­dend?

    Die Ant­wort geben Joh Kap. 14 und 15 — ins­be­son­de­re Joh 14, 23:

    „Wer mich liebt, der wird mein Wort hal­ten; und mein Vater wird ihn lie­ben, und WIR wer­den zu ihm kom­men und Woh­nung bei ihm [in sei­ner See­le] neh­men.“

    Wo aber GOTTVATER und GOTTSOHN sind, da ist auch der HL. GEIST!

    Also erhält solch ein Mensch, der den HERRN liebt, indem er SEINE GEBOTE hält, Besuch vom HL. GEIST und DESSEN Gaben und hat damit die Befä­hi­gung zum Amt des guten Hir­ten.

    Aller­dings nur — solan­ge er den HERRN auch ehr­li­chen Her­zens liebt!

    DAS also ist der Gute Hirt — im Gegen­satz zum Miet­ling oder gar dem Dieb und Räu­ber, denen nichts an den Scha­fen liegt.

    • Ver­ehr­ter @ Kas­san­dro,
      wo der Glau­be in trüb­se­li­ge Ideo­lo­gien auf­ge­löst wird, wie bei den pro­gres­si­ven Gei­stern, die heu­te in der Kir­che breit ihr Unwe­sen trei­ben, da wird die Glau­bens­luft schon etwas stickig und muf­fig. Das Pro­blem ist nur, dass der Papst es genau anders sieht, näm­lich dass die, die am authen­ti­schen Glau­ben fest­hal­ten, einen sticki­gen Glau­ben ver­brei­ten. Damit setzt der Papst all jene her­ab, die an Katho­li­zi­tät fest­hal­ten, hin­ge­gen die­je­ni­gen, die mit ihren bana­len Ideo­lo­gien den Kir­chen­raum ver­pe­sten, erschei­nen als die­je­ni­gen, die die Fen­ster auf­rei­ßen, um fri­sche Luft in die Kir­che zu las­sen.

      Mit „fri­sche Luft“ ist ja unbe­streit­bar Ver­welt­li­chung gemeint und da muss man ein­fach auf Joh 15,19 ver­wei­sen. Für Chri­sten ist das Welt­li­che eben genau nicht das Maß.

  8. Sich über den Geruch der Menschen,sei es über die Schafe,so zu äussern…ist ledig­lich unver­schämt und diffamierend.Kein Christ stinkt,ja,kein Mensch ‚kein Schaf ist stin­kend zu nennen.Egal,wer den Stank bes­ser übersetzt,oder interpretiert,dadurch zeigt man nur mit dem Finger,du stinkst,ich nicht,ob durch Luft oder sonstwas…und stif­tet Unheil.Der Teu­fel stinkt,sonst Niemand.Davon lenkt der Papst ab.Mit einem gewön­li­chem Nasen­rümp­fen über die,die ihm nicht passen.Er beschul­digt die ‚angeblich„Verschlossenen“,dass sie nicht gehen,nicht fol­gen dem Frischlufthintern,dem Neu­em Hir­ten in die frische,neue ‚desodorierte,Welt.

  9. Sehr geehr­ter @Suarez,
    der HERR bezeich­net alle als Scha­fe, auch die sog. Pro­gres­si­ven, die sich in Ideo­lo­gien ver­rannt haben.
    ER wird am Ende der Zei­ten Sei­ne Her­de schei­den und sor­tie­ren.
    Ich hal­te mich von sol­chen Leu­ten nach Mög­lich­keit eher fern. Wenn es not­wen­dig ist, sage ich aber mei­ne Mei­nung.
    Anson­sten ach­te ich auf die Stim­me des Hir­ten, ob’s die rich­ti­ge ist.

  10. Auf Papst­treu­er Blog vom 06.05.16 ist die gesam­te Pre­digt des Pap­stes nach­zu­le­sen.
    Der o.g. Satz ist da in der Tat nur auf in sich selbst ver­schlie­ßen­de und sich selbst genü­gen­de kirch­li­che Grup­pen und Zir­kel gemünzt und wirkt da im Zusam­men­hang kei­nes­falls so anstö­ßig, wie er hier für sich allein zitiert aus­sieht.

