Hans Küng ist „hocherfreut“ über Papst Franziskus — „Muß nicht mehr als Papstkritiker auftreten“

Hans Küng hocherfreut über Papst Franziskus(Tübin­gen) In einem Inter­view mit der Süd­west Pres­se gibt sich der häre­ti­sche Schwei­zer Theo­lo­ge Hans Küng begei­stert von Papst Fran­zis­kus. „Er hat schon eini­ge Din­ge erreicht, die nicht mehr zurück­zu­neh­men sind“, ist Küng über­zeugt. „Es lässt sich noch gar nicht abse­hen, was die bereits ein­ge­lei­te­ten Ver­än­de­run­gen bedeu­ten.“

Selbst für Hans Küng scheint es Zwei­fel dar­über zu geben, wel­chen Kurs der argen­ti­ni­sche Papst eigent­lich ver­folgt. Sei­ner „Freu­de“ über den neu­en Papst, tue das aber kei­nen Abbruch. Zwar „ist noch nicht ent­schie­den, wel­chen Kurs er wirk­lich ein­schla­gen wird“, aber „zu mei­nen, er sei kein Refor­mer, hie­ße, die Augen vor den Tat­sa­chen zu ver­schlie­ßen“. Daß Fran­zis­kus ein Refor­mer ist, macht Küng zunächst an der Form fest. Zurecht stellt er fest: „Sie hat ja Ein­fluss auf den Inhalt. Allein wenn ein Papst die Leu­te mit „buo­na sera“ begrüßt, ist das ein Signal.“

Papst „ist Jesuit und damit einer, der sich durchsetzen kann“

Die Papst­wahl war für ihn eine „posi­ti­ve Über­ra­schung“, „hoch­er­freut“ sei er gewe­sen, berich­tet Küng. Fran­zis­kus „ist Jesu­it und damit einer, der sich durch­set­zen kann.“ Zei­chen set­ze Fran­zis­kus „auch mit sei­ner Klei­dung — dem Ver­zicht auf Gold, Spit­zen und Edel­stei­ne“. Neu wäre auch „die ein­fa­che, direk­te Spra­che“. „Die Men­schen ver­ste­hen ihn, füh­len sich ange­spro­chen,“ ist Küng ange­sichts der bewußt mehr­deu­ti­gen, schwam­mi­gen Spra­che des Pap­stes über­zeugt. „Ich habe ja im Lau­fe mei­nes Lebens vie­le Reform­vor­schlä­ge gemacht. Aber dass ein Papst auf so ele­gan­te Wei­se aus dem päpst­li­chen Palast aus­zie­hen könn­te, das konn­te ich mir nicht vor­stel­len.“

Zu wiederverheiratet Geschiedenen verfolgt Papst „eine große Strategie“

In Bezug auf die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen ist Küng über­zeugt, daß Fran­zis­kus „eine gro­ße Stra­te­gie“ ver­fol­ge. „Zunächst hat er die Grup­pe der acht Kar­di­nä­le befragt, dann das gan­ze Kar­di­nals­kol­le­gi­um. Im Herbst wird es schließ­lich eine Syn­ode zum The­ma Fami­lie geben. Natür­lich ist jeder Schritt ein Wag­nis. Doch wenn Fran­zis­kus das Kar­di­nals­kol­le­gi­um hin­ter sich hat, ist er nicht mehr allein. Er legt ins­ge­samt gro­ßen Wert auf Kol­le­gia­li­tät.“ Küng ist über­zeugt, daß „die Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zu den Sakra­men­ten“ sich von allen Reform­wün­schen der Pro­gres­si­ven am ehe­sten umset­zen las­se. „Da lie­ße sich die Barm­her­zig­keit, von der er so oft redet, in die Tat umset­zen.“ Auf die Fra­ge, wie groß „der inner­kirch­li­che Wider­stand gegen Refor­men“ sei, ant­wor­tet Küng „Das ist nicht ein­fach ein­zu­schät­zen, denn es gibt in Kurie und Kir­che Hard­li­ner. Es gibt auch unter den Lai­en Wider­stands­grup­pen wie das kon­ser­va­ti­ve Katho­li­sche Forum. Doch die­sem Papst ist es erstaun­li­cher­wei­se gelun­gen, vie­le Men­schen aller Lager qua­si in kür­ze­ster Zeit für sich und sei­nen Kurs ein­zu­neh­men.“

Küng betont, für das Frau­en­prie­ster­tum zu sein, sieht des­sen Ein­füh­rung jedoch als „noch schwe­rer“, als die „Über­win­dung des Zöli­bats“.  Für Küng las­se sich die „Frau­en­or­di­na­ti­on“ mit der „Auf­wer­tung recht­fer­ti­gen“, die Jesus „Frau­en zukom­men ließ“. Der Schwei­zer Theo­lo­ge gibt gleich­zei­tig aller­dings zu, daß die Fra­ge „umstrit­ten“ sei. Die „pasto­ra­le Not der Gemein­den“ durch den Prie­ster­man­gel könn­te viel­leicht zu deren Ein­füh­rung „zwin­gen“.

