Exorzismus in Mexiko gegen Gewalt und Abtreibung

Protest gegen die Gewalt in Mexiko und für das Ende der Abtreibung
Mexi­ko wird durch die Gewalt der Dro­gen­kar­tel­le und der Abtrei­bung erschüt­tert

(Mexi­ko-Stadt) In Mexi­ko wur­de wegen der zuneh­men­den Gewalt ein Exor­zis­mus durch­ge­führt. Tei­le Mexi­kos wer­den von einer Spi­ra­le der Gewalt erschüt­tert. Als Grün­de dafür gel­ten die Dro­gen­kar­tel­le und der Mord an den unge­bo­re­nen Kin­dern. Dage­gen setz­te die katho­li­sche Kir­che jüngst Mit­tel des geist­li­chen Kamp­fes ein.

Am ver­gan­ge­nen 20. Mai führ­te der bekann­te spa­ni­sche Exor­zist und Prie­ster José Anto­nio For­tea Cucu­rull, in der Kathe­dra­le von San Luis Potosà­ einen Exor­zis­mus durch, um die „Dämo­nen zu ver­trei­ben, die das Land heim­su­chen“. Kar­di­nal Juan San­do­val àñiguez, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Gua­da­la­ja­ra, bestä­tig­te die Nach­richt. Betei­ligt war neben Don For­tea eine gan­ze Grup­pe von Exor­zi­sten aus ganz Mexi­ko.

Angriffe gegen die göttliche Ordnung: „Einfallspforten für Dämonen“

Don José Antonio Fortea
Don José Anto­nio For­tea

Es han­del­te sich um den ersten Exor­zis­mus die­ser Art, der das gan­ze Land betraft. Eini­ge Prä­la­ten wie­sen dar­auf hin, daß die Akti­on mit „der Schei­dung, der Abtrei­bung und Geset­zen gegen die mensch­li­che Natur“ zu tun. Dro­gen, Abtrei­bung, Schei­dung und Geset­ze gegen die gött­li­che Ord­nung sei­en „wich­ti­ge Ein­falls­pfor­ten für Dämo­nen“. Die Medi­en sei­en dar­über nicht infor­miert wor­den, um „Stör­ak­tio­nen“ zu ver­mei­den.

Bekannt wur­de der Exor­zis­mus über die sozia­len Netz­wer­ke und wur­de auf Nach­fra­ge von Don For­tea gegen­über Aci­pren­sa bestä­tigt.

Der 1968 gebo­re­ne Dämo­no­lo­ge For­tea wur­de 1994 für die spa­ni­sche Diö­ze­se Alcalá de Hen­a­res zum Prie­ster geweiht. Er stu­dier­te in Pam­plo­na und Navar­ra. Sein Dok­to­rat erwarb er am Päpst­li­che Athen­ae­um Regi­na Apo­sto­lo­rum mit der Dis­ser­ta­ti­on „Pro­ble­mas teoló­gi­cos de la prác­ti­ca del exor­cis­mo“ (Theo­lo­gi­sche Pro­ble­me des Exor­zis­mus). Er ist Autor zahl­rei­cher Bücher zu dog­ma­ti­schen Fra­gen, publi­zier­te aber auch Roma­ne und Erzäh­lun­gen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: fortea.ws

19 Kommentare

  1. Die mör­de­ri­sche Abtrei­bung mit ihren welt­weit jähr­lich über 60 Mil­lio­nen Mor­den (!) an unge­bo­re­nen beseel­ten Kin­dern hat die Welt mit einem Fluch über­zo­gen.
    Der Jesui­ten­pa­ter M. Mar­tin:
    -
    „Der sata­ni­sche Todes­wunsch-Fluch geht über die Welt“

    Weih­bi­schof Laun über die Ver­nich­tungs­ma­schi­ne­rie der Abtrei­bung:
    -
    „Ein Hass, eine Blut­runst, die aus der Höl­le kommt.“
    -

    Auch Dr. med Gott­fried Herzt­ka warn­te bereits frü­her:
    -
    „Man darf in den Werk­plan und in die Werk­statt Got­tes, wel­che der MUTTERSCHOSS ist, grund­sätz­lich nicht ein­grei­fen.
    Das war den Leu­ten frü­her selbst­ver­ständ­lich.
    Der Fluch unse­rer Tage, das Gegen­teil zu leh­ren, ist eine Her­aus­for­de­rung an den Him­mel und wird zur gege­be­nen Zeit die rich­ti­ge Ant­wort erhal­ten.“
    -

