Papst bittet Pfingstler um Vergebung: „Katholiken, die vom Teufel besessen waren“

Pastor Traettino und Papst umarmen sich
Pastor Tra­et­ti­no und Papst umar­men sich

(Caser­ta) Beim „pri­va­ten“ Besuch des Pap­stes bei sei­nem „Freund“, dem evan­ge­li­ka­len Pastor Gio­van­ni Tra­et­ti­no waren in Caser­ta mehr als 300 aus­ge­wähl­te Gäste gela­den. Papst Fran­zis­kus bat die Evan­ge­li­ka­len und Pfingst­ler um Ver­ge­bung für „Über­grif­fe und Ver­un­glimp­fun­gen“, die durch Katho­li­ken began­gen wur­den. Wört­lich sag­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt: „Unter jenen, die die Mit­glie­der der Pfingst­ge­mein­den ver­folgt oder ver­ur­teilt haben, als ob sie Ver­rück­te sei­en, die die Mensch­heit zer­stö­ren, waren auch Katho­li­ken“. Wei­ter sag­te der Papst: „Ich bin der Hir­te der Katho­li­ken und bit­te euch des­halb um Ver­ge­bung für jene katho­li­schen Brü­der und Schwe­stern, die vom Teu­fel beses­sen waren und nichts ver­stan­den haben“, so KAP.

Papst Fran­zis­kus sag­te nichts über den Zeit­punkt, die Art und die Ver­ant­wort­li­chen der angeb­li­chen Ver­fol­gung von Pfingst­lern durch die Katho­li­sche Kir­che. Er sag­te auch nichts näher zurangeb­li­chen „Beses­sen­heit“ von Katho­li­ken. Den Besuch begrün­de­te der Papst mit einem Besuch der evan­ge­li­ka­len „Brü­der“ bei ihm im Vati­kan. Des­halb sei er nach Caser­ta gekom­men, um „Brü­der“ zu treffen.

Es sei „eine Ver­su­chung zu sagen: Ich bin die Kir­che, du bist die Sek­te. Jesus hat für die Ein­heit gebe­tet. Der Hei­li­ge Geist schafft die Viel­falt in der Kir­che. Er macht die Unter­schie­de. Dann aber macht der­sel­be Hei­li­ge Geist die Ein­heit und die Kir­che ist eine in der Viel­falt. Eine durch den Hei­li­gen Geist ver­söhn­te Viel­falt“, so Papst Fran­zis­kus laut Lettera43.

Es han­del­te sich in der knapp mehr als hun­dert­jäh­ri­gen Geschich­te der pro­te­stan­ti­schen Pfingst­be­we­gung um den ersten Besuch eines katho­li­schen Pap­stes bei einer Pfingst­ge­mein­schaft. Der Vati­kan beton­te, daß der Besuch des Pap­stes einen „strikt pri­va­ten“ Cha­rak­ter habe, leg­te jedoch gro­ßen wert dar­auf, daß das Tref­fen bekannt wird. Wie bereits bei der Begeg­nung im Vati­kan waren eine Rei­he füh­ren­der evan­ge­li­ka­ler Pre­di­ger aus den USA und ande­ren Län­dern zum Tref­fen mit dem Papst nach Caser­ta gekommen.

Im Anschluß an sei­ne Anspra­che bete­te Papst Fran­zis­kus mit Pastor Tra­et­ti­no und den gela­de­nen Gästen das Vater­un­ser. Es folg­ten ein gemein­sa­mes Mit­tag­essen im Gemein­de­zen­trum von Tra­et­ti­nos Denomination.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Set­ti­mo Cielo/Asianews

30 Kommentare

  1. Gerech­ter­wei­se hät­te Papst Fran­zis­kus dar­auf hin­wei­sen sol­len, daß „Pfingst­ler“ und ande­re gar nicht zim­per­lich waren und womög­lich sind, Katho­li­ken abzu­wer­ben. Die­sen gewiß unsi­che­ren Gläu­bi­gen wur­de und wird etwas vor­ge­gau­kelt. Wie schlimm ist es, wenn Men­schen sich den Sakra­men­ten ent­zie­hen und durch bil­li­ge Maschen/Tricks die­sen ent­zo­gen werden!
    Das ist schon sehr fatal, was Papst Fran­zis­kus da macht. Ein wirk­li­cher Hir­te, darf man das sagen?, wür­de so etwas nicht tun: die eige­nen Scha­fe ver­leum­den (vom Teu­fel beses­sen!; welch eine bil­li­ge Argu­men­ta­ti­on!) und das Unrecht von fal­schen Pro­phe­ten über­se­hen. Hat Chri­stus nicht aus­drück­lich die Kir­che auf das Fun­da­ment des Petrus und der Apo­stel gegrün­det und vor Irr­leh­ren gewarnt?
    Der Herr sagt zwar den Jün­gern aus­drück­lich: „wer nicht gegen uns ist, ist für uns“. Und da stellt sich die Fra­ge, ob die Pfingst­ler pro-katho­lisch sind. Doch eher nicht.

