Der islamische Dschihad brachte viel Unheil über die Menschheit

Islamischer Dschihad
Isla­mi­scher Dschi­had

Mit sei­nen Kriegs­zü­gen für Allah und gegen die „Ungläu­bi­gen“ gab Moham­med ein aggres­si­ves Bei­spiel und Signal für die dama­li­gen Ara­ber­stäm­me. Sei­ne krie­ge­ri­sche Beloh­nungs- und Beu­te-Phi­lo­so­phie, die Dschi­had-Leh­re, führ­te bei den isla­mi­sier­ten Völ­kern zu einer Explo­si­on von Gewalt.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker

In sei­ner Regens­bur­ger Rede vom 12. Sep­tem­ber 2006 zitier­te Papst Bene­dikt eine Äuße­rung des gelehr­ten byzan­ti­ni­schen Kai­sers Manu­el II. aus dem Jah­re 1391 über das The­ma Islam und Gewalt: „Zeig mir doch, was Moham­med Neu­es gebracht hat, und da wirst du nur Schlech­tes und Inhu­ma­nes fin­den wie dies, daß er vor­ge­schrie­ben hat, den Glau­ben, den er pre­dig­te, durch das Schwert zu ver­brei­ten.“

Die­se Kri­tik an dem gewalt­tä­ti­gen Dschi­had der Mos­lems hört sich heu­te „erstaun­lich schroff“ an, wie der Papst beton­te. Denn seit der letz­ten Bela­ge­rung Wiens vor 300 Jah­ren durch die mus­li­mi­schen Tür­ken hat es kei­ne groß­flä­chi­gen Angrif­fe isla­mi­scher Mäch­te gegen nicht-mus­li­mi­sche Bevöl­ke­rungs­grup­pen mehr gege­ben. Der Islam befand sich seit­her gegen­über dem Westen in der Defen­si­ve.

Erst die Ter­ror-Stra­te­gie der Tali­ban („Koran-Schü­ler“) und der al Qai­da sowie die Krie­ge der mus­li­mi­schen Ter­ror-Mili­zen Boko Haran und ‚Isla­mi­scher Staat’ (IS) in jüng­ster Zeit zei­gen dem Westen, dass Moham­meds Pra­xis und Leh­re vom gewalt­sa­men Dschi­had immer noch – oder wie­der – Attrak­ti­vi­tät und Gül­tig­keit für Mus­li­me zei­tigt.

Ziel des Dschihads ist die Unterwerfung der Völker der Erde unter das Gesetz Allahs

Die Behaup­tung des Kai­sers, dass Moham­med nur Schlech­tes gebracht habe, ins­be­son­de­re den gewalt­sa­men Dschi­had zur Aus­brei­tung des Glau­bens, war aus der Erfah­rung der Byzan­ti­ner gespro­chen. Schon Moham­med hat­te 629 von Medi­na aus begon­nen, Angriffs­krie­ge gegen byzan­ti­ni­sche Chri­sten­städ­te zu befeh­len. Sei­ne Nach­fol­ger führ­ten des­sen gewalt­tä­ti­ges Erbe wei­ter, indem sie immer wie­der Erobe­rungs­krie­ge gegen byzan­ti­ni­sche Gebie­te ansetz­ten.

Mis­si­on und Kon­ver­si­on zum Islam waren dabei nicht pri­mä­res, aber inte­grier­tes Ziel des Dschi­hads. Die isla­mi­schen Theo­lo­gen destil­lier­ten aus Moham­meds Reden bald die dog­ma­ti­sche For­mel her­aus, dass das Ziel des Dschi­hads die Unter­wer­fung der Völ­ker der Erde unter das Gesetz Allahs sei. Kon­ver­sio­nen der beherrsch­ten, unter­drück­ten und durch Schutz­steu­er aus­ge­plün­der­ten Bevöl­ke­rung war dann viel­fach die Fol­ge der isla­mi­schen Herr­schaft. Die­se Bekeh­rungs-Metho­de des Islam könn­te man als ‚Kon­ver­si­on durch struk­tu­rel­le Gewalt’ bezeich­nen.

Nur für die heid­ni­schen Volks­grup­pen, die soge­nann­ten Poly­the­isten (wie heu­te die Jesi­den), hat­te schon Moham­med eine Kon­ver­si­on mit direk­ter Gewalt­an­dro­hung befoh­len: Laut Sure 9, Vers 5 gab er den „Göt­zen­die­nern“ im Herbst 630 eine Frist zur Kon­ver­si­on von vier Mona­ten. Danach erklär­te er ihnen den tota­len Krieg und stellt sei­nen Anhän­gern eine Lizenz zum Töten aus: „Sind aber die hei­li­gen Mona­te ver­flos­sen, so erschlagt die Göt­zen­die­ner, wo ihr sie fin­det und packt sie und bela­gert sie und lau­ert ihnen in jedem Hin­ter­halt auf.“ Direk­te Gewalt-Andro­hung und ‑Anwen­dung fin­det bis heu­te bei einer Abwen­dung vom Islam statt.

Kriegerische Überfälle und das Beutemachen wurden religiös legitimiert

Das isla­mi­sche Reli­gi­ons- und Herr­schafts­sy­stem kennt kein Natur-Recht auf Leben und (Reli­gi­ons-) Frei­heit, kei­ne natür­li­che Gleich­heit der Men­schen und den Schutz des Eigen­tums für Nicht-Mus­li­me. Die­se Auf­fas­sung resul­tiert aus der isla­mi­schen Leh­re, nach der der Mensch von Natur aus als Mus­lim von Allah geschaf­fen wur­de bzw. wird. Nicht-Mus­li­me wären dem­nach ‚dena­tu­ri­sier­te’, also nicht-voll­wer­ti­ge Men­schen.

Aus die­sem Ansatz fol­gen die prak­ti­schen Gewalt- und Unter­drückungs­stra­te­gien des Islams gegen Nicht-Mus­li­me, deren Gebie­te zum „Haus des Krie­ges“ erklärt wer­den. Die­se isla­mi­sche Sprach­re­ge­lung ent­larvt aller­dings die mus­li­mi­sche Gewalt­phi­lo­so­phie: Die angeb­lich fried­li­chen Mus­li­me im „Haus des Frie­dens“ sind danach berech­tigt und ver­pflich­tet, mit allen Mit­teln des Krie­ges in die Gebie­te der tat­säch­lich fried­li­chen Nicht-Mus­li­me ein­zu­fal­len, um sie zu unter­wer­fen.

