Hoffnung trotz Gefahr eines Schismas — Bischof Rogelio Livieres über die Bischofssynode

Bischof Livieres Plano über die Hoffnung trotz der Gefahr eines großen Schismas
Bischof Livie­res Pla­no über die Hoff­nung trotz der Gefahr eines gro­ßen Schis­mas

(Rom) Katholisches.info ver­öf­fent­licht den voll­stän­di­gen Bei­trag von Bischof Rogelio Livie­res (2004–2014 Bischof von Ciu­dad del Este, Para­gu­ay) zur Bischofs­syn­ode und den damit ver­bun­de­nen Gefah­ren für die Kir­che und das Volk Got­tes. Zwei Tage nach sei­ner Ver­öf­fent­li­chung distan­zier­te sich die Per­so­nal­prä­la­tur des Opus Dei, der Bischof Livie­res ange­hört, mit einer eige­nen Pres­se­er­klä­rung davon (sie­he Der vor­aus­ei­len­de Gehor­sam des Opus Dei – Kri­tik an Kas­per ist Kri­tik am Papst?). Der Bischof nennt die Din­ge beim Namen, wie es kaum ein Kir­chen­ver­tre­ter wagt und spricht von der Gefahr eines „gro­ßen Schis­mas“, der er jedoch die Hoff­nung Chri­sti ent­ge­gen­setzt. Eine „sub­stan­ti­el­le“ Ände­rung der pasto­ra­len Pra­xis sei nicht mög­lich, ohne daß die Glau­bens­leh­re Scha­den neh­men wür­de. Es gebe in der Kir­che Bestre­bun­gen, auch auf „höch­ster Ebe­ne“, die Leh­re der Kir­che nach den Wün­schen der Welt aus­zu­rich­ten. Das aber sei „Miß­brauch der Auto­ri­tät“ so Bischof Livie­res.

 

Hoffnung wider die Gefahr des Schismas

von Bischof Rogelio Livie­res Pla­no

In der Hei­li­gen Mes­se zur Eröff­nung der Außer­or­dent­li­chen Bischofs­syn­ode über die Fami­lie rief Papst Fran­zis­kus die Bischö­fe auf, am Plan Got­tes mit­zu­wir­ken und so ein hei­li­ges Volk zu bil­den. Ich bie­te die­se Über­le­gun­gen im Wunsch an, dem Papst damit auf die beste mir mög­li­che Wei­se zu die­nen.

Die auf dem Fel­sen Petri gegrün­de­te Kir­che erwar­tet sich von der Syn­ode die För­de­rung der christ­li­chen Kir­che. Was die Bibel aber „die Welt“ nennt, hat aller­dings ganz ande­re Erwar­tun­gen: Die Medi­en for­dern jeden Tag, daß die Kir­che „sich erneue­re“. Ein Euphe­mis­mus mit dem ver­langt wird, daß sie die Abir­run­gen seg­net und nicht ver­ur­teilt, die sich immer mehr aus­brei­ten, unter ande­rem weil sie von der Pres­se und der Unter­hal­tungs­in­du­strie syste­ma­tisch geför­dert wer­den.

Die Kir­che wur­de aller­dings nicht gestif­tet, um gut­zu­hei­ßen, was von der Welt gefor­dert wird, son­dern um zu leh­ren, was Gott von uns will und um auf den Weg zur Hei­lig­keit zu füh­ren. Denn es liegt im Wil­len Got­tes, der alles weiß und der nicht in die Irre füh­ren kann und nicht in die Irre geführt wer­den kann, daß wir den wah­ren Frie­den und die wah­re Freu­de fin­den. Weder die Glau­bens­leh­re noch die aus die­ser Leh­re fol­gen­de pasto­ra­le Pra­xis sind das Ergeb­nis eines Kon­sen­ses der Prie­ster, auch nicht wenn die­se Kar­di­nä­le oder Bischö­fe wären.