„Hardliner“ versuchen „Reformen“ zu verhindern

Geg­ner sei­ner The­sen bezeich­net Küng als „Hard­li­ner“ und „Wider­stands­grup­pen“ und meint damit unter ande­rem Kar­di­nal Ger­hard Lud­wig Mül­ler und das Forum Deut­scher Katho­li­ken. Er stellt sie in direk­ten Gegen­satz zu Papst Fran­zis­kus, dem es „erstaun­li­cher­wei­se gelun­gen“ sei, „vie­le Men­schen aller Lager qua­si in kür­ze­ster Zeit für sich und sei­nen Kurs ein­zu­neh­men“.

Die Erhe­bung des Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on in den Kar­di­nals­stand tut Küng als „unver­meid­lich“ ab. Eine Nicht-Erhe­bung „hät­te eine Kon­fron­ta­ti­on her­auf­be­schwo­ren, die nie­man­dem die­nen wür­de“. Offen­bar sieht Küng durch eine sol­che „Kon­fron­ta­ti­on“ die Chan­ce für die „Refor­men“ von Papst Fran­zis­kus, die er als die sei­nen dar­stellt, gefähr­det. So betont Küng sofort, daß Franz­i­kus auf „bezeich­nen­de Wei­se“ eben „nicht Mül­ler“, son­dern Kar­di­nal Wal­ter Kas­per mit dem Ein­füh­rungs­re­fe­rat beim Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­um zum The­ma Fami­lie betrau­te.

Küngs „Sorge“ vor einem Schattenpapst Benedikt XVI. „vermindert“

Gleich­zei­tig warnt Küng vor „fal­schen Kom­pro­mis­sen“. Besorgt scheint der Schwei­zer Theo­lo­ge auch ein Jahr nach dem Amts­ver­zicht von Bene­dikt XVI., die­ser „könn­te ein Schat­ten­papst wer­den“. In sei­nem „jüng­sten Brief schrieb mir Joseph Ratz­in­ger“, daß er es als „sei­ne ein­zi­ge Auf­ga­be anse­he, Fran­zis­kus durch sein Gebet zu hel­fen“. Die­se Aus­sa­ge habe Küngs Sor­ge etwas „ver­min­dert“.

Küng schließt das Inter­view, indem er sagt, sich über Papst Fran­zis­kus zu „freu­en“. Er habe „immer gesagt, Papst­kri­ti­ker ist kein Beruf“. „So bin ich jetzt hoch­er­freut, dass ich nicht mehr als Papst­kri­ti­ker auf­tre­ten muss.“ Damit aber schon alles an sei­nem Platz bleibt, fügt er umge­hend hin­zu: „Aller­dings beto­ne ich: Wenn erneut eine Restau­ra­ti­on statt­fän­de, wür­de ich auch wie­der zum Papst­kri­ti­ker wer­den“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cla­rin

33 Kommentare

  1. „Muß nicht mehr als Papst­kri­ti­ker auf­tre­ten“ — So ein Pech aber auch, jetzt wird der alte Häre­ti­ker arbeits­los, da sein lan­ge ver­schol­le­ner Zwil­lings­bru­der in San­ta Mar­ta ein­ge­zo­gen ist, und ihm so tag­täg­lich Kon­kur­renz macht.

  2. Die­ser unse­li­ge Mann-ganz und gar von sich und sei­ner Ueber­heb­lich­keit ein­ge­nom­men ist ein gro­sses Rätsel.Die gift­sprü­hen­den Bemer­kun­gen eines abge­half­ter­ten, ver­brauch­ten ver­leb­ten Grei­ses sind ein­fach unerträglich.Ich möch­te ihm zuru­fen-was ich auch täg­lich mir wie­der und wie­der sage:Unsere Tage zu zäh­len leh­re uns-dann gewin­nen wir ein wei­ses Herz-viel­leicht.
    was mir schwer ein­leuch­tet-war­um bekommt die­ser Mensch Brie­fe von bei­den Päp­sten, die dann tri­um­phie­rend von ihm in die gan­ze Welt hin­aus posaunt wer­den-die­se sind doch für ihn nur Bestär­kung in sei­nem ver­blen­de­tem Hochmut?Wäre da nicht bes­ser Schwei­gen-Stil­le-Gebet-Har­ren auf die gro­sse Stun­de, Trä­nen der Reue und Bus­se-solan­ge noch Zeit ist?

  3. „Ich habe ja im Lau­fe mei­nes Lebens vie­le Reform­vor­schlä­ge gemacht … Aller­dings beto­ne ich: Wenn erneut eine Restau­ra­ti­on statt­fän­de, wür­de ich auch wie­der zum Papst­kri­ti­ker wer­den“ — wie WICHTIG ist er eigent­lich??? — Unglaub­lich, so eine pseu­do-intel­lek­tu­el­le Arro­ganz, so eine wider­li­che Anma­ßung, solch ein gren­zen­lo­ser Hoch­mut …

