Aussagen von Papst Franziskus über Erderwärmung Teil des Lehramtes wie jene über Abtreibung?

Laudato si, Tagung des Acton Instituts Rom
Laudato si, Tagung des Acton Instituts Rom

(Rom) „In Rom scheint der­zeit die Dumm­heit zu gras­sie­ren“, schreibt der spa­ni­sche Histo­ri­ker, Jour­na­list und katho­li­sche Blog­ger Fran­cis­co Fer­nan­do de la Cigo­ña mit der für ihn cha­rak­te­ri­sti­schen Poin­tie­rung. Die Behaup­tung von Kuri­en­erz­bi­schof Rino Fisi­chel­la, „wer Papst Fran­zis­kus kri­ti­sie­re, sei latae sen­ten­tiae exkom­mu­ni­ziert, schien an Dumm­heit unüber­biet­bar, doch Kuri­en­bi­schof Mar­cel San­chez-Soron­do hat sogar das geschafft“, so de la Cigoña.

Zur Infor­ma­ti­on: Der Ita­lie­ner Kuri­en­erz­bi­schof Fisi­chel­la ist seit 2010 Vor­sit­zen­der des Päpst­li­chen Rates zur För­de­rung der Neue­van­ge­li­sie­rung. Das Dikaste­ri­um wur­de damals von Papst Bene­dikt XVI. zur Ree­van­ge­li­sie­rung der alten christ­li­chen Län­der Euro­pas gegründet.
Der Argen­ti­ni­er Kuri­en­bi­schof San­chez-Soron­do ist seit 1998 Kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten. Seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus ist er maß­geb­li­cher Archi­tekt der Annä­he­rung des Vati­kans an die UNO in Sachen Kli­ma­wan­del und der im Sep­tem­ber beschlos­se­nen Nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­zie­le SDG, auch Post-2015-Agen­da genannt (sie­he dazu: Mit Abtrei­bung den Pla­ne­ten ret­ten?).

Aussagen von Franziskus über Erderwärmung Teil des päpstlichen Lehramtes?

San­chez-Soron­do behaup­te­te am ver­gan­ge­nen 3. Dezem­ber bei einer vom Acton Insti­tut Rom orga­ni­sier­ten Dis­kus­si­ons­run­de, daß die Leh­re von Papst Fran­zis­kus über die Erd­er­wär­mung lehr­amt­lich den­sel­ben Stel­len­wert habe, wie die Leh­re der Kir­che, daß Abtrei­bung sünd­haft sei.

Die Ver­an­stal­tung nann­te sich „Im Gespräch mit Lau­da­to Si“ und bezog sich, wie der Titel bereits andeu­tet, auf die Öko-Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus. Aus­tra­gungs­ort war die Päpst­li­che Uni­ver­si­tät vom Hei­li­gen Kreuz. Rund 200 Per­so­nen nah­men dar­an teil, dar­un­ter zahl­rei­che Medi­en­ver­tre­ter sowie Pro­fes­so­ren und Stu­den­ten päpst­li­cher Universitäten.

Hit­zi­ger wur­de es, als Kuri­en­bi­schof Soron­do über die Erd­er­wär­mung zu spre­chen kam und lobend beton­te, daß Papst Fran­zis­kus als „erster Papst“ den Kli­ma­wan­del in sein Lehr­amt auf­ge­nom­men habe. Soron­do ver­trat dabei die UNO-The­se einer men­schen­ver­schul­de­ten Erd­er­wär­mung und berief sich dabei auf „gesi­cher­te wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse“.