    Ein­mal mehr bestä­tigt sich auch die Rich­tig­keit der Aus­sa­ge von Mar­tin Hoh­mann über staat­lich geför­der­te Ver­bru­ta­li­sie­rung der Gesell­schaf­ten:
    -
    „Das Böse hat sich unter den Tarn­be­grif­fen „Frei­heit“, „Fort­schritt“, „Selbst­be­stim­mung“ in der Mit­te der Gesell­schaft, mit­ten im Volk ein­ge­ni­stet.“
    [.…]
    Neben­bei gefragt:
    Wie soll man Befür­wor­tern der Abtrei­bungs­ge­walt ihre stets erho­be­ne For­de­rung nach sen­si­blem, gewalt­frei­em Umgang mit Mensch und Umwelt glau­ben?
    Das ist dop­pel­ter Stan­dard und rein­ste Heu­che­lei.
    Fazit:
    Die ABTREIBUNG hat eine STAATLICH GEFÖRDERTE, INSTITUTIONALISIERTE
    B R U T A L I T Ä T
    erzeugt.“
    -

    Gem. Pater Amor­th ist die Befrei­ung von der dämo­ni­schen Beses­sen­heit gera­de bei abge­trie­ben haben­den Frau­en oft extrem schwie­rig:
    -
    „Ich habe auch 
    gro­ße Schwie­rig­kei­ten fest­ge­stellt, 
    Frau­en zu befrei­en, die 
    neben ande­ren Grün­den, 
    die die Beses­sen­heit her­vor­ge­ru­fen hat­ten, 
    abge­trie­ben hat­ten.“
    -

  2. Das ist nicht mein Fach­ge­biet, aber ich bin doch irri­tiert:

    Auf Kath­pe­dia steht:
    „Exor­zis­mus (griech. exorki­ze­in = Dämo­nen ver­trei­ben) ist ein lit­ur­gi­sches Gebet, mit dem ein Mensch durch einen Teu­fels­aus­trei­ber von einem Dämon befreit wird.“

    Ich dach­te, das bezieht sich auf Men­schen, die beses­sen sind.

    Nun ist weder der Ver­kauf von Dro­gen noch mas­sen­haf­te Abtrei­bung eine Form der „Beses­sen­heit“, son­dern bei­des dürf­te wohl eine schwe­re Sün­de im Bereich des Tötungs­ver­bo­tes sein.

    Für mich ver­schwimmt hier die Gren­ze — am Ende kann man dann jeden Sün­der „exor­zie­ren“, den Dieb, den Mör­der, den Ehe­bre­cher.

    Orte wur­den doch m.W. nur dann exor­ziert, wenn dort magi­sche und okkul­te Din­ge oder frem­dre­li­giö­se Akte pas­siert sind (Spuk­häu­ser etc.)

    Ist das wirk­lich im Sin­ne des alten For­mu­lars?

    • Und vor allem: die Dro­gen­händ­ler ver­schwin­den doch nicht durch Exor­zis­men! Oder betä­ti­gen wir uns jetzt als Scha­ma­nen und Zau­be­rer?!

      Man kann Men­schen bestra­fen, für ihre Umkehr beten und einen Umge­kehr­ten und Buß­fer­ti­gen, wenn es nötig sein soll­te, exor­zie­ren. In der Regel aber, wenn es „nur“ die­se Sün­den waren, genügt Buße, Umkehr und ein Ablas­sen von der Sün­de.

      Für mich klingt das nach Voo­doo-Zau­ber auf Katho­lisch, was da in dem Arti­kel beschrie­ben wird.

      • Sie haben doch selbst geschrie­ben, dass Sie zu die­sem Fach­ge­biet nichts wis­sen, jetzt mei­nen Sie wie­der, Beleh­run­gen geben zu kön­nen. „Voo­doo-Zau­ber auf katho­lisch“ ist wie­der so ein Unfug, der Sie kenn­zeich­net. Hel­fen Sie doch, die Fische unter die Brücke zu trei­ben, dass sie nicht nass wer­den.