    • … nicht nur wegen DIESER Wor­te, son­dern wegen all des­sen, was er schon seit Jahr­zehn­ten so von sich gibt. — Neu­lich so eine unsäg­li­che „Doku“ über DAS Kon­zil, auf Phoe­nix; wer wur­de dau­ernd gefragt, trat als „katho­li­scher Theo­lo­ge und Exper­te“ auf und muß­te über­all sei­nen Senf dazu­ge­ben? Obwohl er doch nicht nur schon längst nicht mehr katho­lisch ist, son­dern fak­tisch und seit lan­gem schon den Boden des Chri­sten­tums selbst ver­las­sen hat. Selbst bibel­treue Pro­te­stan­ten müß­ten das kal­te Grau­en krie­gen; ich wür­de das schlicht Apost­asie nen­nen. — Die Auf­er­ste­hung? Die Gott­heit Chri­sti?? Die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit??? — „Tss, heu­te nicht mehr zu ver­mit­teln … alles Mythen, bloß psy­cho­lo­gisch erklär­ba­re Ratio­na­li­sie­run­gen der ‚Urge­mein­de‘ … Jesus nur ein Mensch, der Gott ganz nahe war und ihn ganz, ganz lieb hat­te …“
      „Jeder, der den Sohn leug­net, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Was ihr gehört habt von Anfang an, das blei­be in euch.“ (1 Joh 2,23)
      „Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 1o,3o)

  4. Luther, Küng, Kas­per, Zollitsch. Nichts Gutes kommt aus Deutsch­land, das für Satan beson­ders emp­fäng­lich ist.

    • kei­na­me: Hans Küng ist Schwei­zer, daher wäre es kor­rek­ter zu Schrei­ben aus dem eine moder­ne Form des “ Ablass­han­del“ betrei­ben­den deutsch­spra­chi­gen Raum kommt nichts gutes für Gott den Herrn und sei­ner Kir­che, um dies zu Bewei­sen hier noch fol­gen­de Namen König, Schön­born, IBY, Lud­wig Schwarz, Koth­gas­ser, Zuleh­ner, Schül­ler.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

        • Zeit­schnur, der em. Bischof von Eisen­stadt der noch vor sei­nen alters­be­ding­ten Rück­tritt und noch schlim­mer nach die­sen (Juli 2010), dem Vati­kan und den Papst kri­ti­sier­te wegen der Nicht­ein­füh­rung des „Frau­en­prie­ster­tums“, wegen der Nicht­ab­schaf­fung des „Hei­li­gen Zöli­ba­tes“, Ver­bot der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on für Ehe­bre­cher, usw. Ja als bekannt wur­de, das er eme­ri­tie­ren muss­te, zeig­te die­ser sei­ne Wah­re Frat­ze.

          Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  5. Kann mir eigent­lich mal jemand erklä­ren, war­um die­ser Herr Küng eigent­lich nicht exkom­mu­ni­ziert wur­de? Er leug­net seit Jahr­zehn­ten schon die Unfehl­bar­keit des Pap­stes ‑nicht der Papst ist unfehl­bar, nur Hans Küng ist im allei­ni­gen Besitz der Wahr­heit (denkt er von sich)-, damit und mit ande­ren Äuße­run­gen ist er doch ipso fac­to im Schis­ma. Aber nein, nur die Lehr­erlaub­nis hat man ihm ent­zo­gen, anson­sten kei­ne Kir­chen­stra­fe für die­sen selbst­ver­lieb­ten Ego­ma­nen. Ein Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat kein Dog­ma geleug­net, der wur­de aber Exkom­mu­ni­ziert.… Da fra­ge ich mich immer wie­der, was ist nur seit dem II. Vati­ka­num in Rom los???? Häre­ti­ker wer­den mit Samt­hand­schu­hen ange­fasst und Glau­bens­be­wah­rer mit Kir­chen­stra­fen sank­tio­niert.

    • @ Gre­go­riu
      Das hat­te ich bei die­sem Post schon mal erklärt.
      https://www.katholisches.info/2013/11/28/von-schamloser-heuchelei-und-verzerrter-wahrnehmung-die-realsatire-des-hans-kueng/

      Ich kopie­re es noch­mal hier­her:
      Lei­der wird Hans Küng immer falsch ein­ge­schätzt, was ihn umso gefähr­li­cher macht. Er ist kein „Rand­stän­di­ger“, son­dern genießt mit sei­ner rie­si­gen und rei­chen „Stif­tung Welt­ethos“, einer ver­deck­ten UNO-Grün­dung, Unter­stüt­zung von aller­höch­sten welt­li­chen Macht­krei­sen, er steht sozu­sa­gen „mit­ten­drin“.
      http://www.weltethos.org/
      http://www.unglobalcompact.org/newsandevents/news_archives/2009_10_06.html

      Das ist offen­sicht­lich auch der Grund, war­um er trotz sei­ner zahl­lo­sen Häre­si­en immer noch nicht exkom­mu­ni­ziert wor­den ist und von Papst Bene­dikt vier Stun­den in Pri­vat­au­di­enz zu Beginn sei­nes Pon­ti­fi­ka­tes emp­fan­gen wur­de.
      Sein Nach­fol­ger bei Welt­ethos wäre bei­na­he Ex-Bun­des­prä­si­dent Köh­ler gewor­den.
      http://www.weltethos.org/data-ge/c‑00-aktuell/2013-praesidentenwechsel.php

      Sehr wich­tig ist auch das hier. Welt­ethos heißt auf eng­lisch Glo­bal Ethic:
      „Küng first pushed his noti­on of a glo­bal ethic at the United Nati­ons in 1991 and then at the Par­lia­ment of World Reli­gi­ons in 1993. The­re the gathe­red reli­gious lea­ders adop­ted the decla­ra­ti­on “Towards a Glo­bal Ethic” which beca­me a ral­ly­ing cry both in UN docu­ments and gathe­rings of inter­na­tio­nal lea­ders cul­mi­na­ting in the for­ma­ti­on of the Earth Char­ter by for­mer Rus­si­an Pre­si­dent Mikhail Gor­ba­chev and Cana­di­an-born UN envi­ron­men­ta­list guru Mau­rice Strong. The foun­ding docu­ments of the Earth Char­ter credit Küng’s glo­bal ethics with its under­pin­ning.

