Vermischung der „abrahamitischen“ Religionen fordert Gottes Zorn heraus

(Rom/Zaitzkofen) Unab­hän­gig von der Aus­ru­fung eines Tages des Gebets und der Süh­ne für die ver­folg­ten Chri­sten im Nahen Osten durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus hat sich Pater Franz Schmid­ber­ger, ehe­ma­li­ger Gene­ral­obe­rer der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. und gegen­wär­tig Regens des Prie­ster­se­mi­nars der Gemein­schaft in Zaitz­ko­fen, pas­sen­der­wei­se am sel­ben Tag zu den Gebets­in­itia­ti­ven für den Frie­den von Papst Fran­zis­kus zu Wort gemel­det. Zunächst habe der Hei­li­ge Vater im ver­gan­ge­nen Jahr wegen der kri­ti­schen Situa­ti­on in Syri­en, als Russ­land und der Westen kurz vor einem Krieg gegen­ein­an­der zu ste­hen schie­nen, „die gan­ze Chri­sten­heit zu Gebet und einem Tag des Fastens“ auf­ge­ru­fen. Auf dem Peters­platz habe man sich getrof­fen, um bei tra­di­tio­nel­len Gebe­ten und Gesän­gen vor dem Aller­hei­lig­sten Gebets­wa­che zu hal­ten. Das Resul­tat, so Schmid­ber­ger: „Weni­ge Tage danach war die Gefahr wie durch ein Wun­der gebannt. Gott erhört die Sei­ni­gen, wenn sie sei­ne Maje­stät und Ober­herr­schaft über die gan­ze Welt aner­ken­nend zu ihm um Hil­fe rufen.“

Vor eini­gen Wochen initi­ier­te der Papst eine neu­er­li­che Initia­ti­ve, indem er den Prä­si­den­ten des Staa­tes Isra­el, Schi­mon Peres, sowie den Palä­sti­nen­ser-Prä­si­den­ten Mah­mud Abbas, zu einem Frie­dens­ge­bet für den Nahen Osten in den vati­ka­ni­schen Gär­ten begrüß­te. Ver­tre­ter von Chri­sten­tum, Juden­tum und Islam spra­chen Gebe­te, um die drei Reli­gio­nen der Anwe­sen­den zu reprä­sen­tie­ren. Dies­mal war das Ergeb­nis jedoch weni­ger über­zeu­gend, erklär­te Schmid­ber­ger: „Unmit­tel­bar nach die­sem Ereig­nis brach der Bür­ger­krieg im Irak aus und jetzt dazu der mör­de­ri­sche Kon­flikt zwi­schen Isra­el und den Palä­sti­nen­sern, also genau in jener Regi­on und unter jenen Völ­kern, deren Ver­tre­ter mit dem Papst für den Frie­den gebe­tet haben. Offen­sicht­lich hat Gott das Frie­dens­ge­bet nicht nur nicht erhört; viel­mehr for­dert die Ver­mi­schung der soge­nann­ten drei abra­ha­mi­ti­schen Reli­gio­nen – Chri­sten­tum, Juden­tum und Islam – sei­nen Zorn her­aus.

Wel­che Fol­ge­run­gen sind aus die­sen Beob­ach­tun­gen zu zie­hen. Laut Pater Schmid­ber­ger wir­ke Gott sicht­bar im Leben der Völ­ker, sofern der Papst „im Gei­ste der Kir­che als wah­rer Nach­fol­ger Petri“ hand­le. Tut er dies jedoch nicht, son­dern ver­hält sich, als sei­en alle Reli­gio­nen gleich (zumin­dest die mono­the­isti­schen), „dann führt Gott sei­ne Kir­che nicht nur nicht aus der Kri­se her­aus, son­dern züch­tigt die Völ­ker durch Krieg, Auf­ruhr, Ter­ror, Unru­hen und Kata­stro­phen“. Schmid­ber­ger schließt sei­nen Kom­men­tar mit der Fest­stel­lung, dass die Pius­bru­der­schaft den Papst aner­ken­ne und „mehr denn je“ für ihn bete: „Wir sind weder schis­ma­tisch oder hal­ten es mit den Papst-Abset­zern, noch sind wir libe­ral, son­dern katho­lisch, römisch-katho­lisch.“

Text: M. Bene­dikt Bue­r­ger
Bild: Freemasonery.org.il

31 Kommentare

  1. Nichts gegen Herrn Schmid­ber­ger, aber die Behaup­tung, dass „Russ­land und der Westen kurz vor einem Krieg gegen­ein­an­der zu ste­hen schie­nen“, ist doch eher frag­wür­dig. Aber anson­sten ein glas­kla­rer Beweis, touché!

      • Schmid­ber­ger weiß es nicht! Denn Gott ist kein Mensch und hat daher auch kei­ne mensch­li­chen Regun­gen. Gott macht auch kei­ne Sün­den!
        Gott kennt daher von sich auch kei­nen Zorn und kei­nen Hass! Er weiß nur, dass sehr vie­le Men­schen davon ergrif­fen sind!
        Wann wird ein­mal damit auf­ge­hört, Gott mensch­li­che Züge anzu­dich­ten!