Mit die­ser Leh­re hat­ten Moham­med und sei­ner Nach­fol­ger die tra­di­tio­nel­le Pra­xis von Über­fäl­len, Raz­zi­en und Plün­de­run­gen der ara­bi­schen Stäm­me eine neue, reli­gi­ös-phi­lo­so­phi­sche Legi­ti­ma­ti­on gege­ben. Ins­be­son­de­re das Beu­te­ma­chen durch Klein­krie­ge oder Feld­zü­ge bekam eine höhe­re Berech­ti­gungs­wei­he: Da Allah die Welt für Mus­li­me geschaf­fen habe, hät­ten die Anhän­ger des wah­ren, isla­mi­schen Glau­bens auch das Recht, über das Eigen­tum der Nicht-Mus­li­me zu ver­fü­gen, wenn es ihnen durch Krieg oder Plün­de­rung in die Hän­de fie­le.

Die­se aggres­si­ve Beloh­nungs- und Beu­te-Phi­lo­so­phie führ­te bei den Ara­ber­stäm­men und spä­ter auch bei wei­te­ren isla­mi­sier­ten Völ­kern zu einer regel­rech­ten Explo­si­on von Gewalt-Ener­gien. Das beka­men die byzan­ti­ni­schen Herr­scher und beson­ders die Bewoh­ner ihrer Grenz­re­gio­nen bald nach Moham­meds Tod zu spü­ren.

Muslimische Landheere und Seeräuber verheerten die Regionen der byzantinischen Christen

Ab 633 n. Chr. fie­len Bedui­nen­stäm­me in die christ­lich-jüdi­schen Regio­nen vom Negev bis zum Liba­non ein. Sie plün­der­ten vor allem die Land­re­gio­nen, met­zel­ten Men­schen nie­der, setz­ten Fel­der in Brand, raub­ten Vieh und lie­ßen nur Rui­nen zurück. Sophro­ni­us, der dama­li­ge Patri­arch von Jeru­sa­lem, klag­te in sei­ner Weih­nachts­pre­digt von 634, dass die Sara­ze­nen durch ihr „wil­des, bar­ba­ri­sches, blut­ge­tränk­tes Schwert“ die Städ­te abrie­geln, Han­dels- und Pil­ger­zü­ge aus­rau­ben und Dör­fer ver­wü­sten. 636 muss­te er auch zer­stör­te Kir­chen und Klö­ster sowie geplün­der­te Städ­te bekla­gen.

Wäh­rend die Land­be­völ­ke­rung unter den unge­zü­gel­ten Über­fäl­len irre­gu­lä­rer Ban­den lit­ten und durch die fol­gen­den Hun­gers­nö­te und Pest­epi­de­mien dahin­ge­rafft wur­den, führ­ten die regu­lä­ren Ver­bän­de der Kali­fen Abu Bakr (+634) und Umar (+644) Feld­schlach­ten sowie Städ­te-Bela­ge­run­gen und ‑Erobe­run­gen durch. Die Städ­ter konn­ten sich im Schutz ihrer Mau­ern oft­mals bes­ser ver­tei­di­gen oder Bedin­gun­gen des Über­le­bens mit den Angrei­fern aus­han­deln.

Wenn sich eine Stadt bis zur Erobe­rung ver­tei­dig­te, dann wur­den ihre Bewoh­ner getö­tet, ver­sklavt oder depor­tiert. Denn der Koran gab den Erobe­rern das Recht, voll­stän­dig über Per­son und Eigen­tum der Besieg­ten zu ver­fü­gen. Moham­med hat­te aber auch das Muster von Ver­hand­lun­gen vor­ge­ge­ben, nach dem die Unter­wor­fe­nen als dhim­mis, d.h. Bür­ger min­de­ren Rechts und Ran­ges, durch Tri­but und Son­der­steu­er ihr Leben und Eigen­tum erkau­fen konn­ten.

In den zwan­zig Jah­ren nach Moham­meds Tod erober­ten die Kali­fen-Hee­re gro­ße Tei­le der byzan­ti­ni­schen Chri­sten­ge­bie­te von Palä­sti­na, Syri­en, Meso­po­ta­mi­en und Ägyp­ten. Bald dran­gen die isla­mi­schen Ban­den und Hee­re auch in das byzan­ti­ni­sche Kern­ge­biet von Klein­asi­en vor. Noch zu Zei­ten von Kalif Umar zog ein Ara­ber- Heer nach der Zer­stö­rung von Alep­po und Antio­chi­en nach Kili­ki­en wei­ter, des­sen Ein­woh­ner sie in Gefan­gen­schaft ver­schlepp­ten. Der Feld­herr Mu’awiya ver­heer­te gan­ze Regio­nen in Kap­pa­do­zi­en.

Zypern wur­de 649 von mus­li­mi­schen See­räu­bern geplün­dert. Eben­so erging es den grie­chi­schen Inseln Kos, Rho­dos (672) und Kre­ta (674). Deren Bevöl­ke­rung wur­de dem Schwert aus­ge­lie­fert oder depor­tiert und ver­sklavt.

Schon vor­her hat­ten ara­bi­sche Trup­pen Tei­le Ana­to­li­ens ver­wü­stet. Die christ­li­chen Ein­woh­ner von Per­ga­mon und Sar­des wur­den ver­schleppt, die uralte Stadt Nicäa zer­stört. Beim letz­ten Ver­such der Erobe­rung von Kon­stan­ti­no­pel (717) ver­heer­ten die Kali­fen­trup­pen die Küsten- und Land­re­gio­nen um die byzan­ti­ni­sche Haupt­stadt voll­stän­dig.