      While the glo­bal ethics docu­ment is amor­phous and open-ended, the Earth Char­ter is in favour of abor­ti­on under the UN code words of ‘repro­duc­ti­ve’ health in rela­ti­on to popu­la­ti­on control. The Charter’s reso­lu­ti­on 7 calls all to “Adopt pat­terns of pro­duc­tion, con­sump­ti­on, and repro­duc­tion that safe­guard Earth’s rege­ne­ra­ti­ve capa­ci­ties, human rights, and com­mu­ni­ty well-bein­g” and in sub­sec­tion ‘e’ calls on peop­le to “Ensu­re uni­ver­sal access to health care that fosters repro­duc­ti­ve health and respon­si­ble reproduction.”

      The Earth Char­ter has been cri­ti­ci­zed as a “new age Ten Com­man­dment­s” see­king to super­se­de reli­gious moral codes. Inde­ed the Earth Char­ter web­site (www.earthcharter.org ) boasts of near­ly 15,000 “Groups, orga­niz­a­ti­ons and indi­vi­du­als from around the world, repre­sen­ting mil­li­ons of peo­p­le” which have offi­cial­ly endor­sed the Earth Char­ter.“
      http://www.lifesitenews.com/news/a‑warning-against-false-world-religion-seen-in-popes-meeting-with-hans-kung

      • Mit­te der 80er hat er schon gesagt „sie“ kon­trol­lie­ren alles. Semi­na­re, Lehr­stüh­le, Ver­la­ge usw.. Die mei­sten Bischö­fe wären auf „ihrer“ Sei­te und wer nicht auf ihrer Sei­te ist, wur­de kalt gestellt:

        It was at a con­fe­rence in the mid–eighties that I listened to Hans Küng hold forth in tri­um­pha­list tones on the vic­to­ry of the pro­gres­si­ves. “We” con­trol, he announ­ced, the semi­na­ries, the aca­de­mic depart­ments of theo­lo­gy, the cate­che­ti­cal and lit­ur­gi­cal insti­tu­ti­ons, the publi­shing houses, the maga­zi­nes that mat­ter, and the chan­ce­ries. Most of the bishops, he said, are now on “our” side, and tho­se who aren’t have been neu­tra­li­zed. Anyo­ne who wants a future in the hier­ar­chy or the Catho­lic aca­de­my has no choice but to coope­ra­te, he obser­ved. It was a clean sweep; all that was left were a few details; the dis­gr­unt­led band of risi­b­ly reac­tion­a­ry dis­si­dents from the new order didn’t under­stand what had hap­pen­ed and couldn’t do much about it.

        It was an impres­si­ve speech. Almost nobo­dy on the left is tal­king that way today. They are still lar­ge­ly in con­trol of major insti­tu­ti­ons, nota­b­ly the aca­de­my and some reli­gious orders, but the more astu­te among them know that they are incre­a­singly on the defen­si­ve. (See my “The Per­si­stence of the Catho­lic Moment,” FT, Febru­a­ry). Their most reli­able allies today, as in 1962, are peop­le in the media who con­ti­nue to see the Catho­lic Church as a reac­tion­a­ry and threa­tening insti­tu­ti­on, the gre­at and not–to–be–tolerated dis­sen­ter from the gos­pel of libe­ral pro­gress. For such peop­le, the only good Catho­lic is a bad Catho­lic. The anti–Catholic media need the dis­con­ti­nuant left, and it needs them. Without this alli­an­ce of mutu­al need, the master tem­pla­te is shat­te­red.
        http://www.firstthings.com/article/2007/01/the-catholic-center-21

  6. Natür­lich freut sich Hans Küng und sei­ne Kum­pa­nen, Zuleh­ner, Schül­ler usw. über die­sen Papst; es scheint als wür­de ihre Rech­nung auf­ge­hen. Ich glau­be aber, dass unser Herr Jesus Chri­stus eines Tages doch noch ein­greift und sei­ne Kir­che bewah­ren wird vor allen Irr­tü­mern, und sie in Glanz und Herr­lich­keit wie­der erstrah­len lässt.

    • Ihr Wort in Got­tes Ohr, Eccle­sia! Doch ange­sichts die­ser Ver­wü­stung die ein Jahr nach der unse­li­gen Wahl von Bischof Franz offen­bar wird, frägt man sich täg­lich, war­um Gott dies zuläßt. Über­all froh­locken die Pro­gres­si­sten und haben Ober­was­ser. Sie gehen mit fröh­li­chen öku­me­ni­schen Lie­dern den Abgrund ent­ge­gen. Nichts scheint sie auf­zu­hal­ten.