    • Schmid­ber­ger ist sicher mit Vor­sicht zu genie­ßen seit er S.E. Wil­liam­son so übel mit­ge­spielt hat. Dass die Völ­ker kurz vor einem gro­ßen Krieg zwi­schen Russ­land und dem Westen ste­hen, bestrei­tet aber kein ver­nünf­ti­ger Mensch.

    • Leo­nie da haben Sie die Zeit­ge­schich­te ver­schla­fen, Hol­lan­de und Oba­ma woll­ten Luft­schlä­ge gegen Syri­en füh­ren, es stand alles bereit, da tra­fen sich Oba­ma und Putin am Ran­de einer Kon­fe­renz in St. Peters­burg und Oba­ma nahm nach die­sem Tref­fen dann doch Abstand, Ich konn­te mir die­sen Schwenk Oba­mas sub­jek­tiv nur damit erklä­ren, dass Putin mit einem Atom­waf­fen­ein­satz Russ­lands droh­te, rus­si­sche Ver­bän­de ste­hen ja in den syri­schen Häfen von Tar­tus und Lata­kia. Und Oba­mas Hass auf Putin und Russ­land wie er sich die­ser Tage äußert beruht mei­nes Erach­tens auf den The­men Snow­den und Syri­en.

  2. Erstens mal ist damals weder direkt ein Krieg bevor­ge­stan­den, noch ist die damals laten­te Gefahr gebannt wor­den — im Gegen­teil. Wir sind einem Krieg seit­her erheb­lich näher­ge­kom­men und es gibt inzwi­schen vie­le Tote — wie kann man nur so rea­li­täts­fern sein? haben wir nicht am tag der Hei­lig­spre­chung Johan­nes XXIII. gebangt über all den Vor­gän­gen im Osten?

    Zwei­tens ist Gott ja wohl kein Auto­mat!
    Wenn der Häre­ti­ker Ber­go­glio oben das rech­te Gebet ein­wirft kommt unten der Segen Got­tes raus. Wirft er dage­gen das fal­sche Gebet oben ein, kommt unter der Zorn Got­tes raus.
    Mir ist das fast pein­lich!

    Ein Häre­ti­ker ist immer ein gan­zer Häre­ti­ker, auch wenn er nicht in jedem Punkt falsch liegt. Auch die Mus­li­me lie­gen ja ober­fläch­lich betrach­tet nicht in allem falsch — aber das, was rich­tig scheint, steht auf schlüpf­ri­gem Grund…und dar­um geht es! Was für eine ver­rück­te und infan­ti­le Idee, zu glau­ben, Gott beloh­ne und bestra­fe wie beim Paw­low­schen Hund — aus wel­chem Her­zen kommt denn das angeb­lich „tra­di­tio­nel­le“ Gebet Ber­go­gli­os? Es kommt aus dem­sel­ben unbe­lehr­bar irr­gläu­bi­gen Herz wie das fal­sche „abra­ha­mi­ti­sche“ Gebet!

    Mit die­sen Argu­men­ten P. Schmid­ber­gers ist dem Addi­tis­mus, den die FSSPX einst so krass ablehn­te, nun ein roter Tep­pich aus­ge­rollt wor­den, und außer­dem könn­te man mit dem Gebet auch das Gebet der drei reli­gio­nen recht­fer­ti­gen — solan­ge nichts direkt Häre­ti­sches gesagt wird, kann man ja, auch wenn zwei falsch lie­gen, oder bes­ser drei, ein gott­wohl­ge­fäl­li­ges Gebet spre­chen.

    • Schon die gewöhn­li­chen, „rein irdi­schen“ Zusam­men­hän­ge in der Geschich­te sind sehr schwer zu ver­ste­hen. Wie­viel schwe­rer wird es sein, einen Zusam­men­hang zwi­schen Gebe­ten und gött­li­chem Wir­ken in der Geschich­te nach­zu­wei­sen. Man *kann* dabei eigent­lich nur in die Irre gehen. Der Zusam­men­hang ist m.E. nur in der per­sön­li­chen Lebens­welt erkenn­bar, und auch dort meist so, dass er für ande­re nicht als schla­gen­der Beweis erscheint, son­dern nur für einen selbst. Das muss auch so sein, um unse­rer Frei­heit wil­len.

      Aber auch wenn kei­ne unmit­tel­ba­re Stra­fe Got­tes ersicht­lich ist, stim­me ich Schmid­ber­ger zu, dass es falsch ist, immer nur die Gemein­sam­kei­ten der abra­ha­mi­ti­schen Reli­gio­nen her­aus­zu­stel­len und nicht auch ihre Unter­schie­de zu beto­nen, das Tren­nen­de. Wenn es auch nicht gesagt wird, so spricht aus der zwang­haf­ten Gleich­be­hand­lung aller Reli­gio­nen die ver­ächt­li­che Hal­tung des rein welt­li­chen Men­schen: „Alles Aber­glau­bens­ge­mein­schaf­ten, der kon­kre­te Inhalt ist egal, für mich sind das alles gleich zu behan­deln­de Black Boxes mit der Auf­schrift ‚Reli­gi­on‘ “.

      Man muss schon genau­er hin­schau­en, um die spi­ri­tu­el­le Bedeu­tung einer Reli­gi­on ein­zu­schät­zen!