Seit den Ursprün­gen des Chri­sten­tums hat­ten die Apo­stel und ihre Nach­fol­ger den Druck der mäch­ti­gen reli­giö­sen und poli­ti­schen Eli­ten zu ertra­gen, die dar­auf dräng­ten, die Wahr­heit und die evan­ge­li­sche Mis­si­on, die sie von Chri­stus erhal­ten hat­ten, zu ent­stel­len. Anstatt sich vor ande­ren Göt­tern zu ver­beu­gen, gaben sie uns jedoch ein Zeug­nis der bedin­gungs­lo­sen Treue zur Wahr­heit, indem sie ihr eige­nes Blut ver­gos­sen. Denn, „man muß Gott mehr gehor­chen, als den Men­schen“ (Apg 5,29). In die­sen Tagen ist mir ein Trost, an das Vor­bild des hei­li­gen Atha­na­si­us zu den­ken. Er wur­de nicht ein­mal, son­dern fünf­mal aus sei­ner Diö­ze­se ver­jagt auf­grund von Machen­schaf­ten sei­ner Mit­brü­der, aria­ni­schen Bischö­fen, mit denen er sich nicht „in Gemein­schaft“ befand, weil er den „katho­li­schen und apo­sto­li­schen Glau­ben“ för­dern woll­te, wie es im Römi­schen Meß­ka­non, dem ersten eucha­ri­sti­schen Hoch­ge­bet heißt.

Zu seg­nen und zu akzep­tie­ren, „was alle for­dern“ ist weder Barm­her­zig­keit noch pasto­ra­le Lie­be. Es ist viel­mehr Träg­heit und Bequem­lich­keit, weil wir dar­auf ver­zich­ten, zu evan­ge­li­sie­ren und zu erzie­hen. Und es ist ein Knie­fall vor den Men­schen, weil uns wich­ti­ger ist, was sie sagen wer­den, anstatt pro­phe­tisch im Gehor­sam gegen­über Gott zurecht­zu­wei­sen. Bereits der hei­li­ge Bene­dikt faß­te in einer ande­ren Epo­che, die auch von gro­ßer Ver­wir­rung gekenn­zeich­net war, den Grund­satz des ewi­gen Lebens im Gehor­sam zusam­men: „An dich also rich­te ich jetzt mein Wort, wer immer du bist, wenn du nur dem Eigen­wil­len wider­sagst, für Chri­stus, den Herrn und wah­ren König kämp­fen willst und den star­ken und glän­zen­den Schild des Gehor­sams ergreifst“ (…), „So kehrst du durch die Mühe des Gehor­sams zu dem zurück, den du durch die Träg­heit des Unge­hor­sams ver­las­sen hast“ (Bene­dikts­re­gel, Pro­log).

Inner­halb der Kir­che – und neu­er­dings auf eini­gen der höch­sten Ebe­nen – „weht ein neu­er Wind“, der jedoch nicht vom Hei­li­gen Geist ist. Selbst der Kar­di­nal­prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re, unter ande­ren, kri­ti­sier­te den Ver­such als uto­pisch, zu mei­nen, man kön­ne sub­stan­ti­el­le Ver­än­de­run­gen der pasto­ra­len Pra­xis vor­neh­men, ohne dadurch auch die katho­li­sche Leh­re über die Fami­lie anzu­grei­fen. Ohne ihre Absich­ten beur­tei­len zu wol­len, von denen ich anneh­men will, daß sie die besten sind, und mit dem Bedau­ern, sie nament­lich nen­nen zu müs­sen, aller­dings sind sie ohne­hin bereits all­ge­mein bekannt: Kar­di­nal Kas­per und die Jesui­ten­zeit­schrift Civil­tà  Cat­to­li­ca sind akti­ve För­de­rer die­ser Ver­wir­rung. Was bis­her als schwe­rer Unge­hor­sam gegen das Gesetz Got­tes ver­bo­ten war, könn­te nun im Namen Sei­ner Barm­her­zig­keit geseg­net wer­den. Sie recht­fer­ti­gen, was nicht zu recht­fer­ti­gen ist, mit Hil­fe spitz­fin­di­ger Inter­pre­ta­tio­nen der Tex­te und der histo­ri­schen Ereig­nis­se. Jene aber, die sich wirk­lich in der Fra­ge aus­ken­nen, haben die­se Spitz­fin­dig­kei­ten zer­trüm­mert. Ver­ges­sen wir nicht, was uns der Herr ver­hei­ßen hat: „Him­mel und Erde wer­den ver­ge­hen, aber mei­ne Wor­te wer­den nicht ver­ge­hen“ (Mt 24,35).