  7. Irgend­wie ist mir die­ser Theo­lo­ge (und Prie­ster) H.Küng immer noch ein Rät­sel. Vor vie­len JAHREN — ICH GLAUBE ES WAR IN DEN 80er JAHREN, anläss­lich eines Inter­views beim ZDF sag­te er, dass er aber auch gegen eine Kir­che ist, die meint, dem Zeit­geist zu fol­gen. Und anläss­lich eines Inter­views beim Fern­se­hen — ich weiss nicht mehr wel­cher Sen­der -, sag­te er den inter­ress­san­ten Satz: „Wenn es sich eines Tages her­aus­stel­len soll­te (bewei­sen), dass es Ausser­ir­di­sche intel­li­gen­te Lebe­we­sen auf ande­ren Ster­nen­sy­ste­men gebe und somit auch inter­stel­la­re Raum­fahrt, dann MÜSSTE MAN GOTT VIEL GRÖSSER DENKEN“. Das Inter­view fand 1977 statt, anläss­lich des Jubi­lä­ums von 20 Jah­ren Raum­fahrt. Hier hat­te Küng erst­mals etwas wirk­lich Klu­ges und Ver­nünf­ti­ges gesagt. Aber sonst… Ein merk­wür­di­ger Mann. Ich hat­te Ihn ein­mal tele­fo­nisch in Tübin­gen erreicht.Ich erhielt kei­ne kor­rek­te Ant­wort, er war des­in­ter­res­siert, alles nur Aus­flüch­te. Er wirk­te hier unsi­cher und frag­te mich nur, ob ich schon sein neue­stes Buch gele­sen habe, und im übri­gen sei es doch jetzt schon so spät am Tele­fon zu sprechen.Es war gera­de erst 21.00. Das wars dann.…

  8. Der eigent­li­che Skan­dal ist, dass die­ser Wolf im Schafs­pelz, Hans Küng – Hw Buschor vom Fern­seh­sen­der k‑tv nann­te die „Wer­ke“ Küngs allei­ne nütz­lich als Brenn­ma­te­ri­al für den Ofen ! – wei­ter als „röm. kath.“ Prie­ster wal­ten darf !?
    Im Jah­re 2007 wur­de ihm der Kul­tur­prei­ses der deut­schen Frei­mau­rer samt Les­sing-Ring in Köln ver­lie­hen.

    Vor­treff­li­che Pre­digt von Hw Pater Alex­an­der Metz FSSP ( Petrus-Bru­der­schaft )
    über wah­re und fal­sche Pro­phe­ten; zu Letz­te­ren gehört ins­be­son­de­re Hans Küng:
    -
    „Nir­gends ist der Irr­tum so ver­brei­tet, der Zwei­fel so ansteckend und die Lüge so hin­ter­häl­tig wie auf dem Gebiet der Reli­gi­on.
    Die höch­sten Wahr­hei­ten sind immer am mei­sten gefähr­det.
    Dort wo das hell­ste Licht leuch­tet sind auch immer die dun­kel­sten Schat­ten.
    Bei­de — die Wahr­heit und die Lüge — haben ihre Ver­tre­ter in die­ser Welt. Bei­de haben ihre Pro­phe­ten.

    Die Ver­tre­ter des Irr­tums und der Lüge nennt man fal­sche Pro­phe­ten.
    Der HERR
    warnt uns heu­te im Evan­ge­li­um aus­drück­lich vor ihnen:

    „Hütet euch or den fal­schen Pro­phe­ten, denn sie kom­men zu euch in Schafs­klei­dern ( also schein­bar harm­los und gütig ), innen aber sind sie rei­ssen­de Wöl­fe.
    Hütert euch vor ihnen.“
    [.…]
    Das ent­schei­den­de Merk­mal eines
    wah­ren Pro­phe­ten
    ist es also, dass er im Auf­tra­ge Got­tes redet.
    Er hat sich nicht selbst auf­ge­stellt, son­dern er ist von Gott dazu beru­fen wor­den.
    Er hat sich auch nicht in das Amt hin­ein­ge­drängt.
    Im Gegen­teil.
    Er ist vor die­sem Auf­trag erschrocken und oft­mals davor geflo­hen.
    Also hal­ten wir fest:

    Wah­re Pro­phe­ten sind von Gott dazu beru­fen wor­den und sie lei­den unter die­ser Auf­ga­be.

    Noch etwas ist ganz auf­fäl­lig bei den wah­ren Pro­phe­ten.
    Ein wah­rer Pro­phet trägt kei­ne eige­ne Mei­nung vor,sondern Got­tes Wil­len.
    Er erin­nert die Men­schen an Got­tes Herr­schaft und for­dert sie auf, sich ihm zu unter­stel­len.
    Ech­te Pro­phe­ten sind stets unbe­quem, denn sie sagen uns das, was wir viel­leicht nicht hören wol­len.
    Die ech­ten Pro­phe­ten ent­lar­ven die Gleich­gül­tig­keit einer Gesell­schaft.
    Sie ent­lar­ven die, die die Lüge als Wahr­heit anprei­sen und die Wahr­heit als Lüge ver­dam­men.
    Die wah­ren Pro­phe­ten sagen nicht, was alle hören wol­len.
    Sie sagen viel­mehr das, was kei­ner hören will
    aber alle hören müs­sen und sie wer­den des­halb ver­folgt.
    Und das ist der zwei­te Punkt:
    Die wah­ren Pro­phe­ten sind Aussen­sei­ter.