      • Bin mir nicht sicher, ob Sie mei­nen Kom­men­tar nicht anders ver­stan­den haben, als ich ihn meinte…Ihr erster Abschnitt stimmt mir ja zu…wie es scheint.

        Aber der zwei­te fasst offen­bar das, was ich mein­te, falsch auf: Ich mein­te nicht, dass es rich­tig ist, die Gemein­sam­kei­ten der Abra­ha­mi­tin zu beto­nen. Mir ging es um etwas ande­res:

        Wenn man — wie Schmid­ber­ger — denkt, es genü­ge, das rech­te Gebet zu spre­chen, auch wenn man anson­sten häre­tisch denkt, müss­te man das auch auf ande­re Reli­gio­nen über­tra­gen: solan­ge das Gebet selbst und ein­ge­grenzt okay ist, ist es uner­heb­lich, aus wel­cher Gesin­nung her­aus es gespro­chen wird.
        Will sagen: Schmid­ber­ger wider­spricht sich hier logisch!

        Der „Addi­tis­mus“ besagt, man kön­ne das Wah­re gewis­ser­ma­ßen ato­mi­sie­ren in vie­le Split­ter, und wenn ein ein­zel­ner Häre­ti­ker oder eine häre­ti­sche Sek­te oder eine ande­re Reli­gi­on sol­che „Split­ter des Wah­ren“ besitzt, sei das eben ein „klei­ner“ Besitz der­sel­ben Wahr­heit, die die RKK wie einen Schatz hütet.

        Sei­ner­zeit haben sich FSSPX-Expo­nen­ten sehr gegen den Addi­tis­mus ver­wahrt, z.B. Pfar­rer Milch oder auch Wolf­gang Schü­ler, wobei auch sie nicht ganz schlüs­sig dach­ten, inso­fern sie glaub­ten, die nach­kon­zi­lia­re Kir­che sei die­sel­be Kir­che wie vor­dem, nur von innen „über­wu­chert“ und „krank“ — also das kann es natür­lich auch aus logi­schen Grün­den nicht geben, wenn man den Addi­tis­mus ablehnt!

        Ich selbst bin natür­lich nicht der Mei­nung, dass die­ses abra­ha­mi­ti­sche Gebet rich­tig war — nur dass da kein Miss­ver­ständ­nis ent­steht!

    • Pater Hans Schmid­ber­ger hat nicht behauptet,dass Gott „ein Automat„sei.Er hat zu einem Gebet aufgerufen,zum Gebet des katho­li­schen Christen,so,wie die katho­li­schen Chri­sten seit 2000 Jahren,gebetet haben und beten.Und ‚im „Vater unser“,wird nichts gesagt,vom erwar­ten der Belohnung,wie ein Paw­low­scher Hund.

      • Sie haben mein Posting nicht ver­stan­den und wer­fen alles durch­ein­an­der.

        Nicht wer „Herr, Herr“ sagt, wird von Gott erkannt, son­dern wer sei­nen Wil­len tut. Tut Ber­go­glio den Wil­len des Vaters?

        Was heißt das zum Mit­schrei­ben: es heißt, die rech­te Form ist vor Gott bedeu­tungs­los, wenn das Herz nicht den Vater liebt.

      • @ Zeitschnur/. Ich erlau­be mir ledig­lich, voll mit der Mei­nung des Pater Schmid­ber­ger im glei­chem Ver­ständ­nis des christ­li­chen Gebe­tes zu sein. Des Gebe­tes der Chri­sten.

    • Was für ein histo­ri­scher Zufall, dass die der­zei­ti­ge reli­gi­ös-poli­ti­sche Agen­da, an Pfing­sten im Vati­kan sym­bol­träch­tig der Welt­öf­fent­lich­keit vor­ze­l­e­briert, per­fekt mit den alten Frei­mau­rer­zie­len har­mo­niert:
      „The Mason refers to G‑d as „The Gre­at Archi­tect of the Uni­ver­se“ and pray­er is an important part of Maso­nic ritu­al. Howe­ver, while respec­ting all reli­gi­ons, gre­at care is taken at all times to show pre­fe­rence to none. The Craft wants its Brethren to be reli­gious men, but con­si­ders that the par­ti­cu­lar reli­gi­on is an indi­vi­du­al choice. By doing this, reli­gious tole­ran­ce is encou­ra­ged and Mason­ry has a rich mul­ti-cul­tu­ral and reli­gious heri­ta­ge wit­hin its ranks.
      Free­ma­son­ry is neit­her an enemy nor a sub­sti­tu­te for estab­lished reli­gi­on. Ins­tead of under­mi­ning tra­di­tio­nal reli­gious beliefs, Mason­ry, through its ritu­als, tea­chings, and sym­bo­lism, con­tri­bu­tes to rein­for­ce tho­se values of „friendship, mora­li­ty and bro­ther­ly love“ that are the foun­da­ti­ons of reli­gious move­ments around the world.
      Editor’s Note: The Grand Lodge in Isra­el, for examp­le, places three volu­mes of the Sac­red Law on its Altars: the Tanach (Hebrew Bible), the New Testa­ment, and the Koran.“ (Aus: The Israe­li Free­ma­son; zitiert nach: http://www.mastermason.com/fmisrael/religion.html)
      Und was für ein Zufall, dass die poli­ti­schen Prot­ago­ni­sten Mahmoud Abbas und Schi­mon Peres Hoch­g­rad­frei­mau­rer sind, wie man im Inter­net recher­chie­ren kann. (Eben­so übri­gens auch Ken­neth Cope­land, der cha­ris­ma­tisch-evan­ge­li­ka­le Füh­rer, dem Papst Fran­zis­kus über den töd­lich ver­un­glück­ten Öku­me­nis­mus­bi­schof Tony Pal­mer sei­nen Segen zukom­men ließ: auch er ist ein 33°-Bruder. Wie klein die Welt ist.)

