Papst schweigt zu Islamisten – „Jemand im Vatikan hätte Grund sich vor Gott zu schämen“

Christenverfolgung im Irak
Chri­sten­ver­fol­gung im Irak

(Rom) Der Jour­na­list Anto­nio Soc­ci kri­ti­sier­te ver­gan­ge­ne Woche in einem Kom­men­tar das Schwei­gen von Papst Fran­zis­kus ange­sichts des Mar­ty­ri­ums, das die Chri­sten im Nahen Osten erlei­den. Zwei Jah­re Bür­ger­krieg in Syri­en mobi­li­sier­ten den Westen, trotz Ver­fol­gung, Ver­trei­bung und Ermor­dung der Chri­sten, kaum. Im Irak das­sel­be Sze­na­rio. Dort beginnt sich (viel­leicht) etwas zu rüh­ren. Denn dort geht es im Gegen­satz zu Syri­en auch um Erd­öl. Viel Erd­öl. Die „west­li­chen“ Inter­es­sen sind dort anders gelagert.

Es man­gel­te nicht an Kri­tik an Soc­cis Kri­tik. Man­che Katho­li­ken hiel­ten sie für respekt­los. Auch die übli­chen Leer­flos­keln mit dem Stich­wort „Haß“ fehl­ten nicht. Soc­ci, Rek­tor der Hoch­schu­le für Jour­na­lis­mus in Perugia hielt sich seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus zurück, bis ihm im Zusam­men­hang mit dem Lei­den der Chri­sten im Irak der Kra­gen platz­te. Auch Katholisches.info wur­de wegen der Wie­der­ga­be von Soc­cis Kom­men­tar kri­ti­siert. „Schließ­lich“ habe Papst Fran­zis­kus inzwi­schen reagiert, einen Son­der­be­auf­trag­ten in den Irak geschickt und die Nun­tien des Nahen Osten zusammengerufen.

„Etwas spät“ meint nicht nur Soc­ci, der wegen der Kri­tik nicht klein­laut wur­de, son­dern repli­zier­te. „Gegen­über dem Dra­ma der ver­folg­ten Chri­sten schei­nen eini­ge Lai­zi­sten, sogar eine anti­kle­ri­ka­le Regie­rung wie jene Frank­reichs, fast sen­si­bler zu reagie­ren als die katho­li­sche Welt und die Kir­chen­lei­tung“ so Chie­sa e Post­con­ci­lio. Papst Fran­zis­kus und sein Hof­staat reagier­ten bis­her auf die Opfer wenig sen­si­bel und sogar etwas genervt, wäh­rend sie die Hen­ker mit Samt­hand­schu­hen abbür­sten. Hier Soc­cis Kom­men­tar in der Tages­zei­tung Libe­ro vom 10. August.

Späte, laue Reaktion — Die Walbert Bühlmanns von heute

Die Hal­tung erin­nert an jene unsäg­li­che des Schwei­zer Kapu­zi­ners und mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gen Pater Wal­bert Bühl­mann (1916–2007), der in Euro­pa Pro­pa­gan­da für mar­xi­stisch regier­te Drit­te-Welt-Dik­ta­tu­ren mach­te. Die Ver­fol­gung von Kir­che und Chri­sten durch die­se Regime igno­rier­te er. Wenn er gezwun­gen war, zu die­sem Wider­spruch Stel­lung zu neh­men, mein­te er zynisch: Die ver­folg­ten Chri­sten sei­en sel­ber schuld, denn das sei­en sicher „reak­tio­nä­re“ Chri­sten, denn die „wah­ren“ Chri­sten stün­den auf der Sei­te von Fort­schritt und Revo­lu­ti­on. Was Pater Bühl­mann gegen­über den Mar­xi­sten ver­trat, ver­tre­ten heu­te ande­re Kir­chen­ver­tre­ter gegen­über dem Islam?

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„Jemand im Vatikan hätte Grund sich vor Gott und den Menschen zu schämen“

von Anto­nio Socci

Inzwi­schen befin­den sich allein im Irak mehr als 200.000 Chri­sten auf der Flucht. Ver­trie­ben von isla­mi­sti­schen Mili­zen, die ihre Fein­de kreu­zi­gen, ent­haup­ten, stei­ni­gen, exe­ku­tie­ren und deren Frau­en ver­ge­wal­ti­gen und ver­skla­ven. Den Westen schei­nen die ande­ren, von den Dschi­ha­di­sten geschun­de­nen Min­der­hei­ten, wie die Jesi­den weit mehr zu inter­es­sie­ren. Der anti­christ­li­che Reflex sitzt in den Staats­kanz­lei­en man­cher Staa­ten und vor allem den Redak­tio­nen vie­ler Medi­en so tief, daß nicht ein­mal christ­li­che Opfer Gel­tung haben. Im Augen­blick gehen auch Mel­dun­gen aus dem Irak ein, auch von Bischö­fen, über isla­mi­sti­sche Ver­bre­chen an Frau­en und Kin­dern, die kaum wie­der­ge­ge­ben wer­den kön­nen. Es wird sich zei­gen, ob die­se Greu­el­ta­ten bestä­tigt wer­den. Die Chri­sten wer­den als recht­lo­se „Naza­re­ner“ gekenn­zeich­net, gejagt und getö­tet. Die Kir­chen wer­den nie­der­ge­brannt oder in Isla­mi­sten-Stütz­punk­te umge­wan­delt. Doch die Stim­me des Vati­kans, des Pap­stes, der anson­sten nicht wort­karg ist, war bis­her nur ein kaum ver­ständ­li­ches Geflüster.

Kein „Schande! Schande!“-Ruf wie auf Lampedusa

Nicht die Spur von jenem laut tönen­den ‚fünf oder sechs­mal in alle Mikro­pho­ne geru­fe­nen „Ver­go­gna!“ „Schan­de!“, „Schan­de“ wegen der Ein­wan­de­rer auf der Mit­tel­meer­in­sel Lam­pe­du­sa. Wobei eigent­lich weder in Ita­li­en, zu dem die Insel gehört, noch sonst­wer in Euro­pa sich damals für irgend etwas zu schä­men gehabt hät­te. Die Ein­wan­de­rer wer­den mit gro­ßem Kosten­auf­wand mit offe­nen Armen emp­fan­gen. Auf das Was­ser bege­ben sie sich aus frei­em Ent­schluß. Die Chri­sten im Irak wol­len in ihrer Hei­mat leben und wer­den gegen ihren Wil­len ver­trie­ben. Der klei­ne Unter­schied wird rapi­de aus­ge­blen­det. Eine bestimm­te Medien‑, Kul­tur- und Polit­land­schaft in der EU war von der päpst­li­chen Lam­pe­du­sa-Ankla­ge begei­stert. Es war Was­ser auf ihre Müh­len. Die­sel­ben Krei­se rümp­fen nun wegen der ermor­de­ten Chri­sten in Syri­en, im Irak und auch anders­wo im Nahen Osten besten­falls die Nase. Für Chri­sten wird kein Fin­ger gerührt.

Papst schweigt und läßt Vatikansprecher Lombardi reden

Giu­lia­no Fer­ra­ra, der Chef­re­dak­teur der Tages­zei­tung Il Foglio schrieb, daß die Kata­stro­phe für die Chri­sten in der Nini­ve-Ebe­ne dem Vati­kan letzt­lich nicht mehr als eine ein­fa­che Erklä­rung wert war und das mit sträf­li­cher Ver­spä­tung, Zudem wur­de die­se Erklä­rung nur im Namen des Pap­stes von Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di vor­ge­tra­gen, der in der offi­zi­el­len Hier­ar­chie über­haupt kei­ne Rol­le spielt. Form und Inhalt deu­ten dar­auf hin, daß die höch­ste kirch­li­che Hier­ar­chie in die­ser Sache nur das abso­lut Nötig­ste tut, dem sie nicht ent­kommt, sprich, das Mini­mum, um nicht das Gesicht zu ver­lie­ren, so Ferrara.