  2. Je mehr von Fran­zis­kus zu lesen ist, desto mehr kom­me ich zu der Über­zeu­gung das uns die­ser wahr­lich von Gott den Herrn gesandt wur­de, aber nur damit die Spreu vom Wei­zen getrennt wird. Es ist echt eine Schan­de was die­ser auf­führt, dem­nächst wird er sich auch noch bei den Moham­me­da­nern der IS dafür ent­schul­di­gen, das die Chri­sten aus Mosul so lan­ge nicht geflo­hen sind. Gott unser Herr erbar­me dich end­lich dei­ner Her­de und schen­ke uns end­lich einen wah­ren katho­li­schen Papst und kei­ne pri­vat häre­ti­sche* Plau­der­ta­sche der dei­ne Lie­be verhöhnt. 

    *- Die Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che ist für alle Men­schen heilsnotwendig.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen .

    • Sie haben völ­lig recht. Es wird mit die­sem Ber­go­glio immer schlim­mer. Er ist eine Schan­de für die Kirche.

    • Das ist tat­säch­lich die wich­ti­ge Frage!
      Und die Ant­wort dar­auf wur­de und wird jeden Tag neu gege­ben, ja rich­tig „zele­briert“.
      Und beson­ders auf­fal­lend: es wird hier­zu von allen vati­ka­ni­schen Schich­ten kom­plett geschwiegen;
      nicht weil es nicht vor­han­den ist, son­dern aus Angst und Scham um die Wahr­heit auszusprechen.

      Allein psy­cho­lo­gisch ist es schon sehr merk­wür­dig wie häu­fig er über den Teu­fel redet, zu Paß und noch viel mehr zu Unpaß, und dies, obwohl der Teu­fel nicht im Cre­do steht.
      Äusserst merkwürdig.
      P. B. Hagen­kord SI, der deut­sche Jesu­it an der Spit­ze v. Radio Vati­can, hat dies vor mehr als einem Jahr schon ein­mal salopp bemerkt (aus dem Gedächt­nis: „…Wir Theo­lo­gen bekom­men Bauch­schmer­zen wann wir so reden hören, aber …“ (bei die­sem Papst ist dies spon­tan und natürlich).
      Pater Hagen­kord sagt inzwi­schen dazu über­haupt nichts mehr; und auch der Jesui­ten-Pater Gene­ral Adol­fo Nico­las sagt dazu abso­lut nichts mehr.
      Das scheint mir immer mehr eine schwei­gen­de Kir­che zu sein, kei­ne mis­sio­nie­ren­de, kei­ne laut ver­kün­di­gen­de Kirche.

  3. „Wei­ter sag­te der Papst: „Ich bin der Hir­te der Katho­li­ken und bit­te euch des­halb um Ver­ge­bung für jene katho­li­schen Brü­der und Schwe­stern, die vom Teu­fel beses­sen waren und nichts ver­stan­den haben“.“
    Gut das wir so einen klu­gen und demuts­vol­len Bischof von Rom haben der uns genau erklärt wo Luzi­fer sein zu Hau­se hat. Und ich dach­te in mei­ner Ver­wir­rung immer das der Teu­fel hin­ter den „Fran­zis­ka­nern der Imma­cu­la­ta“ her wäre. Es sind ein­drucks­vol­le Zei­ten. Jeder Tag eine neue Per­le die uns um die Ohren fliegt.
    Per Mari­am ad Christum.

  4. „An die­ser Stel­le müs­sen wir eine fal­sche Ansicht erwäh­nen und zurück­wei­sen, von der die­se gan­ze Fra­ge abhängt, und von der auch die gan­ze viel­ge­stal­ti­ge Arbeit und die Ver­su­che der Nicht­ka­tho­li­ken zur Wie­der­ver­ei­ni­gung der christ­li­chen Kir­chen, die Wir oben erwähnt haben, ihren Aus­gang nehmen.
    Die Vor­kämp­fer die­ser Bemü­hun­gen füh­ren unzäh­li­ge Male das Wort Chri­sti an: ‚Damit alle eins sei­en (Joh 17,21)‘ und ‚Es wird wer­den ein Hirt und eine Her­de (Joh 10,16)‘. Die­se Wor­te füh­ren sie aber immer so an, als ob dar­in ein Wunsch und ein Gebet Jesu Chri­sti zum Aus­druck kämen, die noch der Erfül­lung har­ren. Sie sind näm­lich der Mei­nung, die Ein­heit im Glau­ben und in der Lei­tung der Kir­che, die ein Kenn­zei­chen der und einen Kir­che Chri­sti ist, habe bis­her wohl noch zu kei­ner Zeit bestan­den und bestehe auch heu­te nicht. Man kön­ne die­se Ein­heit wohl her­bei­seh­nen, und sie kön­ne viel­leicht auch ein­mal durch den gemein­sa­men Wil­len aller erreicht wer­den, aber für unse­re Zeit sei sie nur ein schö­ner Traum.
    Dem fügen sie bei, die Kir­che bestehe aus sich her­aus und ihrer Natur nach aus ver­schie­de­nen Tei­len, d. h. aus den ver­schie­den­sten Teil­kir­chen oder getrenn­ten Gemein­schaf­ten, die jetzt noch getrennt sind, und die, wenn sie auch man­che Leh­ren gemein­sam haben, in ande­ren doch wie­der von­ein­an­der abwei­chen. Alle die­se Teil­kir­chen hät­ten die glei­chen Rech­te. Auch sei die Kir­che höch­stens von der Zeit der Apo­stel bis zu den ersten öku­me­ni­schen Kon­zi­li­en nur eine ein­zi­ge und einig gewe­sen. Des­halb erge­be sich die Not­wen­dig­keit, so sagen sie, alle Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten und all die alten Streit­punk­te, wel­che die Chri­sten­heit bis auf den heu­ti­gen Tag spal­ten und tren­nen, voll­kom­men hint­an­zu­set­zen und außer acht zu las­sen. Aus den übri­gen Leh­ren müs­se eine gemein­sa­me Glau­bens­re­gel auf­ge­stellt und vor­ge­legt wer­den, in deren Bekennt­nis dann alle die Über­zeu­gung und vor allem das leb­haf­te Gefühl ihrer brü­der­li­chen Ver­bun­den­heit in sich trügen.“