      • IMEK
        Dan­ke für den Link –auf­schluss­rei­cher Lese­stoff.
        Ich wür­de mich nicht wun­dern, wenn Jor­ge Ber­go­glio sich schon in jun­gen Jah­ren irgend­ei­ner Ein­wei­hung unter­zo­gen hat, aber man nichts nach­wei­sen. (Sei­ne Freund­schaft mit Juden geht in sei­ne Jugend­zeit zurück, als er in einem jüdi­schen Unter­neh­men arbei­te­te.) Was zählt, sind die doku­men­tier­ten Wor­te, Gesten, Taten. Die­se zei­gen aller­dings einen Mann, der von frei­mau­re­risch-huma­ni­sti­schem Den­ken durch­tränkt ist.
        Stel­len­wei­se schießt aber „Chie­sa viva“ über das Ziel hin­aus, fin­de ich. Dass Chri­sten Vor­be­hal­te gegen den Davids­stern („magen David“) haben, von dem gesagt wird, er sei ein kab­ba­li­sti­sches Sym­bol, kann ich noch nach­voll­zie­hen. Aber wenn man den sie­ben­ar­mi­gen Leuch­ter („meno­ra“) sata­ni­stisch deu­tet, dafür habe ich kein Ver­ständ­nis. Der sie­ben­ar­mi­ge Leuch­ter mit detail­lier­ten Anga­ben für die Anfer­ti­gung geht auf einen aus­drück­li­chen Befehl Got­tes des Herrn selbst zurück, wie man leicht nach­prü­fen kann (Exo­dus 37). Von daher ist er schon immer ein legi­ti­mes, voll inte­grier­tes christ­li­ches Sym­bol gewe­sen.

  3. Der gut begrün­de­ten Kri­tik von @ Zeit­schnur kann ich nur zustim­men. Hin­zu­fü­gen möch­te ich jedoch, dass mir das Herz schwer wird, wenn ich lese, in welch dif­fe­ren­zier­ter Wei­se Erz­bi­schof Lef­eb­v­re über das Gebet sprach. Sowohl auf der theo­lo­gi­schen Ebe­ne als auch auf der geist­lich-spi­ri­tu­el­len Ebe­ne. Der Unter­schied schmerzt.

  4. Wenn ein ang. – betont „reli­giö­ses“ (!) – „Frie­dens­ge­bets­tref­fen“ im Vati­kan gleich­sam unter Aus­schluss des Einen Wah­ren Drei­fal­ti­gen Got­tes
    statt­fin­det und somit ohne Anru­fung Des­je­ni­gen, der DIE Wahr­heit ist und allei­ne den wah­ren Frie­den schen­ken kann – unse­ren Herrn und Gott Jesus Chri­stus – bleibt es denn auch beim „Frie­den“ den die Welt zu geben ver­spricht; und die­ser ist immer ein Schein­frie­den.

    Das „Frie­dens­ge­bet“ mag gut gemeint gewe­sen sein, war aber ange­sichts sei­nes wahr­heits­neu­tra­len oder gar wahr­heits­fer­nen (!?) Inhal­tes ver­fehlt. Wenn schon ein Frie­dens­ge­bet, dann unter Anru­fung der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus als kla­re Vor­ga­be. Wer dann dar­an teil­neh­men möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den, wer nicht, darf auch fern­blei­ben. Lei­der aber hat die­ses ‚Frie­dens­ge­bets­tref­fen“ vom Pfingst­sonn­tag den Ein­druck erweckt, dass Frie­dens­be­mü­hun­gen auch ohne Anru­fung der Ewi­gen Wahr­heit Jesus Chri­stus mög­lich wären. Dass dem eben nicht so ist und dass es denn so aber auch bei einem men­schen­ge­dach­ten und ‑gemach­ten Schein-„Frieden“ bleibt, zei­gen die aktu­el­len Ereig­nis­se nicht nur im Hei­li­gen Land. Die Suche nach äusse­rem „Frie­den“ ohne zunächst das eige­ne Herz / die eige­ne See­le durch den wah­ren Frie­den Chri­sti hei­len und stär­ken zu las­sen, ist und bleibt frucht­los.

