Rom approbiert definitiv die Konstitutionen des Instituts Christus König und Hoherpriester

Te Deum zur Danksagung am 29. Januar in Gricigliano
Te Deum zur Danksagung am 29. Januar in Gricigliano

(Rom) Der Hei­li­ge Stuhl hat defi­ni­tiv die Kon­sti­tu­tio­nen des alt­ri­tu­el­len Insti­tuts Chri­stus König und Hoher­prie­ster (ICRSS) appro­biert, wie das Insti­tut bekannt­gab.

Am 7. Okto­ber 2008 wur­de das 1990 von Msgr. Gil­les Wach gegrün­de­te Insti­tut mit dem Dekret Sae­culo­rum Rex kir­chen­recht­lich zu einer Gesell­schaft apo­sto­li­schen Lebens päpst­li­chen Rechts erho­ben. Das Insti­tut unter­steht, wie die ande­ren alt­ri­tu­el­len Gemein­schaf­ten, der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Ecccle­sia Dei.

Nach der vor­ge­se­he­nen Pro­be­zeit wur­den am 29. Janu­ar 2016, am Fest des Hei­li­gen Franz von Sales, dem Patron des Insti­tuts, die Kon­sti­tu­tio­nen von Rom end­gül­tig appro­biert.

Mitteilung der definitiven Approbation
Mit­tei­lung der defi­ni­ti­ven Appro­ba­ti­on

In Gri­ciglia­no in der Tos­ka­na, wo sich das Gene­ral­haus und das inter­na­tio­na­le Prie­ster­se­mi­nar des Insti­tuts befin­den, wur­de nach der zwei­ten Ves­per des­sel­ben Tages zum Dank ein fei­er­li­ches Te Deum gesun­gen.

„Zur Dank­sa­gung wird auch an Mariä Licht­meß, dem 2. Febru­ar, der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us, S. Ex. R. Msgr. Bac­qué, der für unser Insti­tut als Apo­sto­li­scher Visi­ta­tor bestellt wor­den war, im Semi­nar von Gri­ciglia­no ein Pon­ti­fi­kal­amt fei­ern“, wie es auf der Inter­net­sei­te des Insti­tuts heißt.

Seit 2004 besteht im Insti­tut mit den Anbe­tungs­schwe­stern vom könig­li­chen Her­zen Jesu auch ein weib­li­cher Zweig.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: ICRSS (Screen­shots)

17 Kommentare

  1. Man kann sich nur freu­en über die­se Appro­ba­ti­on einer Gemein­schaft die auf
    dem Boden des Glau­bens steht und Chri­stus König und Hoher­prie­ster auf ihre
    Fah­ne und Wir­ken gestellt hat. Möge die­se Gemein­schaft noch vie­le Prie­ster
    und Ordens­leu­te her­vor­brin­gen.

    • @ fre­di­us
      Ein jeder in Deutsch­land der mit der Tra­di­ti­on ver­bun­den ist soll­te ein­mal ins Klo­ster Maria Engel­port fah­ren, Über­nach­tung auch mög­lich, dort hat sich der Orden der Anbe­tungs­schwe­stern vom Insti­tut Chri­stus König nie­der­ge­las­sen. Ein kpl.Klosterkomplex wur­de im Jahr 2014 über­nom­men.
      Täg­li­che Anbe­tung und Hl.Messen, zu jedem Hl.Fest ein Cho­ral­hoch­amt.
      Immer meh­re­re Prie­ster vor­han­den, täg­li­che Beich­ten, Sonn­tags vol­le Mes­sen ‚da ich aus die­ser Gegend stam­me und dort alle Sonn­tags­mes­sen besu­che kann ich nur sagen, ein wah­rer Traum ist in Erfül­lung gegan­gen.
      Was will man als mehr? http://www.kloster-engelport.de/

      • @Tradition
        Sie sind ein Glücks­pilz, solch ein Klein­od in Ihrer Nähe zu haben.
        Schon beim Betrach­ten der Home­page des Klo­sters bekam ich so etwas wie ein Seh­nen, dort ein­mal hin­zu­fah­ren.

  2. Das freut mich sehr! So etwas Gutes habe ich nicht mehr erwar­tet! Ich bin ver­bun­den an die­sem Insti­tut seit 2006, mit gro­sser Freu­de! Und auch Msgr.Francois Bac­que habe ich viel zu ver­dan­ken; er ist Apo­sto­li­scher Nun­ti­us in der Nie­der­lan­den, wo ich woh­ne, gewe­sen.