    Papst Pius XI., Enzy­kli­ka „Mor­ta­li­um ani­mos“ (vom 6. Janu­ar 1928), Nr. 7.

  5. Zur Über­set­zung: Im Ita­lie­ni­schen steht „sono sta­ti ten­ta­ti dal Dia­vo­lo“ das heißt eigent­lich nicht „beses­sen vom Satan“, son­dern in „in Ver­su­chung geführt vom Satan“, aber letzt­lich ist der Unter­schied natür­lich nur minimal!

  6. Da ist wie­der die Viel­falt des Hei­li­gen Gei­stes. Wo nimmt er die­se Drei­stig­keit her. Der Hei­li­ge Geist geht vom Vater und vom Sohn aus. Er ist der der Drei­ei­nig­keit und ver­brei­tet folg­lich nichts anderes.
    Wer ande­res ver­brei­tet ist Satan der stän­dig ver­sucht zu spal­ten und in die Irre zu führen.
    Wer sagt der Hei­li­ge Geist schaf­fe Viel­falt ist folg­lich nicht von Gott.
    Die EineWelt­re­li­gi­on ver­tritt genau die The­se Ein­heit in Vielfalt.
    Der Pfar­rer in Fre­chen hat in der Mes­se vor 4 Wochen ver­kün­det, Mus­li­me, Juden und Chri­sten hät­ten den glei­chen Vater näm­lich Abraham.
    Ja mit dem Frie­dens­ge­bet hat der „Bischof“ in Rom genau das schon gezeigt.
    Ja, Jesus und der Drei­ei­n­i­ge Gott wol­len alle See­len ret­ten, die See­len aller Reli­gio­nen, Glau­bens­rich­tun­gen Kul­tu­ren und Natio­nen, ja auch die Hei­den und alle Ungläu­bi­gen und Sün­der, aber in dem die­se allen bekehrt wer­den zu dem ein­zig wah­ren Weg, der Nach­fol­ge Christi.
    Alles ande­re ist nicht von Gott son­dern Men­schen­werk, Werk des Wider­sa­cher und sei­ner Agenten.

  7. Wann haben denn Katho­li­ken Pfingst­ler „ver­folgt“? Mich wür­den da die histo­ri­schen Fak­ten inter­es­sie­ren. Das Pfingst­ler­tum gibt es seit 100 Jah­ren, zunächst in Ame­ri­ka. In die­ser Zeit hat die Katho­li­sche Kir­che defi­ni­tiv nie­man­den „ver­folgt“.

    Wenn aber gesun­de und not­wen­di­ge Kri­tik, wie sie die Kir­che — aber nicht nur sie (Ist Mah­nen und Kri­tik­ü­ben nicht sogar eine Pflicht, eine mensch­li­che, nicht mal eine christ­li­che Pflicht, wenn man sieht, dass etwas aus guten Grün­den pro­ble­ma­tisch ist?) — immer geübt hat, bereits eine Form der „Beses­sen­heit“ ist, dann kann es sich nur um eine Kri­tik han­deln, die offen­bar voll ins Schwar­ze traf — in DEN Schwar­zen, war­um sonst eine so star­ke Reak­ti­on? Die Argu­men­te gegen den Cha­ris­ma­tis­mus sind theo­lo­gisch, wenn man nicht einem pneu­ma­to­lo­gi­schen Kon­zept anhängt, das man wie­der­um stark her­un­ter­ni­vel­liert hat, nicht von der Hand zu wei­sen, und die Dämo­ni­sie­rung der Kri­ti­ker zeigt nur, wes Gei­stes Kind der Befür­wor­ter ist.