    Doch erneut ver­sucht sich ein Kuri­en­kar­di­nal im — aus­sichts­lo­sen, da die Wahr­heit aus­klam­mern­den — Her­bei­re­den
    eines „Frie­dens“ umschrie­ben als „har­mo­nisch brü­der­li­chen, respekt­vol­len und das Gemein­wohl för­dern­den“ und zum „Nut­zen für die gan­ze Gesell­schaft“.
    Dies­mal Kar­di­nal Tau­ran, der Prä­si­dent des „Päpst­li­chen Rates für den inter­re­li­giö­sen Dia­log“:
    -
    „Inspi­riert durch unse­re gemein­sa­men Wer­te und gestärkt durch
    unse­ren Glau­ben an wah­re Brü­der­lich­keit sind wir dazu auf­ge­ru­fen,
    uns gemein­sam um Gerech­tig­keit, Frie­den und Respekt,
    sowie um die Rech­te und Wür­de jeder ein­zel­nen Per­son
    — und beson­ders der Bedürf­ti­gen — zu bemü­hen.
    Auf die­se Wei­se wer­den wir dazu bei­tra­gen kön­nen,
    die Span­nun­gen und Kon­flik­te zu redu­zie­ren und
    das Gemein­wohl zu för­dern.
    So wer­den wir zei­gen kön­nen,
    dass die Reli­gio­nen eine Quel­le der Har­mo­nie sein und einen Nut­zen
    für die gan­ze Gesell­schaft haben kön­nen.“
    -

    Sicher­lich ist Ihnen auch auf­ge­fal­len, dass die­se anläss­lich des zu Ende gegan­ge­nen isla­mi­schen „Fasten­mo­nats Rama­dan“ geäu­sser­ten Gedan­ken­gän­ge eben­so­gut als Wer­bung für eine kom­men­de „Welt­re­li­gi­on“ über­nom­men wer­den könn­ten.
    Es ist nicht das erste Mal, dass Kar­di­nal Tau­ran durch befremd­li­che Aus­sa­gen auf­fällt.
    Ich erin­ne­re an sei­ne Schild­he­bung von Anders­glau­ben­den zu „.…Part­nern, ein Pil­ger zur Wahr­heit so wie ich selbst.“
    -

    • Das Tau­ran-Zitat ist v.a. die Dok­trin der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on: liberté-égalité-fraternité.
      Die­sel­be Revo­lu­ti­on, die aber das „Ecrasez l’infâme!“ Vol­taires punkt­ge­nau umsetz­te, bru­tal und men­schen­ver­ach­tend, auch wenn man­che Kri­tik an ver­welt­lich­ten Prä­la­ten, die v.a. in der Poli­tik ihre Strip­pen zogen und das geist­li­che Amt mit „kon­ser­va­ti­ven“ Vor­zei­chen total säku­la­ri­sier­ten, berech­tigt war.

      Aller­dings mein­ten weder der Anti­se­mit Vol­taire noch die spä­te­re Revo­lu­ti­on, dass die Kir­che sich wie­der mit Eifer v.a. ihrem geist­li­chen Amt zuwen­den sol­le, son­dern sie mein­ten, dass die Kir­che zuneh­mend ver­schwin­den sol­le.

      Kar­di­nä­le wie Tau­ran kön­nen nicht erken­nen — aber da sind sie nicht die ein­zi­gen — dass eine kon­ser­va­ti­ve katho­li­sche Ver­welt­li­chung à la 18ième siècle einer moder­ni­sti­schen katho­li­schen Ver­welt­li­chung à la 20/21ième siècle in nichts nach­stand.

      Die­se Welt der Glau­bens­fein­de wird auch eine moder­ni­sti­sche Kir­che samt ihren logen­freund­li­chen Kar­di­nä­len und Päp­sten irgend­wann mit dem Satz „Ecrasez l’infâme!“ aus­mer­zen wol­len. Wobei die­sel­ben dann schnell das Kostüm wech­seln wer­den (und Ber­go­glio ja nun zu einem Dis­coun­ter-Kla­mot­ten-Ende bringt, was Paul VI. ach so demü­tig begann) und die doo­fen Gläu­bi­gen, die nichts mer­ken woll­ten, auch dann nicht auf­wa­chen wer­den wol­len.

      • Pater Hans Schmid­ber­ger hat nicht behaup­tet, dass Gott „ein Auto­mat“ sei. Er hat zu einem Gebet auf­ge­ru­fen, zum Gebet des katho­li­schen Chri­sten, so, wie die katho­li­schen Chri­sten seit 2000 Jahren,gebetet haben und beten. Und im „Vater unser“ wird nichts gesagt vom Erwar­ten der Beloh­nung, wie ein Paw­low­scher Hund.

      • Niemand,der denkt und sagt„die doo­fen Gläubigen,die nichts mer­ken wollten,auch dann nicht auf­wa­chen wer­den wol­len“, kann den katho­li­schen Glau­ben zerstören,oder,mit die­sem Satz,den Katholiken„wiedererwecken“.Das kann nur der All­mäch­ti­ger Gott,durch die Lie­be Jesu Chri­sti…

  5. Die­se Beden­ken und Befürch­tung hege ich schon lan­ge, so ver­ste­he ich das Alte und Neue Testa­ment, nun habe ich sie von theo­lo­gisch kom­pe­ten­ter Sei­te bestä­tigt bekom­men.