    • Lie­be Gläu­bi­ge der Kathl. Tra­di­ti­on
      Da ich schon jah­re­lang hier mit­le­se, hat­te ich so mei­ne Beden­ken hier etwas über die blü­hen­de kathl. Tra­di­ti­on zu berichten,die ste­tig grö­ßer wird, da hier eini­ge oder auch eine Per­son hier stän­dig auf der kathl. Tra­di­ti­on her­um­hackt bzw. meint sie müß­te sich in ihrer Regi­on ihre pas­sen­de Mes­se zusam­men­stricken?
      Vie­len Dank ann alle,ich habe gar­nicht mit solch einer posi­ti­ven Reso­nanz gerech­net. Ich gehe schon seit 15 Jah­ren in die Latei­ni­sche Mes­se, auch bei der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.
      Da aber seit dem Jahr 2014 Engel­port näher liegt, hat sich das so erge­ben mit dem Ange­bot vom Insti­tut Christ König u.Hoherpriester.

      Der Gre­go­ria­ni­sche Cho­ral­ge­sang der Schwe­stern ist himm­lich, das beste was ich in 15 Jah­ren gehört habe. Die Gläu­bi­gen die dort Sonn­tags seit 2014 erschei­nen waren nicht alle mit der Tra­di­ti­on ver­bun­den, an den erstaun­ten Gesich­tern beim Ein­zug der Prie­ster und Ako­ly­ten konn­te und kann man das wei­ter­hin erken­nen. In jedem Sonn­tags­cho­ral­hoch­amt sind neue Gläu­bi­ge zu erken­nen, alle von sehr weit her.
      Der Klo­ster­la­den, mit einer deutsch­spra­chi­gen Schwe­ster besetzt, der nach der Hl.Messe sofort geöff­net ist, trägt auch zum Gespräch mit neu­en Mess­be­su­chern bei, die meiß­ten kom­men alle wie­der.
      Hier noch ein Link von der fran­zö­si­schen Web­sei­te, auch mit Gesang der Schwe­stern. http://www.icrsp.org/Pages/Photos-2014.php?nom_dossier=Maria-Engleport/rogations&z=1
      Heu­te, Maria Licht­mess, Cho­ral­hoch­amt in Engel­port.
      Vie­le Grü­ße, ein Gläu­bi­ger der kathl.Tradition in Rhein­land Pfalz.

      • @Tradition,
        könn­ten Sie sich nicht ‑unge­ach­tet Ihrer Ein­wän­de- dazu ent­schlie­ßen, es nicht nur beim stil­len Mit­le­sen zu belas­sen, son­dern sich zukünf­tig auch aktiv zu betei­li­gen?
        Allein bei Ihrer neu­er­li­chen Schil­de­rung der Situa­ti­on ging mir das Herz auf. Es muss einen Grund haben, war­um so vie­le Men­schen auch von weit­her kom­men, um die hl. Mes­se in Engel­port zu besu­chen.
        In mei­ner Gegend (mittl.Schwarzwald) gab es auch eine Mög­lich­keit, die hl. Mes­se nach dem schö­nen alten Ritus zu besu­chen.
        Der alte Pfar­rer starb wohl und es gab kei­ne Fort­set­zung. Ich schrieb an das Ordi­na­ri­at Frei­burg und es wur­de in Aus­sicht gestellt, die­se wür­di­ge Mess­fei­er wie­der statt­fin­den zu las­sen. Als Ter­min wur­de Früh­jahr 2014 genannt.
        Mitt­ler­wei­le schrei­ben wir das Jahr 2016.
        Gele­gent­lich fah­re ich zur Pius-Bru­der­schaft.

      • Ach, vie­le Grü­ße an @ Tra­di­ti­on, den Mose­la­ner.
        Die hl. Mes­se heu­te an Maria Licht­mess in Engel­port war
        sehr gut besucht! 😉

      • Woh­ne zwei Auto-Stun­den von Maria Engel­port ent­fernt und kann nur bestä­ti­gen wie schön dort die Lit­ur­gien sind.Im Monat Mai lohnt es sich die wunsder­schö­nen Andach­ten dort bei­zu­woh­nen. Von Trier ist es ja nur ein Kat­zen­sprung. Anson­sten gehe ich zur Petrus­bru­der­schaft nach Saar­lou­is ins Cani­sia­num, der dor­ti­ge Prie­ster Pater Hahn gibt sich gro­sse Mühe eine blü­hen­de Gemein­schaft auf­zu­bau­en. Die Mes­sen wer­den ab und zu über­tra­gen auf Cath Sat.