    Ganz anders hin­ge­gen die
    fal­schen Pro­phe­ten.

    Die fal­schen Pro­phe­ten erkennt man dar­an, dass sie den Leu­ten nach dem Mund reden.
    Die fal­schen Pro­phe­ten erkennt man dar­an, dass sie es uns mög­lichst leicht machen wol­len.
    Sie emp­feh­len uns nicht das Gute und Wah­re son­dern das Ange­neh­me und Beque­me.
    Dar­um haben sie auch so vie­le Anhän­ger.
    Sie sind kei­ne Aussen­sei­ter.
    [.…]
    Wir erken­nen sie dar­an, dass die­se fal­sche Pro­phe­ten — im Gegen­satz zu den wah­ren Pro­phe­ten — kei­ne Aussen­sei­ter sind son­dern der Men­schen Liebln­ge.
    War­um ?
    Weil sie nicht das sagen, was Gott hören will son­dern weil sie das sagen, was die Men­schen hören wol­len.
    Und die Men­schen wol­len nun ein­mal nicht das Gute und Wah­re hören son­dern das Ange­neh­me und Beque­me.
    Vor allem im Bereich der Reli­gi­on.
    Und genau das tun die­se fal­schen Pro­phe­ten.
    Wenn die­se von Gott reden, dann reden sie unun­ter­bro­chen von sei­ner Lie­be und von sei­ner Barm­her­zig­keit.
    Sie schwei­gen aber über sei­ne Hei­lig­keit und sei­ne Gerech­tig­keit.

    Die fal­schen Pro­phe­ten reden vom Him­mel aber ver­schwei­gen die Höl­le.
    Sie reden von Gott, aber nicht von der Exi­stenz sei­nes Wider­sa­chers.
    Sie reden von der Gna­de und ver­schwei­gen, dass die Gna­de in unse­rem Leben nur dann frucht­bar wird, wenn wir mit ihr mit­ar­bei­ten.
    Sie reden vom ewi­gen Leben, sagen aber nicht, dass der Weg dort­hin nur über Opfer und Selbst­ver­leug­nung führt.
    Die fal­schen Pro­phe­ten von heu­te sagen,
    dass alle Reli­gio­nen den­sel­ben Gott ver­eh­ren.
    Sie sagen, dass es des­halb ganz egal sei, wel­cher Reli­gi­on man ange­hö­re.
    Die fal­schen Pro­phe­ten unse­rer Tage reden davon, dass jeder nach sei­nem eige­nen Gewis­sen han­deln soll.
    Sie ver­schwei­gen dabei aber, dass sich das Gewis­sen an den Gebo­ten Got­tes aus­rich­ten muss.
    Sie spre­chen nicht mehr von Sün­de und Schuld.
    Sie rufen nicht mehr auf zur Umkehr und Bekeh­rung, zu Ver­zicht zund Opfer und sie erklä­ren daher auch — durch­aus fol­ge­ri­chi­tig — das Buss­sa­kra­ment als über­flüs­sig.
    Sie ver­tu­schen die Schwä­che und die Bos­heit der Men­schen und ver­brei­ten einen unbe­grün­de­ten Opti­mis­mus.
    Für sie ist es erst recht undenk­bar,
    dass Kata­stro­phen auch Fin­ger­zei­ge des all­mäch­ti­gen Got­tes sein kön­nen.
    Für sie ist es undenk­bar, dass Gott durch die Gescheh­nis­se in der Natur und der Geschich­te sich kund­tut, um die Men­schen auf­zu­rüt­teln, zu war­nen und zur Umkehr zu brin­gen.
    All das, ist mit dem Got­tes­bild der fal­schen Pro­phe­ten nicht zu ver­ein­ba­ren.

    Die fal­schen Pro­phe­ten sind schliess­lich auf ihren eige­nen Vor­teil bedacht.
    Sie sind eigen­nüt­zig.
    Sie wol­len Anse­hen in die­ser Welt und hohes Ein­kom­men.
    Sie wol­len Posten und Stel­len, Titel und Aus­zeich­nun­gen.
    Sie tou­ren durch die Talk­shows und las­sen sich fei­ern und beklat­schen.
    Sie las­sen sich von einer ausser Rand und Band gera­te­nen Gesell­schaft gut bezah­len und ver­kün­den dem­entspre­chend das, was ihre Geld­ge­ber hören wol­len.

    Dabei lei­den sie nicht unter ihrer Auf­ga­be.
    Die­se Auf­ga­be ist kei­ne Bür­de.
    Im Gegen­teil.
    Das Pro­phe­ten­amt schenkt ihnen die Büh­ne auf der sie sich fei­ern las­sen, die Platt­form, wo sie sich pro­fi­lie­ren kön­nen.
    Für sie ist es ein herr­li­ches Gefühl von allen beju­belt zu wer­den.“
    -