  6. Ich glau­be Pater Schmid­ber­ger inso­fern nicht, dass das was da jetzt in Irak und Syri­en pas­sier­te eine Züch­ti­gung Got­tes dafür ist, weil die Schul­di­gen die­ser Mise­re sit­zen ja in Isra­el, den USA und in Euro­pa, das ein Vasall die­ser bei­den Staa­ten ist.

  7. Das ist sehr gewagt, was Pater Schmid­ber­ger hier sagt, daß „die Ver­mi­schung der abra­ha­mi­ti­schen Reli­gio­nen Got­tes Zorn her­aus­for­de­re.“
    Als hät­te das Gebet von Papst Fran­zis­kus mit den Prä­si­den­ten Isra­els und der Pale­sti­nen­ser den jet­zi­gen Gaza-Krieg zur Fol­ge. Das zu sagen, ist blü­hen­der Schwach­sinn und eine schwe­re Sün­de gegen­über dem Papst wie den bei­den Prä­si­den­ten.
    „Pater: bekeh­ren sie sich und unter­stel­len Gott nicht pri­mi­ti­ve Zor­nes- oder Rache­ge­dan­ken“.

    Woher weiß der Pater wie der All­mäch­ti­ge die­ses Gebet der Drei­en auf­ge­nom­men hat. Und von Poli­tik scheint er auch kei­ne Ahnung zu haben, sor­ry.

    Das Gebet ist wich­tig wie sich Anfang Sep­tem­ber für Syri­en gezeigt hat. Aber allein hat es nicht bewirkt, daß die USA ihren Angriff auf Syri­en nicht durch­führ­ten. Das war auch ein Werk von Prä­si­dent Putin und dem bri­ti­schen Unter­haus, das mehr­heit­lich (beson­ders die Labour-Par­ty) gegen den Krieg votier­te. Bei­des beein­fluß­te fun­da­men­tal den Rück­zug Oba­mas von sei­nen Kriegs­plä­nen.

    • Sie müs­sen nur das Alte Testa­ment lesen und was die Kir­chen­vä­ter zum The­ma Göt­zen­dienst sagen, und wie sie ihn defi­nie­ren.

  8. Ich schät­ze den Pater Schmid­ber­ger sehr, aber er ich fürch­te er ist Opfer der nar­ri­ti­ven Ver­zer­rung (Das nach­träg­li­che Schaf­fen einer Erzäh­lung, um einem Ereig­nis einen plau­si­blen Grund zu ver­lei­hen) gewor­den.

  9. @Franzel und zeit­schnur: Wenn es viel­leicht auch gewagt scheint, einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen den Frie­dens­ge­be­ten der fälsch­lich zusam­men­ge­brach­ten 3 abra­ha­mi­ti­schen Reli­gio­nen und den jet­zi­gen Unru­hen her zu stel­len, so hat auch Kir­che in Not, die nun unter Garan­tie näher an den ver­folg­ten Chri­sten im Nahen Osten dran ist als irgen­ei­ner von uns, eine ähn­li­che Ver­mu­tung auf­ge­stellt!
    Auch „Kir­che in Not“ hat fest­ge­stellt, dass ein direk­tes Ein­grei­fen Oba­mas in den Syri­en­krieg wohl durch ein Gebets­sturm ver­hin­dert wur­de!
    Und zu der Aus­sa­ge, dass ein häre­ti­sches, ja ich wüde sogar sagen teuf­li­sches Herz nicht in der Lage wäre ein gott­ge­fäl­li­ges Gebet zu spre­chen: Peter Franz Schmidt­ber­ger schriebt fol­gen­des: „Zunächst habe der Hei­li­ge Vater im ver­gan­ge­nen Jahr wegen der kri­ti­schen Situa­ti­on in Syri­en, als Russ­land und der Westen kurz vor einem Krieg gegen­ein­an­der zu ste­hen schie­nen, „die gan­ze Chri­sten­heit zu Gebet und einem Tag des Fastens“ auf­ge­ru­fen. Auf dem Peters­platz habe man sich getrof­fen, um bei tra­di­tio­nel­len Gebe­ten und Gesän­gen vor dem Aller­hei­lig­sten Gebets­wa­che zu hal­ten. Das Resul­tat, so Schmid­ber­ger: „Weni­ge Tage danach war die Gefahr wie durch ein Wun­der gebannt. Gott erhört die Sei­ni­gen, wenn sie sei­ne Maje­stät und Ober­herr­schaft über die gan­ze Welt aner­ken­nend zu ihm um Hil­fe rufen.““
    Der Papst hat­te ledig­lich zum Gebet auf­ge­ru­fen, was die Gläu­bi­gen befolgt haben, haupt­säch­lich sie, die SEINEN hat der Herr erhört, nicht in erster Linie den Papst. Auch wenn ein fleisch­ge­wor­de­ner Teu­fel (Zitat der hei­li­gen Jean d. Arc) der Papst ist, muss er gele­gent­lich ver­nünf­ti­ge Wor­te sagen, die der war­ten­de Gläu­bi­ge dann im Sin­ne Got­tes aus­legt, auch wenn der Paspt viel­leicht das Gegen­teil errei­chen woll­te. Unser Gott kann mit allen arbei­ten, mit Ver­sa­gen am besten.
    Fran­zel, freu­en Sie sich nicht über einen Gott, der die­se sata­ni­sche Läste­rung ent­spre­chend ahn­det?
    Erstens wur­de die­ses Frie­dens­ge­bet nahe­zu von der gan­zen Welt beju­belt, kaum einer hat sich laut davon distan­ziert, dass die­se Uru­hen und Ter­ror die völ­lig Fal­schen tref­fen wür­de kann man also schon mal nicht sagen!
    Freut sich denn kei­ner, dass den heuch­le­ri­schen Peace­ma­ker, die behaup­ten, das gemein­sa­me Gebet zwi­schen Chri­sten, Mus­li­men und Juden wäre ein neu­er Schritt in Rich­tung Frie­den, mit sol­cher Deut­lich­keit so abso­lut der Lüge über­führt und lächer­lich gemacht wur­den?
    So schreck­lich das alles ist was pas­siert, aber es ist logisch, und ich freue mich, dass die­se Unru­hen wenig­stens dazu gut sind, um die heuch­le­ri­schen hof­fär­ti­gen Nar­ren zumin­dest ein wenig in ihre Schran­ken zu wei­sen. Doch ich weiß: Auch ich muss beten, um auf die­sen Greu­el, der eines Tages auch uns bzw. mich errei­chen wird, gewapp­net zu sein, denn ich bin nicht weni­ger schul­dig als die, die es getrof­fen hat, und in Kür­ze wohl tref­fen wird.