    Die­ser Satz 

    „Es sei „eine Ver­su­chung zu sagen: Ich bin die Kir­che, du bist die Sek­te. Jesus hat für die Ein­heit gebe­tet. Der Hei­li­ge Geist schafft die Viel­falt in der Kir­che. Er macht die Unter­schie­de. Dann aber macht der­sel­be Hei­li­ge Geist die Ein­heit und die Kir­che ist eine in der Viel­falt. Eine durch den Hei­li­gen Geist ver­söhn­te Viel­falt“, so Papst Fran­zis­kus laut Lettera43.“

    offen­bart uns nun voll­ends, dass Ber­go­lio ein Häre­ti­ker sein muss. Denn die­ser „Ver­su­chung“ ist die Kir­che seit Jahr­hun­der­ten immer „erle­gen“ — sie hat die Wider­sprü­che zur Leh­re regel­recht unter Anathem gestellt, also ver­wor­fen.. Nun haben wir hier einen „Papst“, der uns sagen will, das Ver­wor­fe­ne sei vom Hei­li­gen Geist. was also in der Kir­che seit 1900 Jah­ren galt, ist nun über Bord gewor­fen. Was die Kir­che bis­lang ver­warf, weil es von unten kam, wird nun als Werk des Hl. Gei­stes gesetzt.

    Das kann nie­mand mehr über­se­hen, das kann nie­mand mehr ein­fach über­ge­hen, war­um sagt dazu denn kei­ner was? War­um schwei­gen die Kar­din­öle und Bischö­fe, auch die angeb­lich treu­en? Sind die zufrie­den, wenn sie irgend­wo ihre „alte Mes­se“ fei­ern dür­fen und die schö­nen alten Gewän­der anzie­hen dür­fen oder schwei­gen sie, weil sie pani­sche Angst haben, das Shcick­sal zu erdul­den, das schon seit 40 eine Vor­hut von Prie­stern erdul­den muss­te: Sus­pen­die­rung wegen der Treue, Exkom­mu­ni­ka­ti­on bei Nichtgehorchen.

    Ja, das wird es sein — sie schwei­gen, weil sie ver­wirrt sind, vie­le intel­lek­tu­ell nach die­sem jahr­zehn­te­lan­gen gei­sti­gen Nie­der­gang der kom­ple­xen Pro­ble­ma­tik nicht mehr gewach­sen sind (das gilt auch für die Prie­ster­bru­der­schaft, denn kein Mensch kann sich außer­halb des Pro­blems „ret­ten“), denn man muss weit zurück­den­ken, um die Pro­ble­ma­tik wirk­lich recht zu ver­ste­hen, und flüch­ten sich eben in eine from­me Schein­welt, um irgend­wie zu überleben.

    • Pfingst­ler wur­den von der katho­li­schen Kir­che, wie Sie tref­fend bemer­ken, nie­mals ver­folgt. Wenn wir das wis­sen, weiß Papst Fran­zis­kus das auch. Kei­ne Ahnung, was er sich dabei dach­te. Er mein­te wohl geist­li­che Vor­fah­ren der Evan­ge­li­ka­len, wie die Ana­bap­ti­sten, aber die wur­den von allen Amts­kir­chen, Staats- und Lan­des­kir­chen, ver­folgt, auch von den refor­ma­to­ri­schen Kir­chen und den Angli­ka­nern, nicht nur von den Katholiken.

    • Natür­lich kann es hin­sicht­lich der Gemein­de Jesu kei­ne Ein­heit in der Viel­falt der ver­schie­de­nen reli­giö­sen Welt­an­schau­un­gen geben. Ein­heit kann nur bestehen in dem wah­ren Glau­ben allein an die Leh­re Jesu Christ, der gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben, nie­mand kommt zum Vater denn durch mich!“
      Viel­falt kann und darf sich höch­stens äußern in der Art des Brauch­tums der Gemein­den aus den unter­schied­lich­sten Regio­nen der ein­zel­nen Län­der und Kon­ti­nen­te mit ihren unter­schiedl­chen Natio­na­li­tä­ten und Men­ta­li­tä­ten, — vor­aus­ge­setzt, die Lebens­art mißt sich am Wort Got­tes. Irr­tü­mer sind aller­dings in allen Kir­chen und Deno­mi­na­tio­nen mög­lich, — davor ist kei­ne Kon­fes­si­on gefeit.

  8. „Vi chie­do per­do­no per quei fra­tel­li e sorel­le cat­to­li­ci che non han­no capi­to e sono sta­ti ten­ta­ti dal dia­vo­lo“ — „Ich bit­te um Ver­ge­bung für die katho­li­schen Brü­der und Schwe­stern, die nicht ver­stan­den haben, dass sie vom Teu­fel ver­sucht wor­den sind“

    „Du sollst kein fal­sches Zeug­nis geben wie­der dei­nen Näch­sten“, das gilt auch für jenen, der sich „Ich bin der Hir­te der Katho­li­ken“ nennt. 