  3. Wenn die erste Prie­ster­kan­di­da­ten des Insti­tuts Chr­si­tus König und Hohe­prie­ster geweiht und inkar­di­niert wewr­den soll­ten, fand sich in ganz Euro­pa kei­nen Bischof bereit um dies zu tun;
    soweit was betrifft Mut der Hir­ten und schein­hei­li­ges Kla­gen über wenig Beru­fun­gen.
    Msgr. Gil­les Wach wur­de dann gehol­fen durch S.E. Bischof Siméon Obum­ba aus Gabun (Mit­tel­afri­ka): das Insti­tut hat bis jetzt einen Schwer­punkt in Gabun und hat dort sehr viel frucht­ba­re und nütz­li­che Arbeit gelei­stet.
    S.E. Siméon Obum­ba war übri­gens noch von S.E. EB Msgr. Lef­eb­v­re zum Prie­ster geweiht wor­den und hat die­sen als Leh­rer und gro­ßen Men­schen immer ehren­voll gedacht.
    R.I.P.
    „Tra­di­di quod acce­pi“: viel schö­ner konn­te man die­se Devi­se nicht in die Pra­xis brin­gen!

  4. Bedau­er­lich emp­fin­de ich es, dass sol­che Auf­brü­che nicht *innert der bestehen­den Orden* gesche­hen, etwa der bei uns in der Schweiz doch ver­wur­zel­ten Kapu­zi­ner.

    • die bestehen­den Orden in der Schweiz sind doch kaum noch als sol­che zu erken­nen — der vor­ma­li­ge Abt von Ein­sie­deln ist in der Öffent­lich­keit doch haupt­säch­lich durch Kom­men­ta­re zum Lebens­mit­tel­ver­kauf an Tank­stel­len auf­ge­fal­len. Zu viel Tages­po­li­tik, zu wenig Jen­seits. Zu viel Sozio­lo­gie, zu wenig Theo­lo­gie… Grü­ße aus Zürich — die drei jüng­sten Prie­ster, die ich in Zürich ken­ne, sind alle FSSP

    • Wor­an liegt´s, wer­ter @Baselbieter?
      Es gäbe sicher auch tra­di­tio­nell gesinn­te Gläu­bi­ge in der Schweiz, die sol­che hl.Messen ger­ne besu­chen wür­den.
      Liegt es an den Schwei­zer Bischö­fen?
      Nun, da auch EB Huon­der geht, wer soll die Tra­di­ti­on för­dern? Wie oft wur­de er ange­grif­fen?
      Die Kapu­zi­ner, wie­viel Mut wäre von­nö­ten! — Wie­viel vor­han­den?
      Man sieht es an den Fran­zis­ka­nern der Imma­cu­la­ta, was pas­sie­ren kann.

  5. @ Mari­en­zweig
    Allein bei Ihrer neu­er­li­chen Schil­de­rung der Situa­ti­on ging mir das Herz auf. Es muss einen Grund haben, war­um so vie­le Men­schen auch von weit­her kom­men, um die hl. Mes­se in Engel­port zu besu­chen.

    Ja es gibt eine gan­ze Men­ge Grün­de!
    Hier ein paar wei­te­re nütz­li­che Infos über das Klo­ster wie auch das Insti­tut Chri­stus­kö­nig.
    Lei­der noch der 2015 er Kalen­der mit Infos, der neue wird noch ein­ge­stellt.
    http://www.kloster-engelport.de/fileadmin/kloster-engelport.v1/_images/Inhalt/Engelport_Kalender2015_web.pd

    Das kpl.Jahresprogramm in Engel­port 2016
    http://www.kloster-engelport.de/fileadmin/kloster-engelport.v1/_images/Inhalt/Jahresprogramm_Engelport_2016.pdf

    Die Deut­sche Web­sei­te vom Insti­tut mit allen Infos und Bild­be­rich­ten.
    Im Prie­ster­se­mi­ar in Ita­li­en befin­den sich zur Zeit 100 Semi­na­ri­sten, ein Groß­teil hat auch das Klo­ster Engel­port besucht.
    http://institut-christus-koenig.de/

    Falls sie mehr wis­sen möch­ten war­um ich zur Tra­di­ti­on gehe, dann bit­te über mei­ne Pri­vat­mail. df-service@t‑onile.de

    Vie­le Grü­ße von einem Gläu­bi­gen der Tra­di­ti­on aus Klo­ster Engel­port

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