    • Mag sein, dass Kir­che in Not das so sieht — ich nicht! Und zwar des­we­gen, weil die Kriegs­ge­fahr ja kei­nes­wegs gebannt ist — im Gegen­teil. Mir erscheint das eine Milch­mäd­chen­rech­nung zu sein. Im Irak ist alles eska­liert, aber doch nicht, weil Ber­go­glio sein Frie­dens­ge­bet gemacht hat, das bro­delt doch alles schon so lan­ge.

      Sie haben recht damit, dass ja vie­le rei­ne Her­zen mit­be­ten, aber ich glau­be nicht, dass ein fleisch­ge­wor­de­ner Satan (stammt doch eher von Katha­ri­na von Sie­na, oder?) auch mal was Ver­nünf­ti­ges tut.
      Ver­nunft gibt es nicht in addi­ti­sti­schen 1‑€-Packungen.

      Und noch was — nein, ich freue mich nicht, dass nach dem Frie­dens­ge­bet die Höl­le noch etwas wei­ter anfing zu rau­chen. Nein, ich freue mich nicht! Wie könn­te ich!
      Ich wei­ne dar­über — den­ke an all die­se Men­schen, die­se vie­len ver­irr­ten und ver­lo­re­nen Men­schen, die durch ihr Leben gejagt wer­den und oft noch nie davon gehört haben, dass da einer für sie gestor­ben ist und dass er der ist, der ihre ein­zi­ge und ech­te Hoff­nung wäre.
      Nein, ich freue mich über­haupt nicht!
      Es ist so unend­lich trau­rig.
      Erfreu­lich ist nur, dass der Tag, an dem ER kommt, näher rückt, egal wie lan­ge es noch dauert1

  10. @euca:
    Der Papst rief let­zes Jahr zum Gebet für den Frie­den in Syri­en auf und ins­be­son­de­re, wie Sie schrei­ben, daß es zu kei­ner Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen der aggres­si­ven US-Regie­rung (die in Syri­en die Isla­mi­sten mas­siv unter­stüt­zen und die durch die­se Hil­fe nun in der Lage waren, ein Kali­fat aus­zu­ru­fen), Groß­bri­tan­ni­ens, Frank­reichs, der Tür­kei auf der einen Sei­te und Ruß­land auf der ande­ren Sei­te käme. Gott hat­te das welt­wei­te Gebet offen­kun­dig erhört und Oba­ma muß­te sei­ne Angriffs­plä­ne gegen das syri­sche Volk begra­ben.

    Gegen Ende Mai besuch­te Papst Fran­zis­kus das Hei­li­ge Land und lud aus einem Ein­fall die Prä­si­den­ten Isra­els und der Auto­no­mie­ge­bie­te zu einem Frie­dens­ge­bet zu sich in den Vati­kan ein. Das ist sei­ne Sache und die Sache der Ein­ge­la­de­nen, egal wie „man“ dar­über denkt. Und es kam dann ja am Pfingsta­bend zu die­sem Frie­dens­ge­bet der Drei.
    Wochen spä­ter greift die Orga­ni­sa­ti­on Hamas aus dem Gaza-Gebiet Isra­el mit Rake­ten an, die bis Tel Aviv flie­gen, das wirt­schaft­li­che Zen­trum Isra­els. Das gabs in den ver­gan­ge­nen etli­chen Jah­ren schon häu­fig. Isra­el muß­te immer reagie­ren, also die­se Angrif­fe aus­zu­schal­ten suchen.

    Wenn man nun, wie Pater Schmid­ber­ger behaup­tet, die­se Din­ge als dem „Zorn Got­tes“ geschul­det wegen die­ses Gebe­tes der Drei anse­hen soll, dann wider­spre­che ich die­ser Ansicht.
    Wie gesagt gabs die­se Angrif­fe der Hamas schon öfters und dem ging kein Frie­dens­ge­bet vor­an.
    Wie kann man hier ver­nünf­ti­ger­wei­se so ein­fach vom Zorn Got­tes spre­chen? Es ist auch mög­li­cher­wei­se eine Belei­di­gung des guten Wil­lens von Papst Fran­zis­kus und der bei­den Prä­si­den­ten.