      • Ja, ich habe wie­der mehr als drei Sät­ze geschrie­ben und das ist die Mehr­heit eine Her­aus­for­de­rung, die sie nicht ver­kraf­tet…

        Bei Ihnen reichts aber immer zu dump­fen Anma­che­rei­en… das ist fehl­ge­lei­te­te Ener­gie mein Lie­ber…

        Kom­men wir zur im Arti­kel ver­han­del­ten Sache:
        Was sagen Sie denn zu mei­nen Argu­men­ten?

  3. „Die Medi­en sei­en dar­über nicht infor­miert wor­den, um „Stör­ak­tio­nen“ zu ver­mei­den.“
    Soll das hei­ßen das die Medi­en Luzi­fer unter ihrem Schutz neh­men? Aber über was rege ich mich auf. Das ist doch alles nor­mal. Die Kon­zils­kir­che mit­samt ihrer Dumm­heit hat sich noch nicht ein ein­zi­ges Mal die Fra­ge gestellt was Satan von ihrem hoch­ge­lob­ten Kon­zil hält. Aber nie­mals wer­den die­se gebil­de­ten und so eif­ri­gen Theo­lo­gen sich die­ser Fra­ge stel­len weil sie wis­sen das sie dann sel­ber zuge­ben müs­se wie ernst die Lage für sie sel­ber ist. Die mei­sten Katho­li­ken neh­men Satan nicht mehr ernst und die mei­sten Tra­di­tio­nel­len sagen ja der ist böse und das war es. Wer die Macht Satans auf die­ser Welt nicht begrif­fen hat, hat in Wahr­heit nie etwas von sei­nem Gott zu dem er getauft ist begrif­fen. Ich kann nur war­nen vor die­sem Typen denn er ist hoch­in­tel­li­gent und äußerst raf­fi­niert und jedem ein­ge­bil­de­ten Men­schen um Licht­jah­re über­le­gen. Eins kann ich glaub­haft bezeu­gen. Er haßt das Rosen­kranz­ge­bet mehr als das Weih­was­ser.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  4. Die Mehr­heit muss lei­der Zeit­schnur ver­kraf­ten. Also auch das noch. Das Zer­wir­belt­sein in der Gedan­ken­füh­rung läßt eben auf wenig Kon­zen­tra­ti­on und die­se auf wenig eige­ne Über­zeu­gung schlie­ßen. Man kann doch nun wirk­lich nicht sagen, dass man (frau) vom Exor­zis­mus nichts ver­steht und dann Urtei­le abgibt. Fas­se ich doch zusam­men: Sie leh­nen unter Ande­rem Erschei­nun­gen und auch den Exor­zis­mus ab. Das kön­nen wir durch­aus ver­kraf­ten.

    • Ken­nen Sie das Lied aus des „Kna­ben Wun­der­horn“ über den Sän­ger­wett­streit zwi­schen Kuckuck und Nach­ti­gall (wur­de von Mah­ler ver­tont)?

      Der Schieds­rich­ter ist dort der Esel, weil er so gro­ße Ohren hat.

      Er gibt dem Kuckuck den Preis, weil nur weni­ge Töne sin­gen kann, die der Esel mit sei­nem Esel­hirn gera­de noch erfasst.
      Vom gesang der Nach­ti­gall wird ihm ganz schwin­de­lig („kraus im Kopf“).

      Weder leh­ne ich Erschei­nun­gen noch den exor­zis­mus ab.
      Ich leh­ne aber fal­sche Erschei­nun­gen und den Miss­brauch des Exor­zis­mus ab.

      Mit wenig Hoff­nung, dass Sie die­se Dif­fe­ren­zie­rung den­noch wenig­stens von fer­ne erah­nen, ver­blei­be ich mit freund­li­chen Grü­ßen
      Frau Zeit­schnur

      • Hören Sie doch auf mit die­sen Kin­der­kram. Das ist doch nur noch pein­lich. Außer­dem heißt es des Jüng­lings Horn. Das The­ma Schieds­rich­ter gehört zu Blat­ter und Co. und wird dort abge­ar­bei­tet. Wenn der Kuckuck ruft, soll man den Geld­beu­tel auf­ma­chen. Was tut das aber alles hier zum The­ma. Die Lage in die­sem Land ist bit­ter­ernst, da beten wir für Unter­stüt­zung für die­se Prie­ster mit ihren beson­de­ren Gaben.