Islamisierte Turk-Völker strangulierten Konstantinopel

Im Lau­fe des 9. Jahr­hun­derts ver­stärk­ten sich die ara­bi­schen Hee­re mit Trup­pen der ein­ge­wan­der­ten Turk-Völ­ker. Erneut wur­den die Gebie­te Kap­pa­do­ki­ens und Arme­ni­en mit Feu­er und Schwert über­zo­gen. Nach der Schlacht von Manz­i­kert über­flu­te­ten und besetz­ten sel­dschu­ki­schen Scha­ren ganz Ost-Ana­to­li­en. Im 13. Jahr­hun­dert trieb der Mon­go­len­sturm immer neue Wel­len von Turk-Völ­kern nach Ana­to­li­en. Die schnür­ten das Byzan­ti­ni­sche Reich immer wei­ter ein – bis auf die Haupt­stadt Kon­stan­ti­no­pel.

Das waren die geschicht­li­chen Erfah­rung von Byzanz mit dem Islam, auf die sich der Kai­ser Manu­el II. in sei­nem Gespräch mit dem per­si­schen Gelehr­ten bezog: „Zeig mir doch, was Moham­med Neu­es gebracht hat, und da wirst du nur Schlech­tes und Inhu­ma­nes fin­den…“ Das Schlech­te und Inhu­ma­ne, was Moham­med gebracht hat­te, waren nicht nur die stän­di­gen Angriff­krie­ge und Plün­de­run­gen, die Ver­wü­stun­gen von Dör­fern und Städ­ten, die Ver­skla­vung und Unter­drückung der Nicht-Mus­li­me, son­dern dass alle die­se Gewalt­tä­tig­kei­ten – zusam­men­ge­fasst im Dschi­had – im Namen Allahs gerecht­fer­tigt und den Mus­li­men als reli­giö­se Pflicht auf­er­legt wur­den.

Wei­ter­füh­ren­de Lite­ra­tur:
Bat Ye’or: Der Nie­der­gang des ori­en­ta­lit­schen Chri­sten­tums unter dem Islam. 7.–20. Jahr­hun­dert. Zwi­schen Dschi­had und Dhim­mitu­de, Resch-Ver­lag 2005

Bild: Wiki­com­mons

29 Kommentare

  1. Es war der oben­drein mili­tan­te Zio­nis­mus der das alles begrün­de­te, das Pro­blem in die­ser Regi­on ist, dass Isra­el für die USA und Euro­pa eine alles bestim­men­de Fix­grö­ße ist. Nach den schwe­ren Nie­der­la­gen der Ara­ber zwi­schen 1947 und 1967, für die sie von den Israe­lis auch noch vor­ge­führt und ver­spot­tet wur­den, begann sich der schwer­fäl­li­ge und trä­ge Islam , der seit 200 Jah­ren nicht viel von sich gege­ben hat­te, zu radi­ka­li­sie­ren. In den sieb­zi­ger Jah­ren spot­te­te man in Isra­el noch über die Palä­sti­nen­ser dass wenn sie Selbst­mord­at­ten­tä­ter brau­chen Japa­ner enga­gie­ren müs­sen. Das ist die Fol­ge, und viel von dem ist nicht mehr rever­si­bel. Bis ein­schließ­lich Paul VI. hielt die Kir­che star­ke Distanz zu Isra­el, als Johan­nes Paul II. im Rah­men sei­nes aus­ge­präg­ten Phi­lo­se­mi­tis­mus auch diplo­ma­ti­sche Bezie­hun­gen zu Isra­el auf­nahm, und Bene­dikt XVI. am Höhe­punkt der ame­ri­kai­ni­schen Besat­zung in Irak, etwa 2006 im Wei­ßen Haus noch den eige­nen Geburts­tag fei­er­te, war mir klar dass das alles so enden wird wie es kam und läuft. So eine Äuße­rung von Kar­di­nal Marx dass Waf­fen­lie­fe­run­gen gegen ISIS ange­mes­sen sei­en, heizt das Schick­sal der ori­en­ta­li­schen Chri­sten noch wei­ter an, wenn über­haupt noch wel­che da sind , die man umbrin­gen kann.

    • Haben Sie den Arti­kel über­haupt gele­sen?

      Es geht um die Begrün­dung der Gewalt­tä­tig­keit des Islam im Koran und im Han­deln des Pro­phe­ten Moham­med.
      Und wenn Sie auf­ge­passt haben, müs­sen Sie ein­ge­ste­hen, dass Isra­el die Hei­mat der Juden war und ist — jeden­falls seit Jahr­tau­sen­den — , und auch in der Zeit nach der Ver­trei­bung 70 n.Chr. immer noch vie­le Juden im hei­li­gen Land leb­ten, das nun mal eben ihre Hei­mat ist. ich ver­ste­he nicht, war­um Sie das der­art ver­bis­sen bestrei­ten. oder haben Sie auch was dage­gen, dass Russ­land- oder Rumä­ni­en­deut­sche nach Jahr­hun­der­ten zurück­kom­men?

      Aber Sie kön­nen nicht erklä­ren, wie­so der Islam das Recht haben soll, über­all ein­zu­fal­len und sich alles unter den nagel zu rei­ßen.
      Im hei­li­gen Land jeden­falls hat er auch nach der Auf­fas­sung der Kir­che vor dem Kon­zil eigent­lich kei­ne Rech­te…
      Es waren ja eben jene „Frei­mau­rer“, die dem Islam Rech­te im Hl. Land einräumten…ich sage nur „Ring­pa­ra­bel“ etc..

      • In der Sen­dung „Isra­el heu­te“ vom 18.9.2014 wur­de ein jüdi­scher Koran­ge­lehr­ter inter­viewt, der da sag­te, dass im Koran an 8 Stel­len sinn­ge­mäß steht, dass das Land zwi­schen Ägyp­ten und Irak den Juden von Gott zuge­wie­sen ist.

        Wenn das stimmt, dann ken­nen die Mus­li­me ihr eige­nes Buch nicht. Die mei­sten ken­nen aber sicher nicht die Gewalt-Sure 9.