Die Papst-Erklä­rung spricht ledig­lich von einem „huma­ni­tä­ren Dra­ma“. Was sich im Irak abspielt, ist aber weit mehr. Zudem sagt die Erklä­rung nichts dar­über, was dage­gen zu tun wäre, wie Fer­ra­ra anmerk­te. „Nichts wird in der ziem­lich kal­ten Erklä­rung dar­über gesagt, wer die Ver­ant­wort­li­chen die­ser ‚schmerz­li­chen Ereig­nis­se‘ sind. Nicht ein ein­zi­ger Hin­weis zu den Tätern und zu den Grün­den, war­um die Chri­sten aus ihren Häu­sern und Städ­ten flie­hen müssen.“

Wo bleibt die Klarheit der Regensburger Rede Benedikts XVI.?

Der Ein­satz von Papst Johan­nes Paul II. für die ver­folg­ten Chri­sten scheint vor­bei und ver­ges­sen. Erst recht die Klar­heit der histo­ri­schen Regens­bur­ger Rede von Papst Bene­dikt XVI. , mit der er dem Islam die Hand reich­te mit der Auf­for­de­rung, den Islam selbst­kri­tisch zu überdenken.

Das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat zeich­net sich durch eine ver­stö­ren­de Zurück­hal­tung gegen­über den blut­rün­sti­gen Ver­bre­chern aus, mit denen – wie die Bischö­fe im Irak und Syri­en sagen – ein Dia­log unmög­lich ist, weil die Isla­mi­sten selbst erklä­ren, daß sie für die Chri­sten „nur das Schwert“ haben.

Eine Zurück­hal­tung, die inzwi­schen zu einer Gewohn­heit im Ver­hal­ten von Papst Ber­go­glio gewor­den ist, der kein Wort zur Ver­tei­di­gung der christ­li­chen Müt­ter sagt, die wegen ihres Glau­bens in mos­le­mi­schen Staa­ten zum Tode ver­ur­teilt wer­den, wie es für Meri­am im Sudan der Fall war und für Asia Bibi in Paki­stan immer noch der Fall ist. Mehr noch: Er wei­gert sich öffent­lich für sie zu beten, wor­um er aus­drück­lich gebe­ten wur­de. Und wenn er gezwun­gen ist, doch etwas zu den ver­folg­ten Chri­sten zu sagen, bleibt er all­ge­mein und vage, wie im Inter­view mit der kata­la­ni­schen Tages­zei­tung La Van­guar­dia vom 13. Juni: „Die ver­folg­ten Chri­sten sind eine Sor­ge, die mich als Hir­te aus der Nähe berührt. Ich weiß vie­le Din­ge über die Ver­fol­gung, die zu erzäh­len mir nicht klug scheint, um nie­man­den zu beleidigen.“

Papst möchte islamistische Henker nicht „beleidigen“?

Wen belei­di­gen? Die blut­rün­sti­gen Hen­ker des Dschi­had, die Chri­sten als „Fein­de des Islam“ kreu­zi­gen, erschie­ßen, bei leben­di­gem Leib ver­bren­nen oder ent­haup­ten? Wenn das nicht ver­stö­rend ist? Zehn­tau­sen­de Chri­sten, Män­ner, Frau­en, Kin­der, Alte sind an Leib und Leben bedroht und Ber­go­glio sorgt sich, die Hen­ker „nicht zu beleidigen“?

Was soll die­se gan­ze Rück­sicht­nah­me gegen­über den fana­tisch­sten Isla­mi­sten? War­um traut er sich nicht ein­mal, sie beim Namen zu nen­nen? Und war­um for­dert er von der inter­na­tio­na­len Staa­ten­ge­mein­schaft, der „huma­ni­tä­ren Tra­gö­die“ ein Ende zu berei­ten, ohne auch nur ansatz­wei­se zu sagen wie?

Papst Ber­go­glio hät­te nur dem Vor­bild Johan­nes Pauls II. zu fol­gen, der sei­ne Stim­me ener­gisch erhob und klar for­der­te, was zu tun wäre. Daß die Poli­ti­ker ihm nicht folg­ten, steht auf einem ande­ren Blatt geschrie­ben und fällt in deren Verantwortung.

Die Bischö­fe des Irak sind der Mei­nung, daß es der­zeit kei­ne Alter­na­ti­ve zu einem geziel­ten Mili­tär­schlag zu geben scheint. So sag­te es etwa Bas­har Mat­ti War­da, der Erz­bi­schof von Arbil, der sich in vor­der­ster Front befin­det. Papst Johan­nes Paul II. unter­stütz­te auch die­sen Weg, wenn dadurch bedroh­tes unschul­di­ges Men­schen­le­ben geret­tet wer­den konnte.

Schuld trifft jene, die im Westen den Islam schönreden

Es ist auch zu bequem von bestimm­ten Katho­li­ken ver­all­ge­mei­nern­de Ankla­gen wegen Untä­tig­keit gegen den Westen zu erhe­ben, wäh­rend seit Jah­ren die­sel­ben Krei­se jede Kri­tik an den Isla­mi­sten mei­den und es vor allem mei­den, die Dschi­ha­di­sten beim Namen zu nen­nen. Die dunk­le Sei­te des Islam wird geleug­net, ver­tuscht, ver­harm­lost in einem Zusam­men­spiel bestimm­ter Medi­en, bestimm­ter Poli­ti­ker, bestimm­ter Kul­tur­schaf­fen­der und bestimm­ter Tei­le der christ­li­chen Gemein­schaf­ten, nicht nur der katho­li­schen Kir­che, son­dern auch der pro­te­stan­ti­schen Lan­des­kir­chen. Sie wer­den nicht müde mit apo­dik­ti­schem Ton die immer glei­che Plat­te zu spie­len, daß alles, was nega­tiv ist, „nicht der wah­re Islam“ sei. Woher aus­ge­rech­net sie so genau den „wah­ren Islam“ ken­nen soll­ten, wur­de nie erklärt. So mischt sich in ein­fluß­rei­chen Krei­sen eine Abnei­gung gegen­über dem Chri­sten­tum mit einem Hofie­ren des Islams zu einem gefähr­li­chen Gemisch. Die Chri­sten im Nahen Osten bekom­men die Fol­gen zu spü­ren. Heu­te die Chri­sten im Irak und in Syri­en und in Liby­en und in Ägyp­ten. Und morgen?

Doch Papst Ber­go­glio for­der­te nicht ein­mal eine huma­ni­tä­re Hilfs­ak­ti­on oder eine Soli­da­ti­täts­in­itia­ti­ve auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne, die zumin­dest die gro­ße katho­li­sche Welt erfaßt. Die ver­spä­te­te Mobi­li­sie­rung der Diplo­ma­tie, die im Hin­ter­grund als erste aktiv wer­den soll­te, ist noch ein wei­te­res wenig erfreu­li­ches Kapitel.

Am vor­ver­gan­ge­nen Sonn­tag sag­te der Papst beim Ange­lus kein Wort zu den ver­folg­ten Chri­sten. Eini­ge Tage spä­ter ließ er die Erklä­rung von sei­nem Spre­cher vor­tra­gen. Streng genom­men, schweigt der Papst damit wei­ter. War­um gehen ihm bestimm­te The­men und Stich­wor­te so schwer über die Lip­pen? Kein Wort bis­her zu den Gebets­ta­gen für die ver­folg­ten Chri­sten, die von Bischofs­kon­fe­ren­zen, Diö­ze­sen und reli­giö­sen Gemein­schaf­ten initi­iert wer­den. Meint der Papst, daß auch beten für die ver­folg­ten Chri­sten für Mos­lems „belei­di­gend“ ist?

Hymne auf „Dschihad“ aus den Vatikanischen Gärten

Die Gebets­ta­ge sind eine ern­ste Sache. Dort wird man auch nicht den Imam wie­der­se­hen, der auf Ein­la­dung von Papst Fran­zis­kus am 8. Juni beim Frie­dens­ge­bet mit Schi­mon Peres und Abu Mazen jenen Koran-Vers rezi­tier­te, mit dem er von Allah den „Sieg über die Ungläu­bi­gen“ erfleh­te. Fak­tisch wur­de aus den Gär­ten des Vati­kans eine Hym­ne auf den „Hei­li­gen Krieg“ ange­stimmt. In der Tat ein bei­spiel­lo­ser „Unfall“, für den es Ver­ant­wort­li­che gibt. Vor allem einen.

Es gab in der Welt bereits meh­re­re Gebets­ta­ge. Jener der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz fin­det am 15. August statt. Unter­des­sen war­ten nicht weni­ge Katho­li­ken, daß der Papst sich frü­her oder spä­ter doch die­sen Initia­ti­ven anschließt.