„Theologische Dimension von wissenschaftlichen, empirischen und ökonomischen Aussagen unterscheiden“

Marcelo Sanchez Sorondo knüpft für Papst Franziskus die Kontakte zur UNO und der politischen Linken (bis linksextrem)
Papst-Ver­trau­ter Mar­ce­lo San­chez Soron­do drängt den Vati­kan auf poli­tisch kor­rek­ten Kurs

Dem wider­sprach der Grün­der und Vor­sit­zen­de des Acton Insti­tuts, Pater Robert Siri­co, der die Not­wen­dig­keit beton­te, „zwi­schen der theo­lo­gi­schen Dimen­si­on von Lau­da­to Si und deren empi­ri­schen, wis­sen­schaft­li­chen und öko­no­mi­schen Aus­sa­gen zu unter­schei­den“. Die päpst­li­chen Aus­sa­gen zur Erd­er­wär­mung könn­ten kei­nen Anspruch auf Unfehl­bar­keit erhe­ben, wes­halb sie auch kri­ti­siert wer­den kön­nen. „Und kri­ti­siert wer­den müs­sen“, wie der anwe­sen­de Chef­re­dak­teur von Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­di­ana, Ric­car­do Cascio­li, in sei­ner Wort­mel­dung beton­te, näm­lich dort, wo sie nicht theo­lo­gi­sche Fra­gen behan­deln, son­dern ideo­lo­gi­sche The­sen rezi­pie­ren, etwa in Sachen Klimawandel.

Der Papst-Ver­trau­te Soron­do behaup­te­te dar­auf­hin, daß die Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus über die Erd­er­wär­mung „als Teil des Lehr­am­tes und nicht nur als Mei­nung zu betrach­ten“ seien.

Der Jesu­it Joseph Fes­sio, Grün­der von Igna­ti­us Press und Mit­glied des Joseph-Ratz­in­ger/­Be­ne­dikt XVI.-Schülerkreises, sag­te dar­auf: „Weder der Papst noch Bischof Soron­do kön­nen zu wis­sen­schaft­li­chen Fra­gen mit unbe­strit­te­ner Auto­ri­tät spre­chen“. Es sei zumin­dest „miß­ver­ständ­lich“, wenn sowohl in Sachen Abtrei­bung, einer mora­li­schen Fra­ge, als auch in Sachen Kli­ma­wan­del, einer natur­wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge, von „Lehr­amt“ gespro­chen wer­de. Miß­ver­ständ­li­ches, das „sich in man­chen Fäl­le als Igno­ranz erweist“, so Pater Fes­sio. Und wei­ter: „Die Gleich­set­zung einer päpst­li­chen Aus­sa­ge über die Abtrei­bung mit einer Aus­sa­ge über die Erd­er­wär­mung ist schlim­mer als ein Mißverständnis.“

Papst-Vertrauter Sorondo als Architekt der neuen Beziehungen zur UNO und zur politischen Linken

Kuri­en­bi­schof Soron­do knüpf­te nicht nur die Kon­tak­te zur UNO und ver­lieh UN-Über­be­völ­ke­rungs- und Kli­ma­ideo­lo­gen die Mit­glied­schaft in der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, son­dern pflegt für Papst Fran­zis­kus auch die Kon­tak­te zur extre­men Lin­ken. Im Früh­jahr saß er neben dem Phi­lo­so­phen Gian­ni Vat­ti­mo am Podi­um des Teatro Cer­van­tes in Bue­nos Aires, als Vat­ti­mo als neue Kom­mu­ni­sti­sche Inter­na­tio­na­le eine Papi­sti­sche Inter­na­tio­na­le mit Papst Fran­zis­kus als ihrem Füh­rer vor­schlug. Soron­do nickt beifällig.

Soron­do war es auch, der bereits im Früh­jahr, zwi­schen einer Tagung über den Kli­ma­wan­del, die ganz im Sin­ne der UNO-Agen­da aus­ge­rich­tet war, und der Ver­öf­fent­li­chung der Öko-Enzy­kli­ka Lau­da­to Si von Papst Fran­zis­kus, einen von Lebens­schüt­zern scharf kri­ti­sier­ten Zusam­men­hang zwi­schen Kli­ma­wan­del und Abtrei­bung her­stell­te: Abtrei­bung und Welt­kli­ma: Im Vati­kan redet jemand gro­ßen Unsinn.