Nüt­zen wir die außer­or­dent­li­che Gele­gen­heit, die uns die Syn­ode bie­tet, um auf posi­ti­ve Wei­se zu bekräf­ti­gen, was die Kir­che immer und über­all zum The­ma Fami­lie geglaubt hat und durch ihre Ord­nung in die Pra­xis umge­setzt hat. Das ver­langt von uns gleich­zei­tig, die Wahr­heit gegen jene zu ver­tei­di­gen, die das Volks Got­tes spal­ten und ver­wir­ren. Die Lage ist sehr erst und ich bin nicht der erste, der dar­auf auf­merk­sam macht, daß wir tra­gi­scher­wei­se vor der Gefahr eines gro­ßen Schis­mas ste­hen. Es ist genau das, was der Herr und Sei­ne aller­se­lig­ste Mut­ter in den durch die Auto­ri­tät der Kir­che aner­kann­ten Erschei­nun­gen vor­her­ge­sagt haben.

Gegen jene, die danach lech­zen, die Zustim­mun­gen „neu zu zeich­nen“ und die Sta­ti­sti­ken zu mani­pu­lie­ren, als wür­de das Volk Got­tes das ver­lan­gen, was sie in Wirk­lich­keit mit der Macht einer miß­bräuch­li­chen Auto­ri­tät auf­zwin­gen wol­len, rufen wir in Erin­ne­rung, daß die Kir­che weder durch die Mei­nun­gen der Men­schen und der Zei­ten, die sich ändern, lebt, noch sich durch die­se defi­niert, son­dern durch jedes Wort, das aus dem Mund Got­tes aus­geht. Wie die Geschich­te endet, wenn man einem gan­zen katho­li­schen Volk das Schis­ma der Kir­che von Eng­land auf­zwingt, ist eine Lek­ti­on, die es heu­te lohnt, zusam­men mit dem Zeug­nis des Mar­ty­ri­ums des hei­li­gen John Fischer und des hei­li­gen Tho­mas Morus, sehr genau anzu­schau­en und zu ver­tie­fen.

Laßt uns beten für den Papst, die Kar­di­nä­le und Bischö­fe, damit wir alle bereit sind, not­falls auch unser Blut zu ver­gie­ßen für die Ver­tei­di­gung und die För­de­rung der Fami­lie gegen die Stür­me der Täu­schung und gegen den Göt­zen­dienst einer behaup­te­ten sexu­el­len Frei­heit des Men­schen vor Gott. Las­sen wir uns weder täu­schen noch vom Glau­ben und der Moral­pra­xis abbrin­gen, die Jesus Chri­stus uns gelehrt hat. Wir wis­sen, daß die Welt unse­ren Herrn gehaßt hat. Der Die­ner kann nicht grö­ßer sein als sein Herr. Die Welt wird uns ver­fol­gen und dies betrü­ge­risch sogar im Namen Got­tes tun. Und die Kir­chen­ver­tre­ter, die reden, wie die Welt es ger­ne hört, denen wird applau­diert und sie wer­den geliebt wer­den‚ „weil sie von ihr sind“ und nicht von Gott.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: rogeliolivieres.blogspot.com

18 Kommentare

  1. Zum letz­ten Satz der Anspra­che etwas wei­ter­ge­führt: Ist Papst von Gott?
    Wenn ja, war­um greift er nicht ein und läßt das Cha­os und die Unsi­cher­heit sich aus­brei­ten?

    Er ist also, wie etli­che Kar­di­nä­le, nicht von Gott, son­dern eben­falls von der Welt.
    Wenn ich aber falsch lie­ge, dann for­de­re ich von mei­nem Obe­ren auch ein Ja Ja zu der rich­ti­gen Leh­re, zu den Wor­ten Chri­sti selbst. Ich ken­ne mich im Theo­lo­gen­chi­ne­sisch nicht gut aus, aber als klei­ner Christ habe ich Anspruch auf Klar­heit.
    „Also Fran­zis­kus, sag‚was- so oder so, aber hal­te mich nicht zum Nar­ren.“

  2. War­um distan­ziert sich das Opus Dei? Ich den­ke, nicht aus Wan­kel­mut. Son­dern aus Klug­heit.
    Es wird wis­sen: „Wenn wir und zu weit aus dem Fen­ster leh­nen, wird uns Fran­zis­kus hin­aus­zie­hen.“ Das gan­ze Werk wird unter kom­mis­sa­ri­sche Lei­tung gestellt wer­den, von innen aus­ge­höhlt und zer­schla­gen wer­den.
    Ich den­ke, ‚Rom‘ ist fähig dazu!!
    Das Opus Dei, so hof­fe ich, weiß schon, was es tut.
    Nur sicher kann man sich sel­ber da nicht mehr sein.