Rückfall der Kirche in ideologisches Subalternverhalten der 70er Jahre?

Als katho­li­sches Kir­chen­ober­haupt hät­te der Papst die Mög­lich­keit, die Chri­sten­heit zum Gebet zu rufen und eben­so zu Hilfs­an­stren­gun­gen und zur Soli­da­ri­tät mit den ver­folg­ten Brü­dern und Schwestern.

Wie es bis­her scheint, liegt jedoch nichts der­glei­chen im Vati­kan in der Luft. Viel­mehr scheint es, als wäre im Vati­kan ein Rück­fall in die dunk­le Ver­lo­ren­heit der 70er Jah­re im Gan­ge, in der es eine ideo­lo­gi­sche Sub­al­tern­stel­lung der Chri­sten gab, die erst mit dem Pon­ti­fi­kat von Johan­nes Paul II. auf­ge­bro­chen und über­wun­den wer­den konnte

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Chie­sa e Postconcilio

55 Kommentare

  1. Es ist doch ver­ständ­lich dass „Fran­zis­kus I“ zu dem brand­schat­zen­den, ver­ge­wal­ti­gen­den, mor­den­den Isla­mi­sten Mob schweigt, denn wenn er sich nun offen gegen die­se und klar auf die Sei­te der Chri­sten stel­len wür­de, so wür­de er sich doch selbst als LÜGNER ent­tar­nen. Denn Fran­zis­kus I hat ja mehr­fach aus­ge­sagt, dass im ISLAM der sel­be Gott ange­be­tet wird wie im Christentum. 

    Nur das ein­zi­ge Schwei­gen das mich wirk­lich erschreckt, ist das Schwei­gen von em. Papst Bene­dikt XVI, so als wenn die­sem nun schon alles egal wäre.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • In die­sen Tagen geht nur das in Erfül­lung was Johan­nes Paul und Bene­dikt mit ihrem Phi­lo­se­mi­tis­mus gesät haben, sie haben die ori­en­ta­li­schen Chri­sten ans Mes­ser gelie­fert. Papst Fran­zis­kus hat sich um kei­ne Kurs­kor­rek­tur bemüht!

  2. ich ver­mu­te, der gute Mann aus Latein­ame­ri­ka ist mit der Situa­ti­on schlicht über­for­dert, ein­fach schon wegen man­geln­der histo­ri­scher Bil­dung. „Tür­ken vor Wien“ oder Lepan­to sagt ihm schlicht nix, einem Bene­dikt natür­lich sagt das alles. Auch JP II kann­te Chri­sten­ver­fol­gung unter zwei Ideo­lo­gien. In Latein­ame­ri­ka ist man davon Licht­jah­re ent­fernt, da gibt’s kaum einen Islam und auch kei­ne knall­har­te Chri­sten­ver­fol­gung (seit den 20ern in Mexi­ko zumin­dest). Viel­mehr scheint mir die Kir­che in den Dik­ta­tu­ren dort in sich gespal­ten gewe­sen zu sein. Lin­ken Gewalt­herr­schern wur­de vom Befrei­ungs­theo­lo­gie-Flü­gel gehul­digt, wäh­rend rech­te Dik­ta­tu­ren vom kon­ser­va­ti­ven Flü­gel (mir fällt grad kein bes­se­res Adjek­tiv ein) als Boll­werk gegen den Mar­xis­mus unter­stützt wur­den. Mir scheint Ber­go­glio ein­fach bei vie­len Sachen auch das nöti­ge Bil­dungs­ni­veau zu feh­len. Frei nach Harald Schmidt: „Bene­dikt war gro­sses Lati­num. Jetzt haben wir eben einen Gesamtschul-Papst“…

    Ist jetzt auf die Schnel­le etwas holz­schnitt­ar­tig geschrie­ben von mir, aber ich glau­be, er ist der Sache ein­fach nicht gewach­sen. Die­se Erklä­rung ist zwar nicht so spek­ta­ku­lär wie ein Frei­mau­rer-Kom­plott, aber irgend­wie naheliegender…

    • Ob aus­ge­rech­net das Schand- und Spott­maul Schmidt eine gute Refe­renz ist?

      Vor allem sieht er (und offen­bar auch Sie) nicht, dass dafür der angeb­li­che „Gesamt­schul-Papst“ ganz offen­bar über eine Stra­te­gie (= „genau­er Plan“) ver­fügt, die er mit äußerst star­ker Hand und bis­her gro­ßem Durch­hal­te­ver­mö­gen ver­folgt — wehe, wer sich ihm in den Weg stellt!

      Dies unter­schei­det ihn deut­lich vom geprie­se­nen „Papst des Gro­ßen Lati­num“, der sein Amt ganz frei­wil­lig und m.o.w. unver­rich­te­ter Din­ge an den Nagel häng­te — als ob er nicht gewusst hät­te, welch Kar­di­nal­s­cli­que er sel­ber da maß­geb­lich geformt hat­te! Und nun? 

      Beten. Musi­zie­ren. Schrei­ben. Besu­che emp­fan­gen. Spa­zie­ren in den vati­ka­ni­schen Gär­ten. Am Abend manch­mal etwas „Kom­mis­sar Rex“ (Mgr. Gäns­wein dixit). Ab und an Tei­l­a­nah­me an Groß­spek­ta­kel mit dem Nach­fol­ger. Eben das Leben eines bra­ven Großväterchen.

      Ehre und Dank dafür dem Jour­na­li­sten und Hoch­schul­rek­tor Anto­nio Socci.

  3. Der Papst äußer­te sich mehr als ein­mal, nach­zu­le­sen bei Radio Vati­kan! Und er schickt einen Son­der­ge­sand­ten in den Irak!

    War­um ver­brei­ten Sie hier Lügen über den Papst?

    • Ich hät­te die Bit­te, dass Sie viel­leicht die Sen­dun­gen oder die Quel­len nen­nen könn­ten, wann sich Ber­go­glio in Radio Vati­kan ganz kon­kret geäu­ßert hat. Mich wür­de auch inter­es­sie­ren, wann der Son­der­ge­sand­te geschickt wur­de: Schon vor Wochen, als die Bil­der gekreu­zig­ter Chri­sten um die Welt gin­gen oder nach­dem die Öffent­lich­keit sich über die Grau­sam­keit der Isla­mi­sten empört hat. Da ich nichts gefun­den habe, eine wei­te­re Bit­te: wie hat sich Ber­go­glio geäu­ßert: im schar­fen Anti-Mafia Ton oder im Slang der Diplo­ma­tie. Wenn wir schon dabei sind, dann wäre ich auch dank­bar, wenn Sie eine Quel­le nen­nen könn­te, in der sich Ber­go­glio expres­siv ver­bis als Papst (nicht zu ver­wech­seln mit dem Bischof von Rom) bezeich­net hat.( Es geht nicht dar­um, dass Ber­go­glio aus der kano­ni­schen Wahl als Papst her­vor­ging und dies kir­chen­recht­lich auch ist, son­dern um die Fra­ge, ob er das Petrus­amt per­sön­lich ange­nom­men hat oder nur an ein­zel­nen Aspek­ten par­ti­zi­piert- z.B. an der damit ver­bun­de­nen Macht­fül­le). Und ein letz­tes: Wel­che Auf­ga­be hat der Son­der­ge­sand­te? Soll er die Gemar­ter­ten und Gequäl­ten trö­sten oder sie zum Dia­log mit den Isla­mi­sten ermun­tern? Da mitt­ler­wei­le fast mehr­mals täg­lich die römi­schen Ver­laut­ba­run­gen wech­seln, erklärt und dann wie­der ver­bes­sert, zuwei­len auch zurück­ge­nom­men wer­den, erhof­fe ich mir eine kla­re Aus­sa­ge. Ich fin­de jeden­falls kei­ne authen­ti­sche Quel­le, die klipp und klar deut­lich macht, um was es geht: Das Abschlach­ten unschul­di­ger Men­schen im Namen des­sen, der in den vati­ka­ni­schen Gär­ten mehr­fach im Zusam­men­hang mit dem hei­li­gen Krieg ange­ru­fen wur­de. Übri­gens schien das Ber­go­glio nicht im Gering­sten zu stören.