„Wenn jemand dach­te, in der Kir­che von heu­te gebe es kei­ne Trot­tel, hat er sich ein­deu­tig geirrt“, so de la Cigo­ña zu den Aus­sa­gen von Erz­bi­schof Fisi­chel­la und Bischof Sorondo.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Acton.org/La Naci­on (Screen­shot)

34 Kommentare

  1. Ich hat­te gedacht, es wür­de genü­gen, wenn ein Her­ku­les die­sen Augi­as­stall aus­mi­ste­te, aber ich habe mich arg getäuscht; wenn ich nun des­we­gen, weil ich die The­sen der Kli­ma­sek­te ableh­ne, „latae sen­ten­tiae“ „exkom­mu­ni­ziert“ (CIC…?) sein soll, dann soll es mir recht sein! Sowas von Unsinn! VERGOGNA! VERGOGNA!

    • Was für ein Zufall aber auch, dass Mon­si­gno­re Soron­do mit sei­nen Fin­gern eine nicht zu über­se­hen­de Rau­te andeu­tet! Auch sein Gesichts­aus­druck und sei­ne gan­ze Erschei­nung las­sen star­ke Rück­schlüs­se ziehen.…mit dem Mann möch­te ich jeden­falls nicht zu Abend speisen…

  2. Die Kir­che ist voll auf Links­kurs und es scheint, als kön­ne sie nie­mand mehr auf­zu­hal­ten. Kuri­en­bi­schof San­chez-Soron­do stellt sich mit die­ser Aus­sa­ge an der Spit­ze die­ses Eisberges.

      • Ich mei­ne, es ist links, nicht rechts.
        Rechts ist der Ort der Geseg­ne­ten des Vaters, der Gerech­ten, die ins ewi­ge Leben ein­ge­hen; links der Ort der Ver­fluch­ten, die in die ewi­ge Stra­fe ein­ge­hen, sie­he Mat­thä­us Kapi­tel 25.

      • Sta­lin , Lenin, Mao und wie die­se alle hei­ßen — kei­ne Führer???
        Unser „Füh­rer“ war ein von einem Dämon Geführ­ter. Und die Vorgenannten???

      • @ Leo Lämmlein

        O nee, Leo L!
        Sie wis­sen genau, was damit gemeint war!

        Und anson­sten: uns ist unter­sagt zu bestim­men, wer beim End­ge­richt rechts und wer links steht! Beden­ken Sie, dass die, die Gott nach links stellt, der festen Über­zeu­gung sind, sie müss­ten rechts stehen…

        War­um ver­ges­sen Sie das immer wie­der so schnell?