    Wie muss sich eigent­lich Bene­dikt XVI. vor­kom­men, der vor eini­gen Jah­ren noch betont hat, wer die wah­re Kir­che ist. Er braucht sich nicht im Gra­be umzu­dre­hen, er lebt noch … und sieht zu…

  9. Es gab kei­ne Ver­fol­gung von „Pfingst­lern“ durch die katho­li­sche Kir­che. Die Pfingst­ler sind eine rela­tiv jun­ge Sek­te, die sich erst um 1900 im pro­te­stan­ti­schen Raum als Gegen­ent­wurf zum Main­stream ent­wickelt hat. Von ande­ren Pro­te­stan­ten wur­den und wer­den sie als „Schwär­mer“ kri­ti­siert, aber auch nicht wirk­lich „ver­folgt“. Für die katho­li­sche Kir­che steht die Leh­re so einer Sek­te der­art außer Fra­ge, dass eine geson­der­te Ver­fol­gung des spe­zi­fisch „Pfingst­le­ri­schen“ gar kei­nen Sinn machen würde.
    Es gab wohl eine „Ver­fol­gung“ der pro­te­stan­ti­schen (über­wie­gend pfingst­le­ri­schen) Frei­kir­chen in den 70ger und 80ger Jah­ren durch die Regie­run­gen jener Staa­ten, die eine durch­weg katho­li­sche Bevöl­ke­rung hat­ten, da man in der aggres­si­ven anti­ka­tho­li­schen Pro­pa­gan­da die­ser Sek­ten einen von außen diri­gier­ten poli­ti­schen Fak­tor gese­hen hat.Und man kann nach­wei­sen, dass in Latein­ame­ri­ka und auf der ibe­ri­schen Halb­in­sel die­se Sek­ten von Krei­sen um die ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung finan­zi­ell unter­stützt wur­den, um die sozia­li­sti­schen Bestre­bun­gen in die­sen Län­dern zu neu­tra­li­sie­ren. Aller­dings hing das auch wie­der damit zusam­men, dass die katho­li­sche Kir­che durch ihren Links­ruck nach dem V2 (Befrei­ungs­theo­lo­gie etc.) für die USA ein unzu­ver­läs­si­ger poli­ti­scher Part­ner gewor­den war. 

    - Wor­um geht es also den Betei­lig­ten die­ser „Entschuldigungs“-Farce? Etwa dar­um ein wei­te­res „Opfer“ des katho­li­schen „Tri­um­pha­lis­mus“ zu kre­ieren und damit die Kir­che als Stif­tung Chri­sti zu rela­ti­vie­ren? Hier hat ein Papst wie­der ein­mal „kir­chen­po­li­tisch kor­rekt“ gelo­gen. Schön für die Sek­tie­rer, schlecht für den Papst.

    • Die sog. Pfingst­ler agie­ren ganz im Sin­ne und mit Unter­stüt­zung der US-Regie­run­gen, um aus Latein­ame­ri­ka ein US-Reser­vat zu machen. Da es so vie­le mate­ri­ell Bedürf­ti­ge in Latein­ame­ri­ka gibt, konn­te und kön­nen sich die „Pfingst­ler“ und ande­re die Leu­te regel­recht von der Stan­ge kau­fen. Man gibt den Leu­ten Geld, ordent­lich zu essen usw. und schon hat man sie auch von der Kir­che abgespalten. 

      Daß die katho­li­sche Kir­che, es ist ja die Kir­che Chri­sti, für die USA ein zuver­läs­si­ger poli­ti­scher Part­ner sein soll­te, darf und muß füg­lich bezwei­felt und abge­lehnt wer­den. Daß die USA also gegen die Kir­che agie­ren soll­ten, weil es da eine sog. Befrei­ungs­theo­lo­gie gibt, die­sen Zusam­men­hang sehe ich nicht. Das ist Ange­le­gen­heit der Kir­che und nicht der USA. Das muß man klipp und klar so sagen.

      Die sog. Befrei­ungs­theo­lo­gie ist eine inner­kirch­li­che Ange­le­gen­heit und da hat Papst Johan­nes Paul II. bei sei­ner Rede in Puebla/Mexiko im Janu­ar 1979 Grund­sätz­li­ches gesagt, indem er sich ganz offen unter vie­len Bischö­fen und Kar­di­nä­len aus Latein­ame­ri­ka gegen eine mar­xi­stisch ori­en­tier­te Befrei­ungs­theo­lo­gie aus­sprach. Er sag­te offen und unmiß­ver­ständ­lich, daß die Kirche/Jesus Chri­stus selbst der Befrei­er der Men­schen ist und nicht nötig hat, sich dazu bei Mar­xi­sten umzu­se­hen. Es war eine glat­te Abfuhr für vie­le wie etwa die San­di­ni­sten in Nica­ra­gua. Auch Boff erhielt ja Lehrverbot.

      • Ich habe nicht gesagt, dass ich der Mei­nung bin, die Ame­ri­ka­ner täten recht oder dass die Kir­che die Befreiuungs­theo­lo­gie hät­te gewäh­ren las­sen. Aber der Virus der Befrei­ungs­theo­lo­gie wird z.Zt. durch Kard. Mül­ler wie­der ins Herz der theo­lo­gi­schen Dis­kus­si­on trans­por­tiert. Angeb­lich ist er jetzt harm­los, weil der Kar­di­nal ja sonst so kon­ser­va­tiv ist.