  4. Als Johan­nes Paul II. und spä­ter Bene­dikt XVI. sich so sehr an Isra­el, das Welt­ju­den­tum und die USA anbie­der­ten , war mir klar wo das enden wür­de, und in die­sen Tagen erle­ben wir das Ende das die Herr­schaf­ten in Rom schein­bar gänz­lich kalt lässt, weil die Lit­ur­gie­re­form wol­len die dort ohne­hin nicht über­neh­men. Kri­tik am Islam, wie sie vom Autor urgiert wird, wür­de das Schick­sal derer nur noch zusätz­lich befeu­ern, Ent­span­nung könn­te brin­gen, wenn man die von Johan­nes Paul auf­ge­nom­me­nen diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zu Isra­el zurück­nimmt. Wie­so die Schuld haben sol­len, die den Islam schön reden, erklärt uns der Autor nicht, ich gehö­re nicht zu die­sen, aber wäs hät­te es gebracht, wenn man es unter­las­sen hät­te, hät­te man dann schon auf den Islam Atom­bom­ben gewor­fen? Das Geschrei­be gibt nur einen Sinn, wenn man dem Autor unter­stellt, er sei ein phi­lo­se­mi­ti­scher Tritt­brett­fah­rer. Die Zei­ten da man in der Kir­che isla­mo­phil war, sind seit 25 Jah­ren vor­bei, man inter­es­siert sich nur noch für das Juden­tum, die ver­meint­lich geschwi­ster­li­che Reli­gi­on! Jetzt fehlt nur noch, dass der Autor anführt, dass Isra­el ein uner­setz­ba­rer Vor­po­sten der west­li­chen Welt in Nah­ost ist. Was der bewirkt und bewir­ken kann, sehen wir in die­sen Tagen. Er kann nur ver­ur­sa­chen, sonst nichts!

  5. Für mich ist in die­sem Zusam­men­hang frap­pie­rend die schwei­gen­de Zustim­mung der Welt­me­di­en zu die­sem doch sehr stil­len Agie­ren des Pap­stes (Vor­sich­ti­ge Aus­nah­me gestern beim Ange­lus), wohin­ge­gen man das angeb­li­che Schwei­gen von Pius XII. zu den Juden­ver­fol­gun­gen immer noch gern her­an­zieht, um die­sen zu kri­ti­sie­ren und in der Rück­schau als unzu­rei­chen­den Papst daste­hen zu las­sen. Dies ist umso unlo­gi­scher, als Pius XII. durch all­zu lau­ten Pro­test tat­säch­lich das Leben vie­ler Juden in Gefahr gebracht hät­te, wohin­ge­gen ein lau­te­res Pro­te­stie­ren durch Papst Fran­zis­kus die Situa­ti­on der ver­folg­ten Chri­sten im Irak kaum noch ver­schlim­mern kann.

  6. Es ist gut, dass immer mehr CDU-Poli­ti­ker Ein­rei­se­ver­bo­te und Aus­wei­sun­gen von Isla­mi­sten for­dern. Im Übri­gen ist nicht nur der Islam reform­be­dürf­tig, son­dern auch das Christentum.
    Es kann posi­tiv sein, wenn die Kir­che wei­ter exi­stiert. Es ist z. B. gut, dass es die Cari­tas gibt. Es ist gut, dass es eine Prie­ster­seel­sor­ge gibt. Und es ist gut, dass Kir­chen­ver­tre­ter gegen den Wer­te­zer­fall kämp­fen. Aber man soll­te ein bestimm­tes Ritu­al (die Mes­se) nicht dau­ernd wie­der­ho­len. Es ist sinn­voll, die Mes­se nur sel­ten (bei beson­de­ren Anläs­sen) durch­zu­füh­ren. Es ist sinn­voll, wenn Prie­ster reli­giö­se Kur­se in rela­tiv klei­nen Räu­men (nicht in gro­ßen Kir­chen) durch­füh­ren. Man soll­te nicht nur die Kir­chen­mit­glie­der als “Gläu­bi­ge” bezeich­nen. Son­dern auch die Nicht-Kir­chen­mit­glie­der, die mit der Kir­che sym­pa­thi­sie­ren. Die mei­sten reli­giö­sen Men­schen brau­chen nicht Mit­glied zu sein in einer reli­giö­sen Orga­ni­sa­ti­on (z. B. Kir­che). Son­dern für die mei­sten reli­giö­sen Men­schen genügt es, gele­gent­lich reli­giö­se Kur­se (z. B. Geist­hei­ler-Semi­na­re) zu besu­chen. Das Beten zu einem “Vater im Him­mel” ist sinn­los. Wir brau­chen Geist­hei­lung gemäß C. G. Jung.

  7. Kurz nach Amts­an­tritt von Papst Fran­zis­kus ver­mel­de­te das ara­bi­sche katho­li­sche Inter­net­por­tal abouna.org,
    dass Papst Franziskus
    der Kai­ro­er Al-Azhar-Universität
    — kon­kret dem Gross­scheich der Al-Azhar, Ahmed al-Tayyeb -
    eine per­sön­li­che brief­li­che Bot­schaft hat zukom­men lassen.
    Die­se wäre dem Nun­ti­us in Ägyp­ten über­ge­ben worden.

    Der Inhalt dürf­te uns kaum mehr erstaunen.

    Es ist ein­mal mehr die Rede von

    „Respekt des Vati­kan vor dem Islam und den Muslimen“

    und wei­ter über gemein­sam zu täti­gen den Anstren­gun­gen Richtung

    “ gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis zwi­schen Chri­sten und Muslimen.…,
    um gemein­sam für eine fried­li­che und gerech­te Welt einzutreten.“

    Der „Gross­scheich“ hat denn auch gleich mit eingestimmt.…und so Eini­ges drauf gelegt !
    Er schreibt so Son­der­ba­res, dass es in mus­li­mi­schen Ohren als Fremd­spra­che auf­ge­fasst wer­den dürfte..wie.…,
    die 

    „Azhar steht für den Respekt zwi­schen allen Reli­gio­nen, den Schutz der Men­schen­wür­de und der hohen Werte,
    die im Koran und der isla­mi­schen Sun­na ver­an­kert sind.
    Die Mus­li­me sind bereit zur Zusam­men­ar­beit für das Wachs­tum der Gerech­tig­keit und der Ent­wick­lung unter den Völ­kern der Erde“.

    Die besag­te Uni­ver­si­tät hat­te Papst Fran­zis­kus zu sei­ner Wahl nicht nur gratuliert
    sondern
    auch gleich den „Tarif“ für die Wie­der­auf­nah­me des „Dia­lo­ges“ durchgegeben:
    -
    „sofern der Papst den Islam als Reli­gi­on des Frie­dens würdige“

    Liegt womög­lich hier der Schlüs­sel zur Ant­wort auf die Fra­ge des „War­um“ bez. des päpst­li­chen Schweigens ?

  8. S C H A N D E !!!
    Es treibt mir die Trä­nen in die Augen, wenn ich das Aus­maß der Heu­che­lei des vati­ka­ni­schen Selbst­dar­stel­lers sehe. Schon vor Wochen muss­ten wir erschüt­tern­de Bil­der sehen, wie Chri­sten von den isla­mi­sti­schen Mord­ban­den gekreu­zigt wor­den. Kein Wort dazu von Ber­go­glio. Erst jetzt, wo sich alle empö­ren, springt er auf den Zug auf. Sein anbe­ten­des Jubel­volk ist dem ein­sti­gen Demuts­apo­stel wohl wich­ti­ger als gequäl­te und miß­han­del­te Brü­der und Schwe­stern. Es tut sich ein Abgrund auf. Aus­ge­rech­net der ober­ste Huma­ni­täts- und Tole­ranz­pre­di­ger ver­sagt gna­den­los, wenn es dar­auf ankommt. Man muß erst die Wit­te­rung auf­neh­men, was der main­stream von einem ver­langt. Das wir so etwas noch erle­ben müs­sen. Ein­fach schockierend.