      • Dass der Islam über­all ein­fällt und sich alles unter den Nagel reißt, das ist schon eini­ge hun­dert Jah­re her, die die heut­zu­ta­ge ein­fal­len und sich alles unter den Nagel rei­ßen, sind Isra­el — mit inten­si­ver Unter­stüt­zung der Dia­spo­ra- und des­sen Exkla­ve USA. Ich sage Ihnen, die in jüdi­schen Krei­sen so ger­ne ver­wen­de­te Rabu­li­stik ist für die Schrift­form nicht geeig­net, weil da der Über­rum­pe­lungs­ef­fekt weg­fällt, und in dem Moment, wo der Ange­spro­che­ne Zeit hat, sich das zu über­le­gen, fällt ihm auf, dass so eine Argu­men­ta­ti­on ledig­lich auf einem Wohl­klang abseits der Denk­ge­set­ze und histo­ri­schen Tat­sa­chen beruht!

      • Sie wol­len mir etwas über das sagen, was in jüdi­schen Krei­sen geschieht?
        Ich sage Ihnen, dass Sie über­haupt mit kei­nem ein­zi­gen nor­ma­len Juden über­haupt je nähe­ren Kon­takt hat­ten.
        Die Juden sind ein­fach nur nor­ma­le Sün­der wie wir auch. Man kann sie nicht weich‑, aber auch nicht scharf­zeuich­nen — so wie jeden.
        Ihren Mord an Jesus haben sie bereits bit­terst bezahlt durch unge­zähl­te Bar­ba­rei­en, die u.a auch einer Gei­stes­hal­tung, wie Sie sie äußern ent­sprun­gen ist. Kein Volk auf Erden muss­te sich so schla­gen las­sen wie sie. Nie­mand weint dar­über mehr als die Got­tes­mut­ter, und sie bit­tet unab­läs­sig für die­ses Volk, und es wird sich eines tages IHM wie­der zuwen­den. Der leicht­fer­ti­ge und fana­ti­sche Satz derer (das waren ja nicht „alle“ dama­li­gen Juden, die Jesus ans Kreuz brach­ten, ist auf schau­er­lich­ste Wei­se real gewor­den. Im übri­gen war der Mord an Jesus ein jüdisch-heid­ni­sches Gemein­schafts­werk, und es soll­te Ihnen zu den­ken geben, dass im Cre­do nicht bekannt wird, der Sohn Got­tes habe unter „den Juden“ gelit­ten, son­dern unter dem Römer Pila­tus, unter dem nach dem hier­ar­chi­schen Prin­zip Regie­ren­den. Ver­sagt hat weni­ger „das jüdi­sche Volk“, son­dern die Hier­ar­chie. Katho­li­ken, die stän­dig auf Hier­ar­chie pochen, haben nicht begrif­fen, wie gefähr­lich das ist. Und heu­te haben wir wie­der das­sel­be: die Hier­ar­chie hat total ver­sagt und die gan­ze Chri­sten­heit ins Unglück gestürzt.
        Und dann kom­men sol­che Leu­te wie Sie und het­zen gegen die Juden, als ob Sie nicht selbst gera­de rasant abwärts fah­ren wür­den — und dies aus eige­nem Ver­schul­den.
        Auf uns also war­tet das­sel­be Urteil — auch wir ver­fah­ren mit Jesus so wie sei­ne dama­li­gen Pei­ni­ger.
        Auch Sie — und das sage ich Ihnen als War­nung von Christ zu Christ — wer­den eines Tages vor dem ewi­gen Rich­ter ste­hen und all das, was Sie hier het­ze­risch vor­ge­bracht haben, auch all das Ver­leum­de­ri­sche über mich per­sön­lich, ver­ant­wor­ten müs­sen.
        Das, was Sie hier vor­brin­gen, ist nicht vom Hei­li­gen Geist — Er ist der Geist Got­tes, der sich die­ses Volk einst erwählt hat und dar­in unbe­irr­bar geblie­ben ist — wie gesagt sage das nicht ich, son­dern der hl. Pau­lus — und mit die­sem hl. Pau­lus war­te ich dar­auf, dass am Ende ganz Isra­el erret­tet wer­den wird. Und mit ihm weiß ich, dass ich nicht der Rat­ge­ber Got­tes bin, was Sein Vor­ge­hen mit Isra­el betrifft.

  2. War­um „läßt Gott das zu“?
    Ja, weil die Chri­sten offen­kun­dig die Gebo­te des Einen und Drei­fal­ti­gen Got­tes miß­ach­ten- auf vie­ler­lei Art und Wei­se. Nicht Gott läßt das also alles gesche­hen, son­dern die eigent­lich mit dem Blu­te Chri­sti und dem unblu­ti­gen Mar­ty­ri­um der Got­tes­mut­ter Maria erlö­sten Chri­sten füh­ren für sich und in Bezug auf­ein­an­der ein wenig oder gar kein christ­li­ches Leben.
    Gott ist lang­mü­tig und barm­her­zig, aber die Sün­den allein der Getauf­ten (Abtrei­bung, Homoun­zucht, Por­no­gra­fie, alle Arten von Lastern sowie die Schmä­hun­gen, Sakri­le­gi­en und Belei­di­gun­gen usw.) for­dern sei­ne Gerech­tig­keit her­aus. Das ist die aktu­el­le Situa­ti­on.

    Also muß und soll jeder Christ nun Buße tun, für sich selbst und vie­le ande­re süh­nen und opfern wie auf­op­fern und ein gott­ge­mä­ßes Leben (weg vom Geld, Fleisch, Hoch­mut usw.) füh­ren. Und gleich heu­te damit begin­nen- klei­ne Schrit­te, aber Schrit­te nach vorn.

    • Sie dür­fen ja auch nicht ver­ges­sen dass Isra­el seit Jahr­zehn­ten eine Koali­ti­on mit den „Anti­ho­mo­pho­bi­sten“ in der Uno­voll­ver­samm­lung bil­det , Isra­el stimm­te immer für deren Anlie­gen und Tel Aviv ist heu­te eine Hoch­burg der “ Anti­ho­mo­pho­bie“.

      • So ist es. Ich war sel­ber schon in Tel Aviv — das erste und zugleich letz­te Mal. Es ist Sodom und Gomor­rha.