  10. Vor­weg: Ich bin abso­lut kein Anhän­ger von selbst­ge­strick­ten Pro­phe­zei­un­gen und Vor­aus­sa­gen- vie­le betrach­te ich mit gro­ßer Skep­sis. Des­we­gen ent­hal­te ich mich auch jeden Kom­men­tars über nach­fol­gen­de Aus­sa­gen, die vor dem Rück­tritt Sei­ner Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI gemacht wur­den- d.h. bevor wir erle­ben muß­ten, was mit Ber­go­glio über uns kam. Noch­mals: Ohne Gewähr:

    Mein Kind, die Zeit für den Tri­umph Mei­nes Unbe­fleck­ten Her­zens ist nah.

    Die Zeit für Mich, die Schlan­ge zu zer­tre­ten, rückt näher. Aber bis zu dem Tag, an dem Satan und sei­ne Dämo­nen in die Wild­nis ver­bannt wer­den, wird noch viel Ver­wir­rung auf Erden ausbrechen.

    Für die an Mei­nen Sohn Glau­ben­den wird es eine Zeit der Qual sein. Sie wer­den durch die katho­li­sche Kir­che in zwei ver­schie­de­ne Rich­tun­gen gezo­gen werden.

    Die eine Hälf­te wird — aus Pflicht­ge­fühl her­aus — glau­ben, dass es not­wen­dig ist, dem Fal­schen Pro­phe­ten zu fol­gen, dem Papst, wel­cher Papst Bene­dikt XVI. fol­gen wird.

    Er, das Tier, ist wie ein Lamm geklei­det, aber er ist nicht von Mei­nem Vater, Gott dem Aller­höch­sten, und er wird arme See­len — ein­schließ­lich Prie­ster, Bischö­fe und Kar­di­nä­le — in die Irre führen.

    Vie­le wer­den ihm fol­gen und glau­ben, dass er von Gott gesandt ist, um über Sei­ne Kir­che auf Erden zu herrschen.

    Trau­ri­ger­wei­se wer­den vie­le See­len sei­nen Leh­ren — die für Mei­nen Vater krän­kend sein wer­den — folgen.

    Ande­re, die mit dem Hei­li­gen Geist erfüllt sind und denen auf­grund ihrer demü­ti­gen See­le die Gna­de des Unter­schei­dungs­ver­mö­gens gege­ben wor­den ist, wer­den auf der Stel­le erken­nen, dass in der Kir­che in Rom ein Betrü­ger sitzt.

    Der neue, fal­sche Papst schmie­det bereits Plä­ne — sogar noch bevor er den Thron des Stuh­les Petri besteigt —, um die Leh­ren Mei­nes Soh­nes für ungül­tig zu erklä­ren. Dann wird er Mich, die Hei­li­ge Mut­ter Got­tes, ver­ur­tei­len und Mei­ne Rol­le als Mit­erlö­se­rin lächer­lich machen.

    Mein Kind, dei­ne Rol­le ist im Begriff, sogar noch schwe­rer zu wer­den als zuvor. Denn vie­le Mei­ner Kin­der sind sehr ver­wirrt. Die Belei­di­gun­gen, mit denen du jeden Tag kon­fron­tiert bist, und die Qua­len, die du für Mei­nen Sohn im Namen Mei­nes Soh­nes durch­machst, wer­den zunehmen.

    Fürch­te dich nie­mals, der Welt die Wahr­heit zu sagen, Mein Kind.

    • Noch ein Bei­spiel aus die­sen Prophezeiungen:

      Sonn­tag, 10. Juni 2012, 15:30 Uhr

      Der Fal­sche Pro­phet wird nicht nur die Füh­rung über die katho­li­sche Kir­che über­neh­men, er wird auch über alle ande­ren christ­li­chen Kir­chen bestim­men, die er zu einer ein­zi­gen ver­schmel­zen wird.
      Aber es wer­de nicht Ich, Jesus Chri­stus, sein, auf dem der Neue Tem­pel auf­ge­baut sein wird. Es wird ein Tem­pel sein, der dazu bestimmt ist, den Hei­li­gen Stuhl zu erset­zen, und dazu, das Tier zu verehren.
      Ach­tet jetzt gut auf Mei­ne Wor­te; denn bald wer­det ihr die Wahr­heit sehen.
      An die­je­ni­gen, die tap­fer genug sind, sich die­ser Ver­fol­gung eures Glau­bens zu wider­set­zen: Ihr müsst jetzt planen.
      An die­je­ni­gen, die nicht die Stär­ke haben, gegen die Herr­schaft des Anti­chri­sten und des fal­schen Pro­phe­ten zu kämp­fen: Fallt jetzt nie­der auf eure Knie und bit­tet Mich, euch zu helfen.