    • Jeder der hier von Hass, der falsch sei, schreibt, hat, auch wenn er es anders meint, ganz recht, der Hass, die Mus­li­me schon im Kin­des­al­ter bei­gebracht bekom­men und aus­le­ben; ist ein­fach nur ver­ab­sche­ungs­wür­dig, falsch und grausig!
      Doch wenig­stens sind die Frie­dens­ak­ti­vi­sten durch das gemein­sa­me Frie­dens­ge­bet zu Pfing­sten und den eini­ge Wochen spä­ter ein­set­zen­den Krie­gen und Ver­fol­gun­gen lächer­lich gemacht worden.
      Das ist abso­lut kein Trost, aber wenig­stens eine zukünf­ti­ge Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe, um Wöl­fen im Schafs­pelz die Mas­ke vom Gesicht zu reißen

      • Ver­zei­hung, aber das ist doch Kaf­fee­satz­le­se­rei — und ein höchst zyni­scher „Trost“, auch wenn Ihnen das nicht klar ist.
        Sie träu­men @ euca: was ein rech­ter Frie­dens­ak­ti­vist ist, wird er den Feh­ler höch­stens dar­in sehen, dass es ein paar Chri­sten gibt, die sich wei­gern die­se „Frie­dens­tour“ mitzumachen.

        Und das dum­me Gequat­sche vom „Hass“ kann ich nicht mehr hören! was soll das eigent­lich sein? Der Stem­pel „Hass“ ist doch längst zum brenn­ei­sen gewor­den, mit dem man gegen jeden , der ande­rer Mei­nung ist als man selbst und den Mut hat, dem prä­gnant Aus­druck zu geben, gna­den­los vorgeht.
        Es genügt, etwas mit kla­ren Wor­ten zu ana­ly­sie­ren, je sach­li­cher desto mehr Empö­rung löst es aus, und Sie sind sofort auf der Ankla­ge­bank wegen einer „Hass­pre­digt“, eines „Hass­kom­men­tars“ etc.

        Die Mus­li­me wer­den nicht zu einem dif­fu­sen „Hass“ erzo­gen, son­dern zu einer kon­kre­ten ern­i­d­ri­gen­den Bewer­tung der Chri­sten und zu kon­kre­ten kri­mi­nel­len Hand­lun­gen und Straf­ta­ten an Anders­gläu­bi­gen, wovon wir der­zeit im Irak eine schlimm­ste Kost­pro­be erle­ben dürfen.

        Sehen Sie sich vor — Ihre Rede oben dürf­te auch Ihnen den Rang eines „Hass­kom­men­ta­tors“ einbrocken…

        Blei­ben wir nüch­tern und sach­lich. Wei­chen wir nicht ab von einem ver­nünf­ti­gen Diskurs.

  9. Erst mal dan­ke an die Redak­ti­on, dass Sie das The­ma auf­grei­fen, den Arti­kel Soc­cis über­setzt und hier rein­ge­stellt haben! Aber aus der Fer­ne auch Dank an Anto­nio Soc­ci für sei­nen Mut, den er schon bei der Fati­ma-Affai­re so treff­lich bewie­sen hat…

    Die Beschrei­bung der der­zei­ti­gen Men­ta­li­tät in Medi­en, sowohl auf rech­ter als auch lin­ker Sei­te trifft den Sach­stand gut: die Lin­ken igno­rie­ren schlicht den Völ­ker­mord — er passt ihnen aus ver­schie­de­nen Grün­den nicht in ihr chri­sten­feind­li­ches Freund­feind­sche­ma, die Kon­ser­va­ti­ven dage­gen reagie­ren ange­sichts die­ser Ereig­nis­se nur ihren dump­fen Anti­ame­ri­ka­nis­mus ab und rüh­ren, wie das auch hier im Forum geschieht, die Wer­be­trom­mel für das arme ver­folg­te Russ­land, um das es hier nicht nur nicht geht, son­dern das ange­sichts der Ereig­nis­se in der Ost­ukrai­ne sicht­bar weder arm noch ver­folgt ist, son­dern ver­fol­gend und aus­ge­spro­chen chau­vi­ni­stisch auf­tritt — es sind ganz ande­re Men­schen, die hier ver­folgt und allei­ne gelas­sen wer­den. Nur ist ihr Schick­sal weder für die Rech­ten noch die Lin­ken taug­lich, um ihre dumpf­backi­gen Res­sen­ti­ments abzu­re­agie­ren und fal­len dar­um unter den Tisch. 

    Ber­go­glio ist zwar vul­gär, aber nicht dumm, @ kon­stan­ti­nov. Ich den­ke nicht, dass es ihm nur an Bil­dung man­gelt. Er hät­te gebil­de­te Bera­ter, wenn er denn einen Rat anneh­men wür­de von klu­gen Menschen…

    Im Arti­kel wird ja gesagt, dass er aus­drück­lich um das öffent­li­che Gebet für die ver­folg­ten Chri­sten gebe­ten wur­de und sich wei­ger­te. So etwas geschieht nicht aus Bil­dungs­man­gel, son­dern aus Feig­heit und/oder bösem Wil­len. Suchen wir uns was aus. Egal wie — das steht einem Papst nicht an, und es stimmt, da war selbst Johan­nes Paul II., der ja die­sen unsäg­li­chen Öku­mene­wahn haupt­säch­lich beför­der­te — und den­noch möch­te ich Soc­ci aus­drück­lich zuru­fen: JPII als Assis­si-Mann und Korna­küs­ser ist mit­schuld an der Mise­re, jeden­falls was den Islam betrifft — muti­ger, wenn es um die Ver­tei­di­gung von Men­schen unter mar­xi­sti­schen Dik­ta­tu­ren ging.

    • Zeit­schnur, Sie ver­ges­sen, dass Putin der ein­zi­ge war, der sich für die syri­schen Chri­sten ein­ge­setzt und ver­hin­dert hat, das Oba­ma den bestia­lisch mor­den­den Rebel­len noch wei­te­re Unter­stüt­zung hat zukom­men lassen!
      Jetzt las­sen Sie sich bit­te nicht zu sehr von den Lin­ken und ihrer Dne­kwei­se ein­fan­gen, hier wer­den kei­ne anti­ame­ri­ka­ni­schen Res­sen­ti­ments aus­ge­lebt, Sie ken­nen sel­ber die Berich­te über die ame­ri­ka­ni­schen treu­en Kar­di­nä­le wie Bur­ke und Col­lins und eini­ge ihrer Getreu­en, hier geht es gegen den Chri­sten has­sen­den Mos­lem bzw. Kriegs­trei­ber Obama

      • Dan­ke für Ihre unauf­ge­reg­te tref­fen­de Post. Der mensch­li­che Ver­stand ist doch im Zustand der gefal­le­nen Natur oft geschwächt, ver­dun­kelt und vor­ein­ge­nom­men und sieht oft vor lau­ter Bäu­men den Wald nicht mehr. Da tut ein kla­res Wort rich­tig gut.

      • Ich las­se mich nicht „von Denk­wei­sen ein­fan­gen“ (allei­ne die­se For­mu­lie­rung spricht schon Bän­de), nur weil ich nicht bereit bin, katho­lisch-tra­di­tio­na­li­sti­schen Ver­schwö­rungs­phan­ta­sien und Schwär­me­rei­en zu fol­gen. Man ist auch nicht auto­ma­tisch „links“, wenn man dum­mes rechts­la­sti­ges Geschwa­fel ablehnt. Bemü­hen Sie also bit­te nicht Ihren Schub­la­den­schrank, son­dern ver­su­chen Sie mir, mit sachhhal­ti­gen Argu­men­ta­tio­nen und Quel­len Hin­wei­se auf die Rich­tig­keit Ihrer Mei­nun­gen zu bie­ten! Dann lässt sich reden.

        Ist wirk­lich Oba­ma der böse „Kriegs­trei­ber“?
        Oba­ma hat kei­ne Koh­le mehr und schleicht sich davon. Jeden­falls klingt die­se Grund­satz­re­de so, die er vor ein paar Wochen hielt, und das ist auch rea­li­stisch, denn Bush hat­te den größ­ten Kriegs­haus­halt aller Zei­ten ver­schwen­det! http://www.zeit.de/politik/ausland/2014–05/usa-barack-obama-rede-west-point-terrorismus.