      • Sicher, und wie wir sehen, ist inzwi­schen auch die Evan­ge­li­sche Kir­che ein Hort der Homo­se­xu­el­len, auch der Vati­kan etc. etc, das ist natür­lich alles trau­rig, aber was hat das mit dem Ver­hal­ten des Islam gegen­über den Dhim­mis zu tun?

        Übri­gens haben mir afgha­ni­sche Bekann­te erzählt, dass unter den Tali­ban Homo­se­xua­li­tät gang und gäbe ist, und zwar in Form von Kin­des­miss­brauch. Die Rekru­tie­rung jun­ger fana­ti­scher Män­ner auf die Talib­an­schu­len gehe ein­her mit deren homo­se­xu­el­lem Miss­brauch.

        Die mir das erzähl­ten ent­stam­men äußerst from­men mus­li­mi­schen Fami­li­en. Der Islam ver­bie­tet wie das Juden­tum die Homo­se­xua­li­tät, und doch wird die­se Sün­de betrie­ben — wie in der Kir­che.

        Wenn Sie mich fra­gen, ist die welt­wei­te Aus­brei­tung der Homo­se­xua­li­tät und des Kindes‑, v.a.Knabenmissbrauchs ein sata­ni­sches Zei­chen der End­zeit. Es wird über­all über­mäch­tig. Das hat mit einem bestimm­ten „Lager“ nichts zu tun.
        Ob die­se Sache nun frömm­le­risch hin­ter­tup­fig und unein­ge­stan­den oder offen und mit Pro­pa­gan­da betrie­ben wird — was soll man für bes­ser hal­ten?

  3. Der Irr­leh­re Islam ist Gna­de und Erlö­sung unbe­kannt.
    Sie zielt unver­min­dert auf die Welt­herr­schaft !
    Der vor ca. 3 Jah­ren zum Chri­sten­tum kon­ver­tier­te und von Papst Bene­dikt XVI. getauf­te
    ehe­ma­li­ge Moham­me­da­ner
    Mag­di Chri­sti­an Allam, 
    ein bekann­ter Jour­na­list der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung „Cor­rie­re del­la Sera“.
    berich­te­te, dass sich sei­ne Bekeh­rung 
    über eini­ge Jah­re voll­zog, in denen er die unheil­vol­len Ein­flüs­se des poli­ti­schen Islam als offen­kun­di­ge Irr­leh­re erkannt hat­te.
    Er umschreibt die Irr­leh­re
    Islam als Reli­gi­on,
    -
    „die von Hass und Into­le­ranz cha­rak­te­ri­siert ist“

    Der sog. „tole­ran­te und fried­fer­ti­ge“ Islam ist eine „Fata mor­ga­na“, schlicht inexi­stent auf­grund des krie­ge­ri­schen und gewalt­ver­herr­li­chen­den — die isla­mi­sche Welt­herr­schaft for­dern­den — Irr­leh­ren­buch „Koran“ und des­sen „Erfin­der“, dem fal­schen Feld­herrn „Pro­phe­ten“ ( und sel­ber gewalt­tä­ti­gen) Moham­med . Die über 1400 jäh­ri­ge krie­ge­ri­sche Expan­si­on der Irr­leh­re Islam spricht für sich. Hw Mar­tin Rhon­hei­mer über die ver­ge­be­ne Mühe jener Mos­lems, die nach einem angeb­lich „fried­fer­ti­gen“ Islam Aus­schau hal­ten:
    -
    „Gehen sie zu ihren Ursprün­gen zurück, 
    sto­ssen sie auf den krie­ge­ri­schen, expan­si­ven Islam von Medi­na, die Legi­ti­mie­rung des Tötens zur Ehre Allahs und einen gewalt­tä­ti­gen Moham­med.“
    -

    • Dass der Islam eine Göt­zen­re­li­gi­on ist wis­sen wir ohne­hin, er ist nicht eimal eine Irr­leh­re, und es geht ja auch nicht dar­um, die­sen zu ver­tei­di­gen, es ist mir aber ein Bemü­hen fest­zu­stel­len, dass Mos­lems des­we­gen von Chri­sten nicht als Frei­wild zu behan­deln sind, und auch nicht von Juden, und über­dies 1947 in Palä­sti­na mehr als 500 000 Chri­sten leb­ten die durch die israe­li­sche Staats­grün­dung zu schwer­stem Scha­den kamen, die palä­sti­ni­sche Chri­sten­heit gibt es so gut wie nicht mehr, .….….….…. und sie gin­gen nicht wegen der Mos­lems!

  4. Die Vor­gän­ge im hei­li­gen Land hat­ten seit Jesus immer eine apo­ka­lyp­ti­sche Bedeu­tung. So geht es auch aus der Schrift her­vor.
    Der Islam ist eben­falls — aus christ­li­cher Sicht — eine apo­ka­lyp­ti­sche Erschei­nung.
    Auch nach den Wor­ten des Apo­stels Pau­lus haben die Kin­der Hagars kei­ne Erwählt­heits­ver­hei­ßung. Die Erwäh­lung der Juden ist jedoch, auch wenn sie ihre Abkunft von Isaak ver­wor­fen haben, den­noch unwi­der­ruf­lich —

    DAS IST SCHRIFTWORT DES NT! (Röm 11)

    Es muss jedem klar sein: wer das, was Gott unwi­der­ruf­lich erwählt hat (was der hl. Pau­lus aus­drück­lich bekennt) anta­stet, wird unter­ge­hen.
    Von daher muss man die Vor­gän­ge im Nahen Osten ver­ste­hen.
    Dar­aus geht nicht eine Mär von Schwarz und Weiß her­vor — wo Men­schen sind, wird auch gesün­digt. Das ist nicht das The­ma.
    Aber damit sind uns, die den Juden und ihrer Ver­wer­fung Jesu das Heil ver­dan­ken, kla­re Gren­zen auf­ge­zeigt.

    Der hass­erfüll­te, teil­wei­se para­no­ide Dün­kel (man wird als Under­co­ver und Ver­schwö­rer beti­telt, wenn man ihren Mist in Fra­ge stellt), mit dem hier im Forum auf vul­gär­ste Wei­se argu­men­tiert wird von eini­gen v.a. öster­rei­chi­schen Postern, steht uns als wah­ren Katho­li­ken nicht an.
    Wenn Chri­sten die­se Gren­ze nicht ach­ten, haben sie sich gegen Gott gestellt.
    Ich möch­te all die­se Poster war­nen: redet uns nicht um Kopf und Kra­gen. Seht doch, wie es den Chri­sten im Ori­ent geht — wollt ihr das­sel­be erfah­ren?