    Dass der gute Hirt dem ein­zel­nen ver­irr­ten Schaf unter Zurück­las­sen der 99-köp­fi­gen Her­de nach­geht, ist ver­ständ­lich und tröst­lich für uns alle.
    Das ver­irr­te Schaf muss aber auch sich fin­den las­sen wol­len und nicht etwa vor dem guten Hir­ten immer wei­ter weg­lau­fen und sich gar ver­stecken wol­len.
    Dann kann auch Er nichts machen…

    • Wer­ter @ Pau­lus!
      Igno­rie­ren ist eine ver­ant­wor­tungs­lo­se Form von Feig­heit und das Gegen­teil von „inne­rer Frei­heit“. Das soll­ten Sie wis­sen, bevor Sie sich selig­prei­sen.

      Den voll­stän­di­gen Wort­laut der Anspra­che von Papst Fran­zis­kus zum Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Schaf fin­den Sie in der gest­ri­gen Tages­post in der Über­set­zung von Clau­dia Reis­mül­ler:

      „Wir soll­ten häu­fig über die­ses Gleich­nis nach­den­ken, weil es in der christ­li­chen Gemein­schaft immer jeman­den gibt, der fehlt, der fort­ge­gan­gen ist und einen lee­ren Platz hin­ter­las­sen hat. Manch­mal ist das ermu­ti­gend und führt uns dazu zu glau­ben, dass es sich um einen unver­meid­li­chen Ver­lust han­delt, eine Krank­heit ohne Heil­mit­tel. Und genau dann lau­fen wir Gefahr, uns in einem Schaf­stall zu ver­schlie­ßen, wo es nicht nach Scha­fen, son­dern muf­fig riecht. Und die Chri­sten? Wir dür­fen nicht ver­schlos­sen sein, weil wir sonst muf­fig rie­chen. Nie­mals! Man muss her­aus­ge­hen, und darf sich nicht in sich selbst ver­schlie­ßen, in die klei­nen Gemein­schaf­ten, in die Pfarr­ge­mein­de, und sich für „die Gerech­ten“ hal­ten. Das geschieht, wenn uns der mis­sio­na­ri­sche Schwung fehlt, der uns zur Begeg­nung mit Ande­ren führt. In der Sicht Jesu gibt es kei­ne Scha­fe, die für immer ver­lo­ren sind, son­dern nur Scha­fe, die wie­der­ge­fun­den wer­den müs­sen.“
      Beden­kens­wert, nicht wahr, wer­ter @ Pau­lus!

      • Beden­kens­wert, aber theo­lo­gisch nicht ein­wand­frei!
        Ich fra­ge mich, wie es der Gute Hir­te dann z.B. zulas­sen konn­te, dass ein aus­er­wähl­tes Schäf­chen wie Judas Iska­ri­ot, der sich der beson­de­ren Nähe und Nest­wär­me des Hüters erfreu­en durf­te, auf ewig ver­lu­stig gehen konn­te?
        Von wegen in der Sicht Jesu gibt es kei­ne Scha­fe, die für immer ver­lo­ren sind.….Der lie­be Gott ver­neigt sich vor der Frei­heit der Schäf­chen!
        Wel­chen Sinn hät­ten dem­nach auch die beschau­li­chen Klö­ster, wie z.B. der Karmel‑, Karthaeuser‑, Trap­pi­sten oder Kla­ris­sen Orden und wie sie alle hei­ßen: Ganz in sich ver­schlos­sen, erzie­len sie durch ihr immer­wäh­ren­des GEBET und ihre BUSSE und OPFER, unwi­der­leg­bar die größ­ten Erfol­ge, die ver­lo­re­nen Schäf­chen zurück­zu­füh­ren!
        Durch OPFER und gedul­dig ertra­ge­ne LEIDEN gewinnt und ret­tet man mehr See­len für das REICH GOTTES als durch schö­ne, aus­ge­klü­gel­te oder gar feu­ri­ge Pre­dig­ten, wie der HERR selbst an meh­re­ren Stel­len beton­te!
        Die größ­ten Mis­sio­na­re sind also nicht die, die hin­aus­ge­hen und sich erei­fern, wie es P.F. ger­ne hät­te, son­dern die, die in ihrem stil­len Käm­mer­lein demü­tig und erge­ben ihr Kreuz tra­gen!
        Nicht von unge­fähr wur­de die hl. The­re­se von Lisieux zur Patro­nin aller Mis­sio­na­re und Mis­sio­nen erho­ben!
        Hl.Therese — lass‘ dei­nen nie ver­sie­gen­den Rosen­re­gen über die Kir­che und die gan­ze Welt reg­nen. Hl.Therese bit­te für und und die Hl. Kir­che!