        Übri­gens — wo ist denn der gro­ße, hilf­rei­che Putin jetzt in Syri­en und im Irak? http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/21/russland-wird-im-irak-aktiv-volle-unterstuetzung-fuer-maliki/
        Er ist ein Diplo­mat, der weiß, wie man Gesten macht, ohne etwas Kon­kre­tes zu tun und anders­wo Krie­ge anzet­telt, ohne in Erschei­nung zu tre­ten. Und immer geht es um Geld, Geld, Geld…Kurz ist das Gedächt­nis auch des Katho­li­ken — schon ver­ges­sen, was in Tsche­tsche­ni­en war? Schon ver­ges­sen, dass kri­ti­sche Jour­na­li­sten plötz­lich umge­bracht wur­den — hier zur Gedächt­nis­auf­fri­schung: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/putin-und-tschetschenien-1120032.html

        Die Ame­ri­ka­ner haben durch die vie­len Krie­ge hohe Ver­lu­ste gehabt, rekru­tie­ren inzwi­schen Kri­mi­nel­le und Under­dogs, weil sie kaum mehr ver­nünf­ti­ge jun­ge Leu­te fürs Mili­tär auf­brin­gen kön­nen. Der Druck der Welt­öf­fent­lich­keit war und ist ande­rer­seits hoch, auch jetzt wie­der, im Irak zu inter­ve­nie­ren. Die USA bom­bar­die­ren bereits Stütz­punk­te der Isla­mi­sten: http://www.fr-online.de/politik/irak-us-militaer-bombardiert-is-stellungen,1472596,28070976.html (vom Freitag)

        Ich weiß wirk­lich nicht, was Sie eigent­lich wollen…lesen Sie denn kei­ne Zeitungen?

      • @ hedi züger

        Sie sind in ver­klau­su­lier­ten Wor­ten per­sön­lich belei­di­gend, tra­gen aber kein ein­zi­ges Argu­ment zur Sache bei. Was soll das?

      • Lie­be Zeitschnur,
        wenn Sie für ihre Anschul­di­gun­gen DIE ZEIT, FAZ und Frank­fur­ter Rund­schau anfüh­ren, muß man anneh­men, daß Sie in der Bewer­tung der poli­ti­schen Lage auf unse­re links­grün­ver­si­ff­te Pro­pa­gan­da-Medi­en rein­ge­fal­len sind.
        Dabei hat das Inter­net unend­li­che Mög­lich­kei­ten nicht nur für Argu­men­ta­ti­ons­aus­tausch, son­dern auch für Fak­ten und Beweis­si­che­rung: Suchet so wer­det ihr fin­den! (Und: wer hat denn nun die Pas­sa­gier­ma­schi­ne abgeschossen?)
        Als beken­nen­der Christ und Anhän­ger der katho­li­schen Moral­leh­re muß man sich doch heu­te bereits fra­gen, war­um es inzwi­schen bes­ser wäre ins Put­in­sche Ruß­land (oder in Orb­ans Ungarn) anstatt ins gelob­te B.Hussein Oba­ma-Land auszuwandern.

        Anson­sten gehe ich mit Ihren Bewer­tun­gen zu Kir­chen­fra­gen konform.

      • Zeitschnur,da die Amerikaner„kaum mehr ver­nünf­ti­ge jun­ge Leu­te fürs Mili­tär auf­brin­gen können“,machen sie doch,noch etwas tatkräftiger,mit.

      • @ Mor­ge­nes

        Erst mal: mei­ne Zei­tungs­quel­len die­nen nicht „Anschul­di­gun­gen“ (wel­chen denn über­haupt?), son­dern sind Hin­wei­se auf bestimm­te sach­li­che Nachrichten! 

        Wer — das ist wirk­lich eine ernst­haf­te Fra­ge — ist heu­te ein zuver­läs­si­ger Infor­mant? Also da wäre ich an Ihrer Stel­le mal vor­sich­tig, mit irgend­wel­chen besod­ners gut infor­mier­ten Web­sites — das sind meist Pro­pa­gan­di­sten — also nicht anders als die von Ihnen geschol­te­nen Blätter.

        Was aber mei­ne Quel­len oben betrifft, habe ich sehr wohl selek­tiert und den­ke, das Berich­te­te kann kaum völ­lig falsch sein. Ich will Ihnen das in aller Geduld begründen:

        Die­se Rede Oba­mas, die ich aus der ZEIT anfüh­re, lässt sich kaum bezwei­feln — bezwei­feln kann man allen­falls, dass er das ein­hält, was er ankün­digt, aber das müss­te sich nun erst erwei­sen. Zuvor unter­stel­len gilt nicht!
        Auch der Arti­kel im Deut­sche-Wirt­schaft-Maga­zin — gibt es einen Grund, das, was dort berich­tet wird, in Zwei­fel zu zie­hen? Sie behaup­ten das ein­fach, aber Ihr Beweis ist zir­ku­lär: weil die­se Medi­en ja links-grün getönt sind, kann das, was sie berich­ten, nur falsch sein. Also im Klar­text: Was nicht sein darf, das nicht sein kann.
        So etwas ist nicht red­lich und wahr­haf­tig — Sie müs­sen schon in der Sache begrün­den, war­um das Berich­te­te nicht stimmt und wo Sie das Gegen­teil gele­sen haben. Viel­leicht sind Sie ja so nett und holen das noch nach.

        Eben­so sind die Bom­bar­die­run­gen von IS-Stel­lun­gen durch die USA über sämt­li­che New­sticker gegan­gen — das hat doch mit der FR nichts zu tun — das war nur einer der vie­len Berich­te letz­te Woche! Ist denn die Nach­richt falsch — ja oder nein?
        Und die dubio­se Rol­le Putins bei Tsche­tsche­ni­en und der Ermor­dung Polit­kow­sa­jas haben bei­lei­be nicht nur „lin­ke Medi­en“ bespro­chen damals — damals hat­te auch die Rech­te Ihre fünf Sin­ne noch halb­wegs bei­sam­men, wenn es um die­sen oppor­tu­ni­sti­schen und zwei­lich­ti­gen Mann geht.

        Und wenn Sie glau­ben, dass Putin etwas Wir­kungs­vol­les für die ira­ki­schen Chri­sten tut — bewei­sen Sie es! Ich kann es nicht sehen — und über die abge­schos­se­ne Maschi­ne gibt es nach wie vor Unklar­heit, Mut­ma­ßun­gen und vie­le Leu­te, die sich das eben so zurecht­le­gen (bzw. — lügen), wie es in ihr Welt­bild passt. Na schön — aber dafür wer­den Sie mich nicht gewin­nen können.

        Als beken­nen­der Katho­lik, der auch denkt, wan­dert man nicht zu Putin aus — das ist doch Unsinn! Die Tata­sa­che unse­rer west­li­chen Ver­kom­men­heit scheint den Blick vie­ler für die öst­li­che Ver­kom­men­heit völ­lig ver­ne­belt zu haben — man braucht offen­bar Pro­jek­ti­ons­flä­chen für sei­ne Träume.

    • Der Koran­kuss ist fuer mich eines der schlimm­sten Zei­chen die je gemacht wurden.
      Was unse­re Dumm­ko­ep­fe hier, inner­halb und ausser­halb der Kir­che nicht wahr­ha­ben wol­len ist, dass sich damit der Pon­ti­fex den Mos­lems unter­wor­fen hat.
      Das war ein Zei­chen der Hoel­le und der offen­kun­dig­ste Ver­rat am Kreu­zes­op­fer Chri­sti und und und.….….….….….….……
      Ich will Joh Paul gute Absicht unter­stel­len, aber damit hat er hun­dert­tau­sen­de Chri­sten unter mos­le­mi­schem Dika­tat zum Tode verurteilt.
      Mit die­ser Schuld unter Chri­sti Augen tre­ten, das ist die Hoelle !
      Unglaublich.

  10. Wenn Men­schen am Ver­hun­gern und Ver­dur­sten sind, muss sehr schnell gehan­delt waren.
    Es nützt nun wirk­lich nichts wenn ein Nun­ti­us hin­fliegt um her­um zu schau­en und verhandeln.

    Der Papst und der Vati­kan hät­te Flug­zeu­ge mie­ten müs­sen, um die Flüch­lin­ge ganz gleich wel­ches Reli­gi­on zu ver­sor­gen. Ja, beret sein um das LEBEN sovie­ler MENSCHEN zu retten.

    Wenn die deut­sche KIRCHE 31 Mil­lio­nen und 22 Mil­lio­nen für den Bau von Bischofsresidenzen
    hat, jedes Mal für nur 1 Per­son, da soll­te auch Geld Hun­gern­de und Ver­dur­sten sein-

    Eine uralte, christ­li­che Gemein­schaft wird aus­ge­rot­tet und wir tun nichts.