    Es ist viel ern­ster, als ihr glaubt!
    In der gan­zen Schrift wird bezeugt: wer Isra­el anta­stet, hat sich um den Segen Got­tes gebracht.
    Gott ist hei­lig, und wir haben kein Recht, die­je­ni­gen, die er unwi­der­ruf­lich, zu ver­ur­tei­len und zu dämo­ni­sie­ren.
    Man soll und muss sie kri­ti­sie­ren, dies aber fair und gerecht und nur nach genau­er Prü­fung der Fak­ten, aber das, was hier im Forum geschieht, ist mehr als Kri­tik — es ist Wahn, Het­ze und schwer­ste Sün­de.
    Damit will ich nichts zu tun haben.

    • Die­se Ihre Aus­sa­gen fin­den auch in der Theo­lo­gie von heu­te eine Deckung, nur hat die­se das Pro­blem dass der­ar­ti­ge Aus­sa­gen vor 1962 nie gemacht wur­den und im Wider­spruch zur Aus­sa­ge der katho­li­schen Chri­sten­heit von 0- 1962 ste­hen, kei­ner der Kir­chen­vä­ter und Kir­chen­leh­rer hat die Bibel so inter­pre­tiert wie Sie und die nach­kon­zi­lia­ren Theo­lo­gen

      • Ich inter­pre­tie­re Pau­lus gar nicht, ich stel­le ledig­lich fest, dass er nach dem 2. Vati­ca­num ganz anders inter­pre­tiert wird als davor, und wie gesagt, gei­stes­wis­sen­schaft­lich war die Mensch­heit im Jah­re 0 schon so weit wie heu­te. Die Kir­chen­vä­ter hat­ten kei­nen min­de­ren Grad des Ver­ständ­nis­ses.

      • Bewei­se? Sie haben kei­ne — seit tau­send Kom­men­tar­käst­chen haben Sie bis­lang nicht ein har­tes Argu­ment vor­ge­bracht

        Wie kann man einen kla­ren Satz, ja ein ganz klar geschrie­be­nes Kapi­tel „anders“ ver­ste­hen, als es nun mal geschrie­ben ist? Wol­len Sie sich auf das­sel­be Niveau bege­ben wie Wal­ter Kas­per, der aus dem deut­lich for­mu­lier­ten Ehe­schei­dungs­ver­bot machen will, dass das alles nur unter Barm­her­zig­keits­vor­zei­chen zu ver­ste­hen sei und im übri­gen — wie @ K hier im ande­ren Arti­kel meint — schon von den Vätern her „anders“ ver­stan­den wor­den sei, als es dasteht?
        Ihnen muss klar­sein, dass das Vat. I all jene unter Bann­fluch stellt, die behaup­ten, etwas, was im Kanon der Schrift tra­diert ist, sei nicht so zu ver­ste­hen, wie es dasteht, son­dern in irgend­ei­nem davon abge­lei­te­ten Sinn.
        Die Kir­che vor dem Kon­zil kann schwer­lich etwas ande­res gelehrt haben, als es die Schrift klar vor­ge­ge­ben hat.

        Die kon­kre­ten poli­ti­schen Pro­ble­me unse­rer Zeit konn­te kein vor­kon­zi­lia­rer Papst wirk­lich abse­hen. Wir haben inso­fern kei­ner­lei für die Gegen­wart rele­van­te und ver­bind­li­che Stel­lung­nah­me eines gül­ti­gen Lehr­am­tes hin­sicht­lich Isra­els. Der kur­ze Wort­wech­sel zwi­schen Herzl und Pius X. ist nicht rele­vant, weil nicht die Kir­che, son­dern Herzl ihn tra­diert. Wir wis­sen ja nicht mal, ob Pius X. das wirk­lich so gesagt hat…Die Nuan­cen waren viel­leicht ganz anders — das führt aber nur zu Spe­ku­la­tio­nen und dient nie­man­dem.

        Ich mache Ihnen den Vor­schlag, dass Sie sich ein­fach mal hin­set­zen und Römer 11 lesen. Was spricht dage­gen, ein­fach mal die Bibel zu lesen. Danach reden wir wei­ter.

      • Noch zu den Kir­chen­vä­tern: Sie hat­ten einen min­de­ren rad des Ver­ständ­nis­ses — das kann nicht anders sein. Denn bei man­chen la nicht ein­mal der end­gül­ti­ge Schrift­ka­non vor, geschwei­ge denn, dass die Mehr­zahl der Dog­men for­mu­liert gewe­sen wäre.

        Sie sehen es ja an der Debat­te über das Wie­der­ver­hei­ra­tungs­ver­bot — hier bezie­hen sich Theo­lo­gen auf Kir­chen­vä­ter. In den Vätern liegt somit auch die Wur­zel man­cher Häre­sie — auch wenn man es ihnen so noch nicht anla­sten kann. Schließ­lich lag ja eben die kla­re Leh­re noch nicht vor.

  5. Bat Ye’or = Toch­ter des Nils, mit brger­li­chem Namen Gisèle Litt­man, ver­rie­ben aus Ägyp­ten, hat zusam­men mit ihrem ver­stor­be­nen Mann David ein Leben lang die Geschich­te der Unta­ten des Islam gegen Juden und Chri­sten beschrie­ben! Ihr neu­es Buch „Euro­pa und das kom­men­de Kali­fat“ zeigt noch deut­li­cher die Ver­strickung unse­rer Herr­schen­den mit dem Islam gegen die Kul­tur der Völ­ker Euro­pas. Das letz­te Buch ihres Man­nes, sein Lebens­werk, das er zusam­men mit Paul Fen­ton ver­faßt hat: „L’Exil auf Maghreb“ bringt wich­ti­ge Doku­men­te über die Ver­bre­chen der Mus­li­me in die­sem Gebiet von 1148 — 1912. Das Buch wird auch auf Deutsch erschei­nen.

