Homo-Wahn: „Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge“


"Wie ein Gefängnis ist dem Toren die Weisheit, / Erkenntnis ist dem Unverständigen wie eine Fessel."
„Wie ein Gefäng­nis ist dem Toren die Weis­heit, /​ Erkennt­nis ist dem Unver­stän­di­gen wie eine Fes­sel“, Jesus Sirach 21,18

(Madrid) „Sind die ver­rückt?“ frag­te sich der spa­ni­sche Kir­chen­hi­sto­ri­ker und bekann­te katho­li­sche Blog­ger Fran­cis­co Fer­nan­dez de la Cigo­ña im Zusam­men­hang mit dem neben­ste­hen­den Bild. Es zeigt argen­ti­ni­sche katho­li­sche Ordens­frau­en und Homo-Akti­vi­sten, die gemein­sam lachend Homo-Fah­nen und ande­re LGBT-Fah­nen zeigen.

Les­bi­sche Ordens­frau­en oder katho­li­sche Homsexu­el­le? Weder noch dürf­te die Ant­wort lau­ten, son­dern die neue gro­ße Mode, Pro­pa­gan­da für die Homo­se­xua­li­tät zu machen und dar­auf auch noch stolz zu sein. Die Ordens­frau­en stam­men aus der argen­ti­ni­schen Stadt Saenz Peña Chaco.

Homo-Fah­nen grü­ßen von Mini­ste­ri­en und Rat­häu­sern. Poli­ti­ker christ­de­mo­kra­ti­scher Par­tei­en unter­schei­den sich nicht von jenen libe­ra­ler oder lin­ker Par­tei­en. Alle wol­len im gro­ßen Wett­ren­nen, sich modisch zu geben, nicht zu spät kom­men. Homo­se­xu­el­le mar­schie­ren stolz vor­ne­weg, auch unter den Poli­ti­kern, als hät­ten sie mit ihren wider­na­tür­li­chen Sexu­al­prak­ti­ken einen höher­ent­wickel­ten Stand der Mensch­heit erreicht. „Hat nie­mand etwas dazu zu sagen?“ stell­te de la Cigo­ña eine Fra­ge in den Raum. Eine Viel­zahl von Ant­wor­ten gin­gen auf sei­nem Blog ein: „War­um soll­ten nicht auch eini­ge Ordens­frau­en und katho­li­sche Lai­en mit­ma­chen und auch die­ser Mode hin­ter­her­ren­nen wie seit eini­gen Jahr­zehn­ten allen ande­ren Moden zuvor? Das ist doch viel beque­mer als zu ver­kün­di­gen und zu mis­sio­nie­ren“, so die iro­ni­sche Rück­fra­ge eines Kom­men­ta­tors an de la Cigoña.

„Konsens-Relativismus immer zu Lasten der Offenbarung“

„Die poli­ti­sche Lin­ke umhüllt sich mit den Homo­far­ben, also ergreift auch der Links­ka­tho­li­zis­mus die­ses Fah­ne. Wer folgt hier also wem? Die Lin­ke dem Kreuz? Es ist wohl eher umge­kehrt, wie schon in der Ver­gan­gen­heit. Aus der Geschich­te ler­nen Men­schen ohne­hin kaum etwas“, kom­men­tier­te ein anderer.

„Die­ser ‚Homo-Stolz‘ auf dem Bild prä­sen­tiert emble­ma­tisch den Kon­sens-Rela­ti­vis­mus unse­rer Zeit. Alles ist ver­füg­bar, nicht kate­go­risch, son­dern um sich der domi­nan­ten Mei­nung zu unter­wer­fen. Wie wahr­schein­lich ist es aber, daß die domi­nan­te Mei­nung katho­lisch ist? Der Kon­sens-Rela­ti­vis­mus geht also immer zu Lasten des geof­fen­bar­ten Wor­tes Got­tes“, so ein wei­te­rer Kom­men­tar. Und wie­der ein ande­rer: „Im Buch Jesus Sirach heißt es: Die Zahl der Dumm­köp­fe und Schwät­zer ist unendlich.“
„Wenn sie Fehl­ge­lei­te­tes tun, dann zie­hen sie das Ordens­kleid an, anson­sten ren­nen sie in Zivil herum.“

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Tor­re de la Cigüeña