  5. Da wur­de wie­der Eini­ges zusam­men­ge­mixt. Mah­ler ist für mich scheuß­lich. Das neben­bei.
    Die geschich­te kann­te ich nicht, da ich über die drei Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten nicht hin­aus­ge­kom­men bin, was das Tier­we­sen betrifft.
    Woher wol­len Sie denn wis­sen, was fal­sche Erschei­nun­gen sind. Das stellt nicht ein­mal die Kir­che fest. Man beach­te die For­mu­lie­run­gen an den dor­ti­gen Stel­len, die wohl­weis­lich gewählt sind. Wer vom Exor­zis­mus nichts ver­steht, kann sich auch kein Urteil über den etwai­gen Miß­brauch erlau­ben und das schon gar nicht ohne Kennt­nis der Vor­ge­hens­wei­se.
    Gut, dass Sie mich erin­nern: Ich muss noch nach „Fer­ne“.

    • Wenn ich sage, das etwas nicht mein Fach­ge­biet ist, heißt das, dass ich mich nicht hnein­ver­tieft habe.

      Es heißt aber nicht, dass ich nicht über das gewöhn­li­che Wis­sen dar­über ver­fü­ge (All­ge­mein­bil­dung — Sie wis­sen, was das ist?).

      Noch mal für Sie zum Mit­schrei­ben: Es gibt für den Exor­zis­mus kla­re Regeln. Vor allem vor dem Kon­zil waren sie ein­deu­tig. An die­se Regeln muss sich jeder hal­ten!
      Das Exor­zie­ren eines gan­zen Lan­des gegen nor­ma­le schwe­re Sün­den gehör­te NOCH NIE DAZU! Letz­te­re müs­sen bestraft wer­den (vom Staat), bzw. bereut, gebeich­tet und been­det wer­den.
      Den­ken Sie mal nach: Haben Pius XII. oder Pius XI. z.B. Russ­land exor­ziert wegen des ver­bre­che­ri­schen Kom­mu­nis­mus?
      Oder gar Nazi­deutsch­land?
      Nein!
      Wie soll man jeman­den „exor­zie­ren“, der das gar nicht wünscht?
      Ein Exor­zis­mus kann nur wir­ken, wenn der Betrof­fe­ne das aus­drück­lich will.

      Und nun sol­ten Sie anfan­gen nach­zu­den­ken und Schlüs­se zie­hen.

      Die Hei­den, — ja die ver­su­chen die Men­schen, die ihnen nicht pas­sen, zu „ver­he­xen“ oder zu „ban­nen“ durch … ja: durch Exor­zis­men, heidn­si­che Exor­zis­men.

      Was die­se Prie­ster in mexi­ko machen, ist also nichts wei­ter als ein schlimm­ster Rück­fall ins Hei­den­tum.

      Den­ken Sie in Ruhe über mei­ne Argu­men­te nach!

      Was Erschei­nun­gen betrifft, hat man nach dem Kon­zil das ehe­dem klar „cons­tat de super­na­tu­ra­li­ta­te“ bzw. das „cons­tat de non s…“, zu Deutsch: Ent­we­der „steht fest, dass etwas über­na­tür­li­chen Ursprungs ist“ (was natür­lich eine teuf­li­schen Ursprung aus­schließt!) oder dass etwas „nicht über­na­tür­li­chen Ursprungs ist“ (also sata­ni­schen oder auch nur psy­chi­schen Ursprungs ist).

      Pauls VI. hat das dann auf­ge­weicht und die­se wachs­wei­che For­mu­lie­rung „non cons­tat de…“ (Es steht nicht fest, dass etwas über­na­tür­li­chen Ursprungs ist). Da bleibt dann immer offen, ob das Abge­lehn­te nicht doch echt ist.
      Das ist gegen die durch­ge­hen­de Gepflge­neheit der Kir­che von Anfang an!

      Man darf als Katho­lik gebor­gen im über­lie­fer­ten Glau­ben (Erschei­nun­gen gehö­ren nicht auf der pri­mä­ren Ebe­ne dazu!) den­ken, ja man muss es sogar, um nicht ver­führt zu wer­den.
      Sie schei­nen davon nicht viel zu hal­ten und wol­len sich lie­ber in den Abgrund trü­ge­ri­scher bzw. unde­fi­nier­ter Phä­no­me­ne zu stür­zen, die aus Rom seit Jahr­zehn­ten bewusst ver­wirrt wur­den..