  3. Mit­tels Kli­malü­ge zur Weltregierung 

    Man kann Lord Chri­sto­pher Monck­ton nicht genü­gend loben. Lord Monck­ton ist ein katho­li­scher Poli­ti­ker mit Rück­grat, Jour­na­list und Buch­au­tor. Von 1982 bis 1986 war er poli­ti­scher Bera­ter der ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Pre­mier­mi­ni­ste­rin Mar­ga­ret That­cher. Hier eini­ge sei­ner muti­gen Wor­te der Wahr­heit (Video-Inter­view vom 7. Juli 2015):
    „Die Demo­kra­tie ist in der Euro­päi­schen Uni­on nicht mehr vor­han­den. Auch auf der gan­zen Welt wird die Demo­kra­tie nicht mehr exi­stie­ren, wenn die EU und die UNO in Paris [d. h. an der UN-Kli­ma­kon­fe­renz Anfang Dezem­ber 2015] zusam­men­kom­men wer­den, was sie bereits jetzt pla­nen, um eine Welt­re­gie­rung zu errich­ten im Namen der [heuch­le­ri­schen] Ret­tung der Welt! […] Die [geplan­te] neue tota­li­tä­re glo­ba­le Regie­rung – das basiert alles auf der Kli­ma-Lüge! […] Die UNO, genau­so wie die EU, benutzt das Kli­ma als Vor­wand, um mehr Macht an sich zu rei­ssen. Der Papst will jetzt bei der Sache mit­ma­chen: Er stellt die Kir­che nun nicht län­ger dem Kom­mu­nis­mus ent­ge­gen. Und dies ist mei­nes Erach­tens wirk­lich ein Feh­ler: Wenn man sich in der Poli­tik ein­setzt, dann soll­te man sich natür­lich dem Kom­mu­nis­mus und den ande­ren For­men des Tota­li­ta­ris­mus ent­ge­gen­stel­len! Der Papst hat jetzt [u. a. mit sei­ner Enzy­kli­ka Lau­da­to si‘] sein wah­res Gesicht gezeigt. […] Wir müs­sen uns dage­gen weh­ren, wir müs­sen sagen: […] Dies ist nicht der Weg nach vor­ne. Der Kom­mu­nis­mus hat bereits 100 Mil­lio­nen Men­schen getö­tet. […] Die Welt­re­gie­rung, die der Papst, die UNO und die mei­sten Regie­run­gen der Welt unbe­dingt errich­ten wol­len, wird Scha­den anrich­ten! Dar­um geht es: Die gan­ze Eli­te ver­schwört sich welt­weit gegen die Men­schen. […] Sie wol­len Kon­trol­le über alles … [Dies bedeu­tet] Tota­li­ta­ris­mus […] Der Moment ist jetzt gekom­men! […] Das Stich­wort heisst: Kom­mu­ni­sten! Sie sind Mar­xi­sten, Leu­te, die uns kon­trol­lie­ren wol­len […] Sie sind (der­art) direkt, weil sie ihrer Mei­nung nach so nahe an der (tota­len) Macht sind. […] Wir müs­sen uns den Kom­mu­ni­sten ent­ge­gen­stel­len, um uns schliess­lich gegen sie durch­zu­set­zen! [….] Die Welt­re­gie­rung – sie wird nach aussen hin eine kapi­ta­li­sti­sche Regie­rung sein; doch nein, so [d. h. kapi­ta­li­stisch] wird sie nicht sein. Es wird sich (in Wahr­heit) näm­lich um eine wei­te­re tota­li­tä­re Regie­rung han­deln, irgend­wo zwi­schen Faschis­mus, Kor­po­ra­tis­mus und Kom­mu­nis­mus! Wenn wir dies nicht stop­pen, wird man jede Klei­nig­keit unse­res Lebens kon­trol­lie­ren!“ (Youtube.com, Such­be­griff „Full Show – Government is manu­fac­tu­ring […] 07/07/2015“, Video-Inter­view mit Lord Chri­sto­pher Monck­ton von Minu­te 48:00 bis 1:21:00)

  4. Wenn die The­se von der (angeb­lich) „men­schen­ge­mach­ten“ Erd­er­wär­mung ein neu­er Glau­bens­satz, ein neu­es Dog­ma ist, dann wird man uns wohl ein neu­es Cre­do auf­er­le­gen! Stellt euch vor: ein Klimakonzil!

  5. Lord Chri­sto­pher Monck­ton hat sicher recht mit sei­ner Aus­sa­ge, nur wo fin­den wir heu­te noch sol­che Poli­ti­ker mit Rück­grat; sie sind sehr dünn gesät.

  6. Das ist nicht nur Dumm­heit, das ist Ver­blen­dung, das ist gei­sti­ge Ver­wir­rung. Die
    Dämo­nen, laut La Salet­te, mischen kräf­tig mit. Der Glau­bens­him­mel wird immer mehr
    durch einen dich­ten Nebel ein­ge­hüllt. Über Glau­bens­leh­re durch Past­tum und Kirche
    ist nichts zu ver­neh­men. Aktio­nen wie das Hl.Jahr der Barm­her­zig­keit, sol­len dieses
    Vaku­um über­decken. Die zustän­di­gen Auto­ri­tä­ten, frö­nen dem Zeitgeist.

  7. Kuri­en­bi­schof San­chez-Soron­do ver­brei­tet ledig­lich die Idee, die sein Boss vom Magi­steri­um hat.
    Am 7. Dezem­ber vor einem Jahr erklär­te er gegen­über einer argen­ti­ni­schen Zeit­schrift auf die Unklar­heit sei­ner Leh­re angesprochen:
    Ich äuße­re mich stän­dig, pre­di­ge. Das ist Magi­steri­um. Das ist was ich den­ke, nicht was die Medi­en sagen dass ich den­ke. Über­prü­fen Sie das, es ist völ­lig klar.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her sagt man. Offen­bar gibt es mehr als nur zwei Ignoranten.

