Trevi-Brunnen in Rom färbt sich ins „Blut der christlichen Märtyrer“

(Rom) Am kom­men­den 29. April wird sich der berühm­te Tre­vi-Brun­nen in Rom rot fär­ben, wie „das Blut der christ­li­chen Mär­ty­rer“. Mit die­ser Akti­on soll auf das Schick­sal der in ver­schie­de­nen Staa­ten ver­folg­ten Chri­sten auf­merk­sam gemacht wer­den.

Die Initia­ti­ve zur Akti­on geht vom inter­na­tio­na­len katho­li­schen Hilfs­werk Kir­che in Not aus. Inzwi­schen haben sich zahl­rei­che katho­li­sche Orga­ni­sa­tio­nen der Initia­ti­ve ange­schlos­sen.

Kir­che in Not ver­öf­fent­lich­te ein kur­zes Video, um die Akti­on anzu­kün­di­gen. Die Bil­der zei­gen das Schrecken der Chri­sten­ver­fol­gung. Dazu wird Papst Fran­zis­kus im O‑Ton zu hören sein mit den Wor­ten:

„Unse­re Brü­der ver­gie­ßen das Blut, nur weil sie Chri­sten sind.“

Die Fon­ta­na di Tre­vi ist der größ­te Brun­nen Roms und gehört zu den bekann­te­sten der Welt. Er gilt als eine der wich­tig­sten Sehens­wür­dig­kei­ten der Ewi­gen Stadt.

1640 erteil­te Papst Urban VII. den Auf­trag zum Brun­nen­bau an Gian Loren­zo Berni­ni, doch erst 1732 konn­te damit begon­nen wer­den.

Nach einer auf­wen­di­gen und gründ­li­chen Restau­rie­rung wur­de der Brun­nen vor fünf Mona­ten wie­der­eröff­net.

Unter Rom-Besu­chern ist es Brauch eine Mün­ze in den Brun­nen zu wer­fen, was eine Rück­kehr in die Stadt garan­tie­re. Die Mün­zen wer­den ein­mal im Jahr von der Stadt­ver­wal­tung her­aus­ge­fischt, zuletzt 2013 vor Beginn der Restau­rie­rungs­ar­bei­ten. Das dabei gesam­mel­te Geld fließt an die Cari­tas. 2013 waren das 1,2 Mil­lio­nen Euro.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Youtube/Kirche in Not (Screen­shot)

1 Kommentar

  1. Aus­ge­rech­net am Tag der hl. Katha­ri­na von Sie­na — hof­fent­lich ist das kein böses Omen einer Chri­sten­ver­fol­gung inner­halb der eige­nen Rei­hen!

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