      Frü­her nann­te man die­se Sün­de der gei­sti­gen Träg­heit, für die Sie sich stark­ma­chen, „Ace­dia“. Sie gilt als der Urquell der Tod­sün­den. https://de.wikipedia.org/wiki/Acedia

      Aber auch das hat man ver­wäs­sert. Wahr­schein­lich haben Sie davon noch nie gehört.

      Ich will Sie dar­auf auf­merk­sam machen, weil ich selbst — lei­der nicht in der Kir­che -, son­dern in einer welt­li­chen Radio­sen­dung dar­über infor­miert wur­de, dass dies immer als eine der schwer­sten Sün­den galt.

      • Wenn dort in Mexi­ko so ver­fah­ren wird, dann wird es wohl sinn machen. Ich ken­ne auch nur den Ein­zel­ex­or­zis­mus, das besagt aber gar nichts. Sie haben ja auch nur dürf­ti­ge Kennt­nis­se auf die­sem Gebiet. Ohne den Begriff „Ace­dia“ bin ich bis­her recht gut aus­ge­kom­men. Dass ich mich für die gei­sti­ge Träg­heit stark mache, hat mir noch nie­mand gesagt. Ich den­ke, dass das Her­um­gei­stern in frem­den Gebie­ten nichts bringt. Ich stür­ze mich in kei­ne Abgrün­de und Spe­ku­la­tio­nen, son­dern über­las­se das, was zu beur­tei­len ist, den dafür Beru­fe­nen. Wenn man ande­re nur für unfä­hig hält, soll­te man über­le­gen, was man von dem Schöp­fer hält. Die Exor­zis­mus-Fach­leu­te müs­sen wis­sen, was sie tun. Ich wer­de mich hüten, sie mit Voo­doo in Ver­bin­dung zu brin­gen. Frau gehe in sich und tue Buße.

      • In der Kir­che hört man das nicht und das wird sei­nen guten Grund haben. Nach der Ace­dia ist auch die Auf­leh­nung ver­bo­ten, das ist doch Ihr her­vor­ste­chen­des Merk­mal. Wie Sie mei­nen, dioe Ace­dia sehen zu müs­sen, ist auch wie­der so eine Schnit­zel­jagd. Ihre Sup­pe hat wohl zu vie­le zuta­ten, die nicht zuein­an­der pas­sen, um es ein­mal tri­vi­al aus­zu­drücken.

      • Sie mei­nen „Die da oben wer­den schon alles rich­tig machen“. War­um schrieb dann der Apo­stel Pau­lus: „Prüft alles, das Gute behal­tet!“

        In der Kir­che gibt es kei­ne gei­sti­ge Eli­te, son­dern eine Hier­ar­chie, die das, was als Leh­re defi­niert wird ver­wal­tet. Mehr nicht.
        Jeder­mann und auch jede Frau hat­te von Anfang an Zugang zum voll­stän­di­gen Glau­bens­gut, den Dis­kus­sio­nen und war durch die Sakra­men­te mit dem Hl. Geist gesalbt.

        Ich sehe aber schon — Ihre unver­schäm­ten per­sön­li­chen Anma­chen kor­re­spon­die­ren einem heid­ni­schen Bild vom Glau­ben.

        Wie wäre es, wenn Sie sich ein­fach mal eigen­stän­di­ge Gedan­ken machen, von mir unab­hän­gi­ge Kom­men­ta­re schrei­ben und nicht wie ein Waden­bei­ßer immer hin­ter den mei­nen her­he­cheln und kläf­fen?!

  6. Das ist doch Unsinn, dass jeder Mann und jede Frau von Anfang an Zugang zum voll­stän­di­gen Glau­bens­gut gehabt haben sol­len. Ihr ver­krampf­ter Kampf gegen die gott­ge­woll­te Hier­ar­chie zeigt doch, dass Sie außer­halb der Kir­che ste­hen.

  7. @ Rein­hold

    Jetzt schla­fen Sie ein­fach mal Ihren Ärger oder was auch immer das ist aus und las­sen mich in Ruh.