    Die Leh­re der einen hei­li­gen katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che muß bei Den­zin­ger nach­ge­le­sen wer­den, was einen wie­der­um zum ‚Den­zi­ger Katho­li­ken‘ macht. Nun denn.

  8. Wie sol­len ein­fa­che Gläu­bi­ge dif­fe­ren­zie­ren kön­nen, mir schwebt B. S. aus H. i. T. bei I. als ein Bei­spiel unter zahl­lo­sen vor, wenn selbst auf einem wis­sen­schaft­li­chen Sym­po­si­on so ein Unsinn ver­zapft wird? Von Bischö­fen, also stu­dier­ten Theologen!

  9. Von mei­nen Bekann­ten haben ALLE ausser einem (!) die Kli­malü­ge und das Pla­ne­ten­ge­schwätz rezi­piert, ob alt oder jung, ob hoch­ge­bil­det oder nicht; es ist, als hät­ten sie ein Gift ein­ge­at­met. Die­ses Gift kommt nicht von der Natur­wis­sen­schaft, nicht von der Kir­che; es kommt aus der Hölle.

    • Kann ich nur bestätigen!
      Wenn ich mei­nem Umfeld sagen würde,was ich dazu denke,würden die mich ein­wei­sen lassen!

  10. Papst Fran­zis­kus hat abso­lut kei­ne Kom­pe­tenz in geo­po­li­ti­schen Fra­gen, ins­be­son­de­re den Kli­ma­wan­del betref­fend. Genau­so wenig Kom­pe­tenz haben die­je­ni­gen, die behaup­ten, dass der CO²-Aus­stoß der Haupt­ver­ur­sa­cher für die Erd­er­wär­mung wäre(ich habe bewusst nicht Kli­ma­wan­del, son­dern Erd­er­wär­mung geschrieben!).
    Geht es um Geld und Macht, so wird ger­ne der Ver­stand aus­ge­schal­tet. Unab­hän­gi­ge Wis­sen­schaft­ler dage­gen sag­ten ja, dass der CO²-Aus­stoß zwar einen Anteil an der Erd­er­wär­mung habe, ABER einen so gerin­gen, dass er dabei kei­ne nen­nens­wert wir­kungs­tra­gen­de Rol­le spielt(Katholisches berich­te­te). Dass sich aus­ge­rech­net Papst Fran­zis­kus in die­se Kli­malü­gen-Gil­de mit­ein­reiht, war sowie­so von Vorn­her­ein anzunehmen.

  11. Das ist das Werk des Pero­nis­mus mit einem Gemisch aus Links-Populismus,68’er Dem­ago­gie und einer aktio­ni­sti­schen Gleichmacherei,kommunistisch ange­hauch­ter Jesuiten.Ihr ober­ster Chef ist-wie könn­te es auch anders sein-der Destroy­er Ber­go­glio ali­as „Papst„F und sei­ne Kum­pel von der St.Galler Viererbande.

  12. Lie­be Leu­te, setzt Euch doch ein­fach mal mit dem Pro­blem der Erd­er­wär­mung aus­ein­an­der und ver­sucht nicht gleich, die­ses The­ma in ein rechts-links-Sche­ma zu pressen.
    Mir erscheint es selbst­ver­ständ­lich, dass Mil­lio­nen von Ver­bren­nungs­mo­to­ren, Öl- und Koh­le­kraft­wer­ken usw. einen erheb­li­chen Anteil an der Kli­ma­er­wär­mung haben. Und nur in die­sem, dem tech­ni­schen Bereich, haben wir Men­schen die Chan­ce, etwas an der Schrau­be zu drehen.