  11. @Laurentius
    Es gibt ver­schie­de­ne Aus­sa­gen (Pro­phe­zei­un­gen) in die­ser Hinsicht.
    Z.B. die War­nung, die Vorbereitung…Ähnliches ist auch zu fin­den bei „Emme­rick“.
    Aber es gibt auch noch div. See­len, die Ähn­li­ches erhal­ten haben, die aber mehr im Ver­bor­ge­nen wirken.…
    Aber es ist eigent­lich letzt­end­lich gleich, wer das „Werk­zeug“ ist. Für uns ist ent­schei­dend, ob wir die Wor­te Jesu bzw. des Him­mels „her­aus­hö­ren“ kön­nen — oder eben nicht!
    Und dies kön­nen wir NUR wenn wir die wah­ren Sakra­men­te hoch­hal­ten. Nichts­Ab­ge­än­der­tes, Ver­fälsch­tes anneh­men. Immer zur Wahr­heit ste­hen und Jesus innig bit­ten, erken­nen zu dür­fen. Ich per­sön­lich glau­be, dass dies die größ­te Täu­schung ist (in Bezug auf die Kir­che) wodurch die Mensch­heit je gegan­gen ist!! Gehen wir doch „ein­fach“ in die Anbe­tung, bit­ten wir den Herrn mit demü­ti­gem Her­zen um Erkennt­nis! Wenn es unser wirk­li­ches Bestre­ben ist, Jesus immer treu zu blei­ben, wer­den wir erkennen!!

  12. @ Atha­na­si­us
    In die­sem Zusam­men­hang kann man nicht von Ver­fol­gung spre­chen. Bei den erwähn­ten Tra­di­tio­na­li­sten han­delt es sich um Zurecht­wei­sun­gen, die es in der Kir­che immer wie­der gege­ben hat. Z. B. die Exkom­mu­ni­ka­ti­on der Bischö­fe der Pius-Bru­der­schaft wäh­rend der Amts­zeit des Hl. Johan­nes Paul II. Die­se wur­de von Bene­dikt wie­der zurück genom­men, ohne die­se Sank­tio­nie­rung durch die Kir­che hät­ten sie sich nicht am Rie­men geris­sen und wür­den mun­ter wei­ter ihr Süpp­chen kochen.

  13. Die Annä­he­rung (eigent­lich „Anbie­de­rung“) an die Pfingst­ler ist brandgefährlich.
    Sie ver­mit­telt näm­lich vie­len Men­schen fol­gen­des Bild: „Wenn die­ser gro­ße, genia­le Papst zu ihnen geht, dann kann ich ja auch mal bei denen vorbeischauen.“ 

    Es ist ja ein offe­nes Geheim­nis, dass Pfingst­ler die kath. Kir­che extrem ableh­nen und enorm bemüht sind, Katho­li­ken „abzu­wer­ben“. Egal mit wel­chen Pfingst­lern auf der Welt ich ins Gespräch kam: Nach gefühl­ten 10 Sekun­den zogen sie böse über die kath. Kir­che her.

    • In Aver­sa gab es am 19. Juli 19 2014 ein Tref­fen von ver­schie­de­nen pfingstlerischen/evangelikalen Grup­pie­run­gen das sich offen­bar die Fra­ge stell­te ob der gegen­wär­ti­ge Katho­li­zis­mus eine evan­ge­li­ka­le Per­spek­ti­ve habe oder so ähnlich.

      Die abge­ge­be­ne Erklä­rung (s.u.) ist eine ein­zi­ge Wie­der­ho­lung bekann­ter Kri­tik­punk­te, die das völ­li­ge Unver­ständ­nis und Unein­sich­tig­keit die­ser Leu­te erken­nen lässt. Eine kom­plet­te Ableh­nung der Einen Hei­li­gen Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kirche! 