    Es ist zutiefst trau­rig, daß es immer noch Katho­li­ken gibt, wel­che noch nicht ver­stand­ne haben, daß Juden und Chri­sten in einem Boot sit­zen. Sie haben auch ver­ges­sen, daß jene Ara­ber, die sichj seit den 79-er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts geschicht­ver­fäl­schend Palä­sti­nen­ser nen­nen, 1948 die Zwei­staa­ten­lö­sung hät­ten haben kön­nen. Mus­li­me aber wol­len die Umma errich­ten und Jeru­sa­lem „zurück­er­obern“, obwohl ihr Grün­der und sein alter ego Allah die Gebets­rich­tung von Jeru­sa­lem in Rich­tung Mek­ka änder­te. Nach­dem die isla­mi­schen Gebie­te juden­rein sind, fol­gen jetzt die Chri­sten. Ben­ja­min Net­an­ya­hu hat es rich­tit aus­ge­drückt, daß wir erst eine Her­ren­ras­se und jetzt eine Her­ren­re­li­gi­on haben. Aller­dings ist der Islam ein Tota­li­ta­ris­mus, in dem in Schlacht­rei­hen gebe­tet wird. Es ist bedau­er­lich, daß es immer noch Chri­sten gibt, die nichts bge­rif­fen haben. Sie soll­ten mal in die Bücher und Ver­laut­va­run­gen des deut­schen Pap­stes schau­en, viel­leicht ist ihnen noch zu hel­fen.

    Jesus Chri­stus sag­te bereits, daß das Heil von den Juden kommt, von denen wir vor allem die Gebo­te haben, es sind unse­re Väter im Glau­ben. Nie­mals haben wir eine gemein­sa­me Ethik mit dem Islam.

    • Ich dan­ke Ihnen sehr für Ihr State­ment!

      Ja, das Pro­blem vie­ler Katho­li­ken ist, dass sie kei­ne Ahnung haben — weder von der Schrift, noch von der Theo­lo­gie und Leh­re noch von den moder­nen Ereig­nis­sen. Sie inter­pre­tie­ren aus einer bestür­zen­den Ver­fin­ste­rung her­aus und es ist unmög­lich, mit ihnen zu dis­ku­tie­ren.

      Ich habe sei­ner­zeit das Buch über den Nie­der­gang des ori­en­ta­li­schen Chri­sten­tums eben­falls gele­sen. Und die Aggres­si­vi­tät, mit der dar­auf reagiert wur­de, ja, die Mord­dro­hun­gen an die Autorin spre­chen wie­der mal ihre eige­ne Spra­che und sind als Beweis für die Wahr­heit der dar­in ent­hal­te­nen Froschun­gen zu wer­ten.

      Mit gro­ßer Freu­de kann man seit ca. 200 Jah­ren vie­le frei­wil­li­ge Bekeh­run­gen von Juden zu Jesus ver­zeich­nen. Auch das ein Zei­chen für die bal­di­ge Wie­der­kunft. Die­se Juden haben der Kir­che bereits gro­ßen Segen und star­ke Impul­se für das Glau­bens­le­ben gebracht.

      • Lei­der sind das über­wie­gend sog. „Mes­sia­ni­sche Juden“, die sich zu pro­te­stan­ti­schen „Gemein­schaf­ten“ und damit kei­nes­wegs zu Chri­stus „bekehrt“ haben. Ich sehe nicht, was hier Anlass zu Ihrer „gro­ßen Freu­de“ geben soll­te. Chri­stus ist NUR in der Hei­li­gen Kir­che, von ihm gestif­tet, zu fin­den.

      • Ich mein­te nicht die­se Juden, son­dern die­je­ni­gen, die katho­lisch wur­den — auch hier gibt es mehr als je zuvor. das ist mir eine gro­ße Freu­de.

        Die mes­si­sa­ni­schen Juden ver­ste­he ich nicht — wer an IHN glaubt, muss sich tau­fen las­sen, um von der Erb­sün­de rein­ge­wa­schen zu wer­den. Das ist heils­not­wen­dig.
        An die­sem Punkt begeht die nach­kon­zi­lia­re Kir­che eine schwe­re Sün­de, wenn sie den Juden aus­re­det, dass sie sich tau­fen las­sen müs­sen — es ist als ob der Satan ver­hin­dern woll­te, dass Gott sein Heils­werk auch mit den Juden voll­enden will.

        Jeder Mensch muss glau­ben und sich tau­fen las­sen. Jeder! Andern­falls ist er nicht im neu­en Bund.

        Der alte Bund besteht nicht mehr als Heils­bund, son­dern wur­de im Neu­en Bund erwei­tert auf alle Men­schen, dies aber in Chri­stus.
        Der alte Bund besteht aber als unwi­der­ruf­li­cher Lie­bes­bund Got­tes mit denen, die ver­blen­det Unter­pfand unse­res Hei­les sind (das ist Schrift­wort).
        Im Klar­text heißt das: Got­tes Bund mit Jakob ist unwi­der­ruf­lich, aber er lebt als HEILS­bund in die Zukunft in Chri­stus wei­ter. Unwi­der­ruf­lich ist jedoch geblie­ben die Lie­be Got­tes zu sei­nem alten Bun­des­volk, das er — und der Apo­stel Pau­lus spricht von einem „Geheim­nis“ — gewis­ser­ma­ßen „nach­zie­hen“ lässt, wenn unter uns Hei­den all jene zu sei­nem Volk hin­zu­ge­kom­men sind, die vor­her­be­stimmt waren.
        Die Juden wer­den IHN erken­nen und um IHN weh­kla­gen. Sie wer­den erken­nen, dass ihre Erwäh­lung dar­in bestand, der gan­zen Welt und für alle Men­schen durch ihre Schwe­ster Maria den Chri­stus her­vor­zu­brin­gen. Mit Freu­den wer­den sie die­se Rol­le anneh­men und sich tau­fen las­sen und Glie­der des Lei­bes Chri­sti wer­den.
        Dar­auf freue ich mich — egal, was zvor noch pas­siert. Weil Gott sie liebt, lie­be ich sie nach bestem Wis­sen und Gewis­sen.