    In der Glau­bens­er­kennt­nis und ‑tie­fe gibt es kei­ne for­mel­le Hier­ar­chie. Sie sind auf dem voll­stän­dig fal­schen Damp­fer.
    Hier­ar­chie heißt: das apo­sto­li­sche Amt. Was ist das? Die beson­de­re Gabe der Prie­ster­wei­he, die nur einen Vor­zug beinhal­tet: das aller­hei­lig­ste Altarsa­kra­ment und die Kran­ken­sal­bung zu spen­den. Vom Bischof kann er auch die Erlaub­nis erhal­ten, das Sakra­ment der Buße und der Fir­mung zu spen­den. Der Papst defi­niert allei­ne oder mit den Bischö­fen die Leh­re, aber er erfin­det sie nicht. Sie ist ihm selbst über­lie­fert. Und jeder Papst hat­te um sich her­um ver­schie­den­ste Men­schen, die ihm wesent­li­che im for­mel­len UND infor­mel­len Rah­men wesent­li­che Impul­se gaben. Und dies waren die Män­ner oder Frau­en, die Gott aus­ge­wählt hat. Jeder demü­ti­ge Papst hat das aner­kannt.

    Des­halb sind Sie auch kein Papst, weil Ihnen jeder Sinn für die Frei­heit Got­tes fehlt. Denn ER wird nicht Sie fra­gen, was Er tun darf in einem Bereich, der offen gehal­ten wur­de.

    Und das apo­sto­li­sche Amt beinhal­tet nicht zwin­gend „höhe­re“ Glau­bens­er­kennt­nis als die des noch so ein­fa­chen Gläu­bi­gen.
    Die wird näm­lich dem gege­ben, den Gott dafür aus­sucht.

    Die wah­re Hier­ar­chie in der Erkennt­nis basiert auf dem „Vie­le der Ersten wer­den die letz­ten sein“, wie Jesus sag­te und dem „Die Mäch­ti­gen stürzt er vom Thron“ wie Maria sag­te.
    Das will sagen: Wer sich gering gemacht hat und eben nicht der Erste sein will oder auf irgend­ei­nem äußer­li­chen Rang beharrt, son­dern sich dem ein­zig Ersten, näm­lich Gott ganz und gar über­lässt, der hat die Chan­ce, tie­fe Erkennt­nis­se zu emp­fan­gen.
    Es fing schon mit Petrus an: Er muss­te sich beleh­ren las­sen von einem, der gar nicht zu dem Zwöl­fer­kreis gehör­te… und er ließ sich beleh­ren.

    Die tief­ste Glau­bens­er­kennt­nis haben daher in der Kir­che nicht die Hier­ar­chen, son­dern die Hei­li­gen. Erst im über­spann­ten 20. Jh fing die­se Papst­hei­lig­spre­che­rei an.

    Vor­her waren es fast immer Mär­ty­rer, Beken­ner, Ordens­frau­en oder auch ‑män­ner, manch­mal auch Män­ner oder Frau­en im welt­li­chen Stand.

    Der Papst und die Bischö­fe sind dage­gen Ver­wal­ter, gewis­ser­ma­ßen Reichs­ver­we­ser.

    Um ein Bei­spiel für Ihren Hori­zont zu wäh­len:

    In einem König­reich war nie der König der Klüg­ste oder Wei­se­ste — aber er war der Ver­wal­ter des Gemein­we­sens im Auf­trag Got­tes.

    Ihr Ver­ständ­nis von Hier­ar­chie ist gera­de­zu prä­de­sti­niert dazu, auf einen neu­en Tyran­nen her­ein­zu­fal­len — es ist Merk­mal der Tyran­nis, sowohl Weis­heit, als auch Ver­wal­tung der Weis­heit in einer Per­son zu ver­schmel­zen..

    • Sie erin­nern an den Dorf­rich­ter Adam, bei dem Wis­sen­schaft und nen­nen wir es ein­mal Unfug in einem Hau­fen unlös­bar ver­bun­den sind. Nun gut, heu­te spre­chen Sie sich an ande­rer Stel­le für die Hier­ar­chie aus. Schlie­ßen wir dar­aus: Man muss die Zeit­schnur von heu­te lesen. Das „Muss“ ist nicht so ernst gemeint, man kann auch gut ohne die­se Zer­wir­be­lun­gen leben.

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