      Fol­lo­wing a round table pro­mo­ted by the Ita­li­an Evan­ge­li­cal Alli­an­ce, the Fede­ra­ti­on of Pen­te­co­stal Church­es, the Assem­blies of God in Ita­ly, the Apo­sto­lic Church and the Pen­te­co­stal Con­gre­ga­ti­ons held in Aver­sa on July 19, 2014, at the Pen­te­co­stal Facul­ty of Reli­gious Sci­en­ces, on the the­me: “Con­tem­pora­ry Catho­li­cism: an evan­ge­li­cal per­spec­ti­ve” the abo­ve cited orga­niz­a­ti­ons, fol­lo­wing the evan­ge­li­cal ope­ning on the part of evan­ge­li­cal cir­cles and inter­na­tio­nal and natio­nal Pen­te­co­stals, with regard to the Catho­lic Church and her pre­sent Pon­tiff, without expres­sing judgment on the faith of the indi­vi­du­al faith­ful, retain incom­pa­ti­ble with the tea­ching of Scrip­tu­re a Church that pro­c­laims herself to be the media­trix of sal­va­ti­on and pres­ents other figu­res as media­tors of grace, given that the grace of God comes only through faith in Christ Jesus without works (Ephe­si­ans 2:8) and without the inter­ven­ti­on of other media­tors (1 Timo­thy 2:5).
      Moreo­ver, they retain incom­pa­ti­ble with the tea­ching of Scrip­tu­re a Church that assu­mes the respon­si­bi­li­ty of adding dog­mas (like the Mari­an ones) to the faith once and fore­ver trans­mit­ted to the saints (Jude 3; Apo­ca­lyp­se 22:18).
      Final­ly they retain incom­pa­ti­ble with the tea­ching of Scrip­tu­re a Church that has its heart in a poli­ti­cal sta­te, a lega­cy of an “impe­ri­al” Church from which it assu­med tit­les and pre­ro­ga­ti­ves. Chri­sti­an church­es must be care­ful about imi­ta­ting the “prin­ces of nati­ons” and fol­low the examp­le of Jesus Who came to ser­ve and not to be ser­ved (Mark 10:42 – 45).
      The­re­fo­re, they retain that the appa­rent simi­la­ri­ties with the evan­ge­li­cal faith and spi­ri­tua­li­ty from sec­tors in Catho­li­cism are not, in them­sel­ves, rea­sons to hope for a true chan­ge. Con­si­de­ring that irre­con­cil­ab­le and abso­lute­ly diver­gent theo­lo­gi­cal and ethi­cal dif­fe­ren­ces still per­sist, they retain they are unab­le to start and fol­low-up any initia­ti­ve or ecu­me­ni­cal ope­ning with regard to the Roman Catho­lic Church, invi­t­ing all evan­ge­li­cals at the natio­nal and inter­na­tio­nal level to exer­cise sound bibli­cal dis­cern­ment (1 John 4:1) without giving way to unio­nist anxie­ties con­tra­ry to Scrip­tu­re, but rather renewing the com­mit­ment to bring the Gos­pel of Jesus Christ to all the world.
      Aver­sa (Caser­ta), July 19, 2014

      Stimmt. Mit sol­chen Leu­ten kann man sich nur nett über das Wet­ter u. ä. unterhalten.

  14. Für mich als Kon­ver­tit (1974) und in Ita­li­en stu­diert haben­der Arzt (1984) wür­den mich gera­de die katho­lisch-kirch­li­chen Beweg­grün­de inter­es­sie­ren, die in den 70-er Jah­ren für eine so vehe­men­te Ableh­nung der cha­ris­ma­ti­schen Bewe­gung in die­sem katho­li­schen Land Euro­pas gefüht haben.
    Einer­seits wir­ken Papst Fran­zis­kus‘ spon­ta­ne Äuße­run­gen zunächst erfri­schend, ande­rer­seits müss­te man sie auch KORREKT aus dem Ita­lie­ni­schen über­set­zen (mani­pu­lie­ren da gewis­se Medi­en??) und vor allem müß­ten jetzt FAKTEN auf­ge­zeigt wer­den, wie­so man damals so oder so gedacht hat. Den Vor­wurf einer ‚teuf­li­schen Vefüh­rung‘ soll­te man weder öffent­lich äußern, gleich gar nicht den eige­nen Mit­chri­sten und auch den dama­li­gen Kir­chen­obe­ren gegen­über, noch als pau­scha­les Gegen­ar­gu­ment gebrau­chen. — Wer kann hier kir­chen­hi­sto­risch nähe­re Infor­ma­tio­nen geben, um die dama­li­gen Katho­li­ken (z.B. auch in Deutsch­land, z.B. im Raum Ravens­burg) zu ver­ste­hen und auch die mög­li­chen Gefah­ren für die Kir­che (incl. Öku­me­ne) auf­zei­gen, die uns HEUTE durch ein falsch ver­stan­de­nes Appeace­ment drohen?

    • Die Cha­ris­ma­ti­ker sind in den 70ern nicht abge­lehnt wor­den — im Gegen­teil, Paul VI. hat sie aus­drück­lich begrüßt und unterstützt.

      • Sie haben recht. Sogar im Peters­dom riß Paul VI bei einem gro­ßen Cha­ris­ma­ti­ker­tref­fen die Arme hoch und jubel­te Hal­le­lu­ja. Seit­dem haben sie sich in der Kir­che aus­ge­brei­tet, fei­ern ihre eige­nen Got­tes­dien­ste, schaf­fen ihre eige­ne Lit­ur­gie und wol­len das Sagen in den Pfar­rei­en haben. Kaum noch ein gro­ßes Fest, wo sie einen nicht im Got­tes­dienst nerven.

  15. Preis den Herrn, end­lich ein Hir­te der weiss wie unser himmlischer
    Vater ist. Es steht nir­gends was von katho­lisch oder evangelisch
    in der Bibel. Es war schon vor ein paar Jahr­hun­der­ten so, das die
    katho­li­sche Kir­che, Pro­pe­then als Hexen bezeich­net und getoetet
    haben. Wie kommt ihr auf das schma­le Brett das Ihr allein den
    wah­ren Glau­ben habt. Jesus ist zu den Zoell­nern gegan­gen und
    die hoch reli­gio­esen haben Ihn dafu­er beschimpft.
    Wer sagt er sei ein Kind Got­tes, soll­te auch die Naechstenliebe
    und Beschei­den­heit wie der Papst praktizieren.

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