    • Schau­en Sie, es wird wär­mer, das stimmt. ABER nicht auf­grund des CO²-Aus­sto­ßes, dem haben unab­hän­gi­ge Wis­sen­schaft­ler wider­spro­chen. Also schluss­fol­gern sie nicht dar­aus, dass wir gewöhn­li­che Kon­su­men­ten Anteil dar­an hät­ten oder Ein­fluss dar­auf neh­men könn­ten. Der Aus­stoß an CO² hat kei­ner­lei nen­nens­wer­ten Ein­fluss auf die Erd­er­wär­mung, die CO²-Theo­rie steht daher in Wahr­heit auf hin­ken­den Füßen. Sicher lässt sich mit die­ser Theo­rie den Mit­men­schen viel schlech­tes Gewis­sen ein­re­den, weil es auch der Tenor der Mas­sen­me­di­en ist, aber in Wahr­heit belügt man sich selbst und auch ande­re wenn man die­ser Lüge folgt! Vie­les aus der CO²-Theo­rie beruht auf „neue­ren Unter­su­chun­gen“, so wie die gefälsch­ten Tem­pe­ra­tur­auf­zeich­nun­gen aus der mehr oder weni­ger berühm­ten Har­vard-Stu­die. Alles deu­tet dar­auf hin, dass hier gro­ße Anstren­gun­gen unter­nom­men wur­den und immer noch wer­den, damit die Welt die Kli­ma­wan­del-Theo­rie glaubt.

  13. Der gan­ze Kli­ma-Unsinn in der Kir­che kommt daher, dass fast kei­ner mehr wirk­lich an Gott glaubt. Man betet oder singt im Stun­den­ge­bet her­un­ter: „Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erd­kreis und sei­ne Bewoh­ner…“ (Ps 24,1) und ähn­li­che, häu­fi­ge Aus­sa­gen im Wort Got­tes, aber man glaubt es nicht wirk­lich, und glaubt man es doch noch ein biss­chen, dann bleibt es ohne prak­ti­sche Konsequenzen.
    Die UNO und die sie kon­trol­lie­ren­de Glo­ba­li­sten­eli­te wird die Kli­ma-Agen­de und das Geld, das sie von den Staa­ten durch sie ein­zieht, dazu gebrau­chen, die rei­chen Staa­ten arm zu machen und die armen Staa­ten an einer eigen­stän­di­gen Ent­wick­lung zu hin­dern. Das Geld, das die UNO auf­grund der an sie abge­tre­te­nen Rech­te und Voll­mach­ten von den Staa­ten ein­zieht, wird sie dafür ver­wen­den, die Umwelt und die Lebens­mit­tel noch mehr zu vergiften.

    • Man könn­te auch sagen, Gott ist grö­ßer als die Wis­sen­schaft, die ja end­los ver­sucht das von Gott geschaf­fe­ne Uni­ver­sum zu erkun­den und zu ver­ste­hen. Und hat sie etwas Neu­es ent­deckt, wird dar­aus gleich­sam ein Göt­ze gemacht und ange­be­tet, anstatt den Schöp­fer von all­dem anzu­be­ten, was rich­tig wäre. Gott, der die Welt erschuf, hat mit Sicher­heit alles so ein­ge­rich­tet, dass Res­sour­cen im Über­fluss da sind, aber man­che Men­schen in ihrer selbst­ge­fäl­li­gen Gier behal­ten sich das Recht des Zugriffs dar­auf vor, wäh­rend ande­re Man­gel leiden.

  14. @ alfred­pri­vat
    Hier haben eini­ge Mit­men­schen schon Tat­sa­chen und Ver­wei­se zusam­men­ge­tra­gen, die zum The­ma­ein­stieg die­nen können: 

    http://www.klimaskeptiker.info/
    http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/
    http://equapio.com/de/umwelt/globale-erderwaermung-und-die-klimaluege/
    https://www.youtube.com/playlist?list=PL122A6F53EC2F91AF