  11. Man hät­te bei, (vor) der sogann­ten „Papst­wahl“ im unheil­vol­len Jahr 2013 (13!) sich etwas inten­si­ver über die Bio­gra­phie des Herrn Ber­go­glio bemü­hen müs­sen. Und dar­über­hin­aus sich mit der Gestik/Physiognomie die­ses Papst­kan­di­da­ten befas­sen müs­sen. Dabei wäre ans Licht gekom­men, dass Per­so­nen-Men­schen wie die eines Ber­go­glio, dem Typ eines des­po­ti­schen und hals­star­ri­gen Men­schen ent­spre­chen. Sol­che Men­schen sind mit Vor­sicht zu begeg­nen. Das betrifft auch des­sen unsym­pha­ti­schen Pedell, den Kom­mis­sar Volpi und vie­le ande­re dazu. Es steht hier jedem frei, dies als Sar­kas­mus oder als Rea­li­tät zu betrach­ten. Es ist den­noch was Wah­res dar­an und dar­an kön­nen nun auch die Gift­pfei­le und Troll-Kom­men­ta­re nichts ändern. Auch wenn nun gewis­se Röm­lin­ge kübel­wei­se Dreck über mich gie­ssen wol­len. Die­se Anfein­dun­gen wer­den jedoch bei mir wir­kungs­los blei­ben wie ein Vati­ca­num II. Sie wird wie Spa­ghet­ti­s­auce über einen Mar­mor­fel­sen herabrutschen.

  12. Katho­li­sches. info soll­te den Mut haben, sach­ge­mäß und wahr­heits­ge­mäß zu berich­ten, obwohl es offen­kun­dig weh tut, sach­ge­mäß zu berich­ten. Es ist sinn­los, den Papst zu ver­ur­tei­len, denn die­ser hat sich mehr­mals öffent­lich für den Schutz der Chri­sten wie ande­rer Ver­folg­ter im Irak aus­ge­spro­chen. Nur dar­über berich­tet katholisches.info nicht.
    Katho­lisch muß katho­lisch sein. Was hier berich­tet wird ist es nicht.
    Die Kom­men­ta­re: zum Fremd­schä­men! Wis­sen die­se, was sie ihrer See­le zufügen?
    Die­se soll­ten so bald wie mög­lich beich­ten gehen.
    Katholisches.info soll­te sich nicht für plum­pe­sten Faschis­mus her­ge­ben; nur mei­ne Meinung.

    • Katholisches.info hat hier einen Arti­kel von Anto­nio Soc­ci veröffentlicht.

      Soc­ci kri­ti­siert die Unver­hält­nis­mä­ßig­keit der ber­go­glio­ni­schen „Inter­ven­ti­on für die Chri­sten im Irak“. Er weist dar­auf hin, mit wel­chen Geschüt­zen Ber­go­glio bei wesent­lich fern­lie­gen­de­ren und weni­ger dra­ma­ti­schen Gele­gen­hei­ten schon daher­kam und dar­auf, dass das Piep­sen bei irgend­wel­chen Ange­lus-Gebe­ten und die Ent­sen­dung eines Bot­schaf­ters, von Spre­chern etc. merk­wür­dig fei­ge wir­ken, wo sich doch Ber­go­glio sonst nicht scheut, sich höchst­per­sön­lich zu enga­gie­ren, wo es ihm auf­se­hen­er­re­gend erscheint. Er wet­tert gegen Leu­te, die über ande­re reden, schreibt dar­über gan­ze Bücher, zele­briert Mes­sen, wirft Krän­ze per­sön­lich ins Meer für Men­schen, die auf eige­ne Ver­ant­wor­tung ums Leben kamen und lässt die­se Akti­on über sämt­li­che Bild­schir­me der Welt flim­mern, er fliegt nach Isra­el, um sei­ne Soli­da­ri­tät mit den älte­ren Brü­dern medi­en­wirk­sam in Sze­ne zu set­zen etc. etc. — Soc­ci stellt wahr­heits­ge­mäß fest, dass das „Enga­ge­ment“ für die ver­folg­ten Chri­sten (und es hät­te inzwi­schen seit eine Jahr dazu Gele­gen­heit bestan­den) fehlt. Selbst das Fasten­ge­bet für Syri­en nann­te nicht aus­drück­lich die Aggres­si­on gegen die Chri­sten, obwohl sie das Haupt­pro­blem ist. Das wur­de damals von vie­len mit Befrem­den auf­ge­nom­men. Putin tauch­te bei Ber­go­glio auf, man schwa­dro­nier­te — sind eigent­lich die bei­den ver­schlepp­ten Bischö­fe wie­der auf­ge­taucht? http://www.domradio.de/themen/christenverfolgung/2014–07-10/entfuehrte-syrische-bischoefe-erhalten-weimarer Es sind ande­re, die an die­se bei­den Ver­schlepp­ten den­ken und sie auszeichnen.

      Wäre das nicht eigent­lich Auf­ga­be der Kir­che, sol­che gro­ßen Aktio­nen zu machen?

      Bewahr­hei­tet sich dar­an nicht, dass Ber­go­glio eigent­lich nichts tut und eher die säku­la­re Welt und ande­re Kon­fes­sio­nen han­deln als Rom?

      Was fan­gen Sie mit den zitier­ten Aus­saa­gen Ber­go­gli­os an? Wol­len Sie sie unter Zuhil­fe­nah­me der völ­lig abstru­sen Faschis­mus­keu­le totschweigen?
      Beson­ders bezeich­nend ist die­se Aus­sa­ge, er wol­le nicht zuviel sagen, „um nie­man­den zu beleidigen“.

    • Stimmt Ihre Mei­nung, dann aber auch bit­te fuer sich behalten.
      Was die­ser Papst tut, bzw. NICHT tut ist bei­spiel­los, ja fast apokalyptisch.
      (Rom wird zert­so­ert wer­den- wie wahr)
      Das zu sagen ist die Pflicht eines jeden auf­rech­ten Katholiken.
      Seit dem Vat. II wird unse­re Reli­gi­on vom Stif­ter ent­frem­det und zu einem „Welt-Huma­nis­mus“ umgewurschtelt.
      Gott ist sehr gedul­dig, weil er die vie­len Guten See­len nicht mit her­aus­rei­ssen will, aber Vat. II und sei­ne Unter­teu­fel sind auf direk­tem Weg ins Verderben.

  13. Stoppt den 2. Holo­caust in Nord-Irak. Der Bun­des­prä­si­dent hat uns gesagt: „Deutsch­land solle
    sei­ne Rol­le in der Welt­ge­mein­schaft wahr­neh­men? Was ist dar­aus gewor­den? Deutschland
    will 4 Mil­lio­nen geben. Doch die Men­schen brau­chen Brot und Was­ser. Geld kann man nicht
    essen. War­um darf die Bun­des­wehr nicht mit Fracht­flug­zeu­gen in den Nord-Irak fliegen,
    um Men­schen­le­ben zu retten.

    Bit­te an alle Par­tei­en und Abge­ord­ne­te: LASST KEINEN ZWEITEN HOLOCAUST ZU!!!!!!!!!!!!

    • Selt­sam nur daß der inter­re­li­giö­se Dia­log der­art gestal­tet wird, dass die miß­ach­te­ten Rech­te der christ­li­chen Min­der­heit prak­tisch kein The­ma sind, ganz zu schwei­gen von der Gewalt­tä­tig­keit die dem Islam innewohnt.
      Als über Papst Bene­dikt nach sei­ner Rede in Regens­burg ein Sturm der Empö­rung los­brach, stimm­te ein Kar­di­nal Ber­go­glio vom Ende der Welt wenig loya­le Töne an.
      Ihm war sein inter­re­li­giö­ser Dia­log mit den Mus­li­men wich­ti­ger und er wähn­te die­sen durch Papst Bene­dikt gefährdet.
      Wie sich so ein alter Mensch noch ändern soll ist lei­der kaum anzunehmen.