  3. Das ist seit lan­gem der gehalt­voll­ste Text aus Bischofs­fe­der, an den ich mich erin­nern kann. Die­ser Text lässt aber kei­nen Zwei­fel über das offen, was auf wah­re Katho­li­ken zukom­men wird.
    Maria, ora pro nobis!

    • Ja, es ist, wie Sie sagen: „…der gehalt­voll­ste Text aus Bischofs­fe­der, …“
      Es kommt mir vor, als stam­me er aus längst ver­gan­ge­ner Zeit.

      Stich­wort Schis­ma: Manch­mal wün­sche ich es mir.
      Es wäre zumin­dest ehr­li­cher und die „Fron­ten“ wären geklärt.
      Die Leu­te wüss­ten, wohin sie gehö­ren.
      Von Fron­ten im Zusam­men­hang mit Glau­ben zu spre­chen zeigt, wie sehr die katho­li­sche Kir­che inzwi­schen zum Kampf­ge­biet gewor­den ist.
      Sie haben kei­ne Zwei­fel dar­über, „was auf wah­re Katho­li­ken zukom­men wird.“
      Doch genau davor fürch­te ich mich!

      • klei­ner Nach­trag:
        Wie oft sagt Jesus: „Fürch­tet Euch nicht!“
        Hier wäre ich Ihm gern gehor­sa­mer.

        Was wird kirch­li­cher­seits auf uns zukom­men?
        Wir wis­sen doch nur all­zu genau, was Men­schen anrich­ten kön­nen, wie sie viel­leicht auch vor den Toren der Kir­che nicht halt­ma­chen und zukünf­tig das Fun­da­ment der Leh­re zu beschä­di­gen ver­su­chen.

      • Ich glau­be nicht, dass es ein Schis­ma im klas­si­schen Sinn geben wird. Wo wür­de man denn die Front­li­ni­en zie­hen?
        Das Tra­di­ti­ons­la­ger ist doch total chao­tisch und unter­wan­dert von bald noch mehr Legio­nen der Fin­ster­nis als das „Moder­ni­sten­la­ger“. Nicht jeder, der auf „Tra­di­ti­on“ steht, meint damit die Tra­di­ti­on der Kir­che — all­zu oft meint man tat­säch­lich ein­fach nur irgend­wie alter­tüm­lich ideo­lo­gisch, eine Art katho­li­sches Zom­bie­tum, aber kei­nes­falls „wah­rer Glau­be hier und jetzt im Jahr 2014“.
        Wer soll das anfüh­ren? Ganz sicher wird sich auch hier nicht der ver­nünf­tig­ste oder gar ein von Gott Erwähl­ter durchsetzen…da bin ich extrem ernüchtert…sondern der, der am mei­sten Leu­te inte­grie­ren kann, also auch hier wie­der das Argu­ment der Mas­se und nicht das der Wahr­heit…

        Es erscheint mir in die­sem Zusam­men­hang auch wich­tig, dar­an zu erin­nern, dass durch die unter­ge­gan­ge­nen mon­ar­chi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­for­men kei­ne Schis­men im klas­si­schen Sin­ne gesche­hen kön­nen.
        Denn in frü­he­ren Jahr­hun­der­ten zer­brach die Kir­che an den Gren­zen der Für­sten­tü­mer — nicht in den Her­zen. Cui­us regio eius reli­gio galt nicht erst nach dem 30jährigen Krieg, son­dern auch zuvor. Es war immer eine Schicke­ria, die den Laden in die oder die Rich­tung anführ­te, ob sata­nisch, ob gött­lich.
        Vor Jahr­hun­der­ten wur­de der Ein­zel­ne schlicht nicht gefragt, was er will oder wozu er beru­fen ist. Auf Gedeih und Ver­derb war sein See­len­heil dem Für­sten und des­sen Diri­gat aus­ge­lie­fert. Auch das soll­ten die Mon­ar­chie­schwär­mer sich ein­mal durch den Kopf gehen las­sen: lei­ste­te der Fürst einem Gegen­papst Obö­di­enz, riss er gleich alle Unter­ta­nen gna­den­los mit in den Abgrund, eben­so wars mit dem Schis­ma der Ortho­do­xie und der Refor­ma­ti­on. Grau­en­voll!

        Heu­te aber gibt es kei­ne kla­ren Front­li­ni­en, weil wir kei­ne Ver­bin­dung mehr zwi­schen Staat und Kir­che haben.