    Man liest oft, dass die erhöh­ten Kon­zen­tra­tio­nen des Koh­len­di­oxids in der Luft der Grund für den dro­hen­den Kli­ma­wan­del ist. Daher den­ken vie­le, Koh­len­di­oxid ein Gift für unse­ren Pla­ne­ten sei, was aber falsch ist!
    Die Pflan­zen ent­neh­men es der Luft und ver­wan­deln es mit Was­ser und Son­nen­licht zu Zucker. Das nennt man Foto­syn­the­se. Ohne Koh­len­di­oxid gäbe es kei­ne Pflan­zen und ohne Pflan­zen kei­ne Tie­re und Menschen.
    CO2 ist gar kein Schad­stoff. (CO2 = Koh­len­stoff­di­oxid [fach­spr. für Kohlendioxid])
    CO2 ist ein Spu­ren­gas, das in der Luft zu 0.038% vor­han­den ist.
    CO2 ist ein lebens­wich­ti­ger Nähr­stoff für Nutzpflanzen.
    Treib­haus­gärt­ner kau­fen sogar Koh­len­stoff­di­oxid und lei­ten es in ihre Treib­häu­ser ein, damit die Pflan­zen opti­mal wachsen.
    Der Mensch selbst ist laut Umwelt­bun­des­amt nur für ca. 1,2% des vor­han­de­nen CO2 verantwortlich.
    Von den 0,038% CO2-Gesamt­an­teil gerech­net, beträgt der men­schen­ge­mach­te CO2-Anteil an der Luft daher nur lächer­li­che 0,00046%
    Wel­chen Ein­fluss hät­te dem­zu­fol­ge eine Reduk­ti­on von 10 oder 20 Pro­zent des anthro­po­ge­nen CO2 auf den welt­wei­ten CO2-Anteil in der Luft?
    (Sie­he http://www.kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/klimaluege.html )

  15. Das mag jetzt viel­leicht etwas naiv und ver­ein­facht gedacht sein aber ich glau­be wirklich,wenn wir ernst­haft an Gott glau­ben und ihm ver­trau­en wür­den könn­ten wir auch Autos fah­ren und Koh­le verheizen,ohne das es schadet.
    Gott selbst wür­de eine Lösung für die­se Pro­ble­me finden.
    Der Knack­punkt ist aber sowie­so die Geschäftemacherei,die hin­ter allem steht (bin KEIN Kommunist),darum scha­det es letzt­end­lich uns allen.

  16. Adju­to­ri­um nostrum in nomi­ne Domini.…qui fecit cae­l­um et terram…

    Ob unse­re Miss­wirt­schaft auf Erden, die ohne Zwei­fel ein Fak­tum ist, dem Schöp­fer der Wel­ten auch nur wahr­nehm­bar die Soh­le ankrat­zen könnte?

    Ein schwe­rer Meteo­rit auf unse­ren Pla­ne­ten, und es ist aus mit uns. Ich glau­be nicht, dass wir das „Kli­ma“, was immer das ist, „ver­än­dern“ kön­nen. Wir ver­pe­sten viel­leicht in vie­len Regio­nen die Luft und den Boden, aber gleich das gan­ze „Kli­ma“?

    Ehr­lich gesagt mache ich mir um das gei­sti­ge, um das krie­ge­ri­sche Kli­ma mehr Sor­gen, das die­se Welt all­mäh­lich unbe­wohn­bar und zum Ort ver­zwei­fel­ter Flücht­lings­strö­me und Völ­ker­wan­de­run­gen und über­rann­ter Staa­ten macht.

    • „…was immer das ist“? Zu Dien­sten, Gnädigste.

      Kli­ma ist die Sta­ti­stik des Wet­ters. Und das gemit­telt über einen Zeit­raum von min­de­sten 30 Jah­ren. Aller­dings soll­te man sich zunächst fest­le­gen, ob es sich ums Mikro‑, Meso- oder Glo­bal­kli­ma han­delt, da sich die ver­schie­de­nen Typen durch­aus auch gegen­sätz­lich ent­wickeln. Emp­feh­le Ihnen Maxeiner/Miersch „Alles grün und gut?“

  17. Ver­zei­hung, daß ich mich einmische.
    Aber in den Tagen wo wir die gewal­ti­ge Lie­be Got­tes fei­ern, der als neu­ge­bo­re­nes Kind in die Welt kam, soll­ten wir mit Hoff­nung und Glau­ben, und dies sowohl in Gedan­ken (Theo­rie) als in Taten, nicht zurückstehen.
    Die Hoff­nung, geehr­te @zeitschnur, ver­mis­se ich bei Ihren Postings ein wenig.
    WAs nun das „Fac­to­tum“ „ser­vum“ betrifft:
    das sind wir doch alle!
    Nach Lk. 17,7–10 sind wir doch alle unnüt­ze Knech­te vor dem Herrn und kön­nen nur hof­fen, daß wir unse­res Bests nach Kön­nen und Ver­mö­gen geben und auf ein mil­des Urteil hoffen.