  11. @Franzel
    Das alles was jetzt in Syri­en, im Irak, und in Isra­el und Palä­sti­na pas­siert, nicht ohne jede Vor­be­rei­tung bzw. Vor­ge­schich­te­von einem Tag auf den ande­ren pas­sie­ren konn­te, ist jedem klar. Das die Aggres­si­on der Hamas und ihr Rake­ten­be­schuss schon immer vor­han­den war, auch. Aber das Isra­el sich nun gezwun­gen sah eine sol­che Offen­si­ve zu star­ten ist neu, das sieht man doch schon an den Israel­feind­li­chen Medi­en. So vie­le tote Palä­sti­nen­ser in nicht ein­mal einem Monat!
    (Nein, es ist nicht infan­til sich dar­über zu freu­en, dass die­se fei­gen, bestia­li­schen Mör­der, die alles und jeden, ein­schließ­lich sich sel­ber has­sen, ihre gerech­te, ja eigent­lich noch zu mil­de Stra­fe erhal­ten) Ob nun einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen dem Frie­dens­ge­bet und der eska­lie­ren­den Situa­ti­on besteht, dar­über kann man strei­ten, nicht aber dar­über, dass die heuch­le­ri­schen, bös­ar­ti­gen Peace­ma­ker, die äußer­lich wie die Scha­fe, aber inner­lich rei­ßen­de Wöl­fe sind, nun gründ­lich der Lüge und der abso­lu­ten Unwil­lig­keit, die Rea­li­tät anzu­er­ken­nen, über­führt sind!) Freu­en Sie sich doch dar­über, dass die­se bös­ar­ti­gen Heuch­ler nun nicht mehr fra­gen kön­nen „Wo ist denn Dein herr­li­cher Gott, der durch die­ses Frie­dens­ge­bet belei­digt wur­de?“ Denn Sie kön­nen ant­wor­ten: mit Isra­el, wel­ches sei­ne Mör­der nun bestraft, die unter a..llahu ak.b.ar-Rufen (der glei­che Gott, wie der der Israe­lis?) bestia­lisch, meist unbe­waff­ne­te, offen­sicht­lich wehr­lo­se Juden und Chri­sten ermor­den!
    Jetzt kön­nen Sie fra­gen: Wo ist denn Dein herr­li­cher Frie­dens­stif­ter allah, wo ist denn der eine Gott, zu dem um Frie­den gebe­tet wur­de? Was sol­len die bös­ar­ti­gen Heuch­ler dann ant­wor­ten?
    Und wenn die auf katholisches.info ver­öf­fent­lich­te Hal­tung der ara­bi­schen Chri­sten die Hal­tung der Chri­sten im gan­zen Nahen Osten ist, dann geschieht ihnen nur recht, was mit ihnen geschieht! Auf jeden Fall die ara­bi­schen Chri­sten haben schon seit Jahr­zehn­ten, wenn nicht seit Jahr­hun­der­ten die Bei­ne für die Mus­li­me, die sie has­sen gespreizt, wenn nun mei­ne Infor­ma­tio­nen, die ich sowohl von katholisches.info. als auch aus der eher lin­ken, dem Islam zuge­wand­ten Zeit­schrift GEO-Epo­che habe stim­men, dann haben die ara­bi­schen Chri­sten doch jetzt was sie woll­ten. Die Mus­li­me sind stark wie nie, Isra­el ist bedrängt wie nie.
    Ich freue mich nicht dar­über, mir wäre es lie­ber, wenn sich alle Chri­sten zu den Juden beken­nen wür­den, wie schon der hei­li­ge Augu­sti­nus, der genau erfasst hat, wie man mit der Bos­heit der Juden, die aber untrenn­bar mit UNSEREM GOTT ver­bun­den sind, umgeht!
    Die Aus­sa­ge, dass es nur die­se 3 schul­dig sei­en, ist unzu­tref­fend! Hier
    Eini­ge Bei­spie­le dafür das jeder der wirk­lich will, egal ob er mit den Hamas auf­ge­wach­sen ist oder nicht, die Wahr­heit, unse­ren Her­ren JESUS CHRISTUS fin­den kann:
    http://michael-mannheimer.info/2014/08/01/tochter-eines-palastinensischen-terroristen-hort-auf-mit-den-lugen-gegen-israel/#more-21586
    http://www.pi-news.net/2014/08/yousef-zerschlagung-der-hamas-ist-alternativlos

  12. Wie auch immer die gei­sti­gen Zusam­men­hän­ge im Detail sein mögen, daß ein „inter­re­li­giö­ses Gebet“ ein Greu­el ist, und kei­nen Segen brin­gen kann, steht fest.

    Scha­de, daß man das der­zeit fast nur von der Pius­bru­der­schaft hört. P. Schmid­ber­gers Aus­sa­gen, soweit hier zitiert, sind plau­si­bel und ange­mes­sen.

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