        „Omnes nos qua­si oves erra­vi­mus,
        unus­quis­que in viam suam decli­na­vit“

        Alle haben wir uns wir Scha­fe ver­irrt,
        ein jeder folg­te sei­nem eige­nen Weg.“

        (Jes. 53, 6)

  4. Kapu­zi­ner­pre­digt:
    Ein Bischof der die Wahr­heit spricht,
    gibt‘ s all­zu häu­fig heu­te nicht!
    Das war noch anders zu mei­ner Zeit,
    die Herrn im lila Bischofs­kleid
    Und auch der Mann in wei­ßer Robe
    warn kei­ne Stän­der für Gar­de­ro­be!
    Sie trach­te­ten, trotz Feh­ler näm­lich
    zu sein dem Her­zen Jesu ähn­lich.
    Sie woll­ten nicht der Welt gefal­len
    und dien­ten fromm, in heil‘ gen Hal­len!
    Trotz aller Feh­ler und Gebre­chen,
    woll­ten sie nie das Sie­gel bre­chen
    von Got­tes hei­li­gen Gebot!
    Das ist doch gera­de uns­re Not!
    Das selbst die Kir­chen­für­sten wan­ken
    und in der Lüge sich ver­ran­ken,
    statt klar die Wahr­heit zu ver­kün­den.
    In was wird die­se Feig­heit mün­den?
    Ihr lie­ben Chri­sten­men­schen alle,
    auch wenn manch Bischof kommt zu Fal­le,
    ste­het fest zu Euerm Glau­ben
    und lasst Euch nie die Hoff­nung rau­ben.
    Auch in der Lie­be blei­bet treu,
    der Herr macht alles gut und neu.
    Das Blatt wird sich auch ein­mal wen­den!
    (Ach, wenn wir ’s noch erle­ben könn­ten!)
    Doch ist auch Mose, wie wir lesen,
    nie im gelob­ten Land gewe­sen!
    Er schau­te die­sen Tag des Herrn,
    in der Ver­ban­nung nur, von fern!

    Zu jeder Kapu­zi­ner­pre­digt„
    gehört so bald sie ist erle­digt,
    das jeder Christ sein Scherf­lein gibt,
    ein Opfer, wie es ihm beliebt.
    Ich lass den Klin­gen­beu­tel krei­sen,
    damit ihr Groß­mut könnt bewei­sen
    und für „Katho­lisch Info“ spen­det,
    damit auch künf­tig wird gesen­det,
    ein gutes Wort zur rech­ten Zeit,
    macht nun das Port­mo­nee bereit!
    Gebt was ihr könnt, in Got­tes Namen,!
    Blei­bet Christ­ka­tho­lisch, Amen.

  5. Bischof Rogelio Livie­res soll­te zum Leh­rer von Bischof Ber­go­glio bestellt wer­den. Nach Unter­wei­sung im katho­li­schen Glau­ben könn­te Bischof Ber­go­glio end­lich rei­nen Gewis­sens das Gäste­haus ver­las­sen und in die päpst­li­che Resi­denz ein­zie­hen.

  6. Das Schis­ma ist laengst da.
    For­mal gel­ten noch ein paar Leh­ren und die Prie­ster die die­se ein­for­dern wer­den lae­cher­lich oder mund­tot gemacht.
    Wer Mut hat geht zur FSSPX, ich hof­fe nicht nur Lai­en, son­dern auch Kle­ri­ker.
    Papst Franz ist ein Moder­nist, wahr­schein­lich aus dem Grund weil er sich nie mit der Tra­di­ti­on befasst hat und sei­ne Ein­flue­ste­rer wie Kas­per und Kon­sor­ten ihm die Tra­di­ti­on gleich mit der Hol­le set­zen.
    Auf ihr fei­gen Bischoe­fe und Kar­di­nae­le, stzt ein Zei­chen, tre­tet aus dem Moder­ni­sten und Frei­mau­rer­ver­ein aus und geht end­lich dahin, wo die Tra­di­ti­on gelehrt wird.
    Natu­er­lich ist der ande­re Weg beque­mer, aber fuehrt dafu­er auch direkt ins Ver­der­ben.

  7. Ein Schis­ma in Aus­sicht zu stel­len ist immer der fal­sche Weg, eben­so die öffent­li­che For­de­rung nach Abset­zung eines Bischofs­kol­le­gen, beson­ders wenn er der eige­ne Metro­po­lit ist.
    Mir macht die­ser Papst viel weni­ger Sor­gen als sei­ne bei­den Vor­gän­ger, bei ihm ist Ber­go­glio drin­nen , wo es dar­auf­steht. Dass das Gan­ze gespen­stisch ist und ent­we­der die in der Kir­che vor 1962 dumm waren, also auch Pau­lus und die Kir­chen­vä­ter, oder die Geist­lich­keit die­ser Tage den Weg des Ver­der­bens geht, ( um einen Aus­druck der Got­tes­mut­ter in Fati­ma zu gebrau­chen) das steht außer Fra­ge für mich, das alles passt längst nach den Denk­ge­set­zen nicht mehr zusam­men.