    Mit „unnütz“ ist übri­gens so eine Sache.
    Mein Groß­va­ter lei­ste­te vor 104 Jah­ren en bel­gi­schen Wehr­dienst ab bei de leich­ten Kavallerie;
    er ritt ein fan­ta­sti­sches Pferd, schnell, gesund, hoch­in­tel­li­gent und gehor­sam- den Traum jedes Reiters.
    Am drit­ten Kriegs­tag, am 06.08.1914 um 06.30, beim ersten Feind­kon­takt, wur­de das arme Tier unter ihm weggeschossen.
    Drei wei­te­re Pfer­de erlit­ten das glei­che Schick­sal in den fol­gen­den zwei Monaten.
    Das fünf­te Pferd, das dümm­ste und kör­per­lich das schwäch­ste, trug mei­nen Groß­va­ter trotz­dem durch den gan­zen wei­te­ren Welt­krieg und einen Jahr Besatzungszeit.
    IN memo­ria popu­li pau­peri et humilis.

    • Das liegt dar­an, dass Sie mei­ne Postings ent­we­der nur anle­sen und dann sofort in Miss­ver­ständ­nis­sen befan­gen die Feder zücken oder sie schlicht nicht ver­ste­hen — ich habe Hoff­nung, aber wir sol­len nicht auf Irdi­sches hof­fen, son­dern auf das himm­li­sche Jerusalem.

      Wel­che Hoff­nung aber äußern denn Sie?

      Dass wir hier auf Erden immer wie­der dem Tod von der Schip­pe sprin­gen dür­fen? (Wie in Ihrer Geschich­te vom Herrn Grandpère)?

      Das ist mir zu wenig!

      Und was den Hum­nor betrifft, den Sie so ger­ne auf Ihre Fah­ne schreiben…hmm… ja, das ist wohl doch ein Pro­blem, vor allem, wenn er nicht plump, son­dern mehr­bö­dig wird und so, na? Aber er galt ja schließ­lich auch Ihnen nicht, klar soweit?

  18. Zu ihren Visio­nen gehö­ren auch eini­ge apo­ka­lyp­ti­sche Pro­phe­zei­un­gen über die Zukunft der Kir­che. Was sie vor­aus­sag­te, klingt in man­chem wie eine Vor­weg­nah­me der nach­kon­zi­lia­ren Lit­ur­gie­re­form: „Die Mes­se war kurz“ und am Ende wur­de das Schluß­e­van­ge­li­um aus dem Johan­nes­evan­ge­li­um nicht mehr gelesen.

    Am 13. Mai 1820 sah sie in einer Visi­on zwei Päp­ste und zwei Kir­chen: „Ich habe die­se Nacht“ das Bild „von zwei Kir­chen und zwei Päp­sten gehabt“. Sie sah den Papst „und sah, wie unter ihm eine ande­re dunk­le Kir­che in Rom ent­stand“. Sie sah ein Gebäu­de ohne Altar und ohne Aller­hei­lig­stes: „Ich sah nur Bän­ke und in der Mit­te wie einen Red­ner­stuhl. Es wur­de da gepre­digt und gesun­gen; sonst war nichts.“ Über die Leu­te, die sich in die­ser „fal­schen“ Kir­che ohne Sakra­ment des Alta­res, Emme­rick spricht oft auch von „After­kir­che“ ver­sam­meln, schau­te sie:
    MEHR:
    https://www.katholisches.info/2013/06/24/prophezeiungen-der-mystikerin-anna-katharina-emmerick-und-die-verwustung-der-kirche/

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