    • Nein, wir sit­zen nicht in einem Boot, wir Katho­li­ken müs­sen uns um die ori­en­ta­li­schen Chri­sten küm­mern und uns von den Juden, die in Palä­sti­na wüten, fern­hal­ten. Das Ver­bre­chen des Völ­ker­mor­des an den Palä­sti­ni­ern, sei­en es Chri­sten oder Mos­lems zu unter­stüt­zen, ver­bie­tet das 5. Gebot und das Gebot, du sollst nicht begeh­ren dei­nes Näch­sten Gut. Sie gel­ten auch für Juden. Gäbe es Isra­el nicht, oder wür­de es sich nicht der­ma­ßen gebär­den, gäbe es auch alle die­se Pro­ble­me nicht, der Frie­dens­plan von König Fahd war exzes­siv groß­zü­gig, aber die israe­li­sche Regie­rung ver­warf sogar die­sen.

      • @Wickerl
        Wenn ich nur dar­an den­ke, was sich im Sechs­ta­ge­krieg 1967 abspiel­te — wie Isra­el wüte­te, u. a. in Jeru­sa­lem, als man den Pale­sti­nen­sern, die kei­nen „Schim­mer“ hat­ten, unter dem Vor­wand, man wür­de das Vier­tel nur nach Auf­stän­di­schen durch­su­chen, über Nacht mit Pla­nier­rau­pen die Häu­ser bru­tal abriss, das gan­ze Ara­ber-Vier­tel wur­de platt gemacht. Die Leu­te stan­den prak­tisch über Nacht auf der Stra­ße — unsäg­lich — man stel­le sich das mal vor!

  6. In 2.000 Moscheen in Mer­kel­deutsch­land distan­zie­ren sich die Musel­ma­nen vom Islam. Die Herr­schaf­ten wol­len ein Zei­chen set­zen gegen Haß und Gewalt, sich von Ter­ro­ris­mus des Isla­mi­schen Staa­tes distan­zie­ren. Dum­mer­wei­se hat die­ser Moham­med jedoch nicht nur Suren des Frie­dens hin­ter­las­sen, son­dern auch die „sata­ni­schen Ver­se“, die dazu auf­for­dern, den Ungläu­bi­gen die Köp­fe abzu­schla­gen. Das steht im Koran und gehört damit zum Islam.

  7. Ob es Ihnen nun passt oder nicht — wir sit­zen als Dhim­mis in einem Boot. Der Islam lässt sich sicher nicht von Ihnen dar­über beleh­ren, wie er die Juden und Chri­sten zu sehen beliebt.
    Sie kön­nen sich ja ger­ne mit ori­en­ta­li­schen Chri­sten, die bereits weit auf öku­me­ni­sti­sche Wege mit dem Islam abge­glit­ten sind, ver­brü­dern. Auch dürf­ten Sie bei vie­len auf die vor­han­de­nen kon­fes­sio­nel­len Unter­schie­de sto­ßen, die sie schon lan­ge von der katho­li­schen Kir­che getrennt haben.

    In „Palä­sti­na“ (der Name kommt übri­gens von „Plisch­tim“ — Phi­li­ster und wur­de dem Land von den Römern ver­passt, um die Israe­li­ten zu belei­di­gen) wütet gar nie­mand. Aber um Isra­el her­um wütet der Satan.

    Sehen Sie sich doch um. Der Isla­mis­mus geht übri­gens zurück auf Sayy­id Qutb (*1906) und hat­te ganz gewiss nicht sei­nen Aus­lö­ser im Zio­nis­mus. Vie­les spricht dafür, dass es die Nazis waren, die mit­hal­fen, die Ara­ber hef­tigst gegen die Juden auf­zu­het­zen. Von Ber­lin aus wur­de in den 40ern der Sen­der „Stim­me des frei­en Ara­bi­ens“ in den gan­zen Ori­ent aus­ge­strahlt — in ara­bi­scher Spra­che — mit anti­se­n­i­ti­scher Het­ze. Bis heu­te sind radi­ka­lie Isla­mi­sten stets auch Hit­ler­freun­de, nen­nen ihn ehr­fürch­tig „Abu Ali“ und es wur­den gera­de von „Palä­sti­nen­sern“ schon öfters Haken­kreuz­fähn­chen zu „Heil Hitler“-Skandieren geschwun­gen. Bis heu­te wird Hit­ler in der Hamas und His­bol­lah sehr ver­ehrt.

    Zu dem Radio­sen­der die­ser Welt­arti­kel: http://www.welt.de/kultur/article7258687/Per-Radio-hetzte-Hitler-die-Araber-gegen-Juden-auf.html

    • Wie kön­nen Sie nur die kon­se­quent anti­ka­tho­li­sche „Welt“ hier als Kron­zeu­gen für Ihre zio­ni­sti­schen Vor­lie­ben her­an­zie­hen?! Die Welt des Erz­pro­te­stan­ten Axel Sprin­ger, in der ein Alan Pose­ner seit Jahr und Tag gegen die Kir­che hetzt, ist dem west­lich-libe­ra­li­sti­schen (Un)geist völ­lig erge­ben und in ihrer devo­ten Kri­tik­lo­sig­keit dem Juden­staa­te gegen­über für Katho­li­ken wirk­lich nur mit der Kneif­zan­ge anzu­fas­sen.

      • @ tra­di­ti­ons­treu­er

        Wenn etwas wahr ist, ist es doch gleich, wer es aus­spricht, nicht wahr?
        Der Arti­kel berich­tet von einem histo­ri­schen Fak­tum, das man inzwi­schen erforscht hat.
        Das wur­de auch anders­wo berich­tet und ist im übri­gen schon lan­ge bekannt. Ich habe nach einem Link gesucht, der davon berich­tet, mehr nicht.
        Ich wuss­te von die­sem sen­der aber schon vor über 10 Jah­ren, als ich mich mit der Geschich­te der Chri­sten im Irak inten­si­ver beschäf­tig­te.

        Aber was haben Sie denn zum Sach­stand zu sagen? Sie wei­chen den histo­ri­schen Fak­ten aus und argu­men­tie­ren rein ideo­lo­gisch.

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