  8. Der Druck der Eli­ten (was nicht immer sehr posi­tiv gemeint sein mag) gibt es von Alters­her. Es ist kei­nes­wegs eine Erschei­nung die­ser Tage. Die Lax­heit von Bischö­fen wird nur trans­pa­ren­ter durch die moder­ne Nach­rich­ten­tech­nik. Das ist der Unter­schied.

  9. Gott sei Dank kom­men lang­sam, aber sicher die ersten Ober­hir­ten aufs Feld, um klar gegen Ber­go­gli­os Wahn­vor­stel­lun­gen Posi­ti­on zu bezie­hen. Sogar eine Bischofs­kon­fe­renz- näm­lich die pol­ni­sche- beur­teilt das Schmie­ren­thea­ter in Rom zuneh­mend kri­tisch. Stel­len wir also fest: Der angeb­lich Barm­her­zi­ge spal­tet mit sei­ner angeb­li­chen Barm­her­zig­keit die Kir­che und treibt sie ins Schis­ma. Hei­li­ger Geist?????? Was im Kon­kla­ve pas­siert ist, wis­sen wir nicht, aber mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit war nicht der Hei­li­ge Geist mit im Spiel. Denn wo Gott ist, ist Har­mo­nie und Lie­be, nicht Ver­fol­gung und Aus­gren­zung und Zer­stö­rung. Eine Fra­ge stellt sich mir: Wer kann vor dem höch­sten Herrn im Sakra­ment nie und nim­mer sein Knie beu­gen, weil er sel­ber Gott sein woll­te? Es ist nun klar, dass sich der ewi­ge Wider­sa­cher zum letz­ten Gefecht auf­ge­macht hat. Auch Sei­ne Hei­lig­keit, Papst Bene­dikt XVI- recht­mä­ßig gewähl­ter Papst- wird nun Stel­lung bezie­hen müs­sen. Es gibt kei­ne Neu­tra­li­tät in die­ser Aus­ein­an­der­set­zung, son­dern nur die Fra­ge des Erz­engels Micha­el: Wer ist wie Gott?

  10. Die­se Distan­ze­ri­tis des Opus Dei ist mehr als begrün­dungs­be­dürf­tig. Der Text des wacke­ren Bischof Livie­res ist doch fromm und tut nie­man­dem weh.

  11. Kla­re und unmiß­ver­ständ­li­che Wor­te eines Hir­ten, wie ich sie lei­der schon lan­ge nicht mehr gehört habe.
    Nun dürf­te wohl auch den letz­ten Zweif­lern auf­ge­hen, war­um die­ser Bischof geschasst wor­den ist.
    Es dürf­te in Anschluß an die unsäg­li­che Behand­lung der FI, dem Abmei­ern S. Em Ray­mond Leo Card. Bur­ke, der Neu­be­set­zung der Redak­ti­ons­teams in der Syn­ode etc. pp nun doch auch unzwei­fel­haft fest­ste­hen, wel­che Agen­da die­ser Mann hat, der sich im Gäste­haus San­ta Mar­ta ein­ge­mie­tet hat!

  12. Orige­nes:
    „…bit­ten wir, daß Er (der All­mäch­ti­ge Gott) uns fähig mache, Sein Wort nicht nur anzu­hö­ren son­dern auch in Taten zu ver­wirk­li­chen“.

    Ich habe den Text von S.Ex. Bischof Rogelio äusserst genau und auf­merk­sam gele­sen und kann kein ein­zi­ges unwah­res Wort dar­in fin­den.
    Inhalt­lich total wahr, deut­lich und glas­klar aus­ge­drückt, äusserst tap­fer — im besten Sin­ne auf Fran­zö­sisch: franc (davon Frän­kisch)= frei­mü­tig, offen­her­zig, ehr­lich bis ins Mark und ohne Scheu oder Furcht — dabei gerecht und mit Sinn für das rich­ti­ge Maß: hier sind die 4 Haupt-(Kardinal-) Tugen­den ver­eint.
    Pro­fi­ci­at!

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