  9. Wenn Hans Küng mit dem Papst zufrie­den ist, ist das ein sehr schlech­tes und beun­ru­hi­gen­des Signal. Möge man dies in Rom als Alarm­zei­chen auf­neh­men.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Ich fürch­te, im Vati­kan gibt es mehr Jün­ger Küngs als Jün­ger Jesu. Als Alarm­zei­chen wer­tet das gön­ne­ri­sche Lob daher sicher nur noch eine Min­der­heit, die Mehr­heit sieht sich dadurch sicher „auf dem rich­ti­gen Weg“. Und die­ser Weg wird seit dem Kon­zil kon­se­quent und mit aus­ge­feil­ter Stra­te­gie eis­kalt und ohne Rück­sicht auf Ver­lu­ste beschrit­ten. Die insze­nier­ten Skan­da­le der letz­ten Jahr­zehn­te um ein­zel­ne Bischö­fe, die die­ser Ent­wick­lung im Wege stan­den, gehö­ren dazu. Mehr als durch das von @Martina ange­führ­ten Zitat kann man sich ja nicht outen. Die Her­ren füh­len sich sehr sicher und wäh­nen sich ihrem Zie­le nahe.

      • Es ist doch nur noch die Fra­ge, wie wir die Abspal­tung theo­lo­gisch sau­ber bewerk­stel­li­gen, ohne mit Pro­te­stan­ten in einen Zusam­men­hang zu gera­ten.

  10. Was mich wun­dert: War­um schreibt ihm, Hans Küng, Bene­dikt XVI. em einen per­sön­li­chen Brief? War­um tut er ihm die­se Ehre an?
    Auch wenn wir nicht wis­sen, was genau in die­sem Brief steht, der „Alt­papst“ hat Hans Küng geschrie­ben.
    Das mei­ne ich mit der Wider­sprüch­lich­keit Joseph Ratz­in­gers — Papst Bene­dikts: Es han­delt sich bei Hans Küng um einen Häre­ti­ker, bei dem man nicht weiß, wel­ches Dog­ma er über­haupt noch aner­kennt.
    Er bekommt einen per­sön­li­chen Brief. Wobei es ja nicht nur um rein per­sön­li­che Ange­le­gen­hei­ten geht, mei­net­we­gen, was er liest, wie es ihm gesund­heit­lich geht. Nein, Bene­dikt teilt ihm mit, wie er sein Amt als zurück­ge­tre­te­ner Papst gestal­tet, ver­steht.
    Die glei­che Per­son, Bene­dikt XVI. — Joseph Ratz­in­ger, wer­tet die über­lie­fer­te römi­sche Lit­ur­gie auf, wie kein Kon­zils-Nach­kon­zils­papst vor ihm. Er pran­gert die man­geln­de Ehr­furcht der „neu­en Lit­ur­gie “ an, mit Recht. Doch gleich­zei­tig ver­ur­teilt er nicht den­je­ni­gen, der alles leug­net, wovon die­se über­lie­fer­te katho­li­sche Lit­ur­gie lebt.
    Bene­dikt XVI. ist für mich ein Rät­sel.

    • Wie gesagt, ent­we­der ist Ratz­in­ger ein Moder­nist, der die glei­chen Zie­le nur mit ande­ren Mit­teln ver­folg­te und zurück­trat, als die­se Mit­tel ver­sag­ten. Oder er stand den Kün­gria­nern im Weg und wird trotz sei­nes Rück­tritts immer noch so unter Druck gesetzt, dass er bei die­sem Spiel (viel­leicht um das ver­meint­li­chen Wohl der Kir­che) mit­spielt. Eine ande­re Erklä­rung für sein Ver­hal­ten gibt es nicht.

    • „Sei­ner „Freu­de“ über den neu­en Papst, tue das aber kei­nen Abbruch.“
      Gibt es kei­ne nega­ti­ve­re Aus­sa­ge über den neu­en Papst? Also wenn ich von Küng gelobt wer­den wür­de kenn­te mei­ne Ver­zweif­lung vor Chri­stus kei­ne Gren­zen.
      Alle Alarm­si­gna­le ste­hen auf rot!
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • „Bene­dikt XVI. ist für mich ein Rät­sel.“
      Man muß sei­ne Zick-Zack Wege gera­de bie­gen und schon löst sich alles auf.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Ver­un­si­che­run­gen gibt es bei ihm auch. das ist nicht zu bestrei­ten. Jeden­falls äußer­te er sich theo­lo­gisch nicht so dane­ben wie sein Nach­fol­ger.

    • Dar­auf habe ich schon oben hingewiesen.Papst Bene­dik­tXVI ist für mich ein hoch­be­gna­de­ter Theo­lo­ge-der letz­te Kir­chen­va­ter viel­leicht, ein sanft­mü­ti­ger, güti­ger Mensch, der kei­nem weh­tu­en könn­te-aber in prak­ti­schen Din­gen hilf­los-der gelin­de gesagt nicht mal einen Brief auf­tun könnte.Da ist er auf Hil­fe ange­wie­sen-Aus­wahl wäre da genug gewe­sen-aber er ist in die­sem sei­nem Schwach­punkt von sei­nen Bera­tern übel­be­ra­ten, elend hin­ter­gan­gen, verraten,ans Mes­ser gelie­fert worden.Daher so man­che unglück­li­che Ent­schei­dung in der Per­so­nal­po­li­tik, sein Zau­dern mit sank­tio­nie­ren­den Massnahmen,der Aer­ger mit Vati­leaks etc. etc.
      Trotz­dem ist er für mich einer der gröss­ten Päp­ste-wer hat schon alle Vor­zü­ge und alle Kräfte?Mit welch tie­fer Gott­ver­bun­den­heit er die hl. Mes­se gefeiert,das Evan­ge­li­um kost­bar und ein­zig­ar­tig ausgelegt,da in erha­ben­der Wei­se sein Amt präsentiert,auf das allei­ne bin und blei­be ich fixiert-alles ande­re über­ge­be ich dem untrüg­li­chen, furcht­ge­bie­ten­den Gericht des Herrn.-Dominus con­ser­vet et vivi­ficet eum et non tra­dat eum in mani­bus ini­mi­co­rum suo­rum!