      • „Igno­rie­ren“ ist oft die ein­zi­ge posi­ti­ve Opti­on.

        Es gibt Mit­men­schen, die einen stän­dig nega­tiv pro­vo­zie­ren wol­len. Da kann man nur igno­rie­ren, denn sobald man reagiert, gibt man den Pro­vo­ka­tio­nen bereits ein Gewicht, das die­se nicht wert sind; man schenkt den Pro­vo­ka­tio­nen Auf­merk­sam­keit, die sie nicht ver­die­nen.

  11. Fran­zis­kus scheint sich in der Schaf­hal­tung (wie in der Land­wirt­schaft im All­ge­mei­nen) über­haupt nicht aus­zu­ken­nen- in kom­plet­tem Gegen­satz zu Unse­rem herrn Jesus Chr­si­tus, der tat­säch­lich ab sei­ner Geburt mit Hir­ten und Vieh kon­fron­tiert war.
    Wie man jetzt noch z.B. auf den Dal­ma­ti­schen Inseln sehen kann, sind die Schafs­koi­en und Schaf­hal­te­grot­ten sehr gut ein­ge­macht, ohne grö­ße­re SFen­ster und Sei­ten­öff­nun­gen; und mit einer engen Tür­öff­nung, die durch den dick geklei­de­ten Hir­ten mit sei­nem Kör­per zuge­hal­ten wer­den kann: der „gute Hir­te“, der durch sei­nen Leib, durch sei­nen kör­per­li­chen Ein­satz, durch sein Leben, die Her­de schützt.
    Die Sei­ten­pfo­sten der Tür­öff­nung sind noch nach Jahr­zehn­ten fet­tig und dun­kel­braun und schwarz ver­färbt vom Woll­fett des Schaf­woll­vlie­ßes.
    Und innen riecht es natür­lich nach Schaf; ob das jetzt „stin­ken“ ist, ist eine ande­re Fra­ge (Ich will hier nicht nach „Kanin­chen“ und ihrem wert­vol­len Dün­ger refe­rie­ren 🙂 )
    Der Geruch hat auch Vor­tei­le: die Hir­te­hun­de wer­den in die­ser Ath­mo­sphä­re gebo­ren, wach­sen dar­in auf und füh­len sich als­bald wie ech­te Scha­fe, nur mit Zäh­nen und viel Ver­tei­di­gungs­tem­pe­ra­ment;
    und für die Läm­mer ist der Geruch instink­tiv der Leit­stern bei Gefahr und Bedro­hung: gera­de beim Aus­trieb im Früh­jahr auf die Wei­de muß der Hir­te sorg­fäl­tig die Läm­mer aus der Koie trei­ben und ver­hin­dern, daß die­se wie­der in die Koie zurück­lau­fen.
    An @Kassandro: wenn in der Her­de eini­ge Zackel­scha­fe und Komondor- und Marem­ma­no- und Sar Pla­ni­nac-Hun­de mit­lau­fen, wird Ihre Fra­ge auto­ma­tisch beant­wor­tet. 🙂

  12. Als Schaf bin ich glueck­lich dass Jesus mein Besit­zer ist, so dass ich und mei­ne Laem­mer nicht an Mus­li­men ver­kauft oder ver­schenkt wer­den koen­nen fuer ihr Opfer­fest.…..

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