    • Man muss sich das auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen: Am 12.08.2014 (also Wochen nach dem Beginn des Abschlach­tens) beginnt sich eine Exzel­lenz in den Irak und ver­gißt natür­lich auch nicht zu beto­nen, wie ger­ne Ber­go­glio selbst dort­hin auf­ge­bro­chen wäre. Das hät­te er mal wirk­lich tun sol­len, wenn sei­ne Glaub­wür­dig­keit nicht nur eine mehr oder min­der gut inze­nier­te Show ist. Es mag ja man­chen hier ärgern, aber fact ist: Ber­go­glio hat zu spät reagiert, hat falsch reagiert und kaum Inter­es­se für die­sen Geno­zid gezeigt. Erst jetzt, wo die Welt­ge­mein­schaft das Gesche­hen anpran­gert, da kommt er daher. Tut mir leid- ich will dem Mann wirk­lich nicht zu nahe tre­ten- aber unter einem guten Hir­ten ver­ste­he ich etwas ande­res. Und so einen als Freund möch­te ich auch nicht haben. Viel­leicht soll­te er sich wirk­lich über­le­gen, wie­der nach Argen­ti­ni­en zurück­zu­ge­hen und dort als Bischof etwas zu bewir­ken. Von einem Papst darf man mehr erwar­ten, als inhalts­lo­se und halt­lo­se Plau­de­rei­en oder Geschun­kel mit irgend­wel­chen Kum­peln. Tu es Petrus et in hanc petram aedi­fi­c­abo eccle­si­am meam. Und dann nicht nur Petrus, wenn es dar­um geht, Ordens­ge­mein­schaf­ten zu regle­men­tie­ren, son­dern Petrus für alle katho­li­schen Brü­der und Schwestern.

  14. Wann were­den Kar­di­nal Marx, die Bischofs­kon­fe­renz und Herr Glück protestieren??????

    Für das Zdf scheint das Schick­sal der Chri­sten und Man­dä­er nicht wich­tig zu sein. Da wird
    ein uraltes, christ­li­ches Gebiet aus­ge­löscht und die Nach­rich­ten­re­dak­ti­on ZDF schweigt?????????
    Mona­te lang hat das ZDF über Gaza/Israel und Syri­en berich­tet war­um wer­den die Chri­sten und
    Man­dä­er ein­fach ver­schwie­gen und das soll aus­ge­wo­ge­ne Bericht­erstat­tung sein-

    • Herr Glück hat übli­cher­wei­se genug zu tun, die Kir­che zu zer­stö­ren, den Zöli­bat abzu­schaf­fen und das Frau­en­prie­ster­tum ein­zu­füh­ren. Sie kön­nen von ihm wirk­lich nicht erwar­ten, dass er sich um den Irak auch noch küm­mert. Aber wird dür­fen sicher sein, dass eini­ge mit­füh­len­de Wor­te vor der näch­sten Brot­zeit in irgend­ein Mikro­phon von ihm gebla­sen wer­den- natür­lich im übli­chen Brust­ton der Ent­rü­stung und mora­li­schen Empörung.

  15. „Die ver­folg­ten Chri­sten sind eine Sor­ge, die mich als Hir­te aus der Nähe berührt. Ich weiß vie­le Din­ge über die Ver­fol­gung, die zu erzäh­len mir nicht klug scheint, um nie­man­den zu beleidigen.“
    Man stel­le sich nur vor, Pius XII hät­te damals gesagt „Ich weiß, was Hit­ler und die Nazis mit den Juden in Deutsch­land macht, sage aber nichts, um Hit­ler und sei­ne Anhän­ger nicht zu belei­di­gen“. Herr Ber­go­glio muss auf­pas­sen, was er sagt und tut. Die­ses Nichtre­agie­ren, oder nur sehr laue und ver­spä­te­te reagie­ren, könn­te ihm bei einem spä­te­ren mög­li­chen Hei­lig­spre­chungs­pro­zess ange­la­stet wer­den. Wenn der näch­ste Papst aber eben­falls kon­zils­ver­blen­det sein wird, wird er ger­ne dar­über hin­weg­se­hen, denn Herr Ber­go­glio „MUSS“ hei­lig­ge­spro­chen wer­den, weil er ja qua­si die bis­he­ri­ge „Krö­nung“ der zweit­va­ti­ka­ni­schen Kir­che ist.
    Per Mari­am ad Christum.

  16. MUSA DAGH

    Über 300.000–1.6 Mil­lio­nen Arme­ni­er sind 1916 bei Mas­sa­kern und Todes­mär­schen durch die Wüste
    in der Tür­kei umge­kom­men. Franz Wer­fel hat mit sei­nem Buch „Musa Dagh“ den ver­ges­se­nen Opfern
    ein Denk­mal gesetzt. Deutsch­land war mit den Osma­nen ver­bün­det und hat zu die­sem Völkermord
    geschwiegen.

    Wir dür­fen nicht ein zwei­tes Mal ver­sa­gen und die Aus­rot­tung der Min­der­hei­ten im Nord-Irak zulassen.

  17. Nur ein paar Gedan­ken der Erin­ne­rung im Umfeld von P. Wal­bert Bühl­mann Kapu­zi­ner. Die Schwei­zer Pro­vinz die­ses Ordens hat­te bis nahe zum VatII eine ganz gro­sse Qua­li­tät — durch all die Jahr­hun­der­te der Gegen­re­for­ma­ti­on. Was die­se unei­gen­nüt­zi­gen Ordens­brü­der in ihrer Demut, ihrem strah­len­den Glau­ben in Wort und Tat Gutes taten, ist nicht abzu­se­hen. Nie­mand kann bestrei­ten, was durch ihre Ver­kün­di­gung — die ganz beson­ders die ein­fa­chen See­len erfass­te und auf­er­bau­te, deren von den offi­zi­el­len Amts­trä­gern ver­nach­läs­sig­te Volks­fröm­mig­keit stärk­te und ver­tief­te — nie­mand kann in Fra­ge stel­len wie unsag­bar viel zum Woh­le der kath. Kir­che da gesche­hen ist. Das kön­nen wir den guten hoch­ver­ehr­ten Kapu­zi­nern nie ver­ges­sen. Aber mit dem VatII kamen par­al­lel mit dem mate­ri­el­len Wohl­stand die fürch­ter­lich­sten Aberra­tio­nen — wie Bühl­mann et sequaces ejus zei­gen — mar­xi­sti­sche befrei­ungs­theo­lo­gi­scher Schwach­sinn, der beton­mä­ssig in deren Pre­dig­ten ein­floss, eine schwe­re inne­re Spal­tung in die Kon­ven­te. Der fran­zis­ka­ni­sche Frie­de war emp­find­lich gestört. Die vie­len Aus­trit­te und Schlie­ssun­gen einst star­ker Boll­wer­ke des Glau­bens, die Uebe­r­al­te­rung — alle auch in der gan­zen Kir­che erfahr­ba­ren Nega­ti­va haben die­sen wert­vol­len, freund­li­chen, gross­ar­ti­gen, men­schen­na­hen Orden stark gebeu­telt. In dank­ba­rer Lie­be bete ich um eine frucht­ba­re Wie­der­kehr und Erneuerung.

  18. Buch Dani­el lesen, Johan­nes­of­fen­ba­rung und die Wor­te Got­tes ein­fach in der Bibel nach­le­sen. Der Pon­ti­fex ist Jesu­it, das heisst, er hat eine Sicht der Din­ge, die weit über das Tages­ge­sche­hen hin­aus­geht. Satan ist schon im Vati­kan, bekann­ter maßen. Und rich­tet Unheil an. Ich bete für die Wie­der­kunft Got­tes als Sie­ger in der Gestalt des Herrn Jesus Chri­stus. Bis dahin haben wir unglaub­li­che und furcht­ba­re Gräuel.

  19. Buch Dani­el lesen, Got­tes Wor­te nach­le­sen, Johan­nes­of­fen­ba­rung lesen. Es steht alles geschrie­ben. Der Abfall ist gewal­tig, sogar unter den Mos­lems. Und wenn es wie­der und wie­der geleug­net, run­ter­ge­macht und als Blöd­sinn ver­schrien wird. Jesus Chri­stus ist das Licht der Welt und kei­ner kommt zu Gott außer durch Ihn. Wir wer­den Gräu­el unvor­stell­ba­ren Ausma0es erle­ben, auch am eigen Kör­per, denn Luzi­fer ist frei­ge­las­sen wor­den. Im Koran ist Allah der Listen­schmied, die Quel­le des Taq­qya, und alles ist für mich klar. Ein Gebet Vater unser im Himmel…ist ange­sichts der Tra­gö­di­en der Anfang der Hil­fe am Men­schen, zu der wir Chri­sten ver­pflich­tet sind. Denn der Mensch ist das Antltz Got­tes, ver­ges­sen wir das nicht! Und wenn es so schwer fällt, ein Ave Maria gibt Mut.

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