      • Hedi Züg­ler, ich gebe ihrer Beur­tei­lung nur bedingt Recht, denn eines ist klar, Papst Bene­dikt XVI hat als erstes den „Anti­mo­der­ni­sten­eid“ gebro­chen, also ist er ein Eides­bre­cher, zwei­tens hat er als Papst nie als heru­as­ga­gen­tes VORBILD und sicht­ba­res Zei­chen für alle das „Hei­li­ge Mess­op­fer aller Zei­ten“ zele­briert, drit­tens hat er nur mit Wör­tern nicht aber mit Taten und Früch­ten regiert und vier­tens hat er mit sei­nen (erzwun­ge­nen?) Rück­tritt die Hei­li­ge Tra­di­ti­on der Kir­che ver­höhnt und den Auf­trag Got­tes unse­res Herrn den er von die­sen erhal­ten hat, schmäh­lich ver­ra­ten und hat damit den Wöl­fen die Kir­che Got­tes unse­res Herrn über­las­sen. Theo­lo­gisch hoch­ge­bil­det, aber in sei­nen Wir­ken doch ängst­lich.
        Denn was hat er gegen den Lit­ur­gi­schen Miss­brauch, die Häre­si­en, das schis­ma­ti­sche Wir­ken unter den Lai­en, Kle­ri­kern und Epi­sko­pa­ten, beson­ders die des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes, wel­ches er ja am besten ken­nen muss­te, aktiv unter­nom­men? Daher
        „An ihren Früch­ten also sollt ihr sie erken­nen“. Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  11. Die­se Leu­te haben Hoch­kon­junk­tur, Dr. Paul Zuleh­ner ist bei aus­ge­flipp­ten Frau­en­or­den ein gefrag­ter Refe­rent

    • das war der Häre­si­arch Küng schon vor 40 Jah­ren genau­so bei gewis­sen Schwei­zer­non­nen-sie haben ihn ange­him­melt und ver­göt­tert-sol­che Lob­hu­de­lei­en habe ich in mei­nem Leben sel­ten gehört-bis das bischöf­li­che Ordi­na­ri­at Basel den gan­zen Akt Küng-Vati­kan-Orts­bi­schof 1:1 jedem kirch­li­chen Mit­ar­bei­ter augen­öff­nend zuge­schickt hat.Da ist den Unbe­darf­ten viel­leicht ein Licht aufgegangen.also ver­ehr­te @wickerl: nil novi sub sole.Die Men­schen sind eben träge,da gilt das phy­si­ka­li­sche Prin­zip-ein Kör­per ver­harrt im Zustand der gleich­för­mi­gen Ruhe-wenn er nicht durch einen(richtigen!) Impuls gestört wird.Trägheit und Furcht­sam­keit sind die Fein­de des mensch­li­chen Lebens, beson­ders des gött­li­chen Lebens.

  12. Jubel von Küng heißt doch, dass die­ser Papst falsch liegt. Was denn sonst ? Wer will was denn errei­chen ? Die glau­bens­treu­en Kräf­te müs­sen ihre weit­ge­hen­de Lethar­gie end­lich über­win­den. wir schaf­fen etwas, wenn wir nur wol­len. Die Initia­ti­ven geben Hoff­nung. Jetzt wer­den auch die Freun­de vom ande­ren Kanal ein­se­hen, was es mit dem Papst auf sich hat, der selt­sa­men Per­le.

    • Die­se Fra­ge habe ich mir auch schon gestellt. Es ist voll­kom­men unbe­greif­lich. Auch die­se angeb­li­che Nähe des Papa Eme­ri­tus zu Bischof Franz ver­ste­he wer mag. Daß ein offe­ner Häre­ti­ker wie Küng die­sen Papst beju­belt über­rascht mich in kei­ner Wei­se. Quo vadis Mater Eccle­siae???

  13. Weiß jemand in die­sem Forum hier, ob Msgr. Lefèbvre tat­säch­lich Kar­di­nal Ratz­in­ger als „le ser­pent“ (die Schlan­ge) bezeich­net hat? Ich hab das auf franz. Web­sites imemr wie­der gele­sen, z.B. hier: http://virgo-maria.info/wordpress/2008/09/11/la-derniere-provocation-de-labbe-lorber-il-instrumentalise-amiens-pour-aller-se-prosterner-devant-benoit-xvi-devant-saint-nicolas-du-chardonnet/
    Wenn ja, weiß jemand, wo genau der Erz­bi­schof das gesagt hat und wie er es genau gemeint hat (also i.S. eines dop­pel­zün­gi­gen Men­schen oder etwa i.S. „der“ Schlan­ge im Gar­ten Eden)…?

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